Land und Leute

Mit dem Frühlingslandgang in die Hauptsaison

19. April: Vom 26. April bis 1. Mai organisiert der Gemeinnützige Verein Warnemünde in Kooperation mit der Tourismuszentrale und dem Kongress- und Veranstaltungsservice (KVS) den Warnemünder Frühlingslandgang, ehemals Stromerwachen. In dieser Zeit verwandelt sich die Promenade in eine maritime Bummelmeile mit Kunsthandwerk und Gastronomie. Für musikalische Untermalung sorgt von Freitag bis Sonntag das Mecklenburger Drehorgelorchester in der Zeit von 12 bis 18 Uhr am Leuchtturm. Der Shantychor „Luv un Lee“ ist dort am Sonnabend um 13 Uhr zu erleben. Am Sonntag feiert der Warnemünder Sjamtychor „De Klaashahns“ am Leuchtturm seinen 60. Geburtstag. Um 15 Uhr folgt die Gruppe Breitlings. Am Warnemünder Strand werden im Rahmen des Drachenfestes am Sonnabend und Sonntag außerdem viele verschiedene Flugdrachen den Himmel in bunte Farben hüllen.

Drum-Phänomen am Leuchtturm

Die zunehmend milderen Temperaturen sind ein Signal für die Warnemünder Seehunde. Der Eisbadeverein beendet im Rahmen des Frühlingslandgangs seine Saison mit einem offiziellen Abbaden – Sonnabend ab 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr geht es ein letztes Mal in die baltischen Fluten.

Am Montag und am Dienstag präsentiert der Solo-Drum-Künstler Oded Kafri unterhalb des Teepotts ab 15 Uhr, was man mit ein paar Drumsticks alles so anstellen kann. Mit Videos von einen speziellen Bühnen- und Straßenshows hat er bei Youtube mittlerweile über eine Millionen Klicks gesammelt und lädt nun vor der Kulisse des Ostseebades zum Staunen und Tanzen ein.

Fass frei am 1. Mai

Am 1. Mai wird die Walking-Band „Marching Saints“ Rock´n´Roll auf die Straßen des Ostseebades bringen, während es unterhalb des Leuchtturmes ab 12.45 Uhr heißt: „Fass frei auf den Mai“. Die Vorsitzende des Warnemünde Vereins, Astrid Voß, wird gemeinsam mit Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm den traditionellen Fassbieranstich der Hanseatischen Brauerei übernehmen.

„Wir laden Gäste und Einheimische ein, ein paar schöne Tage zwischen Strom und Strand zu verbringen. Ich bedanke mich für das großartige Engagement des Warnemünde Vereins, der mit viel Leidenschaft ein tolles Programm auf die Beine gestellt hat“, sagt Fromm.

Vorbereitungen fast abgeschlossen

Man wolle mit dem Fest Lust auf den Sommer machen. Dann kann die Badesaison auch bald starten oder? „Unser Bauhof ist mit den Vorbereitungen am Strand auf der Zielgeraden, wird in den kommenden Wochen neue Schilder installieren, die Instandsetzung der Strandaufgänge abschließen, den Strandbewirtschafter*innen beim Aufbau behilflich sein und die Rettungstürme installieren“, sagt Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm. Am 9. Mai werden die Rettungsschwimmer des DRK ihren Dienst am Warnemünder Strand antreten.

 

Alles singt am 28.April  in der Kirche

19. April In diese Zeit fällt wie in jedem Jahr der Sonntag „Kantate“, der neben weiteren Sonntagen zwischen Ostern und Pfingsten diesen schönen Namen trägt und entsprechend der Übersetzung „Singet“ der Musik gewidmet ist. Am Sonntag (28.4.) wird um 17.00 Uhr ein Konzert in der Warnemünder Kirche stattfinden, bei dem alle Chöre der Warnemünder Gemeinde, also Kantoreichor, Seniorenchor, Jugendchor, Posaunenchor und auch das Blockflötenensemble „taktlos“ musizieren werden. Es wird auch ein Stück für zwei Chöre geben, bei dem das Blockflötenensemble eine Chorpartie übernimmt und mit den Sängern zum einen Rede und Antwort steht und auch gleichzeitige Partien verbinden lässt. Doppelchörigkeit einmal anders und interessant.

Auch die Gemeindeglieder, Besucher und Gäste werden nicht zu kurz kommen, denn es werden alle mit Gesang einbezogen werden. Darauf freuen wir uns, die wir uns schon darauf vorbereitet haben, und wünschen Ihnen, die Sie teilnehmen werden und herzlich eingeladen sind, viel Freude an und mit der Musik zu „Singet“.

Der Eintritt ist frei.

Brigitte Moll

Fest auf dem Georginenplatz

18.April: Was war das für ein schönes Fest! Der jüngste war gerade mal acht Wochen jung, der älteste hatte die 90iger Jahresmarke schon überschritten (brachte seinen Stuhl mit, um mittendrin zu sein). Waren es 50, 60 oder gar noch mehr Frauen und Männer, die alle auf die Flüsterpropaganda von Haus zu Haus kamen, um so ganz für sich den Georginenplatz einzuweihen. An diesem 17.April um 17 Uhr!

Gartenbaufirma alpina hatte die Umzäunung abgenommen, nochmals gemäht und es präsentierte sich die beliebte Oase zur Freude der Anwohner als Kleinod.

Der Tapeziertisch, der den Tresen ersetzte, brach fast vor all den Mitbringseln aus den Hausfrauenküchen. Kuchen aller Sorten waren gebacken worden, die Quarktorte kam gerade aus dem Ofen, deftige, wunderbar dünne  Quiche, Blätterteigköstlichkeiten und auch das Reformhaus mit Kerstin Meyer aus der Poststraße wollte mitten im Ort seinen Fußabdruck mit veganen, mundgerechten, scheinbaren Metschnittchen  hinterlassen. 

Sekt floss im wahrsten Sinne in Strömen – oft angereichert mit frischem Waldmeister aus dem Küstenwald – natürlich war auch Wasser da, Bier – was hab‘ ich noch vergessen? Ja, Pralinen vieler Sorten… aber das Schönste war, dass wir uns alle trafen, alle zusammenstanden, lachten, auch über kommunale Entscheidungen diskutierten, aber immer im Verständnis untereinander und uns nach drei Stunden und kalten Füßen schworen, dies war nicht das letzte Mal, dass wir uns trafen: Anwohner vom Georginenplatz, Bewohner der Georginenstraße, der nördlichen Alex, Anasthasia, Friedrich-Franz-Straße und nicht nur zum Feiern, auch wieder zum Anpacken – so hatten wir uns ja eigentlich vor zehn  Jahren beim Subotnik mit dem Amt für Stadtgrün, deren Mitarbeiter und Gärtner von alpina ganz privat auch gestern gern unserer Einladung gefolgt waren, kennengelernt.

