Land und Leute

Sommerurlaub geplant? Reisepass beantragen

25. Mai: Wer demnächst verreisen möchte, sollte prüfen, ob der Reisepass, der nicht verlängert werden kann, noch gültig ist. „Derzeit liegt die Produktionsdauer in der Bundesdruckerei in Berlin bei zirka sechs Wochen. Wer also zu Beginn der Sommerferien eine Reise plant, sollte sich so schnell wie möglich online einen Termin in einem unserer Ortsämter buchen“, gibt der zuständige Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung Dr. Chris von Wrycz Rekowski zu bedenken. Wer die Frist versäumt, hat die Möglichkeit, auf den Expressreisepass zurückzugreifen. Dann ist der neue Reisepass zwar schneller fertig, kostet aber dafür 32 Euro mehr. Die Produktionszeit in der Bundesdruckerei beträgt derzeit drei bis vier Werktage. Wer auch diese Gelegenheit verpasst hat, muss auf den vorläufigen Reisepass zurückgreifen. Dieser kostet 26 Euro, ist lediglich ein Jahr gültig und wird nur dann ausgestellt, wenn die Zeit für die Ausstellung eines Expresspasses nicht mehr ausreicht. Doch Achtung: In einigen Staaten, z.B. den USA, ist eine visumsfreie Einreise als Tourist nur dann möglich, wenn der Reisepass mehrere Jahre gültig ist. Außerdem enthält der vorläufige Reisepass keinen Chip, auf dem Daten gespeichert werden. Auch deshalb ist die Einreise in einigen Ländern hiermit nicht möglich. Weitere Informationen hierzu liefert das Auswärtige Amt.

Der deutsche Reisepass ermöglicht es, ohne Visum in mehr als 170 Staaten zu reisen. Der normale Reisepass hat 32 Seiten. Vielreisende können für 22 Euro mehr direkt einen Reisepass mit 48 Seiten beantragen. Wer 24 Jahre oder älter ist, bekommt einen Reisepass, der zehn Jahre gültig ist. Die Kosten hierfür liegen bei 70 Euro für 32 Seiten. Für Antragsteller unter 24 Jahren ist er sechs Jahre gültig. Die Gebühr beträgt 37,50 Euro für 32 Seiten.

Eine Neuerung in diesem Jahr: Der Kinderreisepass wurde zum 1. Januar 2024 abgeschafft. Der Grund: Die kurze Gültigkeit der Kinderreisepässe von maximal zwölf Monaten, die für alle Standard-Ausweisdokumente ohne Chip gilt. Der Kinderreisepass gilt damit als schwach geschütztes Dokument, das nicht länger als zwölf Monate gültig sein darf. Im Vergleich dazu sind normale, mehrjährig gültige Reisepässe mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen sowie mit einem Chip ausgestattet. Vor dem 1. Januar 2024 ausgestellte bzw. beantragte Kinderreisepässe sind grundsätzlich bis zum aufgedruckten Datum des Gültigkeitsendes gültig. Bei Reisen innerhalb der EU (Ausnahme UK) kann für Kinder nun ein Personalausweis beantragt werden, für Reiseziele außerhalb der EU hinaus ist ein regulärer Reisepass erforderlich. „Die Beantragung und Ausstellung von Reisepässen gehört zu den am stärksten frequentierten Servicedienstleistungen. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Kolleginnen und Kollegen in den fünf Rostocker Ortsämtern mehr als über 18.000 Anträge auf Ausstellung eines Reisepasses bearbeitet. Mit der Abschaffung des Kinderreisepasses wird der hohe Aufwand der Eltern und der Verwaltung für die jährliche Neubeantragung oder Verlängerung eines Kinderreisepasses vermieden.“, verdeutlicht Senator Dr. von Wrycz Rekowski.

Die Terminvergabe für die Beantragung des Reisepasses erfolgt online unter www.rostock.de/onlinetermin oder per Telefon 0381 381- 7777 montags von 13 bis 15.30 Uhr und mittwochs von 9 bis 15.30 Uhr. Der Antrag auf Ausstellung des Dokumentes kann nur persönlich gestellt werden. Dies gilt auch für Kinder: Diese müssen bei Antragstellung persönlich anwesend sein. Außerdem sind folgende Unterlagen mitzubringen:

- Passbild in Frontalansicht 3,5 x 4,5 cm (biometrietauglich und aktuell, Hinweis: kann auch direkt an den Fotoautomaten im Ortsamt für Personen ab 1,20 m Größe erstellt werden)

- Geburtsurkunde und Heiratsurkunde bzw. Familienbuch

- Personalausweis

- bisheriger Reisepass, vorläufiger Reisepass oder der Kinderausweis bzw. Kinderreisepass (wenn vorhanden)

- Bei Antragstellung für das Kind: Ausweis des anwesenden Sorgeberechtigten sowie die Einverständniserklärung und eine Kopie des Ausweises des nicht anwesenden Sorgeberechtigten beziehungsweise den Sorgerechtsnachweis bei nur einem Sorgeberechtigten.  Linktipp: www.rostock.de/ortsaemter

Werftbecken: Im Winter Baubeginn

24. Mai: Zu einem maritimen Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien gestaltet werden soll das Areal Warnemünder Werftbecken, das die Hansestadt Rostock 2016 von der insolventen Lloyd Werft gekauft hat. Darüber wurde bereits im vergangenen September auf einer Ortsbeiratssitzung informiert. Wie ist jetzt der Stand der Dinge? Seitens der Pressestelle der Hansestadt Rostock  erfuhren wir auf Anfrage, dass vorbehaltlich der Erlangung des erforderlichen Baurechts sowie der dazu gegenwärtigen laufenden Abstimmungen mit den zuständigen Genehmigungsbehörden die Rahmenterminplanung einen möglichen Baubeginn im Winter 2024/ 25 vor sieht. Die Gesamtdauer der geplanten Infrastrukturmaßnahme zur Schaffung des maritimen Gewerbeparks einschließlich der Hafenanlagen sowie die vorhergehenden land- und wasserseitigen Altlastensanierungen wird etwa vier Jahre dauern. Gespräche mit interessierten Firmen, die sich auf dem Gelände ansiedeln wollen, laufen. Für Teilflächen des ehemaligen Werftgeländes sollen mit den Unternehmen  50 Hertz und dem Fraunhofer Institut Erbbaurechtsverträge  geschlossen werden.

