Meldungen

Straße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme: KanalarbeitenStraße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme: Kanalarbeiten
Straße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme: Kanalarbeiten

 

Opernchor und Solisten im Kurhausgarten

28. Juli: Auf ganz großes Theater freuen dürfen sich Besucher des Kurhausgartens am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr. In der Reihe „Meeresbrise“ ist das Volkstheater Rostock zum zweiten Mal zu Gast im Garten gleich neben der Promenade. Beim „Volkstheater Open Air“ am 1. August präsentieren einzelne Künstler sowie der Opernchor des Volkstheaters „Highlights aus Oper und Operette“.

Neben dem Opernchor sind als SolistInnen mit dabei: Katarzyna W┼éodarczyk, James J. Kee, Václav Vallon sowie Grzegorz Sobczak. Und es besteht die Möglichkeit, erstmals die neue Soubrette des Volkstheaters kennenzulernen: Sopranistin Lena Langenbacher kommt in der Saison 2021/22 fest ins Ensemble und gibt an diesem Nachmittag erste Kostproben ihrer Kunst.

Der Eintritt ist frei. 

Kunsthandwerker am Leuchtturm

27. Juli: Zum zweiten Mal in dieser Saison zeigen Künstler und Kunsthandwerker aus Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag, 29. Juli, von 11 bis 18 Uhr ihre neuesten Arbeiten am Warnemünder Leuchtturm. Der Unterstützung der Touristinformation Rostock-Warnemünde und der guten Zusammenarbeit mit den Kunsthandwerkern ist es zu verdanken, dass die Märkte in diesem Jahr nun doch wieder auf der Seepromenade stattfinden können. Die Freude aller Aussteller war groß, als das Okay für die Promenade kam. Hier können die coronabedingten Abstandsregeln besser eingehalten werden als auf dem Leuchtturmvorplatz. Diesen Donnerstag ist unter anderem Susanne Lilienthal mit ihren keramischen Kleinplastiken vertreten, Bianca Barcz kommt mit ihren feinen Leinentextilien und Yvonne Marquardt mit ihrer fröhlichen Keramik. Ulrike Krasenbrink ist mit kunstvoll bemalten Steinen im Dot-Design zum ersten Mal zu Gast in Warnemünde. Den beiden Holzgestaltern Horst Domröse und Roland Jungmichel kann man bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Weitere Termine: 12.August., 26.August, 16.und  23.September
Bitte aktuelle Infos unter www.kunsthandwerkermarkt-warnemünde.de beachten.
 
"Warnemünder Freitage" - Vorverkauf startet
 
27. Juli: Mit den „Warnemünder Freitagen" hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde gemeinsam mit Partnern im vergangenen Jahr ein neues Format zur Unterstützung der regionalen Kulturszene initiiert. Nach dem Erfolg der Erstauflage wird die Reihe vom 30. Juli bis 27. August 2021 fortgesetzt. An fünf aufeinanderfolgenden Freitagen erwartet Einheimische und Urlauber Kultur am Nachmittag sowie abendliche Konzerte im Warnemünder Kurhausgarten.

Den Start macht jeweils ab etwa 15 Uhr ein buntes Unterhaltungsprogramm, das unter dem Motto „Kultur-Tour – Kultur im Vorbeigehen" durch den Ort zieht. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, werden diese Aufführungen als „Walking Act" durchgeführt, die ständig in Bewegung bleiben. Das genaue Programm bleibt eine Überraschung.
Am Abend um 19.30 Uhr läuft dann im Kurhausgarten „Warnemünde in Concert". In diesem Rahmen tritt an jedem Freitagabend eine von insgesamt fünf regionalen Bands auf. Die Musikstile sind so unterschiedlich wie die Bands selber: vom Santiano-Tribute über Rockmusik der 70er Jahre, Jazz, Rock'n Roll bis zum Karat-Tribute ist alles dabei. So bietet die Konzertreihe ein abwechslungsreiches Programm durch die Musikwelt. „Zusammen mit unseren Partnern haben wir ein facettenreiches Kultur-Programm gestrickt. Der Kurhausgarten mit seiner Konzertmuschel bietet dabei die perfekte Kulisse für das abendliche Musikerlebnis am Meer", sagt  Tourismusdirektor Matthias Fromm.
 
