Land und Leute

 

Warnemünder Sonntagsschule vor dem Start 

5. Juli: Endlich: Die Warnemünder Sonntagsschule lädt nach zweijähriger, Corona-bedingter Zwangspause wieder ein. Hartmut Voß, der 2015 die Stelle des Schulleiters von Gerhard Lau übernommen hat und seither gemeinsam mit Torsten Linke für einen reibungslosen, interessanten Vortrags-Zyklus sorgt, hofft auf viele Zuhörer. „Wir haben Referenten gewinnen können, die interessante Dinge zu berichten wissen“, freut sich Hartmut Voß auf die Zeit von September bis Februar. An jedem ersten Sonnabend im Monat von 11 bis 12 Uhr finden die Vorträge im Veranstaltungsraum im Hotel Am Alten Strom statt. Einlass ist bereits eine Stunde zuvor, sodass die Gäste noch ein wenig Zeit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Platz finden rund 100 Interessenten, die ihre alle Veranstaltungen umfassende Karte nach der Hanse Sail im August erwerben können.

Für die Vorträge gewonnen wurden die Warnemünder Liedermacherin Bea, die eigentlich schon im vergangenen Jahr über ihre Weltreise berichten wollte, Prof. Horst D. Schulz, der über Warnemünde in der Franzosenzeit sprechen wird, der ehemalige Geschäftsführer der Neptun-Werft Manfred Müller-Fahrenholz, Torsten Linke, der Spannendes zum Thema Bahnhöfe verraten wird, sowie Dr. Steffen Stuth vom Kulturhistorischen Museum Rostock. Ein weiterer Vortrag soll sich mit der Sanierung des Gaswerks in der Rostocker Bleicherstraße, sprich mit einem Altlasten-Thema befassen.  „Für uns ist das Sonntags-Schuljahr 2022/ 23 fast wie ein Neuanfang. Wir hoffen, viele bekannte, aber auch neue Gesichter in unserer Runde begrüßen zu können“, sagt Hartmut Voß. Wie der Schulleiter versichert, wird der Preis für die Dauerkarte weiterhin klein und erschwinglich sein. „Mit dem Erlös finanzieren wir beispielsweise die Technik, aber auch wieder die Herausgabe eines Heftes mit all den Vorträgen“. Sabine Schubert

 

 

Lange ist es her: Am 5. September 2020 ├╝bergaben Hartmut Vo├č und Torsten Linke die Hefte mit den Beitr├Ągen der damals vorerst letzten Sonntagsschule. Foto: susa

Rekordverdächtig: 31,7 Grad am 24. Juni

Einen Rückblick auf das Wetter im Juni in Warnemünde machte für uns Rudolf Kemnitz, Dipl.-Ing. für Meteorologie beim Deutschen Wetterdienst

Ein Juni wie im Bilderbuch. War es wirklich sommerlich warm?

 Mit deutlich zu warmen Temperaturen startete der erste meteorologische Sommermonat in diesem Jahr. Mit fünf Sommertagen mit 25 Grad und mehr sowie einem heißen Tag mit 30 Grad und mehr war es in der letzten Dekade sogar schon richtig hochsommerlich warm. Der Monatsdurchschnitt von 17,2 Grad lag damit 2,2 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 15,0 Grad. Am 24. Juni wurde der Höchstwert von 31,7 Grad gemessen, während es am 3. Juni bis auf 8,4 Grad nach unten ging.

Haben wir reichlich Regen bekommen?

Nein. Im Juni fiel mit 33,5 Litern pro Quadratmeter nur etwa die Hälfte (56,8 Prozent) des sonst üblichen Mittels von 59,0 l/m². Regenreichster Tag war der 20. Juni mit 9,6 l/m².

Bei den genannten Temperaturen meinte es die Sonne doch aber sicher sehr gut mit uns?

Die  Sonne schien mit 282 Sonnenstunden 14 Prozent länger als das Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 von 247,4 Stunden.

 

Wellen, Wind und Sonnenschein: Start in die 84. Warnemünder Woche

2. Juli: Kaiserwetter an diesem ersten Sonnabend im Juli. Punkt 10 Uhr gehen die Optis ins Rennen, die 26. Beach-Handball-Tage in der Sport-Beach-Arena starten und in der Seestraße unweit vom Leuchtturm setzt sich ein bunter Zug in Bewegung, den Vereine, Singegruppen, Spielmannszüge und Firmen gestalten. Hunderte Schaulustige - oder waren es gar mehr? - säumen die Alexandrinen- und die Kirchenstraße, die Mühlen- und die Kurhausstraße, um den Teilnehmern des 19. Niegen Ümgangs zuzuwinken oder ihnen ein Getränk zu reichen, um die Musiker, Sänger, Sportler, die Mitglieder der Trachtengruppe und andere Akteure zu fotografieren. Nach so manchem Zwischenstopp biegt der Zug in den Kurhausgarten ein, wo das Musikkorps Rendsburg und der Spielmannszug Neuseddin aus der Nähe von Potsdam den fröhlichen Zug musikalisch begrüßen. Ralf Markert, NDR-Moderator, und Ingeborg Regenthal, Büroleiterin des Warnemünde Vereins, stellen nach dem Erklingen der Warnemünde-Hymne den Zuschauern aus Nah und Fern die historischen Figuren, die im Umgang zu sehen waren, vor: Lotsenkommandeur Stephan Jantzen, der 102 Menschen aus Seenot, davon 80 aus der See vor Warnemünde gerettet hat, wurde von Arne Schumann verkörpert. Er hat diesen Part von seinem Vater Gernot übernommen, der viele Jahre als Lotsenkommandeur zum Umgang im Einsatz war. Forstinspektor Becker, der ab 1817 mit samt dem eigenen Hausrat nach Warnemünde reiste und hier Urlaub machte, wurde von Dr. Frank-Thomas Keller, einstiger Kurdirektor von Warnemünde, verkörpert. In die Kleidung von Alexandrine zu Mecklenburg,  spätere Königin von Dänemark, schlüpfte die Schülerin Leonie. Schließlich lernten die Zuschauer auch die Blachmantelsche und einen französischen Soldaten kennen. Ihre Figuren erzählen eine traurige Liebesgeschichte aus  der Zeit der napoleonischen Herrschaft. Und schließlich bekam Torsten Linke viel Beifall, der einen Dienstmann aus der Zeit um 1903 darstellte, der am damals nagelneuen Bahnhof das Gepäck der Urlaubsgäste auf seinen Karren ludt und sie zum Hotel begleitete. Dann wurde in der Konzertmuschel getanzt und gesungen. Den Auftakt machte die Warnemünder Trachtengruppe unter Leitung von Karin Scarbarth, bevor der Warnemünder Shantychor De Klaashahns seinen Auftritt hatte und zum Mitschunkeln bei dem Lied "Warnemünde, Warnemünde, Wellen, Wind und Sonnenschein" einludt. Überraschungsgast war Rollo, der Sänger mit der einmaligen Stimme, der von seinem Hafen und von Möwen sang. Die Warnemünder Line-Dancer gaben eine Kostprobe ihres Könnens, bevor Natalia und Alexander, Mitglieder des Ensembles des Rostocker Volkstheaters, ihre wunderbaren Stimmen ertönen ließen und Lust machten auf die Oper La Boheme, die am 1. Oktober Premiere haben wird. Die Warnemünder Jungs setzten noch Einen drauf, musikalisch und mir Kirschlikörchen. Oder was? Bürgerschaftspräsidentin Regine Lück schließlich durfte das Fassbier, gespendet von der Rostocker Brauerei, anstechen. Das schien leichter als gedacht, denn es waren viele Schläge notwendig, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Schließlich konnte sie verkünden: Die 84. Warnemünder Woche ist eröffnet. Unter den Gästen beim Niegen Ümgang und bei diesem festlichen Auftakt im Kurhausgarten war ürigens auch Rostocks ehemaliger Oberbürgermeister Roland Methling, der von vielen Einheimischen herzlich in Warnemünde begrüßt worden ist. Sabine Schubert

