Land und Leute

Museumsabende 2023: Klaashahns, Hafenkapitän, Plattschnacker

Kartenverkauf startet am 1. Februar im Heimatmuseum

29. Januar: Mit einem musikalischen Knaller für Shantyfreunde startet die Reihe der Warnemünder Museumsabend in diesem Jahr. Der Warnemünder Shantychor „De Klaashahns“ unter musikalischer Leitung von Monika Milles ist unter dem Motto „Mehr als 50 Jahre hart am Wind“ am 12. April im alten Fischerhaus in der Alexandrinenstraße 31 zu Gast. Am 17. Mai lädt Achim Schade zu einer spannenden Zeitreise zum Thema „Wie die Post nach Warnemünde kam – Schlaglichter aus der Postgeschichte des Badeortes“ ein. Um Riesenpötte, um die Ausbaggerung des Seekanals und auch um maritime Events geht es am 14. Juni, wenn Sabine Schubert Hafenkapitän Falk Zachau viele Fragen stellt. Ein immaterielles Kulturerbe, nämlich die Geschichte der Köhler und Holzteerschweler in der Rostocker Heide bis zur Gegenwart, steht im Mittelpunkt des Museumsabends am 12. Juli, den Johannes Lang gestaltet. Kristine von Soden wird am 16. August erwartet. Sie spricht über „Bäderantisemitismus an der mecklenburgischen Ostseeküste“. Für Freunde des Maritimen dürfte der Museumsabend am 20. September von großem Interesse sein. Erwartet wird Dr. Kathrin Möller. Die Historikerin referiert unter der Schlagzeile „Westward-Ho – Warnemünder Lotsenkapitän Ludwig Albrand setzte Windjammern ein ‚Denkmal‘“. Zum Abschluss der diesjährigen Museumsabende wird die Plattsnackerin  Johanna Bojarra erwartet. Sie lädt ein zu „Herzplatt“, ihrem plattdeutschen Programm. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 18 Uhr, der Einlass erfolgt um 17.30 Uhr.

„Unsere Reihe der Museumsabende ist mit einem Vortrag von Dr. Jürgen Rabbel am 12. April 2005 gestartet. Seither erfreuen sich diese Veranstaltungen großer Beliebtheit. Zumal sie lokale und regionale Themen aufgreifen, die mit der Geschichte Warnemündes zu tun haben und mit dieser vertraut machen. Selbst technische Themen wie Stromversorgung, Eisenbahn oder Tankstellen stoßen auf große Resonanz“, freut sich Uwe Heimhardt. Angesichts der mal gerade 50 vorhandenen Plätze empfiehlt der Vorsitzende des Museumsvereins Warnemünde Interessenten sich sehr bald Karten für die Museumsabende zu kaufen. Diese gibt es zum Preis von je fünf Euro ab 1. Februar im Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 zu den Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Sabine Schubert

Sieben Museumsabende 2023: Uwe Heimhardt empfiehlt die Karten f├╝r diese Veranstaltungen sehr bald zu kaufen. Foto: susa

Fernwärme: Wer macht mit?

30. Januar: Warum kommt das Fernwärmenetz in Warnemünde nicht voran? Eine Frage, die den Ortsbeirat veranlasste, sich Vertreter der Rostocker Stadtwerke zu seiner Sitzung einzuladen. Vertriebsleiter Norman Harder berichtete, dass das Interesse aufgrund des bisher günstigen Gaspreises nicht sehr groß war und dass die Stadtwerke bereits 2010 von Lichtenhagen entlang der Stadtautobahn nach Warnemünde eine Fernwärmeleitung verlegt haben. Abnehmer der Wärme war zunächst das Technologiezentrum, bevor sich auch das neu entstandene Wohngebiet Molenfeuer angeschlossen hat. Bereits bis Mitte der Richard-Wagner-Straße liegen entsprechende Leitungen. Gern würden die Stadtwerke das Netz in Warnemünde weiter ausbauen, doch dazu bedarf es zahlreicher Interessenten wie Hotels und Wohnungsgenossenschaften, damit sich die Investitionen lohnen. Schließlich ist der Ausbau aufwändig, man benötigt Bauraum und Platz für die Leitungen. Von der Richard-Wagner-Straße, so die Pläne, sollen bei Bedarf Leitungen bis zur Seestraße verlegt werden, von wo aus Stich-Leitungen in die Nebenstraßen führen könnten. „Es wäre super, wenn Sie sich in Warnemünde organisieren. Wir haben bei den Stadtwerken einen Vertrieb, der wird sich um Anfragen kümmern“, versicherte Norbert Olschweski von den Stadtwerken. Wie hoch sich die Kosten für den Anschluss von Fernwärme belaufen? Die Kosten allein für den Anschluss für ein Haus liegen etwa bei 3800 Euro. Letztendlich aber hängt im Interesse auch der Wirtschaftlichkeit vieles daran, wie hoch die Beteiligung ist. Auf die Frage, ob die Stadtwerke auch nach Diedrichshagen kommen, sagte Norman Harder: Wir brauchen Anfragen. Wir müssten eine Wärmelandkarte entwickeln. Ein Projekt entwickeln müsste das Unternehmen auch für den Anschluss der kleinen Kapitänshäuser, wo wenig Platz vorhanden ist. „Die Stadt sollte uns sagen, wann welche Straßen in Warnemünde saniert werden. Dann könnten die Stadtwerke eventuell gleich mit aufspringen“, ist der Tipp von Mathias Ehlers vom Umweltausschuss des Ortsbeirates. Sabine Schubert

 

├ťber das Thema Fernw├Ąrme in Warnem├╝nde informierte Norman Harder von den Stadtwerken w├Ąhrend der Ortsbeiratssitzung. Foto: susa

Fischerpier: Ideen gesucht 

Magisches Datum für unsere Fischer ist der 28. Februar

23. Januar. Volle Büdel Hering, Langleinen mit Dorsch, mindestens an jedem zweiten Haken - das sehen wir auf der Mittelmole schon seit langem nicht mehr.  Fangquoten knebeln. Mehrere Fischer haben klugerweise bei der Stadt eine Sortimentserweiterung für den Verkauf verarbeiteter Fischprodukte beantragt. Gewerberechtlich darf das nur in Verkaufswagen oder Containern passieren. Die hygienischen Bedingungen erfordern das. Die Stadtverwaltung hat dem Aufstellen von Verkaufswagen mit befristeten Verträgen zugestimmt.

Warum? Im Interesse der Frauen und Männer, die hier ihren Fisch und Fischprodukte feilhalten. „Aber bitte nicht sehr tief in die Tasche greifen beim Erwerb von Verkaufswagen, denn schon bald wird die Pier, wird die Mittelmole umgestaltet werden.“ So hieß es 2022 aus dem Hafen- und Seemannsamt.