Monika Kadner

 

 

Unser neues Schmuckst├╝ck im Ostseebad - der Georginenplatz Foto: H.Broermann

Nochmals zu Strandkörben an unserem Strand

16. April: Wir versprachen am 12.April unter der Überschrift „Strandkörbe noch im Winterquartier?“ nicht locker zu lassen bei Fragen, wenn es um unseren Strand geht.

Zur Erinnerung: bis einschließlich Saison 2026 werden die derzeit aktuellen Verträge für die Nutzflächen, auf denen die Strandkörbe ihren Platz finden, gelten!

Dann wird die Vergabe der Nutzflächen neu geregelt, heißt es aus der Tourismuszentrale und das wiederum erfordert die Mitwirkung der Pächter wie es das Bauamt verlangt.

Für diese bauordnungsrechtliche Seite hat sich im Laufe der Zeit das WIE entscheidend verändert. Im Zuge eines Baugenehmigungsverfahrens wird geklärt, ob alle baulichen und Umwelt-Belange durch den geplanten Bau eingehalten werden.  Und da hat das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern  deutlich klar gemacht, dass es Regelungen braucht. Diese Regelungen werden in dem Bebauungsplan (B-Plan) festgeschrieben. Und der wiederum ist die Grundlage für die Baugenehmigungen, wenn Strandareale verpachtet werden beispielsweise für die Strandkorbvermietung.

Weitere Antworten aus der Tourismuszentrale betreffen insbesondere die Frage, WER den Strand nutzen darf. Hier gibt es mittlerweile europaweit einheitliche Regularien vor dem Hintergrund, dass Transparenz und Vergleichbarkeit herrschen sollen. Letztlich soll verhindert werden, dass Rechte intransparent oder "auf Lebenszeit" vergeben werden.  
Vielleicht etwas losgelöst vom Juristischen: Früher gab es keinen Strom am Strand, keinen Kaffee, keine Tiefkühltruhen und kein Eis etc. (Bockwurst und Eis gab es nur an
Kiosken auf der Promenade.) Früher stand auch der Umweltschutz noch nicht so im Mittelpunkt. Wenn ein Strandkorb am Strand nach der Saison "vergessen" wurde, dann
haben Stürme und Regen ihn irgendwann hinweggespült. Heute sollen die Regeln, die aufgestellt werden, verhindern, dass Spuren hinterlassen werden. Falls dennoch so etwas auftritt soll es u.a..eine Handhabe geben, dagegen vorzugehen.

Ich gebe zu, bei diesen Entscheidungen und Gesetzen der EU durchsehen zu können ist schwierig.

Vielleicht fängt man am besten schon jetzt damit an, für Genehmigungen Anträge auszufüllen und einzureichen. Man weiß ja aus Erfahrung, dass auch nach der Einreichungsfrist die Bearbeitungen nicht so rasch von den Schreibtischen zu den Antragstellern zurück kommen.

Ob wir mit diesen von Fachämtern eingeholten Informationen helfen konnten, die Falten aus der Stirn der Strandkorbvermieter zu nehmen, ist fraglich.

Wir versuchten es jedenfalls.

Monika Kadner

 

Warnemünder Segler haben viel vor

12.April: Die 233 Mitglieder des Warnemünder Segelclubs haben sich eine Menge vorgenommen. Es geht natürlich wie immer im Frühling um das Ansegeln, das Fahrtensegeln, das Backen und Banken im Logis, die Vorbereitung der Warnemünde Woche….

Aber, in diesen Tagen ist uneingeschränktes Gesprächsthema die Ertüchtigung des Vereinsgeländes auf der Mittelmole. Dort, wo jetzt u.a. die alten Gebäude stehen, Bänke einladen, in provisorischen Containerwerkstätten „gebastelt“ wird, entstehen in naher Zukunft neue und zweckmäßige Stahlgebäude. Endlich auch zwei Umkleidekabinen. Toiletten, Duschen, worüber sich besonders die Jugendabteilung freuen wird. Auch an eine Küche, Büros und Tresen ist gedacht für das Vereinsleben. Die Energie wird aus Solar gewonnen. Architektin ist Ulrike Köster, sie hat sich inspirieren lassen von der Ansicht des Hafenhauses und dem Komplex der Jugendsportschule, so dass die Bebauung ein einheitliches Ganzes ergeben kann.

Die Segler und ihr Vorsitzender Torsten Schrank gehen sehr optimistisch an die neue Herausforderung, denn bis 2051 hat der WSC Erbbaurecht auf dieser Fläche und man ist sich einig „wenn nicht jetzt, wann dann!“.

Es steht noch ein Tausch von kleineren Flächen mit der WIRO an, Abstimmungen mit dem Bauamt und dem Grünamt u.a. über eine Abgrenzung zum Fischmarkt. Nachdem die Bauvoranfrage bereits positiv beschieden ist, seit November 2023 der Bauantrag im Bauamt vorliegt, hofft der Club, dass es mit dem Bau zeitnah losgehen kann und vielleicht die Grundsteinlegung sogar noch in diesem Jahr erfolgt.

Wichtig für die Mitglieder ist, dass sie nicht finanziell belastet werden. Dass es Rücklagen in ihrer Kasse gibt und so Fördermittel beantragt werden können. Außerdem wird kein Liegeplatz wasserseitig verloren gehen. Über Winterliegeplätze wird sehr konkret schon jetzt nachzudenken sein.

Aber nun ist erst einmal großes Entrümpeln auf dem Vereinsgelände angesagt! Schränke leer zu räumen ist dabei die kleinste Aufgabe! Morgen geht der erste Arbeitseinsatz dazu schon los. Die nächsten folgen am 21. April und am 27.April. Natürlich ist ein Container bestellt, der mehr als Krimskrams aufnehmen kann.

Die Redaktion aalglatt-warnemuende wird mit den Seglern des WSC hart am Wind auch bei der Neugestaltung ihres Vereinsgeländes mitsegeln und berichten.

Monika Kadner    

Strandkörbe noch im Winterquartier?

12.April: Ist mancher zu ungeduldig in diesem Frühjahr, weil die Strandkörbe noch nicht zum Sonnenbaden einladen?

Gibt es etwa Hürden?

Wir hören nicht gern auf Munkeleien und fragen direkt in der Tourismuszentrale nach, die ja letztendlich für die Bewirtschaftung unseres wunderschönen Strandes seit Jahr und Tag verantwortlich ist.