Zu Land und zu Wasser: Die Warnem├╝nder Woche l├Ądt zu sportlichen Wettk├Ąmpfen auf See und zu kulturellen Veranstaltungen unter anderem im Kurhausgarten ein. Foto: susa

Neue Schau in der Galerie Anke Tölle

30. Juni: Eingebettet in die Warnemünder Woche mit ihrer Vielfältigkeit  eröffnet Anke Tölle am Georginenplatz am kommenden Sonnabend eine interessante Ausstellung. Ihr Titel „ Impuls“ .Eingeladen hat die Galeristin Manuela Schappert mit ihren bizarren, abstrakten und teilweise düsteren Bildern. „Eine bunte Farbkomposition mit einer melancholischen, tiefliegenden Thematik.“ erklärt  Anke Tölle. Begleitet wird die Ausstellungseröffnung an diesem 2.Juli um 16 Uhr von der jungen Folkeband “Petersch“ aus Rostock. Die jungen Leute stellen sich vor mit verträumten, aber auch spritzigen, traditionellen  Tanzliedern aus aller Welt, die der Ausstellung garantiert etwas Lebensfreude abgeben wird. Immer mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr trifft man auf offene Türen am Georginenplatz 8. Bis 31. Juli  werden die Bilder Manuela Schapperts hier zu betrachten und natürlich auch zu kaufen sein. Monika Kadner   

Die K├╝nstlerin Manuela Schappert und Galeristin Anke T├Âlle freuen sich auf viele Besucher, die sich die Ausstellung anschauen. Foto: mkad

Ein Traum wurde wahr: ein Neptun-Brunnen auf dem Kirchenplatz

25. Juni: Fast ganz Warnemünde scheint heute auf den Beinen zu sein, um die Einweihung des Neptun-Brunnens bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kirchenplatz miterleben zu können. Um 14 Uhr haben sich schätzungsweise rund 1000 Frauen, Männer und Kinder vor dem Gotteshaus eingefunden, wo das Wasserspiel sich zunächst gut verborgen unter Tüchern präsentiert. Kurzerhand steigt Alexander Prechtel, langjähriger Warnemünder Ortsbeiratsvorsitzender und ein echter Macher in Sachen Brunnen, auf eine Bank, damit das Publikum ihn hören kann. 2019 habe der Rotary Club Warnemünde die aus dem Jahr 2012 stammende Brunnen-Idee aufgegriffen und zum Spenden aufgerufen. Trotz anfänglicher Skepsis, im April 2022 ist es soweit: unglaubliche 260 000 Euro sind zusammengekommen. Viele Warnemünder, Vereine, Firmen, Hotels sowie sogar Warnemünde-Fans aus anderen Bundesländern haben kleine, große und sehr große Summen gespendet. Nun können die Firmen beauftragt werden, mit den Arbeiten loszulegen. Knapp acht Wochen später ist der Brunnen jetzt fertiggestellt. Was sich so einfach lesen mag, hat all den an der Verwirklichung des Projekts Beteiligten ganz gewiss manch schlaflose Nacht gekostet. Möglicherweise auch dem bereits zuvor beauftragten Künstler Thomas Jastram, der aus Rostock stammt, inzwischen aber in Hamburg lebt und arbeitet. In die Stadt an der Elbe sind drei junge Frauen von der Warnow gereist, um Jastram Modell zu stehen für seine drei Neriden, die in Bronze gegossen nun ihren Platz gefunden haben auf dem Kirchenplatz. Er wolle den Ort mit seinem Kunstwerk beseelen. Vielleicht, so Jastram augenzwinkernd, wird Pastor Harry Moritz das Wasserspiel auch mal als Taufbecken nutzen. Alexander Prechtel dankte allen, die an der Ideenverwirklichung mitgewirkt haben, beispielsweise auch Rostocks Umwelt- und Bausenator Holger Matthäus, der geholfen habe beim Umschiffen bürokratischer Hürden. Schließlich lüftet Prechtel auch noch ein Geheimnis. Der Neptun-Brunnen, der keinen Meeresgott darstellt, trägt seinen Namen nicht aus den in Warnemünde vielfach diskutierten Gründen wie Emanzipation, sondern: In Deutschland gibt es viele Neptun-Brunnen. Doch der Warnemünder ist einzigartig. Eben weil der Namensgeber fehlt. Stattdessen finden sich einige seiner Utensilien, mit denen sich Einheimische und Touristen fotografieren können.

Auch wenn es heute nach dem Entfernen der Tücher  „Wasser marsch“ heißt und sich alle Umstehenden von der Funktionalität überzeugen können: Die nächsten Tage bleibt das Wasser abgestellt. Alles muss erst noch aushärten. Und schließlich sollen in hoffentlich absehbarer Zeit seitens der Stadt, in deren Hände der Brunnen nun liegt, auch Bänke am Kunstwerk aufgestellt werden.

Bei schönstem Sommerwetter verweilen viele der Zuschauer nach mehreren Reden noch am Brunnen, lauschen der Musik der Breitling Stompers, genießen ein kühles Getränk und freuen sich einfach über das im Miteinander Geschaffene.  Sabine Schubert

Heute wurde der Neptun-Brunnen eingeweiht. Dank an alle Macher und Spender. Foto: susa

Strandkorb für Rollinutzer

23. Juni: Gemeinsam mit der Sonne strahlen die an den Strandabschnitt 10 gekommenen Rollstuhlfahrer um die Wette. Bereits von der Promenade aus können sie nicht nur bis zur Mitte des Weges an das Wasser heranfahren, weil ihnen rutschfreie Matten den Weg ebnen, sondern sie biegen an diesem Tag sogar kurz rechts ab, um den für sie neu produzierten dreisitzigen Strandkorb einzuweihen.  Zwei Sitzplätze sind vorhanden und ein Rollstuhlplatz, der über eine Rampe direkt befahrbar ist. Eine Notrufeinrichtung ermöglicht einen schnellen Einsatz der Mitarbeiter dieses Strandabschnittes, wenn die Rollifahrer Probleme haben sollten.