Die Freitags-Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Erlöse aus dem Ticketverkauf (15 Euro Eintritt) kommen den Künstlern zugute. Tickets gibt es im Vorverkauf über www.mvticket.de und in den Tourist-Informationen sowie an der Abendkasse.

Das Programm  „Warnemünde in Concert":
30.Juli: Størtebeker - Santiano-Tribute-Band
6.August: Five Men on the Rocks - Rockmusik der 70er Jahre
13.August: Andreas Pasternack & Band - Jazz
20.August: Crazy Boys - Rock´n Roll
27.August: Seelenschiffe - KARAT-Tribute Band
 
Zur Hanse Sail mitfahren auf einem Segelschiff 
27. Juli: Zur Hanse Sail bieten mehrere Segelschiffe noch Mitfahrt-Möglichkeiten an. Auf der Hanse Sail können Besucher Ostsee, Wellen und Wind bei einer Ausfahrt mit einem der vielen Teilnehmerschiffe hautnah erleben. Die "Ingo" und die "Tre Hjärtan" zum Beispiel legen am Tag und am Abend ab. Auf der "Minerva" sind am Donnerstagabend noch Plätze frei, auch am Wochenende läuft sie zu Tagesfahrten aus. Und auf der "Dar Mlodziezy" gibt es für die Ausfahrt am Sonnabendabend noch freie Plätze.
An Bord mancher Segler sind sogar ein oder zwei Übernachtungen möglich. Allerdings können die Gäste dann erst später am Abend einchecken, wenn die Schiffe von der Abendausfahrt zurück sind.
Gebucht werden können diese und andere Möglichkeiten online auf www.hansesail.com unter dem Stichwort "Schiffe". Die Tall-Ship Buchungszentrale des Hanse Sail Vereins ist außerdem per Email über buchungen@hansesail.com erreichbar.
 
Gutscheinaktion: Warnemünder solidarisch mit Flutopfern

26.Juli: „Wir können die Hände nicht in den Schoß legen, uns glücklich über gute Umsätze freuen, weil so viele Urlauber im Ort sind. Im Süden der Republik stehen tausende Menschen vor einem Nichts. Wir möchten helfen!“, sagt der langjährige Gastronom Klaus Schwertfeger von der „Hafenliebe“ und ergänzt gleich noch: “Als es uns schlecht ging, viele Gewerbetreibende im Ort nicht wussten, wie es im Sommer weitergehen soll, kamen finanzielle Hilfen vom Land und aus Berlin. Wir möchten Betroffene aus dem Katastrophengebiet ganz persönlich zu uns einladen.“

Steve Zimmermann, der in der Seestraße in seiner Samba-Bar Cocktails mischt, setzt noch einen Akzent drauf:  "Warnemünde ist ein touristischer Standort. Zu uns kommen Gäste von überall her. Mir ist es ein sehr emotionelles Anliegen, mal etwas zurück geben zu können und Gastfreundschaft sehr konkret zu zeigen.“

DIE IDEE: Restaurants, Hotels, Pensionen, Einzelhandelsgeschäfte, kurz jeder, der möchte, reicht Gutscheine aus, die dann im Herbst oder Winter oder im nächsten Frühjahr eingelöst werden können, wenn langsam wieder Leben zurück kehrt in die vom Unwetter betroffenen Gebiete.

„Wenigstens für ein paar Tage bieten wir den Menschen Erholung an unserer schönen Ostseeküste an", so der 32jährige Barkeeper, der die Organisation der Gutscheinaktion in die Hand genommen hat und den jeder erreichen kann unter der Rufnummer 0381/2079568; cocktails@samba.bar

Beide Gastronomen werden sich mit dem Organisationszentrum für die Katastrophenhilfe in Verbindung setzen und selbst die Gutscheine vor Ort übergeben.

Fünf Gutscheine für je 50 Euro legte die „Hafenliebe“ in die Spendenkasse. Fünf Gutscheine je 50 Euro kommen von der Samba Bar.  M.K.