Wir hören:

Voraussetzungen für eine weitere Nutzung der Strandareale für Sport, Gastronomie, Strandkorbvermietung etc. und die damit verbundene Errichtung von baulichen Anlagen sind ein Bebauungsplan und auf dieser Basis erteilte Baugenehmigungen. Diese ja bereits seit Jahren bekannten und sehr intensiv diskutierten Schritte werden derzeit parallel umgesetzt, erfordern aber auch die Mitwirkung der Pächter, so das Bauamt. Unabhängig davon die Vergabe der Nutzflächen: Bis einschließlich Saison 2026 werden die aktuellen Verträge gelten. Die Nachträge zum aktuell gültigen Flächennutzungsvertrag der einzelnen Pächter werden aktuell erarbeitet. Sodann werden in einem Verfahren zur Strandsaison 2027 die Flächen entsprechend ausgeschrieben.

Welches Verfahren nach dem Vergaberecht angewendet wird, richtet sich nach den EU-Schwellenwerten. Ob EU-weit ausgeschrieben werden muss, lässt sich aktuell noch nicht prognostizieren, teilt die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde mit. Welche Mitwirkung der Pächter erforderlich ist, werden wir recherchieren. Auch von dem bis dato noch nie gehörten Termini „Schwellenwerte“ werden wir für Strandkorbvermieter mit ihren kleinen Büdchen, erforschen.

Im Internet – ohne Fachkenntnisse und Gewähr -  soviel schon mal dazu, dass Schwellenwerte oder auch Wertgrenzen Vergaberichtlinien der EU bei Ausschreibungen sind. Sind diese oberhalb des Schwellenwertes, beispielsweise sind für eine freihändige Vergabe bei Dienstleistungsaufträgen 20 000 Euro angegeben, geht man davon aus, dass der Auftrag der öffentlichen Behörde, und das ist die Tourismuszentrale, Relevanz für den Binnenmarkt besitzt und europaweit von Interesse ist.

Wie einfach hatten es doch Größings Strandkorbvermieter, die nur ihren gesunden Menschenverstand besaßen, rechnen konnten und  auch annehmbare Preise für die Nutzung der Körbe ihren Gästen anbieten konnten.

Monika Kadner
 

Bautagebuch (43) Landessportschule

Und doch geht‘s voran!

11.April: „Was ist mit den beiden Gebäuden im Yachthafen los, die schon sooo lange nur halb fertig da stehen?“ Fragen unabhängig voneinander Marita und Kalle – und sie sind nicht die einzigen Warnemünder, die in den letzten Wochen nichts von einem Baufortschritt gesehen haben, wenn man die nach wie vor halbfertige Fassade betrachtet.

Da fragen wir doch gleich mal bei Jörn Etzhold nach, dem Leiter der Jugendsportschule, an dessen Tisch wöchentlich die Bauberatungen stattfinden. „Na klar, von außen sieht man im Moment recht wenig. Besonders im Inneren der Bootshalle sind die unterschiedlichsten Gewerke emsig am arbeiten. So wird in der Sporthalle von der Firma Eversport aus Berlin gerade der ganz spezielle Hallenfußboden verlegt. Sanitärtechnik wird eingebaut. Es wird gemalert.  Die Zeit sitzt allen Bauarbeitern im Nacken. Anfang Juli diesen Jahres soll die Bootshalle am liebsten übergeben werden. Im Haupthaus setzt heute die Firma Schael aus Bentwisch Innentüren. Die Rostocker von Ausbau 2000 sind die Spezialisten im Trockenbau, der gut voran geht und die Firma Tesche aus Gelbensande ist dabei, ihr großes Baulos zur Elektrik zu realisieren.“

Bei Jörn Etzhold klingeln sich die Telefone heiß, bingt der Computer ständig und macht neue Mails, neue Anfragen auf.

Ich gehe lieber direkt auf die Baustelle und hole mir gern matschbeschmierte Schuhe. Ich treffe auch gleich auf den Straßenbaumeister Mirko Somann von der Firma Pick Bau aus Dorf Mecklenburg., der gerade nach den Arbeiten am Pumpwerk schaut, das direkt neben der Zugangsstraße zum Yachthafen liegt. Ein Pumpwerk? „Ja. Wir sind diejenigen, die möglichst alles Große und nicht so Ansehnliche unter die Erde legen. Sind Tiefbauarbeiter. Das Pumpwerk ist notwendig, weil die großen Schmutzwasserleitungen nicht unmittelbar an die älteren Abwasserrohre angeschlossen werden können.“ Ingo Lüschner, klettert auch gleich aus seinem 8-Tonnen-Kettenbagger, als er seinen Meister kommen sieht. Ein ruhiges Fachgespräch ist‘s, und beide sind zufrieden mit den Planierarbeiten rund um das Pumpwerk. Der Meister zeigt mir dann auf der Westseite der Baustelle die Fettabscheider, die aus der künftigen Küche des Hauses kommen. „Alles umweltgerecht. So macht es Spaß zu bauen! Und überhaupt, weil so viele Kollegen der unterschiedlichsten Gewerke hier wuseln, versucht jeder so wenig wie möglich sich gegenseitig zu behindern. Das ist gut so.“ Aber noch ein Stück will der Meister mit mir nicht gehen ohne Schutzhelm. Gerüstbauer „spielen“  mit ihren Stangen gerade mal wieder Mikado, weil die Fronten der Landessportschule immer wieder ein- und ausgerüstet werden müssen. Durch das Stocken der Fassadenbauer wollen sie verhindern, dass nicht noch mehr Gewerke unverschuldet ins Trudeln kommen. 

Ob wir den zweifelnden Warnemündern am stetigen Baufortschritt auf der Mittelmole den Wind aus den Segeln genommen haben?

Monika Kadner     

An der Baugrube des Pumpwerkes

Erfolgsstory: Zehn Jahre Bücherbüxe 

5. April: Leute, wie die Zeit vergeht. Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass im Warnemünder Kurpark die Bücherbüxe eingeweiht werden konnte. „Wenn wir zurückblicken, ist es tatsächlich eine kleine Erfolgsgeschichte“, sagt Sabine Engel vom ehrenamtlichen Betreuer-Team der Bücherbüxe. Diesem Tag, so erinnert sie sich, ging eine intensive Vorbereitung voraus, die durch eine kleine Gruppe von Bücherenthusiasten geleistet wurde. Sie wollten in Warnemünde – wie bereits an vielen anderen Orten üblich – eine Möglichkeit zum kostenlosen Bücher-tausch schaffen. „Soweit wir wissen, waren wir damit in Rostock die Ersten und wir erfuhren von den Ämtern und Sponsoren gute Unterstützung. Dafür sind wir sehr dankbar. Das erlebten wir erneut bei der Pflasterung rund um die Bücherbüxe“, sagt die Warnemünderin. Bewährt habe sich die Idee, die Bücher in einer Art Litfasssäule unterzubringen. Ein Büchertausch-Objekt, das den Ehrenamtlern noch nirgendwo anders begegnet ist.