Familie Bettina und Robert Bull (unser Bild) sind total begeistert und werden vielleicht jetzt doch das ein oder andere Mal den Weg von Rostock ins Ostseebad nehmen, um Sonne, Sand und Meer zu genießen.

Strandkorbvermieter Alexander Fritz ist sehr froh, dass durch das Förderprojekt „Kommune Inklusiv“ und die Tourismuszentrale nun neben einem bereits vorhandenen speziellen Strandkorb für mobilitätseingeschränkte Menschen am Strandabschnitt 4 bei ihm ein zweiter steht. Der Strandkorbvermieter führt vor, wie bequem dieser 140 Kilo schwere Stuhl der Sonne zugewandt und zum Schatten gedreht werden kann, da er auf einem Drehteller steht. Ebenso verweist er auf die barrierefreien Toiletten, die auf der Promenade, direkt am Eingang zu „seinem“ Abschnitt stehen.

Bei dem langjährigen Strandkorbvermieter Mathias Treichel am Abschnitt 4  sind neben dem barrierefreien Strandkorb, der seit 2018 bei ihm genutzt wird,  seit zehn Jahren auch Baderollstühle vorhanden. Treichel weiß auf Grund seiner Erfahrung aber auch, dass ohne ein „Bindeglied“ zwischen dem Pächter und dem Nutzer dieser speziellen Angebote uneingeschränkte Stranderholung nicht möglich ist. Am Strandabschnitt 4 steht deshalb ein ausgebildeter Kollege den Gästen zur Seite, der im vergangenen  Jahr bis zu sieben Mal am Tag im Einsatz war und mit viel Herz bei Jung und Alt für große Freude sorgte.

Während Alexander Fritz noch testen möchte, ob eine fünftägige Reservierung per online (www.beach.de)) für Rollifahrer von Vorteil ist, wird Mathias Treichel (www.strand-warnemuende.de) seinen Korb vorzugsweise täglich auf Nachfrage vermieten. 

Wert auch zu wissen, dass im  Ostseebad Warnemünde in dieser Saison die Strandzugänge 4, 6, 10, 14 und 18 und im Seebad Markgrafenheide die Strandaufgänge 19 und 31 barrierefrei sind.

Dieses Projekt Kommune Inklusiv ist eine Idee der Aktion Mensch. Die Stadt Rostock ist eine von fünf Kommunen in unserm Bundesland, die diesen Titel trägt. Projektträger ist die Caritas. Für Warnemünde ist die Umsetzung dieses Projektes ein gutes Argument, dass die unterschiedlichsten Menschen hier ihren Urlaub verbringen möchten. Monika Kadner

 

Sandy Werner sowie Bettina und Robert Bull (v. l.) sind begeistert von dem neuen Angebot f├╝r Rollinutzer. Foto: mkad

 

Historisches Schild geht ins Museum

23. Juni: Das alte, blau-weiße Emailleschild misst gerade mal 13,5 mal 15 Zentimeter. Vermutlich hing es seit der Eröffnung der Schule 1916 immer an der gleichen Stelle der Hausfassade und verkündete, dass das Gebäude die Nummer 10 in der Fritz-Reuter-Straße ist. Seit vielen Jahren ist die Schule nun in der Trägerschaft der Seminar-CenterGruppe, die das Gebäude umfassend saniert, aufgestockt und erweitert hat, in deren Auftrag die kleine und die große Turnhalle der Zeit angepasst worden sind. Gerade sind die kleine Sporthalle sowie das Dach und die Fassade des Hauptgebäudes fertiggestellt. Nun stellt sich die Frage: Was geschieht mit dem alten Emailleschild? Soll es die Fassade wieder schmücken? „Wir haben entschieden, nach der Sanierung ein etwas größeres Nummernschild anzubringen. Bevor das historische Schild irgendwo im Keller verstaubt, übergeben wir es dem Museumsverein Warnemünde.  Im Heimatmuseum wird es gut und sicher aufbewahrt und wir können es dort jederzeit besichtigen“, sagt die Leiterin Unternehmenskommunikation Silke Regenthal von der SeminarCenterGruppe.

In dieser Woche fand die  Übergabe direkt am Schulgebäude statt. Robert Greve, der im Auftrag der SeminarCenterGruppe die Baumaßnahmen koordiniert und begleitet hat, überreichte die Emailletafel Christoph Wegner. Der Leiter des Warnemünder Heimatmuseums freut sich über den Zuwachs. „Möglicherweise wird es unsere Objektwand des 20. Jahrhunderts bereichern, verbunden mit einer kleinen Geschichte zur Schule, in der tausende Warnemünder gelernt haben“.

Tatsächlich sind das Heimatmuseum und die ehemalige Fritz-Reuter-Schule eng miteinander verbunden. Denn bevor die von Warnemündern zusammengetragenen, ja vor dem Wegschleppen durch Touristen geretteten Objekte im alten Fischerhaus in der Alexandrinenstraße 31 schließlich 1933 eine Bleibe fanden, wurden sie in mehreren Räumen unterm Dach der damaligen Knabenschule aufbewahrt. Im Museum zu sehen ist auch ein 1950 von dem in Warnemünde lebenden Maler Hein Ross geschaffenes Bild von Fritz Reuter, das im Schulgebäude bis zum Ende der Ära als städtische Schule Ende der 1990er Jahre hing. Das Atelier von Hein Ross befand sich übrigens in den 1960er Jahren im heutigen Büro des Museumsleiters. Der Künstler, so wissen wir aus alten Unterlagen, sorgte zeitweise auch für die Öffnung des Museums. Im Sommer 2004 freute man sich im Heimatmuseum über eine besondere Schenkung: Heinz Wolsing übergab die Schulchronik der Fritz-Reuter-Oberschule, die 1997/ 98 endet. „Zählt man auch unseren Einsatz für den Erhalt des Fritz-Reuter-Steins vor dem Schulgebäude hinzu, dann haben wir als Museumsverein nun vier Exponate der Schule für die Nachwelt gerettet“, freut sich Uwe Heimhardt, der selbst einst diese Schule besucht hat und der täglich an dem Gebäude vorbeigeht. Er ist sich sicher: Unser Heimatmuseum ist für die Bewahrung der Hausnummer der beste Ort.  Sabine Schubert

 

 

 

Silke Regenthal und Robert Greve haben das wahrscheinlich aus dem Jahre 1916 stammende Hausnummer-Schild der ehemaligen Fritz-Reuter-Schule vor dem modernisierten Geb├Ąude dem Leiter des Warnem├╝nder Heimatmuseums Christoph Wegner (r.) ├╝bergeben. Foto: susa

Bautagebuch zur Landessportschule (22)

Erste Wände schon gestellt/ Sohle der Bootshalle gegossen    

 22. Juni: Endlich ragen die schwarzen  Einspeisungsrohre für die geothermische Nahwärme aus der Sohle des  2. Bauabschnittes der zukünftigen Bootshalle. Die Stoßseufzer waren laut, denn acht Wochen haben die Bauleute vom Warnemünder Bau auf die wenigen Meter gewartet. Aber ohne diese Rohre hätte diese notwendige  Sauberkeitsschicht nicht  gegossen werden können. „Wir müssen jetzt immer sehr lange voraus planen, damit alles rechtzeitig zur Baustelle kommt. Besonders auch der Bewehrungsstahl. Als die Einspeisungsrohre einfach nicht verfügbar waren, konnten wir glücklicherweise unsere Arbeiter zum ersten Bauabschnitt umsetzen“, so Bauleiter Jens Düsing.