Ein Schutz vor dem Schwalben-Schiet

26.Juli: Die Schwalben ließen sich nicht stören bei ihrem nun schon zweiten Brüten, als Tischlermeister Harald Klöcking über dem Eingang des Möbelhauses „Wohnen Exklusiv“ in der Georginenstraße/Ecke Alexandrinenstraße eine „Schwalbentoilette“ anbrachte.  Die Rauchschwalben, die sich hier in zwei Nestern wohl fühlen, kleckerten doll auf die schöne alte Fassade und auch auf die Köpfe der Kunden. Christine Bornholdt wollte zu keinem Zeitpunkt der Schwalbenansiedlung die Nester zerstören  „Das wäre ja im Frühjahr ein Leichtes gewesen. Doch ich habe mich so gefreut, als die Schwalben kamen. Sie haben uns bis jetzt so viele Insekten weggefressen, vor allem die Mücken – und bringen sie nicht auch Glück ins Haus?!“ zwinkert die Inhaberin des Polstermöbelhauses, die ganz glücklich ist, dass auch Nachbar Dieter Siewert ihr schon helfen wollte, damit Haus und Kunden geschützt sind, wenn besonders die Schwalbenkinder aus dem Nest schietern. 

Viele Warnemünder schützen diese flinken Glücksbringer. Allein die Familie des Tischlermeisters Klöcking, beherbergt mehrere Nester von Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauerseglern, die Jahr um Jahr wieder nisten, brüten und mit viel Flugeifer ihre Jungen aufziehen.  M. K.    

Weinfest im Kurpark

26.Juli. Leider viel zu schnell vorbei war das Weinfest im Kurpark, wo Warnemünder und Touristen das Gläschen Rebensaft vorerst letztmals am gestrigen Sonntag genossen haben. Auch wenn die meisten Warnemünder  in der Vergangenheit eher dem kühlen Blonden und einem eisgekühlten Kümmel zu  gesprochen und vielfach  bei Feierlichkeiten mit einem Glas Wein angestoßen haben, die Winzer und ihre Produkte wurden herzlich willkommen geheißen. Schön, dass die Winzer nun bereits zum zweiten Mal die Einladung von rührigen Warnemünder Gastronomen angenommen und sich auf den Weg in den hohen Norden gemacht.

Der Zuspruch beweist es, nicht nur Touristen nahmen die Gelegenheit wahr, um Winzer kennenzulernen, um ein Glas Wein zu genießen und den Weinvorrat für Herbst und Winter zu orderrn.

Die Warnemünderin Katy Liebmann ist längst Weinliebhaberin: “Ich genieße mit Freunden das Feierabendgläschen und die besondere Atmosphäre hier im Kurpark.“  Roswitha Holzmann aus Köln gefällt die Gemütlichkeit im Park. Die Musik, die unaufdringliche Beleuchtung. „Ich komme schon viele Jahre hierher. Mit dem Weinfest hat Warnemünde für mich ein neues Highlight gewonnen...und der Wein schmeckt in diesem Ambiente.“

Klar, ist der schäumende Gerstensaft im Glas immer noch oft das Getränk Nummer 1. Doch mehr und mehr lass auch ich, wie inzwischen so viele Nordlichter, in der Familie, im Freundeskreis die Gläser klingen in denen ein guter Tropfen Wein funkelt. Freuen wir uns auf ein weiteres Weinfest im nächsten Sommer.                    Monika Kadner

      

Rainer Henze stellt in der Galerie Möller aus

26. Juli: Welch eine Leichtigkeit im Ausstellungsraum der Galerie Möller am Alten Strom. Grafiken und Metallskulpturen des Hallenser Künstlers Rainer Henze ziehen die Besucher fast magisch an.

Genau das richtige Urlaubsflair! Was nicht besagt, dass die langjährigen Freunde dieser Galerie am Strom sich nicht genauso gern von den Skulpturen aus poliertem Edelstahl oder geschwärztem Stahl, den Feder- und Tuschezeichnungen in dieser ganz besonderen Sommeratmosphäre einfangen lassen.

Vielseitig sind Rainer Henzes Ausdrucksformen. Die menschliche Figur ist durchgehendes Thema sowohl in der Metallgestaltung, als auch in der Grafik. Henze erzählt Geschichten. Vorrangig erotische Darstellungen sind es, die bis zu Adam und Eva zurück gehen und immer wieder die aufregenden Beziehungen zweier Menschen variieren. Erwähnenswert, dass der 1952 in Leipzig geborene Künstler von 1985 bis 1989 bei den „100 ausgewählten Grafiken der DDR“ vertreten war, einer Auszeichnung für hervorragende Qualität, die in der Galerie Möller in dieser Ausstellung bestätigt wird.