Auch wenn ich immer noch davon träume, wie die Fischer am Strom ihre Netze trockneten und den Schlick heraus pückerten. Wie tief im Wasser die Boote beim Einlaufen in den Strom lagen, und der Hering mit großen Schaufeln in Kisten landete… Alles hat seine Zeit!

Seit 2021 arbeitet das Hafen- und Seemannsamt an Varianten – wohlgemerkt, an Varianten – zur Umgestaltung der Fischerpier auf der Mittelmole. Die Erfordernisse von Sicherheit, Ordnung und Hygiene sollen berücksichtigt, die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Noch attraktiver soll‘s hier werden.

Nach aller Aufregung, nach großem Schrei, trafen sich in der vergangenen Woche nun Fischerinnen und Fischer mit den Behörden. Als tatsächlich ruhige See Einzug hielt nach erhitzten Flurgesprächen, war es doch gar nicht so schlecht was sie erfuhren. So sind Stadtplanung, auch die Denkmalpflege mit einbezogen in die Erarbeitung einer „Fischmarktvariante“.

Aber in erster Linie sind alle hier Arbeitenden aufgerufen, nach den ersten Denkanstößen durch das Hafen- und Seemannsamt ihre eigene Meinung aufzuschreiben und konkrete Vorschläge zu machen. Am 28 Februar ist Abgabeschluss für die Vorschläge, die nicht unbedingt in Schönschrift verfasst sein müssen. Aber Fakten sollten sie enthalten!

 Also, nehmt Papier und Bleistift in die Hand, damit jeder an Euren Containern erkennt, hier sind Fischer to Hus, hier gibt‘s frischen Fisch, Rollmops, Fischbrötchen und mehr. Ein ganzer Monat ist Zeit zum Überlegen! Nicht irgendwann, sondern jetzt überlegen und aufschreiben! Dann ist konkrete Diskussion möglich – ruhig, klug, ohne Neid, ohne Flüche – für eine Gemeinschaft auf der Mittelmole. Es ist Zeit dazu. Monika Kadner

 

Die Fischerpier auf der Mittelmole soll umgestaltet werden. Die Fischer sind aufgerufen, ihre Vorschl├Ąge einzubringen. Foto: susa

Bautagebuch zur Landessportschule (29)

Richtfest auf der Mittelmole

20. Januar 2023: 7 Uhr. Scheinwerfer flammen auf der Mittelmole auf. Kleinere Lichtscheine dringen schon länger aus den Baucontainern. Nach und nach dringt der inzwischen vertraute Geräuschpegel einer Großbaustelle verhalten über den Alten Strom. Der 37 Meter lange Ausleger des Kranes schnurrt beim Einschwenken. Die erste Laufkatze findet bereits ihre Position. Arbeiter prüfen per Hammerschlag die Festigkeit des Betons, der gestern mit großem Rüssel noch hoch auf die 52 Meter Marke gepumpt wurde. Ein Tag wie immer von Montag bis Sonnabend von 7 Uhr bis 19 Uhr.

Doch heute liegt eine so andere, besondere Stimmung in der Luft: Richtfest! 14 Uhr. Polier Dirk Aulerich von der Warnemünder Bau GmbH, Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes als Bauherr, und MV-Sportministerin Stefanie Drese schlagen die symbolischen letzten drei Nägel ins Bauwerk. Am Ausleger des Kranes die Richtkrone, die über der Sportschule und der Bootshalle in der schneekalten Ostseebrise pendelt und auch ein paar Sonnenstrahlen für diesen festlichen Augenblick rausgelockt hat. Dirk Aulerich, in feinster Sonntagsausgeh-Bauarbeiter-Montur, der schon am 13. Mai vergangenen Jahres mit den üblichen drei Hammerschlägen die Grundsteinlegung zementierte, spricht mit klarer Stimme den Richtspruch, den wir natürlich gern auszugsweise niederschreiben:

Da hat man dann ein Werk vollbracht,

das auch dem Bauherrn Freude macht.

Und bald wird nichts mehr offen sein,

dann kann kein Regen mehr hinein.

Und weiter geht's mit frischer Kraft!

Bewahre vor Feuer und Not dieses Haus,

schütz' alle, die gehen ein und aus!

Drauf leer' ich mein Glas und lass es zerspringen.

Dann ein Prost in Richtung der rund 30 Einschaler, Maurer, Kranfahrer, Lkw -Jongleure und - jetzt auch schon mit im Team - Fensterbauer. Zerschlagen werden die Gläser an der Häuserfront, damit dieser Bau jedem Sturm von Land oder See kommend Paroli bieten möge!

Natürlich ist der anschließende Umtrunk ein Muss, ein gemeinsamer Spaß für alle Beteiligten. Bauleiter Jens Düsing denkt schon an die nächsten Wochen. „Hoffentlich wird es nicht noch kälter. Dann kann kein Flüssigbeton mehr vom Mischwerk angeliefert werden.“  Er kraust die Stirn, aber er weiß auch, dass es bisher gut mit dem Bau läuft und alle Gewerke Hand in Hand arbeiten. „Im Dezember dieses Jahres wollen wir dieses Multifunktionsgebäude, die neue Jugendsportschule übergeben,“ so der Warnemünder.

Natürlich wird auch die aalglatt-Redaktion weiterhin mit Zaungucker auf der Mittelmole sein und mehr als das 30. Baustellentagebuch füllen. Monika Kadner

Schlagen symbolisch die letzten drei N├Ągel ins Bauwerk der Landessportschule: Torsten Haverland, Stefanie Drese und Dirk Aulerich. Foto: Jutta Mohr

De Klaashahns zum Shantytreffen nach Salzburg

15. Januar: Die erste Chorprobe der Klaashahns in diesem Jahr fand am Donnerstag im Gemeindezentrum in Elmenhorst.statt. „Nach all den Auftritten zum Jahresende, beispielsweise in der Warnemünder Kirche, in Tribsees, Broderstorf und Wismar, wo wir am Hafen bei minus sechs Grad eine Sendung des MDR mitgestaltet haben, gab es eine kleine Verschnaufpause. Nun aber geht es zügig weiter“, sagt Chorleiterin Monika Milles. Die 73jährige ist die einzige Henne unter all den 30 Hähnen, die dem Warnemünder Shantychor angehören. „De Klaashahns sind ein reiner Männer-Gesangsverein. Doch als dieser vor nunmehr 25 Jahren händeringend einen Akkordeonspieler suchte, haben wir zueinander gefunden“, sagt die Warnemünderin, die schon als Siebenjährige in die Tasten gegriffen und sich schon immer für Seemannslieder und Shantys begeistert hat.