In den zurückliegenden zehn Jahren ist die Bücherbüxe in Warnemünde zu einer Institution geworden. Der Austausch und die Befüllung von und mit Büchern haben sich praktisch zu einem Selbstläufer entwickelt. Einheimische und Urlauber stöbern gerne darin, bringen Bücher und nehmen welche mit. Kinderbücher sind leider rar und immer viel zu schnell wieder weg. Auf den Inhalt nehmen die Bücherbüxe-Betreuer keinen Einfluss, allerdings versuchen sie Ordnung zu halten und sondern zerfledderte Bücher aus. Ebenso wie Zeitschriften und CDs, die in der Litfasssäule nichts zu suchen haben. „Wir Mitglieder der Bücherbüxen-Gruppe, die unter dem Dach des Gemeinnützigen Vereins für Warnemünde arbeitet, sind stolz auf den Erfolg unserer Bücherbüxe und wir freuen uns immer wieder, wie sehr sie ein Ort geworden ist, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Sabine Engel.

 

Beate Witt, Therese und Manfred M├╝ller-Fahrenholz, Annemarie Schr├Âder, Werner Fischer, Joachim und Sabine Engel, Christiane Prechtel (von rechts nach links)

Ab Mai geht‘s los! Wieder Dienstagskino 

 1.April Die Warnemünderin Simone Fügner, die mehr als zehn Jahre lang in der Kleinen Komödie für Filmliebhaber Kino veranstaltet hat, Filme ausgewählt und gemeinsam mit dem Volkstheater das kleine Haus jeden ersten Dienstag im Monat öffnete, schreibt der aalglatt-Redaktion:

 „Wir haben kritisch hinterfragt das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Das ist in der Kunst und Kultur immer schwierig. Aber man muss eben auch mit öffentlichen Mitteln, die das letztlich alles machbar machen, verantwortungsvoll umgehen. Ich danke den Warnemündern sehr für das Engagement und für die Inspiration. Im Ort wurde ich immer wieder angesprochen. Na – dann machen wir weiter. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, wenn die Zuschauerzahl zu gering ist, müssen wir es wieder beenden.

Meine Lieblingsfilme darf ich euch zeigen. Das ist alles in Sack und Tüten. Ein kleiner Wermutstropfen – der Preis erhöht sich von 8 auf 10 Euro pro Vorstellung. Ich denke jedoch, dass mein Publikum dies verschmerzen kann. Oder?

Am 7. Mai geht es also los. Ich zeige euch ein Portrait über einen meiner Lieblingsschauspieler – Lars Eidinger. Ich habe fast alle Theaterproduktionen an der Schaubühne mit ihm gesehen. Gemeinsam mit dem Freundeskreis der Schaubühne haben wir ihn und Thomas Ostermeier nach Paris begleitet. Eine Szene im Film, die auch viel über ihn beschreibt. In Salzburg hatte ich das Glück, für die letzte Vorstellung der Festspielaufführung eine Karte zu ergattern. Jetzt läuft im Kino der Film „Sterben“ an. Hab ich auf der Berlinale gesehen. 3 Stunden keine leichte Kost. Aber grandios besetzt. Mit ihm, Corinna Harfouch, Robert Gwisdek, Lilith Stangenberg…“

 

Also dann, ich denke, wir treffen uns alle wieder in der Kleinen Komödie zum Kinoabend!

 

 

 

 

Museumsverein Warnemünde plant Geburtstagsparty zum 20. 

Vereinsvorsitzender Uwe Heimhardt zieht auf Mitgliederversammlung Bilanz und gibt Ausblick

21. März: Eine besondere Party steht ins Haus: Der Museumsverein Warnemünde feiert seinen 20. Geburtstag. Gegründet wurde er am 9. Oktober 2004 in der Vogtei von 26 Museumsfreunden mit dem Ziel, die Schließung des Heimatmuseums Warnemünde angesichts klammer Stadtkassen zu verhindern. Und die Zahl der Besucher deutlich zu steigern. Beides ist gelungen. Ein guter Grund also, die knapp 200 Mitglieder des Museumsvereins im  November zu einem stimmungsvollen Nachmittag mit vielen Erinnerungen einzuladen und mit ihnen zu feiern. Darüber informierte Uwe Heimhardt auf der Mitgliederversammlung des Museumsvereins gestern Abend in der Ripka-Cafeteria. Der Vereinsvorsitzende konnte in seinem Rechenschaftsbericht eine durchweg positive Bilanz für das Jahr 2023  ziehen. 12.193 Besucher wurden im alten Fischerhaus aus dem Jahre 1767 gezählt, im Jahr zuvor waren es 10.470  Besucher. Zudem haben 15 Frauen und Männer den Antrag auf Mitgliedschaft im Verein gestellt, um so den Erhalt des Heimatmuseums zu unterstützen. .

„Unsere Hauptaufgabe bestand auch 2023 gemäß Betreibervertrag darin, den Museumsbetrieb mit allen vereinbarten und notwendigen Maßnahmen sicherzustellen. Die wissenschaftliche Museumsarbeit unter Leitung unseres Museumsleiters Christoph Wegner wurde kontinuierlich fortgesetzt. Es wurde archiviert, inventarisiert und digitalisiert“, berichtete Uwe Heimhardt

Die Sammlung des Heimatmuseums hat sich auch 2023 vergrößert. Es wurden 3.018 Objekte inventarisiert. Darunter viele Dokumente und Fotos aus dem Nachlass von Wolfhard Eschenburg. Für einen Besuch im Heimatmuseum wirbt der Museumsverein auch mit einem historischen Strandkorb aus den 1930er Jahren, der von der BQG Rostock saniert, mit einem Vereinslogo versehen und schließlich ein halbes Jahr  im Eingangsbereich des Hotels „Ostseeland“ in Diedrichshagen aufgestellt wurde. Nun steht er mit gleicher Funktion in Rostock in der Touristeninfomation am  Rostocker Uniplatz.

Lob zollt der Vereinsvorsitzende den Vorstands- und weiteren Vereinsmitgliedern, die verschiedene Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, den Museumshof einschließlich Krätuergarten und Blumenbeete gepflegt, den historischen Stockanker mit einem Anstrich geschützt, Türen eines Außendepots und die Tüschentür mit einem frischen Farbanstrich versehen und/ oder beim großen Frühjahrs- und Herbstputz im Museum geholfen haben. “ Ganz klar, regelmäßige Reinigungs-, Pflege- und Instandsetzungsarbeiten am und im Museum sind ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Teil der Vereinsarbeit. Viele dieser Tätigkeiten würden erst auffallen, wenn sie nicht geleistet werden würden.“

Die Sonderausstellung 2023 mit dem etwas provokativen Namen „700 Jahre unter Rostocker Herrschaft“, die traditionell am Vorabend des Warnemünder Ümgangs eröffnet wurde, trägt bis heute zu den guten Besucherzahlen des Hauses bei. Die Ausstellung ist noch bis Juni 2024 zu sehen. Eröffnet wird am Vorabend der Warnemünder Woche 2024 eine neue Exposition, die Schiffsmalerei bzw. Schiffsporträts in den Fokus rückt. Auch das Modell des Bäderschiffs „Undine“ wird zu sehen sein.