 Hier auf dem 1. Bauabschnitt stehen schon die ersten Wände. Ja, ist in einer Fuge gar der bearbeitete Sichtbeton zu sehen, den sich Architekten und der Baubetrieb in längeren Versuchen für die Wände erdacht haben.

Ohne Pause dreht sich der große Kran über uns.  Der Blick von Bauleiter Jens Düsing und Polier Dirk Aulerich geht immer wieder zum Ausleger des Kranes. Sie achten genau darauf, dass wir uns nicht unter den angeschlagenen Schalbrettern, den Bewehrungsstählen und Schalelementen bei unseren morgendlichen Snack aufhalten. Wir stehen vor den fast vier Meter hoch gestellten Wänden.   Die Küche, Konferenzräume, die Kantine sind  in ihren Abmessungen bereits zu erahnen. Kalksandsteine stehen noch gut verpackt und vor Regen geschützt bereit, um Wände zu mauern. Stützen für tragende Elemente, Unterzüge und Decken werden jetzt zügig in dieses Untergeschoss der Schule eingebracht werden.

Konzentriert sind die an den verschiedensten Positionen arbeiteten Männer. Sie nehmen die Lasten ab und flechten teilweise sofort neue Bewehrungskörbe, in die der Beton fließen wird.  Dirk Aulerich hat die aktuellen Pläne mitgebracht, auf denen zu sehen ist, welchen Fortschritt der Bau bereits gemacht hat. „Wir sind ehrgeizig. Wir sind genau im Zeitplan. Nutzen jetzt das beste Bauwetter, um vielleicht sogar Vorsprung für den Winter gut zu machen, denn gerade in Warnemünde, wo wir so viele Zaungäste haben, wollen wir beste Arbeit abliefern.“ Der Bauleiter lacht, „Das wollen wir natürlich auf all unseren Baustellen! Aber klar, unser Heimatstandort ist schon etwas Besonderes.“

Vorsichtig gehen wir an gestapeltem Bewehrungsstabstahl, den offenen und geschlossenen Stahlbügeln vorbei, von denen in Kürze nichts mehr zu sehen sein wird – eingeschlossen vom Beton. Und der rollt wieder am kommenden Freitag an. Wie jeden Freitag.

 „Ob die Warnemünder und all die Segler wohl daran denken, dass sie zur Seite gehen auf der schmalen Zufahrtsstraße, damit zügig die flüssigen Lasten verbaut werden können?“, fragt Jens Düsing besorgt.

Somit nehmen wir die Bitte der Bauleute nochmals auf, damit jeder Fußgänger Rücksicht nimmt auf diesem Nadelöhr zwischen Bahnhof und Yachthafen.                     Monika Kadner

 

 

Polier Dirk Aulerich (l.) und Bauleiter Jens D├╝sing vom Warnem├╝nder Bau vergleichen ihre Pl├Ąne mit dem tats├Ąchlichen Baufortschritt auf der Mittelmole. Foto: mkad

Worüber sich Warnemünder ärgern

18. Juni:  Die allermeisten Warnemünder lieben ihren Ort mit den vielen schönen Geschichten. Den großen und kleinen. Sie mögen es, sonnabends über den Markt zu bummeln, zu schwatzen mit Nachbarn, die man im Sommer sonst selten sieht, weil viele in ihren Gärten sind, den großen am Moor oder im Wiesengrund, den kleinen, kuscheligen hinter dem Haus. Sie freuen sich, auf dem Kirchenplatz Kaffee zu trinken und bald den Brunnen mit seinen Neriden sprudeln und spritzen und nebeln zu sehen.  Jeder der rund 6000 Einwohner genießt Warnemünde auf seine eigene und äußerst vielseitige Weise.

ABER! Am Dienstag ist Sommeranfang. Hochsaison. Wie gastlich ist jetzt unser Ort?

Einheimische ärgern sich, dass die für den Tourismus Verantwortlichen, die gar ihren Sitz in der Vogtei haben, nicht alles sehen, was vor ihrer Haustür passiert. Sind sie sind im Zahlenrausch, mehr und mehr Touristen? Quantität vor Qualität?

Einheimische ärgern sich, dass der FKK-Strandabschnitt 28 zum Hundestrand deklariert wurde. Die Hunde nicht angeleint sind, Herrchen und Frauchen in voller Montur sich auch noch freuen, wenn ihre geliebten Vierbeiner Häufchen hinterlassen, sich zu den nackt Badenden hingezogen fühlen. Strandvogt?  Fehlanzeige.

Einheimische ärgern sich über die immer noch fehlende Temperaturanzeige in der Seestraße. Ist das eines Ostseebades würdig?

Einheimische ärgern sich, dass der Klimperer am transportablem Klavier mit den zu oft falschen Tastenanschlägen und einem Repertoire von drei Liedern  keine Mittagsruhe einhält. Sein Trompete blasender Kompagnon und er nicht den Gesetzen der Straßenmusiker folgen (30 Minuten Spielzeit an einem Standort) und von früh bis in die späten Abendstunden nur nerven. Die Touristen klatschen, weil sie fünf Minuten verweilen. Doch die Einheimischen wollen sich nicht aus ihren Wohnungen durch versuchtes Musikmachen und stundenlangen Lärm vertreiben lassen!  Kontrolle des Ordnungsamtes und der Tourismuszentrale fehlen. 

Dies sind vier Beispiele, die in der letzten Woche an unsere aalglatt-Redaktion heran getragen wurden.