Auch während der Corona-Pandemie, die Auftritte verhinderte, haben die Shantysänger nicht aufgegeben, sondern emsig weiter geprobt. Da auf dem Kulturboden der Warnemünder Vogtei, dem angestammten Probenraum, die Abstände von Mann zu Mann nicht eingehalten werden konnten, suchten und fanden sie im Saal des Elmenhorster Gemeindezentrums den notwendigen Platz. „Und es ist uns gelungen, fünf neue, junge Mitglieder zu gewinnen. Zwei von ihnen sind gerade mal 21 Jahre“, freut sich Monika Milles über das Interesse und die Mitarbeit des Klaashahns-Nachwuchses. Dieser probt emsig mit, denn in diesem Jahr stehen endlich wieder viele Auftritte wie am 12. April im Warnemünder Heimatmuseum, beim Shantychortreffen am 16. Juli in Rerik oder bei der Hanse Sail im August bevor. Im Terminkalender eingetragen und dick unterstrichen ist ein Auftritt im Juni in Salzburg. Die Einladung zu einem internationalen Chortreffen motiviert De Klaashahns natürlich, keine der Proben zu versäumen. „Unser Repertoire ist sehr umfangreich. Dennoch sind wir immer wieder an in Vergessenheit geratene oder für uns neuen  Liedern und Shantys interessiert“, sagt die musikalische Leiterin. Wie sie verrät, hat sie ebenso wie andere Chorleiter ein paar Vorlieben, ja Lieblingslieder. Die Melodie von „Capitano, Capitano“ findet sie so toll, dass dieses Lied bei fast keinem Auftritt fehlt. Und ohne „La Paloma“ geht es schon gar nicht. Darauf, was Monika Milles mit ihren Klaashahns in diesem, ihrem 25. Jahr im Verein, auf die Bühne bringen wird, dürfen wir gespannt sein. Sabine Schubert

 

 

 

 

De Klaashahns proben emsig f├╝r viele bevorstehende Auftritte. Foto: De Klaashahns

 

Rekord: 15 Grad plus (!) in der Silvesternacht

Diplom-Ingenieur für Meteorologie Rudolf Kemnitz blickt zurück auf einen turbulenten Dezember und ein außergewöhnliches Jahr 2022, in dem im Juli der bisherige Hitzerekord gebrochen wurde

3. Januar: Was war das für eine Silvesternacht. Mit 15 Grad (plus!) fast frühlingshaft. Gab es solche Temperaturen bereits in der Vergangenheit an einem 31. Dezember in Warnemünde?

Es war tatsächlich die wärmste Silvesternacht seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen. Wer hätte das gedacht, denn der letzte Monat des abgelaufenen Jahres fing zunächst mit den für die Jahreszeit typischen nasskalten Tagen an um dann in der Monatsmitte doch tatsächlich in den Wintermodus überzugehen. Es fiel eine leichte Schneedecke, die Temperaturen sanken nachts auf minus 8 Grad Celsius ab, am Erdboden sogar bis minus 13 Grad. Und mit dem entstandenen Raureif bot sich dem Betrachter ein perfektes Winterbild. Doch dieses Szenario sollte leider nicht über die Weihnachtstage anhalten. Stattdessen setzte pünktlich vor den Feiertagen das typische Weihnachtstauwetter ein um zum Jahreswechsel mit frühlingshaften Temperaturen von 15 Grad zu enden.

War der Dezember insgesamt außergewöhnlich?

Diese schwankungsfreudige Witterung führte im Dezember zu einem Temperaturdurchschnitt von 2,1 Grad und damit zu einem kleinen Plus von 0,2 Grad gegenüber dem langjährigen Durchschnitt der gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Wie schon im Jahr davor wurde auch 2022 das Monatsmaximum am 31. Dezember mit besagten 15 Grad gemessen. Die Niederschlagssumme von 50,7 l/m² lag mit sechs Prozent nur leicht über dem Mittelwert von 47,9 l/m². Die Sonnenscheindauer von 34,8 Stunden erreichte dagegen nicht ganz das langjährige Soll von 36,6 Sonnenstunden, ein Defizit von fünf Prozent.

Wenn Sie das gesamte Jahr 2022 betrachten: Gab es Rekorde?

Das abgelaufene Jahr hatte aus klimatologischer Sicht wieder einige außergewöhnliche Wetterrekorde zu verzeichnen, die im Zusammenhang mit der fortschreitenden Klimaerwärmung zu sehen sind. Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,68 Grad belegt das Jahr 2022 den drittwärmsten Platz seit Aufzeichnungsbeginn im Juli 1946. Die drei wärmsten Jahre traten alle seit 2019 auf. Ein Zeichen dafür, dass sich die Erwärmung weiter beschleunigt. Am 20. Juli wurde in Warnemünde der seit 30 Jahren bestehende Hitzerekord von 36,9 Grad pulverisiert und mit 38,4 Grad neu aufgestellt. Am gleichen Tag wurde an der Flugwetterwarte Hamburg die höchste in Deutschland gemessene Temperatur von 40,1 Grad registriert! Besonders warm fielen die Monate August (zweitwärmster) und Oktober (wärmster seit 1946) aus.

Gab es ausreichend Niederschlag? Und wieviel Sonnenstunden wurden registriert?

2022 war mit einer Jahressumme von 500,2 l/m² ein sehr trockenes Jahr, zum Soll von 589,2 l/m² fehlen somit rund 90 l/m². In der Klimastatistik wird damit ein Platz unter den 15 trockensten Jahren belegt. Allerdings hatten wir in Warnemünde im Jahre 2021 einen Niederschlagsüberschuss in etwa der gleichen Größenordnung. Mit nur 0,7 l/m² stach der März 2022 hier besonders hervor, so trocken zeigte sich dieser Frühlingsmonat noch nie. Dafür schien aber die Sonne mit 233,9 Stunden auf neuem Rekordniveau.

Für einen neuen Rekord bei der Sonnenscheindauer reichte es zwar nicht ganz, aber mit 2130,5 Stunden zeigte sich die Sonne in Warnemünde trotzdem außergewöhnlich lange. Der Klimawert von 1686,4 Stunden wurde damit um satte 26 Prozent übertroffen und geht somit als zweitsonnigstes Jahr hinter 2018 in die Wetteraufzeichnungen ein.

 

 

Kita "Strandläufer" ist eröffnet

2. Januar: Die Kindertagesstätte „Strandläufer“ in der Friedrich-Barnewitz-Straße ist eröffnet. In dem neuen Gebäude, das sozusagen ein Ersatz für die Einrichtung in der Parkstraße unter dem Namen Strandmuschel ist,  können 54 Krippen- und 114 Kindergartenkinder betreut werden. Der Baukörper umfasst u-förmig die Außenspielfläche und gliedert sich in drei Bereiche: In den Seitenflügeln wur-den die Gruppenräume angeordnet, im Zentrum großzügige Aufenthaltsbereiche inklusive Kinderatelier und -werkstatt sowie dem Kinderrestaurant mit der Kinderküche. Weiter finden sich hier Funktionsräume sowie die Räume für die Verwaltung. Die Eingeschossigkeit des Gebäudes und schwellenlose Übergänge ermöglichen die uneingeschränkte Barrierefreiheit. Mit der Gestaltung der Kita haben die Architekten den örtlichen Bezug zur Küste aufgegriffen und sich optisch an kleinen Fischerhäusern orientiert. Diese Leichtbauvariante schützt den wenig tragfähigen Boden vor einer zu großen Last. Zusätzlich wurde eine Pfahl­gründung ausgeführt, auf der eine Stahlbeton­decke aufgelegt wurde.