Auf der Sitzung des Ortsbeirates im vergangenen September hieß es, dass für das Vorhaben rund 91,5 Millionen Euro veranschlagt sind. Allein für die Entsorgung der Altlasten sind rund 53 Millionen Euro erforderlich. Desolate alte Schiffbauhallen, die akut einsturzgefährdet sind, müssen abgerissen werden. Zudem muss tief in den Grund eingegriffen werden, um belasteten Boden auszutauschen. Schließlich gilt es sämtliche Ver- und Entsorgungslei-tungen zu verlegen. Entstehen werden drei Liegeplätze. Der Liegeplatz P11 wird 340 Meter lang und ist für den Offshore-Bereich gedacht. Der Liegeplatz P10, an dem u. a. Schlepper anlegen können, wird 110 Meter und der Liegeplatz P09 115 Meter lang. Wasserseitig heißt es die maroden Kaianlagen , für die 20 Millionen Euro benötigt werden, auf Vordermann zu bringen. Rund 65 000 Kubikmeter Baggergut sowie weitere 80 000 Kubikmeter wie Mergel gilt es auszuheben, um die notwendige Endtiefe zu erreichen. Nach der Herstellung der Hafeninfrastruktur erfolgt die Erschließung des Gewerbeparks, wo sich angesichts des benachbarten Wohngebiets Molenfeuer leises Gewerbe mit niedrigen Emissionen ansiedeln wird. Sabine Schubert

Das Gel├Ąnde Werftbecken soll zu einem maritimen Gewerbepark gestaltet werden. Foto: susa

Kleine Gärtner mit eigener Scholle

22. Mai: Die Keimblätter der Radieschen sprießen schnurgerade in der Reihe. Schon zur zweiten Ernte! Möhren sind zu erahnen. Den Kartoffelacker machen Christian und Richard aus der 4. Klasse gerade wieder urbar. Tomatenpflanzen „liefert“  eine Gartennachbarin an. Ben Schiminski aus der 4a schleppt die nicht ganz so schwere 5-Liter-Gießkanne, um die gerade gepflanzten Tomaten anzugießen. Der Junge schwärmt: “ Die Kartoffeln, die ich im vergangenen Jahr mit nach Hause nehmen durfte, die schmeckten vielleicht gut! Da kamen keine aus der Kaufhalle mit!“ Die Mädchen und Jungen sind voll konzentriert auf ihre Harken, die Pflanzschaufeln, Hacken, Gießkannen und natürlich ihre Armkraft, dass sie all die Erwachsenen nur mit halbem Auge wahrnehmen. Dafür tut es umso mehr Susann Schubert, die Schulsozialarbeiterin der Heinrich–Heine–Schule, die heute zur Gartenfee mit eigenem T-Shirt gekürt wurde. Sie ist dem Lions Klub Warnemünde, den Rotariern aus Warnemünde, dem Kleingartenverband „Am Moor“, dem Schulverein der eigenen Schule überaus dankbar, dass sie alle die finanziellen Voraussetzungen schufen, damit die einzelnen Schulklassen hier noch entspannter säen, pflegen und ernten können.

Vor fünf Jahren, als der Warnemünder Herbert Weiß seinen Garten dem Verein mit der Maßgabe verkaufte, ihn als Schulgarten zu nutzen, ging es zu Anfang doch etwas improvisiert zu. Nun hat ein neues Gartenhaus das antiquierte Hüttchen ersetzt, wie es vor Jahrzehnten in Gärten mit ihren wechselvollen Geschichten so üblich war. Es sind robuste Waschbecken installiert worden. Das Herzhäuschen wich modernen Sanitäranlagen. Auch vor einem heftigen Schauer braucht sich niemand fürchten, denn ein kleiner Aufenthaltsraum ist entstanden, in dem es vor der Arbeit in den Beeten durchaus theoretisch zugeht.

Ob jemand aber noch daran denkt? Vor über 200 Jahren forderte der Arzt Daniel Gottlieb Moritz Schreber, die Kinder mit Spielplätzen von den gefährlichen Straßen zu holen. Und sein Schwiegersohn, der Leipziger Schuldirektor, sah in Gartenarbeit ein gutes Mittel zur Erziehung der Jugend. Deshalb gründete  er 1865 einen Verein und pachtete von der Stadt einen ungenutzten Acker. So kamen beim Ursprung der Schrebergärten  Kinder zu eigener Scholle.

Warum sollte es eigentlich weit hergeholt sein, dass sich heute hier im Kleingartenverein „Am Moor“, einem der größten und ältesten Kleingartenvereine Warnemündes mit über 600 erwachsenen Mitgliedern und 400 Parzellen, dieser Kreis mit den emsigen kleinen Gärtnern der Heinrich-Heine-Schule mal wieder geschlossen hat?     Monika Kadner      

Mit der Harke fertig los: In der Kleingartenanlage Am Moor bewirtschaften Kinder der Heinrich-Heine-Grundschule ihre eigene Scholle. Foto: mkad

Zweite Runde zum Thema Fischmarkt

17. Mai:. aalglatt versprach, am Problem dranzubleiben, wenn es um ein Herzstück unseres Ortes geht, den Fischmarkt.

Nach dem ersten Gespräch zwischen Ämtern und Fischern gab es in der Zwischenzeit viele Fragezeichen und lautes Aufbegehren. Auch eine Unterschriftensammlung wurde durchgeführt. Und nun fand am Mittwoch eine zweite Runde statt. Wie ist sie gelaufen? Aalglatt fragte nach in der Pressestelle der Hansestadt Rostock und bat um eine sachliche Auskunft, frei von Emotionen. Hier die Antwort:

Im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Fischern/ Fischhändlern am vergangenen Mittwoch wurde noch einmal sehr intensiv über die Ideen zur Umgestaltung des Fischmarktes und über die - individuell sehr unterschiedlichen - Interessenlagen der betroffenen Gewerbetreibenden gesprochen. Dabei hat die Stadt noch einmal unterstrichen, dass die Umgestaltung im größtmöglichen Einvernehmen mit den Fischern/Fischhändlern erfolgen soll und dass auch Lösungen ermöglicht werden, die den spezifischen Vorstellungen Einzelner entsprechen.

Konkret haben sich dafür die folgenden drei Varianten herauskristallisiert: Erstens: Die Miete eines städtischen Containers oder Zweitens: die Möglichkeit zum eigenen vollständigen Erwerb eines Containers (auf verpachtetem Standplatz) oder Drittens: die Möglichkeit zum Verbleib im bisherigen Verkaufswagen, so lange der Betrieb von den derzeitigen Inhabern geführt wird. Bei der danach anstehenden Neuvergabe des Stellplatzes wird dieser dann jedoch durch einen städtischen Container besetzt werden und nicht mehr mit einem Verkaufswagen.

Alle Betroffenen haben nun die Wahl, sich für diejenige dieser drei Varianten zu entscheiden, die ihrer individuellen wirtschaftlichen Lage und ihren persönlichen Präferenzen entspricht. Die Vorgaben zu Rettungswegen, Brandschutz, Hochwasserschutz und Bauordnungsrecht bleiben natürlich bestehen und sind unabhängig von den Varianten zu lösen, in Verantwortung des jeweiligen Eigentümers von Container bzw. Verkaufswagen.