Wir geben den Kritikern, die  keine Nörgler sind ( !), eine Stimme und versuchen, dank dieser  konstruktiven Kritik unserer Leser mit kleinen Nadelstichen die Stadtoberen nachdenklich zu machen. Den Touristikern nur mal am Wochenende den Spiegel vors Gesicht zu halten, wie nervig unser Warnemünde an so manchen Ecken geworden ist.  Dabei ist doch für Gastlichkeit, für gutes Wohnen im Ostseebad eigentlich so wenig nötig.  Monika Kadner    

Im Munch-Haus gestalten junge Künstler eine Schau

17. Juni. 19 junge Künstler aus aller Welt haben eine gemeinsame Ausstellung im Edvard-Munch-Haus Am Strom 53 gestaltet, die heute Abend eröffnet wird. Die jungen Leute sind Teil einer Bildhauerei-Klasse an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, die von Prof. Albrecht Schäfer und Antje Engelmann geleitet wird. Sie stellen 18 teils fertige, teils weithin noch zu bearbeitende Positionen aus, die allesamt im weiteren oder engerem Sinn etwas mit dem norwegischen Maler Edvard Munch zu tun haben. Ausgangspunkt für die Verwirklichung der Idee eines gemeinsamen Projektes ist die Tatsache, dass Munch während seines Aufenthaltes in Warnemünde 1907 und 1908 nicht nur weltberühmte Werke geschaffen hat, sondern etwa 5000 Seiten Papier beschrieben, bezeichnet, bemalt, benutzt und der Nachwelt in fragmentarischer Form hinterlassen haben soll. Diese 5000 Seiten bilden die konzeptionelle Vorlage für die Exposition. Was die Studierenden aus diesem Papier gestaltet haben bzw. während ihres Aufenthalts in Warnemünde gestalten werden, bleibt abzuwarten. Spannend ist auf alle Fälle, wie diese Ausstellung wachsen wird. „Während ihrer Arbeit werden sie Erfahrungen sammeln, wie man gemeinsam solch eine Schau gestalten kann. Das Publikum kann sich ein Bild davon machen, wie zeitgenössische Künstler heute arbeiten, wie sie sich auf ihre Art mit Munch auseinandersetzen“, sagt Prof. Schäfer.

Auf die Ausstellung aufmerksam machen wird vom 11. bis 21. Juli eine Arbeit des belarussischen Studenten Yan Chmarau, wofür eine Freifläche am Warnemünder Bahnhof gemietet wird. Zu sehen ist die Exposition im Munch-Haus bis zum 31. Juli jeweils donnerstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr. Ein Eintritt wird nicht erhoben. „Spenden für die weitere Arbeit in unserem Haus sind natürlich sehr willkommen“, sagt Petra Schmidt Dreyblatt. Die künstlerische Leiterin des Munch-Hauses fügt hinzu: „ Es ist interessant zu erleben, wie diese jungen Menschen aus vielen Teilen der Welt hier ihre Erfahrungen und ihre Kultur einbringen. Wie diese Generation heute auf Munch schaut, ihn womöglich mit ganz anderen Augen sieht.“                                       Sabine Schubert

Mano Leyrado aus Argentinien gestaltet die Schau im Munch-Haus mit. Foto: susa

Alle Stege an der Westmole gesperrt

16. Juni: Erinnern wir uns mal kurz an den Winter 2021/2022. Die Steganlagen, die von der Westmole aus besonders Traditionsschiffen und dem Fahrgastschiff „Baltica“ zur Verfügung stehen, werden von einer Fachfirma instand gesetzt. Eine ganze Woche lang werden Balken, Bohlen, Handläufe ausgetauscht. Gutes Geld ist  in die Hand genommen worden! Der Kommentar der hier vorbei gehenden Warnemünder: Prima Sache! Dann kann ja im Sommer wieder der Dampfer anlegen, ist wieder Schiffsbetrieb.

Jetzt ist Sommer. Seit Wochen sind nun alle Stege an der Westmole gesperrt. Die aalglatt-warnemuende Redaktion schüttelt nicht nur den Kopf über verplemperte Facharbeit und verbranntes Geld, sondern fragte nach. Folgende Information haben wir über die Pressestelle des Rathauses  von Gunnar Abend, Abteilungsleiter Hafenbau und Bewirtschaftung im Hafen- und Seemannsamt, erhalten, die wir auszugsweise wiedergeben:
Im Ergebnis der zuletzt durchgeführten Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 an der Holzsteganlage der Liegeplätze 27 bis 31 in Warnemünde ist ein überwiegend maroder Gesamtzustand festzustellen.
Insbesondere der hölzerne Stegüberbau weist alters- und standortbedingt erhebliche  Holzschäden durch Verwitterung und Pilzbefall auf. Zur Wiedererlangung der Gebrauchstauglichkeit sind nach erster
Einschätzung grundhafte Instandsetzungsarbeiten oder gar abschnittsweise Ersatzneubauten erforderlich. Mit dem teilweisen Rückbau des Bohlenbelages wurde z.B. die Bauwerksprüfung zugänglich gemacht.
Nach vorbereitender Planung befinden sich die notwendigen Bauleistungen für den Liegeplatz 31 (MS Baltica) aktuell in der Ausschreibung. Angesichts der Situation der Bauwirtschaft ist die sichere Prognose eines Zeitraumes für die Baudurchführung nur schwierig möglich. Unter der Annahme noch im Juli eine Fachfirma zu akzeptablen Bedingungen vertraglich binden zu können, gehen wir derzeit jedoch davon aus, dass die Instandsetzungsarbeiten im Zeitraum August / September ausgeführt werden können, so dass eine Nutzungsaufnahme demzufolge ab etwa Oktober 2022 in Aussicht steht.

Wer sagt eigentlich, dass ordentliche Steganlagen in einem Ostseebad wie Warnemünde nicht zu einem qualitätsvollen Tourismus gehören? Und wer fragt eigentlich, wer  Verwaltungs-Schnellschüsse macht ohne eine Prüfung der Gesamttauglichkeit? Dabei wurden bestimmt nicht nur Cents ausgegeben…  Monika Kadner

Die Stege an der Westmole sind gesperrt. Foto: mkad

 