Die Kindertagesstätte „Strandmuschel“ ist seit 1993 in Trägerschaft der Volkssolidarität. Sie befand sich bisher in einer Villa aus dem Jahr 1905. Seit 60 Jahren wird das Gebäude als Kindertagesstätte genutzt, vornehmlich von Kindern, die aus dem Einzugsgebiet Warnemünde und Diedrichshagen kommen oder deren Eltern in Warnemünde arbeiten. Die räumlichen Bedingungen   waren für die Kinderbetreuung nicht optimal, die Nachfrage nach Betreuungskapazitäten dagegen groß. Mit dem Neubau wurde die Anzahl der Betreuungsplätze mehr als verdoppelt. Der rund 4,5 Millionen Euro teure Neubau wird über Eigenmittel des KOE und über Kredite finanziert

Warnemünde: Ein Event jagt das andere

1. Januar: Einen Jahresrückblick kann jeder. aalglatt präsentiert jedoch schon heute zum Jahresauftakt einen Jahresausblick.Los gehts:In diesem Jahr dürfen sich Einheimische und Gäste auf zahlreiche Höhepunkte freuen. Die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde wagt gemeinsam mit den Büros der Hanse Sail und der Warnemünder Woche einen ersten Ausblick.

„2023 ist ein Jahr der Jubiläen – vor allem in Warnemünde. Und wir freuen uns, dass wir direkt am 1. Januar eines feiern können", sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm. Denn heute rückt der Leuchtturm in den Fokus. 2023 weist das Bauwerk bereits 125 Jahre Schiffen den Weg in die Warnow. Dies soll zu einem zentralen Thema der Neujahrs-Laser-Licht- und Musikshow „Turmleuchten" werden.

In diesem Jahr feiert auch die Bahnhofsbrücke ihr 120-jähriges Bestehen. Im Zuge ihrer Inbetriebnahme 1903 löste der Neue den Alten Strom als Hauptzufahrts-Kanal zu Rostocks ab. Schiffe konnten dank der Drehbrücke den Alten Strom aber dennoch passieren und Personen schneller vom Bahnhof ins Zentrum gelangen. Im Rahmen des Warnemünder Brückenfestes erhält das technische Denkmal vom 5. bis 10. September in seinem Jubiläumsjahr besondere Aufmerksamkeit.

Rostock kaufte Warnemünde vor 700 Jahren

Als im Jahr 1323 die Stadt Rostock den Fischerort Warnemünde gekauft hat, sicherte sie sich dadurch den Zugang zum Meer. Es folgten Jahrhunderte, in denen die Warnemünder aber immer wieder gegen die Rostocker Herrschaft aufbegehrten. 2023 jährt sich die Zugehörigkeit zum 700. Mal und das Heimatmuseum Warnemünde widmet diesen Umstand eine Sonderausstellung. „Auch wenn die Beziehung in der Historie nicht immer einfach war, können wir heute froh sein, dass das Ostseebad und die Hansestadt eine Einheit sind. Warnemünde ist das maritime und touristische Aushängeschild einer Stadt, von deren wirtschaftlicher und kultureller Vielfalt die ganze Region profitiert", sagt Fromm.

Schlemmergipfel feiert Comeback

2023 feiert ein besonderes Event ein Comeback: der Schlemmergipfel „Kultur trifft Genuss". Künstler von der Hochschule für Musik und Theater und vom Volkstheater ziehen am 25. März durch 14 Lokale der Stadt, während sich die dortigen Gäste Menüs und Getränke schmecken lassen. Es ist das erste Mal, dass beide großen Rostocker Kulturhäuser sich an dem Event beteiligen. „In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater werden wir ein attraktives und hochkarätiges Programm auf die Beine stellen, dass den Gästen des Events die Vielfalt und Attraktivität der Rostocker Kulturlandschaft präsentieren wird", sagt Volkstheater-Intendant Ralph Reichel. Es gibt mehr als 1000 Tickets im Verkauf – so viele, wie noch nie.

Warnemünder Woche 2023

Die Liste der Jubiläen wird im Rahmen der 85. Warnemünder Woche komplettiert: Am 1. Juli 2023 wird zum 20. Mal das Segel-Event mit dem Niege-Ümgang gestartet. Der Umzug geht auf eine Tradition zurück, bei der die Bewohner des Ortes provokativ gegen den Strom zur Vogtei zogen, um dort ihre Steuern zu hinterlegen. Statt mit Forken und Fackeln begehen die Warnemünder die Tradition heute mit Festkleidung, guter Laune und Musik. Organisiert wird der Umzug vom Warnemünde-Verein. Zu den Highlights der Warnemünder Woche wird in diesem Jahr die Star Eastern European Hemisphere Championship zählen. Hier tummeln sich bekanntlich einige der besten Segler der Welt. Zuletzt fand 2016 mit der Europameisterschaft eine kontinentale Meisterschaft der Starboote in Warnemünde statt.

Hanse Sail: Vorbereitungen auf Hochtouren

Im August 2023 verwandelt sich Rostock wieder in ein großes maritimes Festgelände. Die Vorbereitungen für die 32. Hanse Sail laufen auf Hochtouren. Das Partnerland sind die Niederlande. Über 20 Schiffe haben sich von dort für die Hanse Sail angemeldet. Insgesamt liegen schon jetzt 50 Anmeldungen vor. „Für die Hanse Sail 2023 ist wieder das Strandkino in Warnemünde in Planung, darüber hinaus wollen wir sportliche Events an Land und zu Wasser und kulturelle Höhepunkte für die ganze Familie bieten", sagt die kommissarische Leiterin des Hanse-Sail-Büros Bettina Fust. Besondere Ausfahrten sind bereits jetzt online buchbar.

Vielfalt an Rostocks Stränden

Zwischen Diedrichshagen und Rosenort werden im kommenden Sommer wieder der AOK Active Beach, die SportBeachArena und die zahlreichen Strandbewirtschafter für ein aktives und kulinarisches Angebot sorgen.