Gut besucht waren im vergangenen Jahr die Museumsabende sowie weitere Veranstaltungen, darunter auch spezielle für Kinder, die allesamt auf großes Interesse gestoßen sind. Auch für das Jahr 2024 konnten wieder Referenten gewonnen werden, die interessante und spannende Museumsabende gestalten. Und selbstverständlich gibt es erneute Veranstaltungen zum Internationalen Museumstag, zum Tag des offenen Denkmals und im Rahmen der Stephan-Jantzen Tage . Nicht zu vergessen das beliebte Hoffest für Mitglieder und der kleine, feine Adventsmarkt am 6. Dezember. „ Zudem danken wir allen Museumsfreunden, die uns finanziell unterstützt, in unserem Haus Führungen im Rahmen von Klassentreffen, Firmenfeiern und Geburtstagen durchgeführt haben. Angesichts enorm steigender Kosten hinsichtlich der Betriebsführung des Museums sehr wichtig für uns“, betonte Uwe Heimhardt.  Sabine Schubert

 

 

 

Aufw├Ąndig restauriert worden ist der

200 Rettungsschwimmer an unseren Stränden

20. März: Nicht mehr lange und die Strandsaison 2024 wird im Mai eröffnet. Um die Sicherheit der Strandbesucher und Badegäste zu gewährleisten, werden wieder Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht aus Nah und Fern an Rostocks Strände kommen. Zusätzlich sind sie auf großen regionalen Veranstaltungen wie der HanseSail, der Warnemünder Woche, Ruderregatten oder den Warnemünder Beachpartys im Einsatz. Im vergangenen Jahr machten sie erneut auf die miesen Unterbringungsbedingungen in Containern während ihres Einsatzes an Rostocks Stränden aufmerksam, ja sie drohten, die Türme unbesetzt zu lassen. Nachdem im vergangenen Jahr der Protest der Rettungsschwimmer auch in Rostocks Bürgerschaft gehört wurde, feilt die Tourismuszentrale an einer neuen, akzeptablen Unterkunft, die in Markgrafenheide bis 2025 entstehen soll.

„Mit dem vorgestellten Entwurf, der mehrere Gebäude, in denen insgesamt 36 Betten Platz finden, der einen Infopoint und Flächen für Fahrzeuge umfasst, können wir leben“, sagt Manuel Brumme, der sich über die großzügigen Planungen freut. Der Verantwortliche für Koordinationen bei der DRK-Wasserwacht hofft, dass die Entscheidungen rasch fallen, sodass der Bauantrag gestellt und dann zügig die Ausschreibungen für die Realisierung erfolgen können.

In diesem Jahr werden rund 200 Rettungsschwimmer, darunter Schüler, Studenten und Berufstätige, die ihren Urlaub für diesen Einsatz opfern, an Rostocks Stränden im Einsatz sein. Ein Drittel der Wasserwachtler kommt aus Rostock und Umgebung; die überwiegende Mehrheit reist also aus verschiedenen Bundesländern an.  Derweil in Rostock noch immer über das neue Objekt disktuiert wird, ist klar. Die Rettungsschwimmer werden in der bevorstehenden Saison statt in Containern wieder wie bereits im vergangenen Sommer in sechs der in Markgrafenheide existierenden Finnhütten ein Domizil finden, wo 24 Betten bereit stehen. Die diesjährige Saison startet übrigens schon einige Tage früher als gewohnt am 9. Mai. Am 15. September – und das ist glücklicherweise noch ganz weit hin – endet diese. Ihren Dienst versehen die Frauen und Männer auf sieben Rettungstürmen in Warnemünde und auf fünf in Markgrafenheide. Sabine Schubert

Gäste nutzen Anwohner-Parkplätze

16. März: Viele Warnemünder nutzen die Möglichkeit, ein Anwohnerparkticket käuflich zu erwerben, das zum Parken in einem festgelegten Warnemünder Gebiet berechtigt, aber keinesfalls einen Parkplatz garantiert. Aalglatt-Leser Hans-Ulrich Wilcke über seine Erfahrungen: Als Bewohner haben wir eine Parkberechtigungskarte für den Bereich W2. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass wir mehrere Runden drehen müssen, um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen. Oft genug sind diese Versuche vergebens. Der Grund liegt darin, dass die Einwohnerparkplätze durch Besucher aus anderen Städten oder Gemeinden aus dem Umkreis genutzt werden. Selbst wenn diese eine Verwarnung erhalten, haben wir immer noch keinen freien Parkplatz. Regelmäßig fahren die Autos der Besucher in die Einwohnerparkbereiche, um sich einen freien Platz zu suchen.

Des Weiteren sind die Einwohnerparkplätze nach 20 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Tag frei zu nutzen. Das bedeutet in der Saison: Alles ist Tag und Nacht dicht! Selbst um 10 Uhr am nächsten Tag stehen die Autos aus anderen Städten oder Landkreisen immer noch auf den Einwohnerparkplätzen.

Vorschläge zur Abänderung: Generell sollte das Zentrum in Warnemünde „auto-frei“ sein, d. h. sämtliche Zufahrten sollten nur für Bewohner möglich sein; notfalls mit einer Zufahrtskarte wie beim Warnowtunnel. Die Bewohnerparkgebiete gelten 24 Stunden am Tag, ohne Einschränkungen. Gemischte Parkgebiete, d. h. Bewohner und bezahltes Parken sollten zu Gunsten der Bewohner abgeschafft werden. Die Parkgebiete für Warnemünde werden zu einem Parkgebiet zusammengefasst. Damit können freie Plätze, vor allem in W1 genutzt werden. Die Bewohner würden sich ohnehin den Parkplatz in ihrer Nähe suchen.

Die Bewohnerparkbereiche werden deutlich beschildert: Verkehrsverbot für Fahrzeuge aller Art mit der Ergänzung „Nur für Bewohner mit Parkgenehmigung! Unberechtigte Fahrzeuge werden abgeschleppt!“. Alternativ sollten den Bewohnern mit Parkberechtigung W2 die kostenlose Nutzung der Bezahlparkplätze erlaubt sein. Die Gebühren dafür können die Politessen bei den unberechtigt abgestellten Fahrzeugen eintreiben.