Unser oberstes Ziel als Verwaltung bleibt, den Fischmarkt langfristig auf gesunde Beine zu stellen und dem beliebten Standort eine Perspektive zu geben, welche die aktuellen Entwicklungen und sich verändernden Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die Stadt hat in der Vergangenheit das Fischereigewerbe in Warnemünde immer unterstützt, ob z.B. durch den Bau der damaligen Rekonstruktionsmaßnahme zum Erhalt des Fischereihafens Alter Strom nebst Bau eines Multifunktionsgebäudes zur Nutzung als Fischladen und Imbiss, durch reduzierte Liegeplatz- und Flächenentgelte, durch Möglichkeiten zur Sortimentserweiterung, Ausdehnung der Öffnungszeiten usw. . Das hat zu deutlich verbesserten Einkünften geführt und geholfen, die Existenz der Fischhändler auf der Mittelmole zu sichern, auch wenn sie aufgrund des Fischmangels in der Ostsee praktisch keinen selbst gefangenen Fisch mehr verkaufen können. Dieser Weg soll mit der Umgestaltung des Fischmarktes weiter beschritten werden.

Dazu Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung:  "Unser Ziel bei der Umgestaltung des Fischmarktes auf der Mittelmole war immer, hier zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, mit der wir die verbliebenen Fischer und Fischhändler stärken und ihre Bedingungen und Perspektiven verbessern. Mit den aufgezeigten drei Varianten liegt jetzt ein Vorschlag auf dem Tisch, der den betroffenen Gewerbetreibenden individuelle Wahlmöglichkeiten lässt und gleichzeitig den Weg zu einer attraktiveren Gestaltung des Fischmarktes ebnet. Die breite Zustimmung macht mich zuversichtlich, dass wir auch die verbliebenen rechtlichen und technischen Fragen Stück für Stück gemeinsam klären werden."

Rettungsschwimmer in die Saison gestartet

16. Mai: Während die meisten Menschen die warmen Sonnenstrahlen und das kühle Nass genießen, haben die Mitglieder der DRK Wasserwacht Rostock nur eines im Sinn: die Sicherheit an unseren Stränden.  Mit dem Start der neuen Saison am 9. Mai stehen bis Mitte September wieder rund 190 ehrenamtliche Rettungsschwimmer bereit, um an den bis zu zwölf Rettungstürmen entlang der Küste aktiv zu werden. Täglich von neun bis achtzehn Uhr werden die Einsatzkräfte den Badebetrieb in Warnemünde und Markgrafenheide absichern. Zur Verstärkung werden auch in diesem Jahr Helfer aus verschiedenen Teilen Deutschlands erwartet. Die auswärtigen Unterstützer werden wie auch im vergangenen Jahr in den Finnhütten der Tourismuszentrale in Markgrafenheide untergebracht sein. Dank hochmodernstem technischem Equipment wie den Rescue Water Crafts, Rettungsbooten und jeweils zwei Quads für jeden Strand sind die Retter bestens für aufkommende Notfälle gerüstet. Damit es aber erst gar nicht zu Wasserrettungen und gefährlichen Einsätzen kommt, steht in diesem Jahr auch wieder die Aufklärungsarbeit auf der To-Do-Liste. „Die Kenntnis über die Baderegeln gepaart mit gesundem Menschenverstand sorgen für Sicherheit und verhindern viele Unfälle. Wir hoffen, dass es in diesem Jahr zu weniger gefährlichen Situationen kommen wird als 2023“, berichtet Lukas Knaup, Wachdienstkoordinator in Warnemünde. Im vergangenen Jahr mussten an nur einem Tag innerhalb von zwei Stunden elf  Menschen aus dem Wasser gerettet  und weitere reanimiert werden. „Nach wie vor kennen viele Badegäste die Baderegeln und Flaggensignale nicht – gerade bei gefährlichen Wetterlagen sollten diese unbedingt beachtet werden“, weiß der Wasserwachtler. Weitere Infos zum DRK Kreisverband Rostock e.V. finden Sie regelmäßig unter www.drk-rostock.de, www.facebook.com/drkrostock oder www.instagram.com/drkrostock. Julia Junge 

 

 

 

Seawolves heute an Bord der AIDA

13. Mai: Heute berührt mich das dreimalige Abschiedstyphon der AIDAmar um punkt 18 Uhr doch etwas anders.  Denn ich ging schon Punkt 11 Uhr hier an Bord. Ein Pressetermin war in der  Warnemünder Hafenliegezeit angesagt, der eigentlich ein Beobachtungstermin war. Die Crew der AIDA empfing Sportler und Offizielle der Seawolves. Na klar, und zum Glück, weiß inzwischen fast jedes Kind, das dies die Basketballer der 1. Bundesliga waren und immer noch sind! Natürlich gab es für die Großen erst einmal Wasser und Saft, für die Kleineren, die Mannschaft samt Offizieren und Gästen, prickelnden Sekt.

Das Fazit der wohlmeinenden Reden für die Basketballer zum Saisonabschluss, dass  die gesamte AIDA Flotte im zweiten Jahr der Partnerschaft mit den erstklassigen Sportlern inzwischen basketballaffin ist und gern das Platinum Sponsoring für die dritte Spielzeit in der kommenden Erstliga verlängert!

Wir hören vom AIDA-Fanblock, von den Basketball-Bordspielen, vom großen Daumendrücken, damit möglichst viele Bälle bei den hochkarätigen Spielen im Korb landen.

Und die Basketballer danken sehr emotional ihren wertvollen AIDA-Zuschauern und Sponsoren, die sie vielfältig unterstützen und dabei auch nicht die Nachwuchssportler vergessen. 

Aber dann kribbelt es doch in den Händen dieser, im wahrsten Sinne des Wortes,  großen Jungs! Das Sportdeck auf der AIDA, hoch über der Warnow, nimmt sie gefangen. Und nicht nur sie. Die weitaus kleineren Crewmitglieder grätschen die Bälle zwischen den Beinen ihrer überlegenen Spielgegner hindurch, wieseln geschickt um sie herum, treffen aus abgelegenen Ecken des Kreises den Korb – aber, trotz allem siegen die Profis, die mit viel Lachen und mit Verständnis für die andere Mannschaft hier nicht jeden Korb erobern müssen.

Swenja Reinatz, Projektmanagerin, die ihren Schreibtisch im Speicher an Land hat und auch Hannes Rieger, der dort aus der Finanzabteilung kommt, gewannen die heutige Liegezeit als Freizeit-Außentermin per Losentscheid innerhalb der Kollegen der Verwaltung. „Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie mir nach einem Heimspiel die Hände vom Klatschen weh tun. Und heiser bin ich auch noch am nächsten Tag. Aber heute zum Saisonabschluss freue ich mich, dass unser Mitfiebern geholfen hat für den Klassenerhalt,“ so die junge Frau. Jeder Interessierte hat bei AIDA immer wieder die Chance, Hochleistungssport zu erleben und vielleicht auch so angespornt zu werden, sich zu bewegen, sich gesund zu erhalten. 