Die wichtigsten Termine für 2023:

  1. Januar: Warnemünder Turmleuchten

25. März: Kultur trifft Genuss in Rostock und Warnemünde

26. April bis 1. Mai: Warnemünder Frühlingslandgang

18.Mai: Internationaler Museumstag,verschiedene Museen in Rostock & Warnemünde

26. Mai: Rostocker Pfingstmarkt

Juni – September : AOK Active Beach, Warnemünde, Strandblock 13

Juli – August : SportBeachArena, Warnemünde, Strandblock 1-2

1. bis 9. Juli: 85. Warnemünder Woche

10. bis 13. August: 32. Hanse Sail Rostock, Rostock & Warnemünde

18. bis 20. August: DFB Deutsche Beachsoccer Meisterschaft, Warnemünde, Strandblock 1-2

25. bis 27. August: Battle The Beach, Warnemünde, Strandblock 1-2

5. bis 10. September:Warnemünder Brückenfest

27. November bis 22. Dezember: Rostocker Weihnachtsmarkt

 

 

 

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Straßenfeste schmieden zusammen

11. Dezember: Straßenfeste sind in den vergangenen Jahren zu schönen Treffen von Nachbar zu Nachbar geworden. Im Sommer denke ich an die Einladung zum Umgangsbrunnen oder in den Kurhausgarten zum Frühstück „Ganz in weiß“. Oder an das fröhliche Winken beim Vorbeigehen in der Mitte der Alexandrinenstraße, wenn Ur-Warnemünder mit einem Gläschen anstoßen und Neue in ihre Mitte genommen haben. Seit mehr als zehn Jahren freuen sich nicht nur die unmittelbaren Anwohner der südlichen Alexandrinenstraße auf „ihr“ Fest mit Glühwein, Bratwürstchen, handgemachter Musik aus der Haustür heraus, mit dem Singen alter Weihnachtslieder. Übrigens – egal wie Petrus gelaunt ist…

Am vergangenen Sonnabend nun platzte die kleine Galerie von Anke Tölle am Georginenplatz förmlich aus allen Nähten, weil es blies um die Ecken und vor allem Frostköddel der Mundpropaganda zum Öffnen des 10.Türchens im Adventskalender gefolgt waren. Es sollte und es wurde etwas sehr Lebendiges, was sich hinter diesem Türchen verbarg. Die Malerinnen Anke Tölle und Heidi Hopfmann hatten Pinsel, Farben, Schablonen heraus gesucht, und jeder konnte sich seine Weihnachtskarte selbst gestalten. Natürlich war für Glühwein gesorgt, für Würstchen, für Kaffee und Kuchen. Die Nachbarin vom Eckhaus gegenüber, Ingrid Erbstößer, hatte fürs leibliche Wohl gesorgt und auch zum Schmunzeln und Nachdenken beim Vortrag leichter, kleiner Literatur gesorgt. Es kann gar nicht anders sein, auch die immer gastfreundliche Weberin Ines Heinrich hatte vor ihrer Tür eingeladen.

Es war an diesem Abend ein wunderbares Flair das nicht nur die flackernden Laternen in den Büschen und vor den Haustüren ausstrahlten. Besser als Siglinde  Lindauer, Chefin der Detharding Apotheke, kann man es gar nicht sagen: „Wie schön ist es doch, dass Warnemünder zusammen halten.“                  Monika Kadner     

J├Ârdis Bart├Âck, Andrea Waldow, Heidi Hopfmann, Olga Korenchuk und Anke T├Âlle beim Adventsbadeln. Foto: mkad

Nachgefragt:

Große Zelte sind "Fliegende Bauten"

3. Dezember: Große Zelte haben ihren Platz gefunden am Alten Strom vor der Gaststätte „Stromgold“. Anlieger wundern sich, zeigen Unverständnis, tragen ihre Kritik an uns heran.  Wir gehen der Sache nach und wenden uns an die Pressestelle der Stadt Rostock. Stadtsprecher Ulrich Kunze fragt nach im Bauamt und erfährt:

Durch den Betreiber RAPNR Gold GmbH wurden ein Zelt mit 6 m x 12 m Grundfläche und drei Pagoden mit einer Grundfläche von jeweils 2,50 m x 2,50 m aufgestellt. Hierbei handelt es sich insgesamt um so genannte "Fliegende Bauten", die gegenüber der Bauaufsichtsbehörde aber nicht anzeigepflichtig sind, da es erdgeschossige Zelte bzw. betretbare Verkaufsstände unter 75 m² sind (§ 76 Abs. 2 Ziff. 4 LBauO M-V).  Die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften obliegt dem Aufsteller.

Auch die Tourismuszentrale äußert sich auf die aalglatt-Anfrage:Die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde als Flächennutzungsgeberin hat der RAPNR Gold GmbH eine Sondernutzung für die Fläche zum Aufstellen von Tischen/ Stühlen und Bänken erteilt. Dabei wurden zahlreiche Hinweise gegeben und Auflagen erteilt. So ist der Fußgängerverkehr grundsätzlich zu gewährleisten und darf nicht gefährdet werden. Das Gehband ist vollständig freizuhalten. Die Zufahrten und Zugänge für die Feuerwehr sind freizuhalten. Durchfahrten müssen eine lichte Breite von mindestens 3,00 m und eine lichte Höhe von mindestens 3,50 m aufweisen. Zu- und Durchgänge müssen mindestens 1,25 m breit sein. Hydranten sind freizuhalten. Es darf keine Verankerung oder sonstige Befestigung von Bänken und Tischen auf / mit der öffentlichen Verkehrsfläche erfolgen. Grünflächen dürfen nicht befahren oder beparkt werden. Besondere Denkmalschutzhinweise wurden im Rahmen der Sondernutzungserlaubnis nicht gegeben.

 

Kultur trifft Genuss am 25. März

2. Dezember: Der beliebte Rostocker Kultur- und Schlemmergipfel ist zurück: Die 15. Ausgabe von „Kultur trifft Genuss" findet am 25. März statt und wird größer und vielfältiger als je zuvor. „Wir starten mit doppelter Power durch und freuen uns sehr, dass das Event sowohl mit Künstlern der Hochschule für Musik und Theater (hmt) als auch des Volkstheaters Rostock endlich wieder stattfindet", sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm. Es ist das erste Mal, dass beide großen Rostocker Kulturhäuser sich beteiligen.

Doch damit nicht genug: Die 15. Auflage von „Kultur trifft Genuss" kann man gleichzeitig in der Rostocker Innenstadt und in Warnemünde erleben, eine Premiere. Insgesamt beteiligen sich 14 Gastronomen. Während viele „alte Hasen" beim Genussgipfel dabei sind – so etwa das NEPTUN Hotel, das Teepott Restaurant, Paulo Scutarro im Kurhaus und das Ringelnatz in Warnemünde – nehmen einige Häuser das erste Mal bei „Kultur trifft Genuss" teil. Das sind der Blaue Esel, das Café Central und Burwitz Legendär in der Stadtmitte, sowie die Kleine Komödie des Volkstheaters und das Restaurant Carls in Warenmünde. Außerdem dabei: Jacques Weindepot, CarLo 615, das Hotel Ostseeland und der Lokschuppen im Stadthafen. Insgesamt können somit über 1000 Tickets – so viele wie noch nie – vergeben werden.