Das geschilderte Problem ist im Ortsbeirat bekannt. Auf der Februar-Sitzung sagte Uwe Jahnke vom Bau- und Verkehrsausschuss, dass man das Anwohnerparken und die dazugehörigen Zonen neu überdenken müsse. Denn ähnlich wie unserem Leser, der hier seine Meinung öffentlich macht, geht es vielen anderen Warnemündern auch. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger hat dazu ihren Standpunkt auf eben dieser Sitzung geäußert: Es würde die Lebensqualität der Anwohner erhöhen, wenn der Verkehr aus Warnemünde herausgenommen würde. Ihr Standpunkt: nur die Anwohner dürfen in den Ort fahren. Allerdings, so ihre Einschränkung, ist fraglich, ob die Mitglieder der Bürgerschaft und der Wirtschaft wie Hotelerie da mitgehen würden. In anderen Städten, so Kröger, funktioniere das längst.

Wichtige Voraussetzung für die Realisierung eines solchen Vorhabens ist aber zweifellos die Schaffung der seit Jahren angedachten Parkhäuser an den Ortseingängen und ein damit verbundener Park-and-Ride-Verkehr. Allerdings ist der Bau solcher Objekte angesichts enorm gestiegener Kosten sehr teuer. Investoren sind nicht in Sicht. Da gelte es seitens der Kommunalpolitik Anreize zu schaffen, fordert Uwe Jahnke. 

Ausflugs-Tipps

Veranstaltungen im Schlossgut Gorow

 

Samstag, 20.4.24,    Homage an Frank Sinatra

Dienstag, 30.4.24,     Tanz in den Mai (geplant)

Freitag,    03.5.24, 18.30 - "Schäslong bequäm" Konzert und Komik

Schloss Teschow freut sich auf Gäste 

31. März.  Kein Aprilscherz: Am 1. April öffnet der Golfclub Schloss Teschow die Eventlocation und Gutsschänke „von Blücher“ wieder für Gäste.Im April genießt man im rustikal-gemütlichen Ambiente die frischen Kleinigkeiten der Landküche von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr. Ab Mai ist die Gutsschänke dann bis 19.30 Uhr geöffnet. In der Gutsschänke  werden kleine Gerichte mit meist regionalen Zutaten serviert. Nachmittags schmecken die hausgemachten Kuchen, die auch außer Haus verkauft werden.

Wer feiern möchte, kann die Gutschänke für bis zu 90 Personen buchen und exklusiv nutzen – wer mag sogar mit Tanzfläche. Die Inneneinrichtung passt zur ländlichen Umgebung und erinnert an die frühere Nutzung des Gebäudes als Scheune. Auf der Außenterrasse finden 60 Personen Platz. Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel. Die Gutsschänke »von Blücher« liegt mitten im Grünen, unweit des Teterower Sees.

Der Golfclub Schloss Teschow liegt in einer idyllischen Hügel- und Seenlandschaft. Von Warnemünde aus erreicht man ihn über die A19 und braucht für die rund 80 Kilometer etwa eine Stunde. Der Teterower See, jahrhundertealter Baumbestand und das klassizistische Herrenhaus Schloss Teschow bilden die Kulisse für die 27-Loch-Golfanlage, zu der auch die Eventlocation „Gutsschänke von Blücher“ gehört. Im Jahr 2000 angelegt, bietet der Golfclub Mitgliedern und auswärtigen Gästen zwei gepflegte Golfplätze und eine Driving Range: Der 18-Loch-Platz „Am See“ fordert Golfer zu sportlich-taktischem Spiel heraus (Par 72, Stammvorgabe -54). Der 9-Loch-Platz „Am Silberberg“ bietet erfahrenen Golfern mit Wasserhindernissen und Bunkern Herausforderungen ohne HCP-Beschränkung, steht aber auch Einsteigern ohne DGV-Platzreife offen. 

Kontakt Golfclub Schloss Teschow e.V.,Lars Jahn, Managing Pro. Alte Dorfstr. 13, 17166 Teterow / Teschow, Tel. +49 (0) 3996 140-454, golf@schloss-teschow.de | www.gc-schloss-teschow.de

 Geschichte des Ostrocks in Kröpelin

25. März 2022:. Das Ostrockmuseum Kröpelin ist einen Ausflug wert. Es wurde am 3. Juli 2015 eröffnet. Das Museum ist das erste und bislang einzige in Deutschland, das sich ausschließlich mit der Geschichte des Ostrocks als Teil der Unterhaltungsmusik der DDR und der ehemaligen osteuropäischen Länder widmet.

Eine der Grundlagen für das Museum ist der Fundus des Berliner Vereins „Sechzig-Vierzig“, der seit Jahren versuchte, seine Sammlung an einem festen Ort zu präsentieren. Nach mehrjährigen Bemühungen wurde am 26. April 2013 die Sammlung des Vereins schließlich an das Ostrockmuseum übergeben. Das Ausstellungskonzept entstand unter Beteiligung der Studiengänge Innenarchitektur sowie Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.

Gemeinsam mit Stadtbibliothek und Stadtmuseum wird das Ostrockmuseum durch die Stadt Kröpelin verwaltet. Die Gestaltung und Betreuung der Sammlung obliegt einem dreiköpfigen Kuratorium, bestehend aus Reinhard Dankert, Rüdiger Kropp und Thomas Lehner.  Das Ostrockmuseum ist ein interaktives Erlebnismuseum. Es ermöglicht dem Besucher einen Einblick in Geschichte und Hintergründe des Ostrocks. So erschließt sich seine Geschichte bei einem Rundgang durch das Museum als Mischung aus Information, Medien und Erlebnis. Dazu gehören auch Veranstaltungen und Sendungen wie etwa Franks Beatkiste vom 25. Oktober 2015, die in Zusammenarbeit mit dem Ostrockmuseum entstand.

Wegen der Vielzahl vorhandener Objekte sowie der räumlichen Begrenzung auf eine Etage entschied man sich gegen eine chronologische Darstellung der Ostrock-Geschichte. Stattdessen wird in jedem Raum ein thematischer Bereich dargestellt, in den dazu vorhandene Objekte und Informationen integriert sind. Ein thematischer Bereich des Museums ist beispielsweise ein Plattenladen. Hier werden Mobiliar und Angebot eines typischen Plattenladens in der DDR gezeigt. Neben multimedialer Information gibt es die Möglichkeit, Langspielplatten aufzulegen und zu hören. Diverse Geräte für das Abspielen von Tonbändern und Langspielplatten werden ausgestellt. Das Wandbild zeigt eine typische Szene aus dem Alltag der DDR. Wenn es begehrte Langspielplatten zu kaufen gab, dann bildeten sich schnell vor den Geschäften lange Schlangen. Das Bild zeigt eine solche vor dem Laden in der Kröpeliner Straße von Rostock Mitte der 1980er Jahre.

Das Ostrockmuseum (Telefon: 038292 82384) befindet sich in Kröpelin in der Hauptstraße 5. Über die B105 erreicht man es von Warnemünde aus in ca. 20 bis 25 Minuten mit dem Auto. 