Pro und kontra: Diskussion um Weinfest

Termin: 20. bis 24. Juli auf dem Leuchtturmvorplatz

17. Mai: Im Kurpark sitzen, bei leiser Musik ein Glas Wein und die Freizeit genießen, das hat im vergangenem Jahr vielen Besuchern des Weinfestes gefallen. Veranstalter Heiko Lange möchte auch in diesem Sommer ein solches hochwertiges Fest, zu dem Winzer über hunderte Kilometer an die Warnowmündung reisen, gern wieder gestalten. Darüber berichtete er auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen. Doch es regt sich Widerstand. Die Bügerinitiative Rettet den Küstenwald sieht angesichts des Klimawandels die Bäume ohnehin gestresst. Durch die Fahrzeuge würden enorme Schäden entstehen. Sprecherin Annette Boog betont, nichts gegen ein Weinfest zu haben, aber eben nicht im Kurpark. Sie schlägt als Alternative den Alexandrinenplatz und die Flächen in Richtung Bahnhofsbrücke vor. Ortsbeiratsmitglied Axel Tolksdorff verwies auf den Kurhausgarten. Doch Norbert Ripka, der das Kurhaus und den zugehörigen Garten einige Jahre bewirtschaftet hat, winkte ab. Aus eigener Erfahrung wisse er, wie schwer es sei, Menschen dorthin zu locken. Unternehmer Thomas Tüngethal verwies auf die Fläche des Sportbereiches im Kurpark. Heiko Lange jedoch möchte den Kindern und Jugendlichen ihren Platz für die Zeit des Weinfestes nicht streitig machen. Promenade und Leuchtturmvorplatz wurden als weitere Alternativen genannt. Doch auch dort regt sich Widerstand. Denn in den vergangenen Monaten reihte sich dort oft ein Fest an das andere. Grünamtsleiter Ute Fischer Gäde betonte, dass der Kurpark eine hohe Sensibilität habe. Wenn ein Fest im Kurpark, dann nicht in direkter Nähe zu den Bäumen. „Wir müssen nach einem Kompromiss suchen“, forderte die Amtsleiterin. Derweil befürwortet der Strukturausschuss des Ortsbeirates ein Weinfest im Kurpark. Wie Melanie Banhagel sagte, gehe es um ein Fest in natürlicher Umgebung. Die Promenade hingegen scheide aus, dort gebe es bereits eine Vielzahl an Veranstaltungen. Pro und kontra: Der Ortsbeirat musste sich für oder gegen den Antrag entscheiden. Letztlich positionierte sich das ehrenamtliche Gremium gegen ein Weinfest im Kurpark. Ob Winzer und Genießer sich doch noch in Warnemünde finden werden? Ja, sagte Heiko Lange auf aaglatt-Anfrage. Das Weinfest wird vom 20. bis 24. Juli auf dem Leuchtturmvorplatz durchgeführt. Bereits acht Winzer aus Rheinhessen, von der Nahe und der Mosel und aus der Pfalz haben  zugesagt. Ergänzt wird das Fest mit einer kulinarischen Auswahl von Flammkuchen, Fisch sowie Wurst- und Käsespezialitäten.  „Wir werden eine zentrale Beschallung installieren und hauptsächlich zum Thema passende Hintergrundmusik abspielen. Eventuell treten auch mal eine Saxophonistin, ein Pianist oder ein Duo auf. Die mittägliche Ruhepause halten wir selbstverständlich ein. Und ab 22 Uhr wird keine Musik mehr gespielt“, versichert der Chef der Firma Highlights Event Management MV.   Sabine Schubert

 

Ausflugs-Tipps

Schloss Teschow freut sich auf Gäste 

31. März.  Kein Aprilscherz: Am 1. April öffnet der Golfclub Schloss Teschow die Eventlocation und Gutsschänke „von Blücher“ wieder für Gäste.Im April genießt man im rustikal-gemütlichen Ambiente die frischen Kleinigkeiten der Landküche von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr. Ab Mai ist die Gutsschänke dann bis 19.30 Uhr geöffnet. In der Gutsschänke  werden kleine Gerichte mit meist regionalen Zutaten serviert. Nachmittags schmecken die hausgemachten Kuchen, die auch außer Haus verkauft werden.

Wer feiern möchte, kann die Gutschänke für bis zu 90 Personen buchen und exklusiv nutzen – wer mag sogar mit Tanzfläche. Die Inneneinrichtung passt zur ländlichen Umgebung und erinnert an die frühere Nutzung des Gebäudes als Scheune. Auf der Außenterrasse finden 60 Personen Platz. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel. Die Gutsschänke »von Blücher« liegt mitten im Grünen, unweit des Teterower Sees.

Der Golfclub Schloss Teschow liegt in einer idyllischen Hügel- und Seenlandschaft. Von Warnemünde aus erreicht man ihn über die A19 und braucht für die rund 80 Kilometer etwa eine Stunde. Der Teterower See, jahrhundertealter Baumbestand und das klassizistische Herrenhaus Schloss Teschow bilden die Kulisse für die 27-Loch-Golfanlage, zu der auch die Eventlocation „Gutsschänke von Blücher“ gehört. Im Jahr 2000 angelegt, bietet der Golfclub Mitgliedern und auswärtigen Gästen zwei gepflegte Golfplätze und eine Driving Range: Der 18-Loch-Platz „Am See“ fordert Golfer zu sportlich-taktischem Spiel heraus (Par 72, Stammvorgabe -54). Der 9-Loch-Platz „Am Silberberg“ bietet erfahrenen Golfern mit Wasserhindernissen und Bunkern Herausforderungen ohne HCP-Beschränkung, steht aber auch Einsteigern ohne DGV-Platzreife offen. 

Kontakt Golfclub Schloss Teschow e.V.,Lars Jahn, Managing Pro. Alte Dorfstr. 13, 17166 Teterow / Teschow, Tel. +49 (0) 3996 140-454, golf@schloss-teschow.de | www.gc-schloss-teschow.de

 Geschichte des Ostrocks in Kröpelin

25. März 2022:. Das Ostrockmuseum Kröpelin ist einen Ausflug wert. Es wurde am 3. Juli 2015 eröffnet. Das Museum ist das erste und bislang einzige in Deutschland, das sich ausschließlich mit der Geschichte des Ostrocks als Teil der Unterhaltungsmusik der DDR und der ehemaligen osteuropäischen Länder widmet.

Eine der Grundlagen für das Museum ist der Fundus des Berliner Vereins „Sechzig-Vierzig“, der seit Jahren versuchte, seine Sammlung an einem festen Ort zu präsentieren. Nach mehrjährigen Bemühungen wurde am 26. April 2013 die Sammlung des Vereins schließlich an das Ostrockmuseum übergeben. Das Ausstellungskonzept entstand unter Beteiligung der Studiengänge Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.

Gemeinsam mit Stadtbibliothek und Stadtmuseum wird das Ostrockmuseum durch die Stadt Kröpelin verwaltet. Die Gestaltung und Betreuung der Sammlung obliegt einem dreiköpfigen Kuratorium, bestehend aus Reinhard Dankert, Rüdiger Kropp und Thomas Lehner.  Das Ostrockmuseum ist ein interaktives Erlebnismuseum. Es ermöglicht dem Besucher einen Einblick in Geschichte und Hintergründe des Ostrocks. So erschließt sich seine Geschichte bei einem Rundgang durch das Museum als Mischung aus Information, Medien und Erlebnis. Dazu gehören auch Veranstaltungen und Sendungen wie etwa Franks Beatkiste vom 25. Oktober 2015, die in Zusammenarbeit mit dem Ostrockmuseum entstand.

Wegen der Vielzahl vorhandener Objekte sowie der räumlichen Begrenzung auf eine Etage entschied man sich gegen eine chronologische Darstellung der Ostrock-Geschichte. Stattdessen wird in jedem Raum ein thematischer Bereich dargestellt, in den dazu vorhandene Objekte und Informationen integriert sind. Ein thematischer Bereich des Museums ist beispielsweise ein Plattenladen. Hier werden Mobiliar und Angebot eines typischen Plattenladens in der DDR gezeigt. Neben multimedialer Information gibt es die Möglichkeit, Langspielplatten aufzulegen und zu hören. Diverse Geräte für das Abspielen von Tonbändern und Langspielplatten werden ausgestellt. Das Wandbild zeigt eine typische Szene aus dem Alltag der DDR. Wenn es begehrte Langspielplatten zu kaufen gab, dann bildeten sich schnell vor den Geschäften lange Schlangen. Das Bild zeigt eine solche vor dem Laden in der Kröpeliner Straße von Rostock Mitte der 1980er Jahre.