Während sich die Gäste in einer Wahllocation mit vielfältigen kulinarischen Menüs verwöhnen lassen, ziehen Künstler von einem Standort zum nächsten. Das sorgt für Abwechslung auf höchstem Niveau. „In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater werden wir ein attraktives und hochkarätiges Programm auf die Beine stellen, dass den Gästen des Events die Vielfalt und Attraktivität der Rostocker Kulturlandschaft präsentieren wird", sagt Volkstheater-Intendant Ralph Reichel.

Der Ticketverkauf startet am Montag, 5. Dezember, in den Tourist-Informationen von Rostock und Warnemünde, im Pressezentrum Rostock (Richard-Wagner-Straße 1a) oder online unter www.kultur-trifft-genuss.de und www.mvticket.de. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro pro Person (zzgl. VVG) und beinhaltet einen Welcome-Drink. Das kulinarische Angebot ist nicht im Eintrittspreis enthalten.

Sollten Gäste noch Karten der abgesagten Kultur-trifft-Genuss-Termine aus den Jahren 2020 oder 2021 haben, können Sie diese gerne an der Vorverkaufskasse, an der die Tickets erworben wurden, kostenlos umbuchen. Online gebuchte Karten können via E-Mail über info@mvticket.de zur Umbuchung beantragt werden. Ein Einlass mit Karten von 2020 kann nicht gewährt werden.

Ausflugs-Tipps

Schloss Teschow freut sich auf Gäste 

31. März.  Kein Aprilscherz: Am 1. April öffnet der Golfclub Schloss Teschow die Eventlocation und Gutsschänke „von Blücher“ wieder für Gäste.Im April genießt man im rustikal-gemütlichen Ambiente die frischen Kleinigkeiten der Landküche von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr. Ab Mai ist die Gutsschänke dann bis 19.30 Uhr geöffnet. In der Gutsschänke  werden kleine Gerichte mit meist regionalen Zutaten serviert. Nachmittags schmecken die hausgemachten Kuchen, die auch außer Haus verkauft werden.

Wer feiern möchte, kann die Gutschänke für bis zu 90 Personen buchen und exklusiv nutzen – wer mag sogar mit Tanzfläche. Die Inneneinrichtung passt zur ländlichen Umgebung und erinnert an die frühere Nutzung des Gebäudes als Scheune. Auf der Außenterrasse finden 60 Personen Platz. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel. Die Gutsschänke »von Blücher« liegt mitten im Grünen, unweit des Teterower Sees.

Der Golfclub Schloss Teschow liegt in einer idyllischen Hügel- und Seenlandschaft. Von Warnemünde aus erreicht man ihn über die A19 und braucht für die rund 80 Kilometer etwa eine Stunde. Der Teterower See, jahrhundertealter Baumbestand und das klassizistische Herrenhaus Schloss Teschow bilden die Kulisse für die 27-Loch-Golfanlage, zu der auch die Eventlocation „Gutsschänke von Blücher“ gehört. Im Jahr 2000 angelegt, bietet der Golfclub Mitgliedern und auswärtigen Gästen zwei gepflegte Golfplätze und eine Driving Range: Der 18-Loch-Platz „Am See“ fordert Golfer zu sportlich-taktischem Spiel heraus (Par 72, Stammvorgabe -54). Der 9-Loch-Platz „Am Silberberg“ bietet erfahrenen Golfern mit Wasserhindernissen und Bunkern Herausforderungen ohne HCP-Beschränkung, steht aber auch Einsteigern ohne DGV-Platzreife offen. 

Kontakt Golfclub Schloss Teschow e.V.,Lars Jahn, Managing Pro. Alte Dorfstr. 13, 17166 Teterow / Teschow, Tel. +49 (0) 3996 140-454, golf@schloss-teschow.de | www.gc-schloss-teschow.de

 Geschichte des Ostrocks in Kröpelin

25. März 2022:. Das Ostrockmuseum Kröpelin ist einen Ausflug wert. Es wurde am 3. Juli 2015 eröffnet. Das Museum ist das erste und bislang einzige in Deutschland, das sich ausschließlich mit der Geschichte des Ostrocks als Teil der Unterhaltungsmusik der DDR und der ehemaligen osteuropäischen Länder widmet.

Eine der Grundlagen für das Museum ist der Fundus des Berliner Vereins „Sechzig-Vierzig“, der seit Jahren versuchte, seine Sammlung an einem festen Ort zu präsentieren. Nach mehrjährigen Bemühungen wurde am 26. April 2013 die Sammlung des Vereins schließlich an das Ostrockmuseum übergeben. Das Ausstellungskonzept entstand unter Beteiligung der Studiengänge Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.

Gemeinsam mit Stadtbibliothek und Stadtmuseum wird das Ostrockmuseum durch die Stadt Kröpelin verwaltet. Die Gestaltung und Betreuung der Sammlung obliegt einem dreiköpfigen Kuratorium, bestehend aus Reinhard Dankert, Rüdiger Kropp und Thomas Lehner.  Das Ostrockmuseum ist ein interaktives Erlebnismuseum. Es ermöglicht dem Besucher einen Einblick in Geschichte und Hintergründe des Ostrocks. So erschließt sich seine Geschichte bei einem Rundgang durch das Museum als Mischung aus Information, Medien und Erlebnis. Dazu gehören auch Veranstaltungen und Sendungen wie etwa Franks Beatkiste vom 25. Oktober 2015, die in Zusammenarbeit mit dem Ostrockmuseum entstand.

Wegen der Vielzahl vorhandener Objekte sowie der räumlichen Begrenzung auf eine Etage entschied man sich gegen eine chronologische Darstellung der Ostrock-Geschichte. Stattdessen wird in jedem Raum ein thematischer Bereich dargestellt, in den dazu vorhandene Objekte und Informationen integriert sind. Ein thematischer Bereich des Museums ist beispielsweise ein Plattenladen. Hier werden Mobiliar und Angebot eines typischen Plattenladens in der DDR gezeigt. Neben multimedialer Information gibt es die Möglichkeit, Langspielplatten aufzulegen und zu hören. Diverse Geräte für das Abspielen von Tonbändern und Langspielplatten werden ausgestellt. Das Wandbild zeigt eine typische Szene aus dem Alltag der DDR. Wenn es begehrte Langspielplatten zu kaufen gab, dann bildeten sich schnell vor den Geschäften lange Schlangen. Das Bild zeigt eine solche vor dem Laden in der Kröpeliner Straße von Rostock Mitte der 1980er Jahre.

Das Ostrockmuseum (Telefon: 038292 82384) befindet sich in Kröpelin in der Hauptstraße 5. Über die B105 erreicht man es von Warnemünde aus in ca. 20 bis 25 Minuten mit dem Auto. 