Öffnungszeiten des Museums: Montag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag von 10 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr, mittwochs geschlossen, Donnerstag von 10 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Der Eintritt in das Ostrockmuseum kostet drei Euro und berechtigt gleichzeitig zum Besuch des im gleichen Haus befindlichen Stadtmuseums.

 

 

Auf der Wanderung durchs Nebel-Durchbruchstal kommt man vorbei am Kneipp-Wanderweg, wo man den F├╝├čen ein wohltuendes Bad g├Ânnen sollte.

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Wanderung im Nebel-Durchbruchstal

21. Mai: Mit dem Auto von Warnemünde fährt man - je nachdem, wo man parken möchte - etwa  60 bis 70 km bis zum Nebel-Durchbruchstal. Über die A 19 mit Abfahrt Richtung Krakow am See erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung.

Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die Tour zu beginnen:

  1. Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt in Kuchelmiß. Hier kann man sich noch etwas zur Stärkung oder für ein Picknick kaufen.
  2. Parkplatz an der Wassermühle in Kuchelmiß. Die ist aber Corona-bedingt zurzeit geschlossen.
  3. kleiner Waldparkplatz nördlich von Serrahn

Beginnt man beim Parkplatz am Einkaufsmarkt, so führt rechts parallel zur Straße nach Krakow ein kleiner Weg vorbei an drei Wohnhäusern. Dann geht es weiter über eine kleine Brücke, die uns über das Moor in Richtung Wassermühle Kuchelmiß bringt. Man kommt vorbei an den Resten der mittelalterlichen Anlage der Turmhügelburg. Die Wassermühle darf man leider derzeit nur von außen besichtigen und auch die Toiletten sind geschlossen. Man kann aber weiterhin auf dem Gelände die Fischtreppen besichtigen und einen Eindruck von der Strömung der Nebel erleben. Einen kleinen Picknickplatz gibt es dort auch, so dass man sich in der Natur stärken kann. Auf einer Infotafel wird erklärt, wie das Nebel-Durchbruchstal entstanden ist.

An den Resten eines alten Schlosses - es sind nur noch einige alte Skulpturen zu sehen - und den Fischteichen vorbei gelangt man zu einem Hofcafé. Folgt man einem gepflegten Waldweg, dann erreicht man eine Brücke, die nach Serrahn führt. Hier kommt man auch am Waldparkplatz vorbei.

Der Ort Serrahn hat eine kleine Kirche und eine alte Schmiede als Sehenswürdigkeiten zu bieten. Danach sind wir wieder über den Waldparkplatz in Richtung der Nebel gewandert. Aber dieses Mal nicht über die Brücke nach Kuchelmiß, sondern wir haben den Waldweg parallel zum Flüsschen in östlicher Richtung gewählt. Der Weg ist leicht hügelig, aber dennoch gut zu laufen. Ein paar Bänke laden zudem am Weg zum Verweilen ein. Hier hat die Nebel allerdings einen wilderen Charakter. Ihre Strömung kann man von der Brücke aus wunderbar erleben.

Geht man dann weiter geradeaus, gelangt man zum Kneipp-Wanderweg. Er ist aus einem kleinen Nebenarm der Nebel entstanden. Ihn sollte man unbedingt ausprobieren. Der sandige Untergrund tut den Füßen gut und das Wasser ist sehr klar. Aber das Kneippen stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Ein Picknickplatz lädt hier erneut zum Verweilen ein. Der Weg durch den Wald führt dann an den Teichen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Der Wald war durch die vielen Anemonen besonders schön in diesem Jahr. Ein herrliches Stück heimischer Natur. Der Weg ist gut ausgeschildert und für die rund 16 km, die wir in aller Ruhe mit einem Picknick bewältigt haben, waren wir gut vier Stunden unterwegs. Für Rollstuhlfahrer ist diese Wanderung allerdings nicht geeignet. Leider konnten wir auch keine geöffneten Toiletten finden..

Für Familien mit Kindern ist diese Wanderung ohne weiteres zu schaffen, gibt es doch überall etwas in der Natur zu entdecken. Jedoch sollten Familien mit Kindern auf den Abstecher nach Serrahn verzichten, weil man dafür an der Straße in den Ort gehen muss.  Unterwegs für aalglatt-Leser war: Hanne Hoppe

 

 

Wismar und seine Schätze

Ein Ausflug in die benachbarte Weltkultur-Stadt

Warum nicht mal Wismar besuchen? Ist nicht weit von der Hansestadt Rostock mit dem Seebad Warnemünde entfernt und eine wunderschöne Stadt mit mächtigen Backsteinkirchen, liebevoll sanierten jahrhundertealten Häusern aus der Gotik, dem Barock und dem Klassizismus.  Tierpark, Museen und ein malerischer Hafen mit Speichern und diversen Restaurants laden zum Bummeln ein. Fischkutter, deren Besatzungen leckere Fischbrötchen und fangfrischen oder geräucherten Fisch anbieten, sind ebenfalls erlebenswert. Die Hansestadt Wismar trägt zu Recht das Siegel des Weltkulturerbes.

Jetzt im noch sonnigen Corona-Herbst zieht es viele Touristen aus scheinbar vor allem südlichen Bundesländern an die Küste. Zumindest ihre Dialekte legen das nahe. Sie beobachten interessiert vom Außenbereich der Hafenlokale das Kommen und Gehen der anderen Touristen sowie das Verhalten der gefräßigen Möwen, die gern im Sturzflug den ahnungslosen Passanten das Fischbrötchen entreißen wollen. Amüsant, wenn die Möwen Sieger bleiben und man das eigene Brötchen schon sicher im Magen hat. Wenn es kein Fischbrötchen sein soll, kann man wunderbar in der Nähe des Alten Hafens am Lohberg im Brauhaus Durst und Hunger stillen. In dem Fachwerkspeicher ist schon 1452 Bier gebraut worden. Allerdings führt eine mehrstufige Treppe ins Gebäude hinein.

Wismar ist aber auch ein lohnendes Besuchsziel, wenn man mit den Enkeln einen Ausflug planen möchte. Sie tauchen in der Altstadt ein ins Mittelalter, sehen mit Giebel- und Traufenhäuser die Architektur vergangener Jahrhunderte und erfahren auf Schrifttafeln oder Plaketten an den aufwändig sanierten Häusern viel über die Geschichte Wismars und ihrer Bewohner.

Ein Ziel sollte unbedingt der 80 Meter unübersehbar hohe Turm der Marienkirche sein. Das einst mächtige Kirchenschiff wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erfuhr wie etliche Sakralbauten in der ehemaligen DDR dasselbe Schicksal. Die Marienkirche, die Anfang des 14. Jahrhunderts auf den Mauern einer rund 100 Jahre alten kleineren Vorgängerkirche errichtet wurde, fiel 1960 der Sprengung zum Opfer. In Wismar sind wenigstens ihre Konturen wieder sichtbar im Boden entstanden. Teil des Forums an der Kirche ist neben moderner Kunst ein Metallmodell. Es zeigt, wie sich die ehemalige Ratskirche über Jahrhunderte präsentiert hat.