AIDA und Seawolves lassen ihre Partnerschaft leben. Nicht nur durch dieses heute erneuerte Platinum Sponsoring sondern auch durch Spaß und Freude am Sport auf den Schiffen der Flotte – und in der Verwaltung der Reederei. Monika Kadner   

Maskottchen Wolfi feuert auch die AIDA-Crewmitglieder an. Foto: mkad

 

April 2024 – von Schnee bis sommerlich warm

Einen Rückblick auf das Warnemünde-Wetter gibt der Dipl.-Ing. für Meteorologie Rudolf Kemnitz vom Deutschen Wetterdienst

3. Mai: Der April, macht was er will. Auch in diesem Jahr?

Der April machte seinem Namen tatsächlich alle Ehre und zeigte das ganze Repertoire von Schneefall bis zu frühsommerlichen Temperaturen. So wurde am 22. April der Tiefstwert mit 1,5 Grad gemessen, während es nur wenige Tage später am 28. April auf den Höchstwert von 22,9 Grad raufging. Mit einer Monatsmitteltemperatur von 9,9 Grad wurde das langjährige Mittel aus den Jahren 1961 bis 1990 um 3,6 Grad deutlich übertroffen, somit zählt der April 2024 zu den fünf wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Gab es auch in diesem Monat reichlich Niederschlag?

Der 1. April begann mit der regenreichsten Tagessumme an Niederschlag von beachtlichen 20,0 l/m². Relativ gleichmäßig über den ganzen Monat verteilt fiel mit 74,8 l/m² überdurchschnittlich viel Niederschlag, was ein Plus von 78,5 Prozent gegenüber der Referenzperiode von 41,9 l/m² entspricht.

Folglich hielt sich die Sonne zurück?

Auch wenn mit 159,7 Sonnenstunden 92 Prozent der zu erwartenden Sonnenscheindauer registriert wurden, zeigt ein Blick in die Statistik, dass in den letzten Jahren die Ausbeute erheblich höher ausfiel.

 

 

Vier Vereine ehren Fritz Reuter 

30. April: Der Anruf eines Mitglieds der Fritz-Reuter-Gesellschaft im Sommer 2022 im Heimatmuseum Warnemünde und die Frage  nach einem Foto von der Warnemünder Fritz Reuter Eiche, setzt jetzt 150 Jahre nach dem Tod des niederdeutschen Dichters und Schriftstellers Fritz Reuter eine von vier Vereinen gemeinsam getragene Aktion in Gang: Anlässlich des 150. Todestages am 12. Juli 2024 wollen der Museumsverein Warnemünde, der Gemeinnützige Verein für Warnemünde, der Förderverein Leuchtturm Warnemünde und die Warnemünder Trachtengruppe mit Unterstützung verschiedener städtischer Ämter und der Tourismuszentrale an Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter erinnern. „Wir haben recherchiert und haben tatsächlich im Bestand des Heimatmuseums ein Foto gefunden, das am 6. November 1910 einen Tag vor dem 100. Geburtstag des Schriftstellers entstanden ist. Es zeigt Mitglieder des Plattdeutschen Vereins für Warnemünde und Umgegend – übrigens allesamt Herren – bei der Pflanzung einer Eiche bei der Sedan-Wiese, wie das heutige Areal zwischen dem Parkhaus Ostsee und dem Haus Strandläufer damals genannt wurde“, berichtet Christoph Wegner. Der Museumsleiter, der Vorsitzende des Museumsvereins Warnemünde Uwe Heimhardt und Vereinsmitglied Prof. Horst D. Schulz machten sich daraufhin auf den Weg und entdeckten tatsächlich im genannten Bereich eine kräftig gewachsene Eiche, die mit 99prozentiger Wahrscheinlichkeit jene ist, die die Altvorderen vor 114 Jahren zu Ehren Fritz Reuters pflanzten. Dieser stattliche Baum soll nun wieder in den Fokus gerückt werden. In Abstimmung mit städtischen Ämtern wird in den nächsten Wochen neben diesem Baum eine Infotafel angebracht, die in Deutsch und Englisch an den Schriftsteller der niederdeutschen Sprache erinnert. Seine Werke wie u. a. Ut mine Stromtid, Dörchläuchting, Kein Hüsung oder Läuschen un Rimels sind unvergessen und gelten als echte Klassiker.

Aufgestellt werden  neben der Eiche ein Gedenkstein, der eine entsprechende Gravur erhält, sowie eine Bank, die zum Verweilen einlädt. Summa summarum sind Kosten in Höhe von etwa 6300 Euro, darunter auch für den Transport des Steins und die Pflasterung unter der Bank, veranschlagt. „Die ersten Spenden sind eingegangen. Herzlichen Dank an unser Vereinsmitglied Edda Düwel, an den Lionsclub Warnemünde und die Tourismuszentrale Rostock + Warnemünde, die das Vorhaben großzügig unterstützen. Aber auch jede kleine Spende zählt“, sagt Uwe Heimhardt. Weitere Spenden können unter dem Verwendungszweck „Reuter-Eiche“ auf das Konto des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde e.V. überweisen werden:  OstseeSparkasse Rostock, IBAN: DE22 1305 0000 0460 0064 52, BIC: NOLADE21ROS. Zudem befindet sich im Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 eine Reuter-Spenden-Box, wo auch Geldspenden Aufnahme finden.

„Wir laden schon jetzt alle Freunde der niederdeutschen Sprache, alle Warnemünder und Gäste herzlich ein, am 12. Juli um 11 Uhr  im Rahmen der Warnemünder Woche dabei zu sein, wenn wir  dem mecklenburgischen Heimatdichter Fritz Reuter zu seinem 150. Todestag wieder einen stattlichen Eikboom widmen. Mit dabei sind auch der  Warnemünder Shantychor De Klaashahns und die Trachtengruppe“, lädt Astrid Voß als Vorsitzende des Warnemünde Vereins herzlich ein. Sabine Schubert 

 

 

 

De Klaashahns feiern 60. Geburtstag

26. April: 60 Jahre ist es her, dass die Brüder Uwe und Kurt Jahnke im Kreise ihrer Segler-Kameraden ihre Stimmen ertönen ließen und Seemanslieder zu Gehör brachten. Schnell schlossen sich weitere sechs Sangesfreudige an. Damit schlug die Geburtsstunde des Warnemünder Shantychors De Klaashahns. „Ich erinnere mich an diese Zeit noch sehr genau. Denn damals – ich war gerade 16 Jahre jung – sprach mich Kurt an, ob ich die Männer auf dem Akkordeon begleiten wolle. Das war mir ein bisschen suspekt und ich lehnte ab“, sagt Monika Milles. Als man sie vor nunmehr 26 Jahren erneut bat, den Chor mit ihrem Schifferklavier zu unterstützen, sagte sie ja. „Meinetwegen musste sogar das Statut des Vereins geändert werden, das bislang nur Männern gestattete Mitglied zu sein. Allerdings gilt nach wie vor: singen dürfen Frauen in diesem Shantychor nicht“, weiß die musikalische Leiterin der Klaashahns. Ein Job, der viel ehrenamtliche Arbeit erfordert. „Unser Anliegen ist es vor allem auch, unser Repertoire ständig zu erweitern, Lieder einzustudieren, die Jung und Alt, ja auch Kinder begeistern. Es ist doch toll, wenn die Leute stehen bleiben, zuhören, mitsingen und schließlich auch Beifall zollen“, findet Monika Milles, die mit den Klaashahns pro Jahr um die 70 Auftritte bestreitet. Zu DDR-Zeiten waren es deutlich mehr. „Damals wurden die Sänger von der Arbeit freigestellt, um mit ihrem Gesang die Leute zu unterhalten. Heute müssen unsere Mitglieder ihre Freizeit dafür opfern. Für die Jüngeren unter uns heißt das Job, Familie und Hobby unter einen Hut zu bekommen. Das verdient Respekt“, meint die Warnemünderin, die trotz des Einsatzes ihren Ehrenamts-Job nicht missen möchte. Schließlich lerne man viele interessante Menschen kennen. Auftritte u. a. im NDR, in der Sendung von Carmen Nebel oder im Europapark Rust sind ihr in guter Erinnerung. Vor allem aber die Reise nach Chicago ist für die Klaashahns unvergesslich. Zumal sie neben ihren Auftritten in dem kleineren Ort Milwaukee, tausende Kilometer von Mecklenburg entfernt, eine Büste von Fritz Reuter entdeckten. „Wir waren sprachlos. Und wir haben beschlossen, dass wir Fritz Reuter auch in unserer Heimat ehren sollten. Deshalb haben wir zu Hause fleißig Geld gesammelt. Heute steht im Rostocker Stadtteil Reutershagen eine Bronze, geschaffen von dem Künstler Thomas Jastram, gegossen in der Gießerei von Karsten Lachmann in Ziesendorf. Und nun sind wir dabei, wenn Fritz Reuter am 12. Juli um 11 Uhr in Warnemünde geehrt wird“, freut sich Monika Milles auf dieses Ereignis im Rahmen der Warnemünder Woche. Natürlich wird der 60. Geburtstag des Warnemünder Shantychors, der als eingetragener Verein mit 35 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Günther Harmann agiert, kräftig gefeiert. „Wir planen ein Fest am 21. September“, verrät Monika Milles schon mal vorab. Sabine Schubert