Öffnungszeiten des Museums: Montag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag von 10 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr, mittwochs geschlossen, Donnerstag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Der Eintritt in das Ostrockmuseum kostet drei Euro und berechtigt gleichzeitig zum Besuch des im gleichen Haus befindlichen Stadtmuseums.

 

 

Auf der Wanderung durchs Nebel-Durchbruchstal kommt man vorbei am Kneipp-Wanderweg, wo man den F├╝├čen ein wohltuendes Bad g├Ânnen sollte.

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Wanderung im Nebel-Durchbruchstal

21. Mai: Mit dem Auto von Warnemünde fährt man - je nachdem, wo man parken möchte - etwa  60 bis 70 km bis zum Nebel-Durchbruchstal. Über die A 19 mit Abfahrt Richtung Krakow am See erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung.

Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die Tour zu beginnen:

  1. Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt in Kuchelmiß. Hier kann man sich noch etwas zur Stärkung oder für ein Picknick kaufen.
  2. Parkplatz an der Wassermühle in Kuchelmiß. Die ist aber Corona-bedingt zurzeit geschlossen.
  3. kleiner Waldparkplatz nördlich von Serrahn

Beginnt man beim Parkplatz am Einkaufsmarkt, so führt rechts parallel zur Straße nach Krakow ein kleiner Weg vorbei an drei Wohnhäusern. Dann geht es weiter über eine kleine Brücke, die uns über das Moor in Richtung Wassermühle Kuchelmiß bringt. Man kommt vorbei an den Resten der mittelalterlichen Anlage der Turmhügelburg. Die Wassermühle darf man leider derzeit nur von außen besichtigen und auch die Toiletten sind geschlossen. Man kann aber weiterhin auf dem Gelände die Fischtreppen besichtigen und einen Eindruck von der Strömung der Nebel erleben. Einen kleinen Picknickplatz gibt es dort auch, so dass man sich in der Natur stärken kann. Auf einer Infotafel wird erklärt, wie das Nebel-Durchbruchstal entstanden ist.

An den Resten eines alten Schlosses - es sind nur noch einige alte Skulpturen zu sehen - und den Fischteichen vorbei gelangt man zu einem Hofcafé. Folgt man einem gepflegten Waldweg, dann erreicht man eine Brücke, die nach Serrahn führt. Hier kommt man auch am Waldparkplatz vorbei.

Der Ort Serrahn hat eine kleine Kirche und eine alte Schmiede als Sehenswürdigkeiten zu bieten. Danach sind wir wieder über den Waldparkplatz in Richtung der Nebel gewandert. Aber dieses Mal nicht über die Brücke nach Kuchelmiß, sondern wir haben den Waldweg parallel zum Flüsschen in östlicher Richtung gewählt. Der Weg ist leicht hügelig, aber dennoch gut zu laufen. Ein paar Bänke laden zudem am Weg zum Verweilen ein. Hier hat die Nebel allerdings einen wilderen Charakter. Ihre Strömung kann man von der Brücke aus wunderbar erleben.

Geht man dann weiter geradeaus, gelangt man zum Kneipp-Wanderweg. Er ist aus einem kleinen Nebenarm der Nebel entstanden. Ihn sollte man unbedingt ausprobieren. Der sandige Untergrund tut den Füßen gut und das Wasser ist sehr klar. Aber das Kneippen stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Ein Picknickplatz lädt hier erneut zum Verweilen ein. Der Weg durch den Wald führt dann an den Teichen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Wald war durch die vielen Anemonen besonders schön in diesem Jahr. Ein herrliches Stück heimischer Natur. Der Weg ist gut ausgeschildert und für die rund 16 km, die wir in aller Ruhe mit einem Picknick bewältigt haben, waren wir gut vier Stunden unterwegs. Für Rollstuhlfahrer ist diese Wanderung allerdings nicht geeignet. Leider konnten wir auch keine geöffneten Toiletten finden..

Für Familien mit Kindern ist diese Wanderung ohne weiteres zu schaffen, gibt es doch überall etwas in der Natur zu entdecken. Jedoch sollten Familien mit Kindern auf den Abstecher nach Serrahn verzichten, weil man dafür an der Straße in den Ort gehen muss.  Unterwegs für aalglatt-Leser war: Hanne Hoppe

 

 

Wismar und seine Schätze

Ein Ausflug in die benachbarte Weltkultur-Stadt

Warum nicht mal Wismar besuchen? Ist nicht weit von der Hansestadt Rostock mit dem Seebad Warnemünde entfernt und eine wunderschöne Stadt mit mächtigen Backsteinkirchen, liebevoll sanierten jahrhundertealten Häusern aus der Gotik, dem Barock und dem Klassizismus.  Tierpark, Museen und ein malerischer Hafen mit Speichern und diversen Restaurants laden zum Bummeln ein. Fischkutter, deren Besatzungen leckere Fischbrötchen und fangfrischen oder geräucherten Fisch anbieten, sind ebenfalls erlebenswert. Die Hansestadt Wismar trägt zu Recht das Siegel des Weltkulturerbes.

Jetzt im noch sonnigen Corona-Herbst zieht es viele Touristen aus scheinbar vor allem südlichen Bundesländern an die Küste. Zumindest ihre Dialekte legen das nahe. Sie beobachten interessiert vom Außenbereich der Hafenlokale das Kommen und Gehen der anderen Touristen sowie das Verhalten der gefräßigen Möwen, die gern im Sturzflug den ahnungslosen Passanten das Fischbrötchen entreißen wollen. Amüsant, wenn die Möwen Sieger bleiben und man das eigene Brötchen schon sicher im Magen hat. Wenn es kein Fischbrötchen sein soll, kann man wunderbar in der Nähe des Alten Hafens am Lohberg im Brauhaus Durst und Hunger stillen. In dem Fachwerkspeicher ist schon 1452 Bier gebraut worden. Allerdings führt eine mehrstufige Treppe ins Gebäude hinein.

Wismar ist aber auch ein lohnendes Besuchsziel, wenn man mit den Enkeln einen Ausflug planen möchte. Sie tauchen in der Altstadt ein ins Mittelalter, sehen mit Giebel- und Traufenhäuser die Architektur vergangener Jahrhunderte und erfahren auf Schrifttafeln oder Plaketten an den aufwändig sanierten Häusern viel über die Geschichte Wismars und ihrer Bewohner.

Ein Ziel sollte unbedingt der 80 Meter unübersehbar hohe Turm der Marienkirche sein. Das einst mächtige Kirchenschiff wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erfuhr wie etliche Sakralbauten in der ehemaligen DDR dasselbe Schicksal. Die Marienkirche, die Anfang des 14. Jahrhunderts auf den Mauern einer rund 100 Jahre alten kleineren Vorgängerkirche errichtet wurde, fiel 1960 der Sprengung zum Opfer. In Wismar sind wenigstens ihre Konturen wieder sichtbar im Boden entstanden. Teil des Forums an der Kirche ist neben moderner Kunst ein Metallmodell. Es zeigt, wie sich die ehemalige Ratskirche über Jahrhunderte präsentiert hat.