Bis zum 10.August kann Einjeder hier zwischen den großen und kleinen Metallgestaltungen und den ausdrucksstarken Grafiken an den Wänden vielleicht schon ein Lieblingsgeschenk für sich selbst oder warum nicht auch schon für den Weihnachtsmann entdecken.                                  Monika Kadner

 

 

Unfall im Rostocker Fahrwasser

17. Juli: Heute befuhr ein Vermessungsschiff unter luxemburgischer Flagge das Fahrwasser Rostock einlaufend in Richtung Seehafen. Auf Höhe der MV Werften kam das Schiff nach Westen von der Richtfeuerlinie ab und gegen  7 Uhr außerhalb des Fahrwassers an Grund fest. Die Besatzung blieb unverletzt, eine Leckage konnte nicht festgestellt werden. Das Schiff kam aus eigener Kraft frei und konnte am avisierten Liegeplatz im Seehafen festmachen.
Die anschließende Seeunfallaufnahme an Bord erfolgte durch Kräfte der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock. Nach ersten Ermittlungen war ein Navigationsfehler der Schiffsführung unfallursächlich. Ein technischer Defekt lag nicht vor. Die Dienststelle Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehr wurde verständigt und verfügte bis zur Besichtigung des Schiffsbodens und Bestätigung der Klassifikation die Festlegung des Schiffes.

Vermisster Badegast scheinbar wohlauf

17. Juli: Die Suche nach dem in den gestrigen Nachmittagsstunden vermissten Schwimmer wurde eingestellt. In den Abendstunden meldete sich bei der Polizei eine Bürgerin und teilte mit, dass sie gegen 16  Uhr mit einem etwa 40jährigen Schwimmer gesprochen hat, der seine Sachen gesucht und nicht mehr gefunden hat. Die von der Frau  gegebene Personenbeschreibung stimmte mit der Beschreibung des vermissten Schwimmers überein, auch die Örtlichkeit passte. Die Polizei bedankt sich bei allen an der Suche beteiligten Personen

Große Suchaktion: Badegast vermisst

16. Juli: Heute um 16:36 Uhr wurde die Polizei über den Fund von herrenloser Bekleidung am Strand von Warnemünde  im Bereich der Kurhausstraße am Strandaufgang 10 informiert. Zuvor soll ein etwa 40-jähriger Mann diese um 13 Uhr dort abgelegt haben und zum Baden in die Ostsee gegangen sein. Der Mann ist mit einer schwarzen Badeshort bekleidet. Durch Rettungskräfte und die Polizei erfolgte daraufhin die land- und seeseitige Absuche des Bereiches. Dabei sind Boote der Berufsfeuerwehr Rostock, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock zum Einsatz gekommen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

Die bisherigen Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden des Eigentümers der Bekleidung. Wer hat den beschriebenen etwa 40-jährigen Mann gesehen? Hinweise bitte an das Polizeirevier Rostock Lichtenhagen unter der Telefonnummer 0381 7707-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Schilder der Rotarier und Lions 

12, Juli: Drei Schilder, die auf das Wirken des Warnemünder Rotary Clubs und des örtlichen Lions Clubs hinweisen, sollen an gut sichtbaren, aber die Sicht nicht behindernden Stellen im Ostseebad aufgestellt werden. Über dieses Vorhaben informierte Rotarier Alexander Prechtel die Mitglieder des Ortsbeirates. Es sei als Auszeichnung zu sehen, dass zwei renommierte internationale Serviceclubs, die für ihre Weltoffenheit bekannt sind, mit ihren Namen für Warnemünde stehen.

Mathias Ehlers, Vorsitzender des Umweltausschusses, sagte: Tu Gutes und rede darüber. Tatsächlich gibt es viel Gutes zu berichten. Beispielsweise hat der Lions Club die Finanzierung des neuen Bewegungsparcours im Kurpark unterstützt, derweil die Rotarier das aktuelle Projekt Brunnen auf dem Kirchenplatz in ihre Hände genommen haben.

Der Ortsbeirat sprach sich mehrheitlich für die Aufstellung der Schilder, die etwa die Größe von Verkehrsschildern haben sollen, aus.