 

Fest auf dem Georginenplatz

18.April: Was war das für ein schönes Fest! Der jüngste war gerade mal acht Wochen jung, der älteste hatte die 90iger Jahresmarke schon überschritten (brachte seinen Stuhl mit, um mittendrin zu sein). Waren es 50, 60 oder gar noch mehr Frauen und Männer, die alle auf die Flüsterpropaganda von Haus zu Haus kamen, um so ganz für sich den Georginenplatz einzuweihen. An diesem 17.April um 17 Uhr!

Gartenbaufirma alpina hatte die Umzäunung abgenommen, nochmals gemäht und es präsentierte sich die beliebte Oase zur Freude der Anwohner als Kleinod.

Der Tapeziertisch, der den Tresen ersetzte, brach fast vor all den Mitbringseln aus den Hausfrauenküchen. Kuchen aller Sorten waren gebacken worden, die Quarktorte kam gerade aus dem Ofen, deftige, wunderbar dünne  Quiche, Blätterteigköstlichkeiten und auch das Reformhaus mit Kerstin Meyer aus der Poststraße wollte mitten im Ort seinen Fußabdruck mit veganen, mundgerechten, scheinbaren Metschnittchen  hinterlassen. 

Sekt floss im wahrsten Sinne in Strömen – oft angereichert mit frischem Waldmeister aus dem Küstenwald – natürlich war auch Wasser da, Bier – was hab‘ ich noch vergessen? Ja, Pralinen vieler Sorten… aber das Schönste war, dass wir uns alle trafen, alle zusammenstanden, lachten, auch über kommunale Entscheidungen diskutierten, aber immer im Verständnis untereinander und uns nach drei Stunden und kalten Füßen schworen, dies war nicht das letzte Mal, dass wir uns trafen: Anwohner vom Georginenplatz, Bewohner der Georginenstraße, der nördlichen Alex, Anasthasia, Friedrich-Franz-Straße und nicht nur zum Feiern, auch wieder zum Anpacken – so hatten wir uns ja eigentlich vor zehn  Jahren beim Subotnik mit dem Amt für Stadtgrün, deren Mitarbeiter und Gärtner von alpina ganz privat auch gestern gern unserer Einladung gefolgt waren, kennengelernt.

Monika Kadner

 

 

Unser neues Schmuckst├╝ck im Ostseebad - der Georginenplatz Foto: H.Broermann

Warnemünder Segler haben viel vor

12.April: Die 233 Mitglieder des Warnemünder Segelclubs haben sich eine Menge vorgenommen. Es geht natürlich wie immer im Frühling um das Ansegeln, das Fahrtensegeln, das Backen und Banken im Logis, die Vorbereitung der Warnemünde Woche….

Aber, in diesen Tagen ist uneingeschränktes Gesprächsthema die Ertüchtigung des Vereinsgeländes auf der Mittelmole. Dort, wo jetzt u.a. die alten Gebäude stehen, Bänke einladen, in provisorischen Containerwerkstätten „gebastelt“ wird, entstehen in naher Zukunft neue und zweckmäßige Stahlgebäude. Endlich auch zwei Umkleidekabinen. Toiletten, Duschen, worüber sich besonders die Jugendabteilung freuen wird. Auch an eine Küche, Büros und Tresen ist gedacht für das Vereinsleben. Die Energie wird aus Solar gewonnen. Architektin ist Ulrike Köster, sie hat sich inspirieren lassen von der Ansicht des Hafenhauses und dem Komplex der Jugendsportschule, so dass die Bebauung ein einheitliches Ganzes ergeben kann.

Die Segler und ihr Vorsitzender Torsten Schrank gehen sehr optimistisch an die neue Herausforderung, denn bis 2051 hat der WSC Erbbaurecht auf dieser Fläche und man ist sich einig „wenn nicht jetzt, wann dann!“.

Es steht noch ein Tausch von kleineren Flächen mit der WIRO an, Abstimmungen mit dem Bauamt und dem Grünamt u.a. über eine Abgrenzung zum Fischmarkt. Nachdem die Bauvoranfrage bereits positiv beschieden ist, seit November 2023 der Bauantrag im Bauamt vorliegt, hofft der Club, dass es mit dem Bau zeitnah losgehen kann und vielleicht die Grundsteinlegung sogar noch in diesem Jahr erfolgt.

Wichtig für die Mitglieder ist, dass sie nicht finanziell belastet werden. Dass es Rücklagen in ihrer Kasse gibt und so Fördermittel beantragt werden können. Außerdem wird kein Liegeplatz wasserseitig verloren gehen. Über Winterliegeplätze wird sehr konkret schon jetzt nachzudenken sein.

Aber nun ist erst einmal großes Entrümpeln auf dem Vereinsgelände angesagt! Schränke leer zu räumen ist dabei die kleinste Aufgabe! Morgen geht der erste Arbeitseinsatz dazu schon los. Die nächsten folgen am 21. April und am 27.April. Natürlich ist ein Container bestellt, der mehr als Krimskrams aufnehmen kann.

Die Redaktion aalglatt-warnemuende wird mit den Seglern des WSC hart am Wind auch bei der Neugestaltung ihres Vereinsgeländes mitsegeln und berichten.