Das Ostrockmuseum (Telefon: 038292 82384) befindet sich in Kröpelin in der Hauptstraße 5. Über die B105 erreicht man es von Warnemünde aus in ca. 20 bis 25 Minuten mit dem Auto. 

Öffnungszeiten des Museums: Montag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag von 10 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr, mittwochs geschlossen, Donnerstag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Der Eintritt in das Ostrockmuseum kostet drei Euro und berechtigt gleichzeitig zum Besuch des im gleichen Haus befindlichen Stadtmuseums.

 

 

Auf der Wanderung durchs Nebel-Durchbruchstal kommt man vorbei am Kneipp-Wanderweg, wo man den F├╝├čen ein wohltuendes Bad g├Ânnen sollte.

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Wanderung im Nebel-Durchbruchstal

21. Mai: Mit dem Auto von Warnemünde fährt man - je nachdem, wo man parken möchte - etwa  60 bis 70 km bis zum Nebel-Durchbruchstal. Über die A 19 mit Abfahrt Richtung Krakow am See erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung.

Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die Tour zu beginnen:

  1. Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt in Kuchelmiß. Hier kann man sich noch etwas zur Stärkung oder für ein Picknick kaufen.
  2. Parkplatz an der Wassermühle in Kuchelmiß. Die ist aber Corona-bedingt zurzeit geschlossen.
  3. kleiner Waldparkplatz nördlich von Serrahn

Beginnt man beim Parkplatz am Einkaufsmarkt, so führt rechts parallel zur Straße nach Krakow ein kleiner Weg vorbei an drei Wohnhäusern. Dann geht es weiter über eine kleine Brücke, die uns über das Moor in Richtung Wassermühle Kuchelmiß bringt. Man kommt vorbei an den Resten der mittelalterlichen Anlage der Turmhügelburg. Die Wassermühle darf man leider derzeit nur von außen besichtigen und auch die Toiletten sind geschlossen. Man kann aber weiterhin auf dem Gelände die Fischtreppen besichtigen und einen Eindruck von der Strömung der Nebel erleben. Einen kleinen Picknickplatz gibt es dort auch, so dass man sich in der Natur stärken kann. Auf einer Infotafel wird erklärt, wie das Nebel-Durchbruchstal entstanden ist.

An den Resten eines alten Schlosses - es sind nur noch einige alte Skulpturen zu sehen - und den Fischteichen vorbei gelangt man zu einem Hofcafé. Folgt man einem gepflegten Waldweg, dann erreicht man eine Brücke, die nach Serrahn führt. Hier kommt man auch am Waldparkplatz vorbei.

Der Ort Serrahn hat eine kleine Kirche und eine alte Schmiede als Sehenswürdigkeiten zu bieten. Danach sind wir wieder über den Waldparkplatz in Richtung der Nebel gewandert. Aber dieses Mal nicht über die Brücke nach Kuchelmiß, sondern wir haben den Waldweg parallel zum Flüsschen in östlicher Richtung gewählt. Der Weg ist leicht hügelig, aber dennoch gut zu laufen. Ein paar Bänke laden zudem am Weg zum Verweilen ein. Hier hat die Nebel allerdings einen wilderen Charakter. Ihre Strömung kann man von der Brücke aus wunderbar erleben.

Geht man dann weiter geradeaus, gelangt man zum Kneipp-Wanderweg. Er ist aus einem kleinen Nebenarm der Nebel entstanden. Ihn sollte man unbedingt ausprobieren. Der sandige Untergrund tut den Füßen gut und das Wasser ist sehr klar. Aber das Kneippen stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Ein Picknickplatz lädt hier erneut zum Verweilen ein. Der Weg durch den Wald führt dann an den Teichen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Wald war durch die vielen Anemonen besonders schön in diesem Jahr. Ein herrliches Stück heimischer Natur. Der Weg ist gut ausgeschildert und für die rund 16 km, die wir in aller Ruhe mit einem Picknick bewältigt haben, waren wir gut vier Stunden unterwegs. Für Rollstuhlfahrer ist diese Wanderung allerdings nicht geeignet. Leider konnten wir auch keine geöffneten Toiletten finden..

Für Familien mit Kindern ist diese Wanderung ohne weiteres zu schaffen, gibt es doch überall etwas in der Natur zu entdecken. Jedoch sollten Familien mit Kindern auf den Abstecher nach Serrahn verzichten, weil man dafür an der Straße in den Ort gehen muss.  Unterwegs für aalglatt-Leser war: Hanne Hoppe

 

 

Wismar und seine Schätze

Ein Ausflug in die benachbarte Weltkultur-Stadt

Warum nicht mal Wismar besuchen? Ist nicht weit von der Hansestadt Rostock mit dem Seebad Warnemünde entfernt und eine wunderschöne Stadt mit mächtigen Backsteinkirchen, liebevoll sanierten jahrhundertealten Häusern aus der Gotik, dem Barock und dem Klassizismus.  Tierpark, Museen und ein malerischer Hafen mit Speichern und diversen Restaurants laden zum Bummeln ein. Fischkutter, deren Besatzungen leckere Fischbrötchen und fangfrischen oder geräucherten Fisch anbieten, sind ebenfalls erlebenswert. Die Hansestadt Wismar trägt zu Recht das Siegel des Weltkulturerbes.

Jetzt im noch sonnigen Corona-Herbst zieht es viele Touristen aus scheinbar vor allem südlichen Bundesländern an die Küste. Zumindest ihre Dialekte legen das nahe. Sie beobachten interessiert vom Außenbereich der Hafenlokale das Kommen und Gehen der anderen Touristen sowie das Verhalten der gefräßigen Möwen, die gern im Sturzflug den ahnungslosen Passanten das Fischbrötchen entreißen wollen. Amüsant, wenn die Möwen Sieger bleiben und man das eigene Brötchen schon sicher im Magen hat. Wenn es kein Fischbrötchen sein soll, kann man wunderbar in der Nähe des Alten Hafens am Lohberg im Brauhaus Durst und Hunger stillen. In dem Fachwerkspeicher ist schon 1452 Bier gebraut worden. Allerdings führt eine mehrstufige Treppe ins Gebäude hinein.

Wismar ist aber auch ein lohnendes Besuchsziel, wenn man mit den Enkeln einen Ausflug planen möchte. Sie tauchen in der Altstadt ein ins Mittelalter, sehen mit Giebel- und Traufenhäuser die Architektur vergangener Jahrhunderte und erfahren auf Schrifttafeln oder Plaketten an den aufwändig sanierten Häusern viel über die Geschichte Wismars und ihrer Bewohner.