Besonders interessant für Kinder ist aber der 3-D-Film „Bruno Backstein“, der wie die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik“ im Turm sehr spannend den Bau dieser gotischen Kirche erklärt. Bei einer Führung offenbart sich in 67 Metern Höhe ein wunderbarer Blick über die Altstadt und der Besucher erfährt weiteres Wissenswertes zur Kirche und zur Welterbe-Stadt Wismar.

Vor dem Kirchturm sind Modelle zu sehen, in denen Ziegelsteine geformt worden sind, die für den Bau verwendet wurden. Bruno Backstein erklärt im Film auch, wie die Bauleute es schafften, ohne Kran, dafür mit einem imposanten hölzernen Rad und Seilen die Steine in die Höhe zu transportieren. Der Nachbau dieses Rades vor der Marienkirche verdeutlicht den großen und kleinen Besuchern die meisterlichen Fertigkeiten der mittelalterlichen Baumeister, aber auch das mühevolle Bauen.

Der Film dauert etwa 15 Minuten. Der Eintritt inklusive Turmführung kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Ein Muss ist auch der Besuch der St.-Georgen-Kirche, eine der drei Hauptkirchen und die größte der Hansestadt. Auch sie ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik. 1594 wurde sie nach mehrfachen Veränderungen fertiggestellt. Baubeginn soll allerdings schon Ende des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Sakralbau stark beschädigt, aber in der DDR glücklicherweise nicht gesprengt. Nach der Wende wurde die St.-Georgen-Kirche ab 1990 mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz und örtlicher Betriebe wiederaufgebaut und 2010 als Gotteshaus und Kulturkirche feierlich wiedereröffnet. Kultur findet auch jetzt statt. So gastiert Ben Becker am 30.Oktober mit „Ich, Judas“. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant – sofern Corona es zulässt.

Die Aussichtsplattform Von St.-Georgen in 35 Metern Höhe bietet einen eindrucksvollen Rundblick auf Wismar, die Gassen und Straßen der Altstadt, die Ostsee, den Hafen und die MV-Werft. Die Fahrt mit dem Lift kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.

Neben der Kirche liegt der Fürstenhof, die im 16. Jahrhundert errichtete Sommerresidenz der mecklenburgischen Herzöge in Wismar. Ein Blick in den Innenhof lohnt sich. Heute beherbergt das schön sanierte Bauwerk das Amtsgericht der Hansestadt.

Bei einem Gang durch die Altstadt gibt es viele weitere lohnende Ziele. Doch wer sich die Ausstellung und die Einrichtung in dem sehr informativen Welt-Erbe-Haus an der Lübschen Straße angesehen hat, sollte noch an der Grube entlangspazieren. Sie ist eines der ältesten städtischen Wasserläufe Deutschlands und dann in einem der Cafés am Marktplatz Füße und Kopf entspannen. Auch dort gibt es mehrere historische Bauwerke zu bewundern. Schließlich ist die Stadt nicht umsonst von der UNESCO ausgezeichnet worden. Und weil man an einem Tag nicht alles Sehenswerte in Wismar erleben kann, sollte man sich - solange das Wetter mitspielt – unbedingt noch einmal auf den Weg dorthin machen.

Doch was hat dem zehnjährigen Theo am besten in der ehrwürdigen Hansestadt gefallen? „Der Blick von der Georgenkirche war cool.“ Eigentlich wollte er die Wendeltreppe zur Plattform hochsteigen. Doch die war gesperrt, weil man in Corona-Zeiten dort keinen nötigen Abstand halten kann. „Aber auch der Film in dem anderen Kirchturm war wirklich spannend“, empfiehlt Theo.

Unterwegs für aalglatt-Leser war: Ingrid Feuerstein

Die Marienkirche und St.-Georgen-Kirche öffnen von Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Der Turm von St. Marien kann nach Anmeldung (Telefon: 03841-2510) bestiegen werden.

├ťber die Rapsfelder hat man einen tollen Blick auf den Leuchtturm Bastorf.

Rund um den Leuchtturm Bastorf

13. Mai: Unser Ausflug führt von Warnemünde nach Bastorf. Mit dem Auto erreicht man den dortigen Leuchtturm in etwa 45 Minuten. Die Fahrt führt in diesen Tagen vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern, die so richtig tolle Fotomotive bieten. Rasch ist der Parkplatz am Leuchtturm erreicht.  Der Turm befindet sich zwischen den Ostseebädern Kühlungsborn und Rerik und oberhalb von Kap Bukspitze, weshalb er auch Buk genannt wird.

 Diese Landspitze weist eine Geländehöhe von rund 78 Metern über dem Meeresspiegel auf. Die Höhe des Leuchtturms beträgt 20,8 m, sodass sich eine Gesamtfeuerhöhe von etwa 95,3 m ergibt. Somit ist der Leuchtturm Buk zwar einer der kleinsten deutschen Leuchttürme, hat aber das höchste Leuchtfeuer, dass an den deutschen Küsten zu finden ist.  Während er für die Seefahrt eine notwendige Navigationshilfe ist, hält er für Besucher nach dem Erklimmen der 55 Stufen einen grandiosen Ausblick bereit. Schaut man in nordöstliche Richtung, kann man das heimische Warnemünde sehen. Bei einem Blick nach Westen entdeckt man  Rerik und die Wismarer Bucht  Bei klarer Sicht soll man sogar die Insel Fehmarn  und dänische Inseln sehen. Leider ist der Turm derzeit aber für Besucher noch geschlossen.

Nicht so tragisch, denn wir umwandern ihn ganz einfach Die Strecke beträgt etwa 4,8 Kilometer, die auch für nicht so professionelle Wanderer machbar ist.  Start und Ziel ist für uns der Parkplatz unterhalb des Leuchtturms. Auf einem schmalen Pfad mit einer tollen Aussicht geht es entlang des Parkplatzes in Richtung Kägsdorf. Weiter führt unsere Tour auf der Straße durch den Ort, der durchaus interessante Häuser aufweist. So beispielsweise ein Gutshaus auf der rechten Seite.  Am Ende des Ortes führt eine schmale  Straße in Richtung Kühlungsborn,  bevor uns dann der erste Weg rechts wieder zum Leuchtturm bringt .

Angekommen, lohnt es sich den Picknick-Korb auszupacken oder unbedingt das Cafe Valentins zu besuchen, das ab 28. Mai freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr wieder geöffnet ist und wo man endlich wieder den  leckeren Kuchen genießen kann. Nach unserer Stärkung  geht es wieder abwärts bis zum Parkplatz. Und schließlich gut gelaunt zurück nach Warnemünde. Unterwegs für aalglatt-Leser war: Doris Reiber

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