Monika Kadner    

Erfolgsstory: Zehn Jahre Bücherbüxe 

5. April: Leute, wie die Zeit vergeht. Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass im Warnemünder Kurpark die Bücherbüxe eingeweiht werden konnte. „Wenn wir zurückblicken, ist es tatsächlich eine kleine Erfolgsgeschichte“, sagt Sabine Engel vom ehrenamtlichen Betreuer-Team der Bücherbüxe. Diesem Tag, so erinnert sie sich, ging eine intensive Vorbereitung voraus, die durch eine kleine Gruppe von Bücherenthusiasten geleistet wurde. Sie wollten in Warnemünde – wie bereits an vielen anderen Orten üblich – eine Möglichkeit zum kostenlosen Bücher-tausch schaffen. „Soweit wir wissen, waren wir damit in Rostock die Ersten und wir erfuhren von den Ämtern und Sponsoren gute Unterstützung. Dafür sind wir sehr dankbar. Das erlebten wir erneut bei der Pflasterung rund um die Bücherbüxe“, sagt die Warnemünderin. Bewährt habe sich die Idee, die Bücher in einer Art Litfasssäule unterzubringen. Ein Büchertausch-Objekt, das den Ehrenamtlern noch nirgendwo anders begegnet ist.

In den zurückliegenden zehn Jahren ist die Bücherbüxe in Warnemünde zu einer Institution geworden. Der Austausch und die Befüllung von und mit Büchern haben sich praktisch zu einem Selbstläufer entwickelt. Einheimische und Urlauber stöbern gerne darin, bringen Bücher und nehmen welche mit. Kinderbücher sind leider rar und immer viel zu schnell wieder weg. Auf den Inhalt nehmen die Bücherbüxe-Betreuer keinen Einfluss, allerdings versuchen sie Ordnung zu halten und sondern zerfledderte Bücher aus. Ebenso wie Zeitschriften und CDs, die in der Litfasssäule nichts zu suchen haben. „Wir Mitglieder der Bücherbüxen-Gruppe, die unter dem Dach des Gemeinnützigen Vereins für Warnemünde arbeitet, sind stolz auf den Erfolg unserer Bücherbüxe und wir freuen uns immer wieder, wie sehr sie ein Ort geworden ist, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Sabine Engel.

 

Beate Witt, Therese und Manfred M├╝ller-Fahrenholz, Annemarie Schr├Âder, Werner Fischer, Joachim und Sabine Engel, Christiane Prechtel (von rechts nach links)

Ausflugs-Tipps

Schloss Teschow freut sich auf Gäste 

31. März.  Kein Aprilscherz: Am 1. April öffnet der Golfclub Schloss Teschow die Eventlocation und Gutsschänke „von Blücher“ wieder für Gäste.Im April genießt man im rustikal-gemütlichen Ambiente die frischen Kleinigkeiten der Landküche von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr. Ab Mai ist die Gutsschänke dann bis 19.30 Uhr geöffnet. In der Gutsschänke  werden kleine Gerichte mit meist regionalen Zutaten serviert. Nachmittags schmecken die hausgemachten Kuchen, die auch außer Haus verkauft werden.

Wer feiern möchte, kann die Gutschänke für bis zu 90 Personen buchen und exklusiv nutzen – wer mag sogar mit Tanzfläche. Die Inneneinrichtung passt zur ländlichen Umgebung und erinnert an die frühere Nutzung des Gebäudes als Scheune. Auf der Außenterrasse finden 60 Personen Platz. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel. Die Gutsschänke »von Blücher« liegt mitten im Grünen, unweit des Teterower Sees.

Der Golfclub Schloss Teschow liegt in einer idyllischen Hügel- und Seenlandschaft. Von Warnemünde aus erreicht man ihn über die A19 und braucht für die rund 80 Kilometer etwa eine Stunde. Der Teterower See, jahrhundertealter Baumbestand und das klassizistische Herrenhaus Schloss Teschow bilden die Kulisse für die 27-Loch-Golfanlage, zu der auch die Eventlocation „Gutsschänke von Blücher“ gehört. Im Jahr 2000 angelegt, bietet der Golfclub Mitgliedern und auswärtigen Gästen zwei gepflegte Golfplätze und eine Driving Range: Der 18-Loch-Platz „Am See“ fordert Golfer zu sportlich-taktischem Spiel heraus (Par 72, Stammvorgabe -54). Der 9-Loch-Platz „Am Silberberg“ bietet erfahrenen Golfern mit Wasserhindernissen und Bunkern Herausforderungen ohne HCP-Beschränkung, steht aber auch Einsteigern ohne DGV-Platzreife offen. 

Kontakt Golfclub Schloss Teschow e.V.,Lars Jahn, Managing Pro. Alte Dorfstr. 13, 17166 Teterow / Teschow, Tel. +49 (0) 3996 140-454, golf@schloss-teschow.de | www.gc-schloss-teschow.de

 Geschichte des Ostrocks in Kröpelin

25. März 2022:. Das Ostrockmuseum Kröpelin ist einen Ausflug wert. Es wurde am 3. Juli 2015 eröffnet. Das Museum ist das erste und bislang einzige in Deutschland, das sich ausschließlich mit der Geschichte des Ostrocks als Teil der Unterhaltungsmusik der DDR und der ehemaligen osteuropäischen Länder widmet.

Eine der Grundlagen für das Museum ist der Fundus des Berliner Vereins „Sechzig-Vierzig“, der seit Jahren versuchte, seine Sammlung an einem festen Ort zu präsentieren. Nach mehrjährigen Bemühungen wurde am 26. April 2013 die Sammlung des Vereins schließlich an das Ostrockmuseum übergeben. Das Ausstellungskonzept entstand unter Beteiligung der Studiengänge Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.

Gemeinsam mit Stadtbibliothek und Stadtmuseum wird das Ostrockmuseum durch die Stadt Kröpelin verwaltet. Die Gestaltung und Betreuung der Sammlung obliegt einem dreiköpfigen Kuratorium, bestehend aus Reinhard Dankert, Rüdiger Kropp und Thomas Lehner.  Das Ostrockmuseum ist ein interaktives Erlebnismuseum. Es ermöglicht dem Besucher einen Einblick in Geschichte und Hintergründe des Ostrocks. So erschließt sich seine Geschichte bei einem Rundgang durch das Museum als Mischung aus Information, Medien und Erlebnis. Dazu gehören auch Veranstaltungen und Sendungen wie etwa Franks Beatkiste vom 25. Oktober 2015, die in Zusammenarbeit mit dem Ostrockmuseum entstand.

Wegen der Vielzahl vorhandener Objekte sowie der räumlichen Begrenzung auf eine Etage entschied man sich gegen eine chronologische Darstellung der Ostrock-Geschichte. Stattdessen wird in jedem Raum ein thematischer Bereich dargestellt, in den dazu vorhandene Objekte und Informationen integriert sind. Ein thematischer Bereich des Museums ist beispielsweise ein Plattenladen. Hier werden Mobiliar und Angebot eines typischen Plattenladens in der DDR gezeigt. Neben multimedialer Information gibt es die Möglichkeit, Langspielplatten aufzulegen und zu hören. Diverse Geräte für das Abspielen von Tonbändern und Langspielplatten werden ausgestellt. Das Wandbild zeigt eine typische Szene aus dem Alltag der DDR. Wenn es begehrte Langspielplatten zu kaufen gab, dann bildeten sich schnell vor den Geschäften lange Schlangen. Das Bild zeigt eine solche vor dem Laden in der Kröpeliner Straße von Rostock Mitte der 1980er Jahre.