Besonders interessant für Kinder ist aber der 3-D-Film „Bruno Backstein“, der wie die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik“ im Turm sehr spannend den Bau dieser gotischen Kirche erklärt. Bei einer Führung offenbart sich in 67 Metern Höhe ein wunderbarer Blick über die Altstadt und der Besucher erfährt weiteres Wissenswertes zur Kirche und zur Welterbe-Stadt Wismar.

Vor dem Kirchturm sind Modelle zu sehen, in denen Ziegelsteine geformt worden sind, die für den Bau verwendet wurden. Bruno Backstein erklärt im Film auch, wie die Bauleute es schafften, ohne Kran, dafür mit einem imposanten hölzernen Rad und Seilen die Steine in die Höhe zu transportieren. Der Nachbau dieses Rades vor der Marienkirche verdeutlicht den großen und kleinen Besuchern die meisterlichen Fertigkeiten der mittelalterlichen Baumeister, aber auch das mühevolle Bauen.

Der Film dauert etwa 15 Minuten. Der Eintritt inklusive Turmführung kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Ein Muss ist auch der Besuch der St.-Georgen-Kirche, eine der drei Hauptkirchen und die größte der Hansestadt. Auch sie ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik. 1594 wurde sie nach mehrfachen Veränderungen fertiggestellt. Baubeginn soll allerdings schon Ende des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Sakralbau stark beschädigt, aber in der DDR glücklicherweise nicht gesprengt. Nach der Wende wurde die St.-Georgen-Kirche ab 1990 mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz und örtlicher Betriebe wiederaufgebaut und 2010 als Gotteshaus und Kulturkirche feierlich wiedereröffnet. Kultur findet auch jetzt statt. So gastiert Ben Becker am 30.Oktober mit „Ich, Judas“. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant – sofern Corona es zulässt.

Die Aussichtsplattform Von St.-Georgen in 35 Metern Höhe bietet einen eindrucksvollen Rundblick auf Wismar, die Gassen und Straßen der Altstadt, die Ostsee, den Hafen und die MV-Werft. Die Fahrt mit dem Lift kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.

Neben der Kirche liegt der Fürstenhof, die im 16. Jahrhundert errichtete Sommerresidenz der mecklenburgischen Herzöge in Wismar. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich. Heute beherbergt das schön sanierte Bauwerk das Amtsgericht der Hansestadt.

Bei einem Gang durch die Altstadt gibt es viele weitere lohnende Ziele. Doch wer sich die Ausstellung und die Einrichtung in dem sehr informativen Welt-Erbe-Haus an der Lübschen Straße angesehen hat, sollte noch an der Grube entlangspazieren. Sie ist eines der ältesten städtischen Wasserläufe Deutschlands und dann in einem der Cafés am Marktplatz Füße und Kopf entspannen. Auch dort gibt es mehrere historische Bauwerke zu bewundern. Schließlich ist die Stadt nicht umsonst von der UNESCO ausgezeichnet worden. Und weil man an einem Tag nicht alles Sehenswerte in Wismar erleben kann, sollte man sich - solange das Wetter mitspielt – unbedingt noch einmal auf den Weg dorthin machen.

Doch was hat dem zehnjährigen Theo am besten in der ehrwürdigen Hansestadt gefallen? „Der Blick von der Georgenkirche war cool.“ Eigentlich wollte er die Wendeltreppe zur Plattform hochsteigen. Doch die war gesperrt, weil man in Corona-Zeiten dort keinen nötigen Abstand halten kann. „Aber auch der Film in dem anderen Kirchturm war wirklich spannend“, empfiehlt Theo.

Unterwegs für aalglatt-Leser war: Ingrid Feuerstein

Die Marienkirche und St.-Georgen-Kirche öffnen von Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Der Turm von St. Marien kann nach Anmeldung (Telefon: 03841-2510) bestiegen werden.

├ťber die Rapsfelder hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm Bastorf.

Rund um den Leuchtturm Bastorf

13. Mai: Unser Ausflug führt von Warnemünde nach Bastorf. Mit dem Auto erreicht man den dortigen Leuchtturm in etwa 45 Minuten. Die Fahrt führt in diesen Tagen vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern, die so richtig tolle Fotomotive bieten. Rasch ist der Parkplatz am Leuchtturm erreicht.  Der Turm befindet sich zwischen den Ostseebädern Kühlungsborn und Rerik und oberhalb von Kap Bukspitze, weshalb er auch Buk genannt wird.

 Diese Landspitze weist eine Geländehöhe von rund 78 Metern über dem Meeresspiegel auf. Die Höhe des Leuchtturms beträgt 20,8 m, sodass sich eine Gesamtfeuerhöhe von etwa 95,3 m ergibt. Somit ist der Leuchtturm Buk zwar einer der kleinsten deutschen Leuchttürme, hat aber das höchste Leuchtfeuer, dass an den deutschen Küsten zu finden ist.  Während er für die Seefahrt eine notwendige Navigationshilfe ist, hält er für Besucher nach dem Erklimmen der 55 Stufen einen grandiosen Ausblick bereit. Schaut man in nordöstliche Richtung, kann man das heimische Warnemünde sehen. Bei einem Blick nach Westen entdeckt man  Rerik und die Wismarer Bucht  Bei klarer Sicht soll man sogar die Insel Fehmarn  und dänische Inseln sehen. Leider ist der Turm derzeit aber für Besucher noch geschlossen.

Nicht so tragisch, denn wir umwandern ihn ganz einfach Die Strecke beträgt etwa 4,8 Kilometer, die auch für nicht so professionelle Wanderer machbar ist.  Start und Ziel ist für uns der Parkplatz unterhalb des Leuchtturms. Auf einem schmalen Pfad mit einer tollen Aussicht geht es entlang des Parkplatzes in Richtung Kägsdorf. Weiter führt unsere Tour auf der Straße durch den Ort, der durchaus interessante Häuser aufweist. So beispielsweise ein Gutshaus auf der rechten Seite.  Am Ende des Ortes führt eine schmale  Straße in Richtung Kühlungsborn,  bevor uns dann der erste Weg rechts wieder zum Leuchtturm bringt .

Angekommen, lohnt es sich den Picknick-Korb auszupacken oder unbedingt das Cafe Valentins zu besuchen, das ab 28. Mai freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr wieder geöffnet ist und wo man endlich wieder den  leckeren Kuchen genießen kann. Nach unserer Stärkung  geht es wieder abwärts bis zum Parkplatz. Und schließlich gut gelaunt zurück nach Warnemünde. Unterwegs für aalglatt-Leser war: Doris Reiber

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