Ein Ziel sollte unbedingt der 80 Meter unübersehbar hohe Turm der Marienkirche sein. Das einst mächtige Kirchenschiff wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erfuhr wie etliche Sakralbauten in der ehemaligen DDR dasselbe Schicksal. Die Marienkirche, die Anfang des 14. Jahrhunderts auf den Mauern einer rund 100 Jahre alten kleineren Vorgängerkirche errichtet wurde, fiel 1960 der Sprengung zum Opfer. In Wismar sind wenigstens ihre Konturen wieder sichtbar im Boden entstanden. Teil des Forums an der Kirche ist neben moderner Kunst ein Metallmodell. Es zeigt, wie sich die ehemalige Ratskirche über Jahrhunderte präsentiert hat.

Besonders interessant für Kinder ist aber der 3-D-Film „Bruno Backstein“, der wie die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik“ im Turm sehr spannend den Bau dieser gotischen Kirche erklärt. Bei einer Führung offenbart sich in 67 Metern Höhe ein wunderbarer Blick über die Altstadt und der Besucher erfährt weiteres Wissenswertes zur Kirche und zur Welterbe-Stadt Wismar.

Vor dem Kirchturm sind Modelle zu sehen, in denen Ziegelsteine geformt worden sind, die für den Bau verwendet wurden. Bruno Backstein erklärt im Film auch, wie die Bauleute es schafften, ohne Kran, dafür mit einem imposanten hölzernen Rad und Seilen die Steine in die Höhe zu transportieren. Der Nachbau dieses Rades vor der Marienkirche verdeutlicht den großen und kleinen Besuchern die meisterlichen Fertigkeiten der mittelalterlichen Baumeister, aber auch das mühevolle Bauen.

Der Film dauert etwa 15 Minuten. Der Eintritt inklusive Turmführung kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Ein Muss ist auch der Besuch der St.-Georgen-Kirche, eine der drei Hauptkirchen und die größte der Hansestadt. Auch sie ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik. 1594 wurde sie nach mehrfachen Veränderungen fertiggestellt. Baubeginn soll allerdings schon Ende des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Sakralbau stark beschädigt, aber in der DDR glücklicherweise nicht gesprengt. Nach der Wende wurde die St.-Georgen-Kirche ab 1990 mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz und örtlicher Betriebe wiederaufgebaut und 2010 als Gotteshaus und Kulturkirche feierlich wiedereröffnet. Kultur findet auch jetzt statt. So gastiert Ben Becker am 30.Oktober mit „Ich, Judas“. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant – sofern Corona es zulässt.

Die Aussichtsplattform Von St.-Georgen in 35 Metern Höhe bietet einen eindrucksvollen Rundblick auf Wismar, die Gassen und Straßen der Altstadt, die Ostsee, den Hafen und die MV-Werft. Die Fahrt mit dem Lift kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.

Neben der Kirche liegt der Fürstenhof, die im 16. Jahrhundert errichtete Sommerresidenz der mecklenburgischen Herzöge in Wismar. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich. Heute beherbergt das schön sanierte Bauwerk das Amtsgericht der Hansestadt.

Bei einem Gang durch die Altstadt gibt es viele weitere lohnende Ziele. Doch wer sich die Ausstellung und die Einrichtung in dem sehr informativen Welt-Erbe-Haus an der Lübschen Straße angesehen hat, sollte noch an der Grube entlangspazieren. Sie ist eines der ältesten städtischen Wasserläufe Deutschlands und dann in einem der Cafés am Marktplatz Füße und Kopf entspannen. Auch dort gibt es mehrere historische Bauwerke zu bewundern. Schließlich ist die Stadt nicht umsonst von der UNESCO ausgezeichnet worden. Und weil man an einem Tag nicht alles Sehenswerte in Wismar erleben kann, sollte man sich - solange das Wetter mitspielt – unbedingt noch einmal auf den Weg dorthin machen.

Doch was hat dem zehnjährigen Theo am besten in der ehrwürdigen Hansestadt gefallen? „Der Blick von der Georgenkirche war cool.“ Eigentlich wollte er die Wendeltreppe zur Plattform hochsteigen. Doch die war gesperrt, weil man in Corona-Zeiten dort keinen nötigen Abstand halten kann. „Aber auch der Film in dem anderen Kirchturm war wirklich spannend“, empfiehlt Theo.

Unterwegs für aalglatt-Leser war: Ingrid Feuerstein

Die Marienkirche und St.-Georgen-Kirche öffnen von Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Der Turm von St. Marien kann nach Anmeldung (Telefon: 03841-2510) bestiegen werden.

├ťber die Rapsfelder hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm Bastorf.

Rund um den Leuchtturm Bastorf

13. Mai: Unser Ausflug führt von Warnemünde nach Bastorf. Mit dem Auto erreicht man den dortigen Leuchtturm in etwa 45 Minuten. Die Fahrt führt in diesen Tagen vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern, die so richtig tolle Fotomotive bieten. Rasch ist der Parkplatz am Leuchtturm erreicht.  Der Turm befindet sich zwischen den Ostseebädern Kühlungsborn und Rerik und oberhalb von Kap Bukspitze, weshalb er auch Buk genannt wird.

 Diese Landspitze weist eine Geländehöhe von rund 78 Metern über dem Meeresspiegel auf. Die Höhe des Leuchtturms beträgt 20,8 m, sodass sich eine Gesamtfeuerhöhe von etwa 95,3 m ergibt. Somit ist der Leuchtturm Buk zwar einer der kleinsten deutschen Leuchttürme, hat aber das höchste Leuchtfeuer, dass an den deutschen Küsten zu finden ist.  Während er für die Seefahrt eine notwendige Navigationshilfe ist, hält er für Besucher nach dem Erklimmen der 55 Stufen einen grandiosen Ausblick bereit. Schaut man in nordöstliche Richtung, kann man das heimische Warnemünde sehen. Bei einem Blick nach Westen entdeckt man  Rerik und die Wismarer Bucht  Bei klarer Sicht soll man sogar die Insel Fehmarn  und dänische Inseln sehen. Leider ist der Turm derzeit aber für Besucher noch geschlossen.

Nicht so tragisch, denn wir umwandern ihn ganz einfach Die Strecke beträgt etwa 4,8 Kilometer, die auch für nicht so professionelle Wanderer machbar ist.  Start und Ziel ist für uns der Parkplatz unterhalb des Leuchtturms. Auf einem schmalen Pfad mit einer tollen Aussicht geht es entlang des Parkplatzes in Richtung Kägsdorf. Weiter führt unsere Tour auf der Straße durch den Ort, der durchaus interessante Häuser aufweist. So beispielsweise ein Gutshaus auf der rechten Seite.  Am Ende des Ortes führt eine schmale  Straße in Richtung Kühlungsborn,  bevor uns dann der erste Weg rechts wieder zum Leuchtturm bringt .

Angekommen, lohnt es sich den Picknick-Korb auszupacken oder unbedingt das Cafe Valentins zu besuchen, das ab 28. Mai freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr wieder geöffnet ist und wo man endlich wieder den  leckeren Kuchen genießen kann. Nach unserer Stärkung  geht es wieder abwärts bis zum Parkplatz. Und schließlich gut gelaunt zurück nach Warnemünde. Unterwegs für aalglatt-Leser war: Doris Reiber

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