Das Ostrockmuseum (Telefon: 038292 82384) befindet sich in Kröpelin in der Hauptstraße 5. Über die B105 erreicht man es von Warnemünde aus in ca. 20 bis 25 Minuten mit dem Auto. 

Öffnungszeiten des Museums: Montag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag von 10 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr, mittwochs geschlossen, Donnerstag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Der Eintritt in das Ostrockmuseum kostet drei Euro und berechtigt gleichzeitig zum Besuch des im gleichen Haus befindlichen Stadtmuseums.

 

 

Auf der Wanderung durchs Nebel-Durchbruchstal kommt man vorbei am Kneipp-Wanderweg, wo man den F├╝├čen ein wohltuendes Bad g├Ânnen sollte.

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Wanderung im Nebel-Durchbruchstal

21. Mai: Mit dem Auto von Warnemünde fährt man - je nachdem, wo man parken möchte - etwa  60 bis 70 km bis zum Nebel-Durchbruchstal. Über die A 19 mit Abfahrt Richtung Krakow am See erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung.

Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die Tour zu beginnen:

  1. Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt in Kuchelmiß. Hier kann man sich noch etwas zur Stärkung oder für ein Picknick kaufen.
  2. Parkplatz an der Wassermühle in Kuchelmiß. Die ist aber Corona-bedingt zurzeit geschlossen.
  3. kleiner Waldparkplatz nördlich von Serrahn

Beginnt man beim Parkplatz am Einkaufsmarkt, so führt rechts parallel zur Straße nach Krakow ein kleiner Weg vorbei an drei Wohnhäusern. Dann geht es weiter über eine kleine Brücke, die uns über das Moor in Richtung Wassermühle Kuchelmiß bringt. Man kommt vorbei an den Resten der mittelalterlichen Anlage der Turmhügelburg. Die Wassermühle darf man leider derzeit nur von außen besichtigen und auch die Toiletten sind geschlossen. Man kann aber weiterhin auf dem Gelände die Fischtreppen besichtigen und einen Eindruck von der Strömung der Nebel erleben. Einen kleinen Picknickplatz gibt es dort auch, so dass man sich in der Natur stärken kann. Auf einer Infotafel wird erklärt, wie das Nebel-Durchbruchstal entstanden ist.

An den Resten eines alten Schlosses - es sind nur noch einige alte Skulpturen zu sehen - und den Fischteichen vorbei gelangt man zu einem Hofcafé. Folgt man einem gepflegten Waldweg, dann erreicht man eine Brücke, die nach Serrahn führt. Hier kommt man auch am Waldparkplatz vorbei.

Der Ort Serrahn hat eine kleine Kirche und eine alte Schmiede als Sehenswürdigkeiten zu bieten. Danach sind wir wieder über den Waldparkplatz in Richtung der Nebel gewandert. Aber dieses Mal nicht über die Brücke nach Kuchelmiß, sondern wir haben den Waldweg parallel zum Flüsschen in östlicher Richtung gewählt. Der Weg ist leicht hügelig, aber dennoch gut zu laufen. Ein paar Bänke laden zudem am Weg zum Verweilen ein. Hier hat die Nebel allerdings einen wilderen Charakter. Ihre Strömung kann man von der Brücke aus wunderbar erleben.

Geht man dann weiter geradeaus, gelangt man zum Kneipp-Wanderweg. Er ist aus einem kleinen Nebenarm der Nebel entstanden. Ihn sollte man unbedingt ausprobieren. Der sandige Untergrund tut den Füßen gut und das Wasser ist sehr klar. Aber das Kneippen stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Ein Picknickplatz lädt hier erneut zum Verweilen ein. Der Weg durch den Wald führt dann an den Teichen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Wald war durch die vielen Anemonen besonders schön in diesem Jahr. Ein herrliches Stück heimischer Natur. Der Weg ist gut ausgeschildert und für die rund 16 km, die wir in aller Ruhe mit einem Picknick bewältigt haben, waren wir gut vier Stunden unterwegs. Für Rollstuhlfahrer ist diese Wanderung allerdings nicht geeignet. Leider konnten wir auch keine geöffneten Toiletten finden..

Für Familien mit Kindern ist diese Wanderung ohne weiteres zu schaffen, gibt es doch überall etwas in der Natur zu entdecken. Jedoch sollten Familien mit Kindern auf den Abstecher nach Serrahn verzichten, weil man dafür an der Straße in den Ort gehen muss.  Unterwegs für aalglatt-Leser war: Hanne Hoppe

 

 

Wismar und seine Schätze

Ein Ausflug in die benachbarte Weltkultur-Stadt

Warum nicht mal Wismar besuchen? Ist nicht weit von der Hansestadt Rostock mit dem Seebad Warnemünde entfernt und eine wunderschöne Stadt mit mächtigen Backsteinkirchen, liebevoll sanierten jahrhundertealten Häusern aus der Gotik, dem Barock und dem Klassizismus.  Tierpark, Museen und ein malerischer Hafen mit Speichern und diversen Restaurants laden zum Bummeln ein. Fischkutter, deren Besatzungen leckere Fischbrötchen und fangfrischen oder geräucherten Fisch anbieten, sind ebenfalls erlebenswert. Die Hansestadt Wismar trägt zu Recht das Siegel des Weltkulturerbes.

Jetzt im noch sonnigen Corona-Herbst zieht es viele Touristen aus scheinbar vor allem südlichen Bundesländern an die Küste. Zumindest ihre Dialekte legen das nahe. Sie beobachten interessiert vom Außenbereich der Hafenlokale das Kommen und Gehen der anderen Touristen sowie das Verhalten der gefräßigen Möwen, die gern im Sturzflug den ahnungslosen Passanten das Fischbrötchen entreißen wollen. Amüsant, wenn die Möwen Sieger bleiben und man das eigene Brötchen schon sicher im Magen hat. Wenn es kein Fischbrötchen sein soll, kann man wunderbar in der Nähe des Alten Hafens am Lohberg im Brauhaus Durst und Hunger stillen. In dem Fachwerkspeicher ist schon 1452 Bier gebraut worden. Allerdings führt eine mehrstufige Treppe ins Gebäude hinein.

Wismar ist aber auch ein lohnendes Besuchsziel, wenn man mit den Enkeln einen Ausflug planen möchte. Sie tauchen in der Altstadt ein ins Mittelalter, sehen mit Giebel- und Traufenhäuser die Architektur vergangener Jahrhunderte und erfahren auf Schrifttafeln oder Plaketten an den aufwändig sanierten Häusern viel über die Geschichte Wismars und ihrer Bewohner.

Ein Ziel sollte unbedingt der 80 Meter unübersehbar hohe Turm der Marienkirche sein. Das einst mächtige Kirchenschiff wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erfuhr wie etliche Sakralbauten in der ehemaligen DDR dasselbe Schicksal. Die Marienkirche, die Anfang des 14. Jahrhunderts auf den Mauern einer rund 100 Jahre alten kleineren Vorgängerkirche errichtet wurde, fiel 1960 der Sprengung zum Opfer. In Wismar sind wenigstens ihre Konturen wieder sichtbar im Boden entstanden. Teil des Forums an der Kirche ist neben moderner Kunst ein Metallmodell. Es zeigt, wie sich die ehemalige Ratskirche über Jahrhunderte präsentiert hat.

Besonders interessant für Kinder ist aber der 3-D-Film „Bruno Backstein“, der wie die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik“ im Turm sehr spannend den Bau dieser gotischen Kirche erklärt. Bei einer Führung offenbart sich in 67 Metern Höhe ein wunderbarer Blick über die Altstadt und der Besucher erfährt weiteres Wissenswertes zur Kirche und zur Welterbe-Stadt Wismar.

Vor dem Kirchturm sind Modelle zu sehen, in denen Ziegelsteine geformt worden sind, die für den Bau verwendet wurden. Bruno Backstein erklärt im Film auch, wie die Bauleute es schafften, ohne Kran, dafür mit einem imposanten hölzernen Rad und Seilen die Steine in die Höhe zu transportieren. Der Nachbau dieses Rades vor der Marienkirche verdeutlicht den großen und kleinen Besuchern die meisterlichen Fertigkeiten der mittelalterlichen Baumeister, aber auch das mühevolle Bauen.

Der Film dauert etwa 15 Minuten. Der Eintritt inklusive Turmführung kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Ein Muss ist auch der Besuch der St.-Georgen-Kirche, eine der drei Hauptkirchen und die größte der Hansestadt. Auch sie ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik. 1594 wurde sie nach mehrfachen Veränderungen fertiggestellt. Baubeginn soll allerdings schon Ende des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Sakralbau stark beschädigt, aber in der DDR glücklicherweise nicht gesprengt. Nach der Wende wurde die St.-Georgen-Kirche ab 1990 mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz und örtlicher Betriebe wiederaufgebaut und 2010 als Gotteshaus und Kulturkirche feierlich wiedereröffnet. Kultur findet auch jetzt statt. So gastiert Ben Becker am 30.Oktober mit „Ich, Judas“. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant – sofern Corona es zulässt.

Die Aussichtsplattform Von St.-Georgen in 35 Metern Höhe bietet einen eindrucksvollen Rundblick auf Wismar, die Gassen und Straßen der Altstadt, die Ostsee, den Hafen und die MV-Werft. Die Fahrt mit dem Lift kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.

Neben der Kirche liegt der Fürstenhof, die im 16. Jahrhundert errichtete Sommerresidenz der mecklenburgischen Herzöge in Wismar. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich. Heute beherbergt das schön sanierte Bauwerk das Amtsgericht der Hansestadt.

Bei einem Gang durch die Altstadt gibt es viele weitere lohnende Ziele. Doch wer sich die Ausstellung und die Einrichtung in dem sehr informativen Welt-Erbe-Haus an der Lübschen Straße angesehen hat, sollte noch an der Grube entlangspazieren. Sie ist eines der ältesten städtischen Wasserläufe Deutschlands und dann in einem der Cafés am Marktplatz Füße und Kopf entspannen. Auch dort gibt es mehrere historische Bauwerke zu bewundern. Schließlich ist die Stadt nicht umsonst von der UNESCO ausgezeichnet worden. Und weil man an einem Tag nicht alles Sehenswerte in Wismar erleben kann, sollte man sich - solange das Wetter mitspielt – unbedingt noch einmal auf den Weg dorthin machen.

Doch was hat dem zehnjährigen Theo am besten in der ehrwürdigen Hansestadt gefallen? „Der Blick von der Georgenkirche war cool.“ Eigentlich wollte er die Wendeltreppe zur Plattform hochsteigen. Doch die war gesperrt, weil man in Corona-Zeiten dort keinen nötigen Abstand halten kann. „Aber auch der Film in dem anderen Kirchturm war wirklich spannend“, empfiehlt Theo.

Unterwegs für aalglatt-Leser war: Ingrid Feuerstein

Die Marienkirche und St.-Georgen-Kirche öffnen von Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Der Turm von St. Marien kann nach Anmeldung (Telefon: 03841-2510) bestiegen werden.

├ťber die Rapsfelder hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm Bastorf.

Rund um den Leuchtturm Bastorf

13. Mai: Unser Ausflug führt von Warnemünde nach Bastorf. Mit dem Auto erreicht man den dortigen Leuchtturm in etwa 45 Minuten. Die Fahrt führt in diesen Tagen vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern, die so richtig tolle Fotomotive bieten. Rasch ist der Parkplatz am Leuchtturm erreicht.  Der Turm befindet sich zwischen den Ostseebädern Kühlungsborn und Rerik und oberhalb von Kap Bukspitze, weshalb er auch Buk genannt wird.

 Diese Landspitze weist eine Geländehöhe von rund 78 Metern über dem Meeresspiegel auf. Die Höhe des Leuchtturms beträgt 20,8 m, sodass sich eine Gesamtfeuerhöhe von etwa 95,3 m ergibt. Somit ist der Leuchtturm Buk zwar einer der kleinsten deutschen Leuchttürme, hat aber das höchste Leuchtfeuer, dass an den deutschen Küsten zu finden ist.  Während er für die Seefahrt eine notwendige Navigationshilfe ist, hält er für Besucher nach dem Erklimmen der 55 Stufen einen grandiosen Ausblick bereit. Schaut man in nordöstliche Richtung, kann man das heimische Warnemünde sehen. Bei einem Blick nach Westen entdeckt man  Rerik und die Wismarer Bucht  Bei klarer Sicht soll man sogar die Insel Fehmarn  und dänische Inseln sehen. Leider ist der Turm derzeit aber für Besucher noch geschlossen.

Nicht so tragisch, denn wir umwandern ihn ganz einfach Die Strecke beträgt etwa 4,8 Kilometer, die auch für nicht so professionelle Wanderer machbar ist.  Start und Ziel ist für uns der Parkplatz unterhalb des Leuchtturms. Auf einem schmalen Pfad mit einer tollen Aussicht geht es entlang des Parkplatzes in Richtung Kägsdorf. Weiter führt unsere Tour auf der Straße durch den Ort, der durchaus interessante Häuser aufweist. So beispielsweise ein Gutshaus auf der rechten Seite.  Am Ende des Ortes führt eine schmale  Straße in Richtung Kühlungsborn,  bevor uns dann der erste Weg rechts wieder zum Leuchtturm bringt .

Angekommen, lohnt es sich den Picknick-Korb auszupacken oder unbedingt das Cafe Valentins zu besuchen, das ab 28. Mai freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr wieder geöffnet ist und wo man endlich wieder den  leckeren Kuchen genießen kann. Nach unserer Stärkung  geht es wieder abwärts bis zum Parkplatz. Und schließlich gut gelaunt zurück nach Warnemünde. Unterwegs für aalglatt-Leser war: Doris Reiber

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