Bauernregel: Siebenbrüder

10. Juli: Der Festtag der Siebenbrüder (Felicitas und ihre Söhne, frühchristliche Märtyrer)  ist am 10. Juli. Auch zum Siebenbrüder-Tag gibt es mehrere sogenannte Bauernregeln: 

  • Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach.
  • Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben.
  • Wenn sich die sieben Brüder sonnen, kommt sieben Wochen Wonnen.
  • An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

Salzwassereinbruch hilft der Ostsee wenig

7. Juli. Mithilfe von Detailanalysen an Wasser- und Sedimentproben aus dem Gotlandbecken gelang es Warnemünder Geowissenschaftlern, die geochemischen Prozesse nachzuverfolgen, die nach dem Jahrhundert-Salzwassereinbruch von 2014/2015 abliefen, informiert das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde. Das Fazit der Forscher: Selbst sehr große Mengen an sauerstoffhaltigem Wasser bringen nur geringe und vorübergehende Verbesserungen für die Nährstoffsituation in der zentralen Ostsee.

 

AIDAsol bis 9. Oktober ab Warnemünde

6. Juli: AIDA Cruises verlängert die Ostseekreuzfahrten mit AIDAsol ab Warnemünde bis Anfang Oktober. Für die siebentägigen Reisen mit Besuch der schwedischen Hauptstadt Stockholm sowie von Visby und Göteborg sind zusätzliche Abfahrten am 25. September 2021 und am 2. Oktober 2021 ab sofort buchbar. In allen Häfen bietet AIDA Cruises organisierte Ausflüge an. In der schwedischen Hauptstadt bleibt das Schiff auch über Nacht. 

Am 9. Oktober 2021 verabschiedet sich AIDAsol aus Warnemünde und nimmt via Stockholm, Visby (Insel Gotland) und Göteborg Kurs auf Hamburg. Von der Hansestadt aus geht es für AIDAsol am 16. Oktober 2021 auf eine 40-tägige Reise in die Karibik. Am 1. Juli 2021 hatte AIDA Cruises mit AIDAsol die Kreuzfahrtsaison in Warnemünde eröffnet.  Noch bis zum 15. Juli 2021 ist Warnemünde immer donnerstags und sonntags Start- und Zielhafen für drei- bzw. viertägige „Ahoi Touren", die zunächst in die schwedische Metropole Göteborg oder zur Insel Gotland nach Visby führen. Ab 18. Juli 2021 stehen die sechs- und siebentägigen Ostsee-Rundreisen ab/ bis Warnemünde auf dem Programm.

Sobald weitere Destinationen in der Ostsee wieder für den Kreuzfahrttourismus öffnen, plant AIDA Cruises seinen Gästen auf den Reisen auch den Besuch weiterer Häfen zu ermöglichen. Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Extra-Schau fürs Hotel Neptun

5. Juli: Im Heimatmuseum ist ab sofort eine neue Mini-Ausstellung zu sehen, die anlässlich des 50. Geburtstages des Hotels Neptun mit vielen Erinnerungsstücken gestaltet worden ist. Zur Eröffnung kamen mehrere ehemalige und heutige Mitarbeiter. Weitere Infos unter Land und Leute.

Robbenbaby Anton wird aufgepäppelt

4. Juli: Das kleine Robbenbaby, das am Strand von Markgrafenheide ohne seine Mutter gefunden wurde, hat nach einem Gesundheitscheck in der Tierklinik Pflegeeltern in der Robbenstation auf der Hohen Düne gefunden. Die Wissenschaftler wollen den kleinen, arg geschwächten Zwerg, wie sie sagen, mit reichlich Futter und ganz viel Liebe aufpäppeln. Auch einen Namen haben sie für die Robbe mit den großen Kullteraugen schon gefunden: Anton. Da der Kleine viel Ruhe benötigt, können ihn die Besucher des Robbenzentrums derzeit leider nicht bestaunen. Die Robbenstation hat übrigens auch während der Warnemünder Woche geöffnet. Wer auf der Ostmole unterwegs ist zum Schiffegucken, kann seine Schritte gern auch zum Forschungsschiff lenken und vom Sonnendeck aus die Tiere beobachten. Einen Testnachweis benötigt man nicht, nur eine Maske. 

Bauernregel: St. Ulrich

4. Juli: Regen am St.-Ulrich-Tag macht die Birnen stichig und mad.

 

Per Urlaubs-Express in die Schweiz

3. Juli: Ein erster Nachtzug aus der Schweiz erreicht heute die Ostseeküste und hält nun auch in Rostock. Pünktlich zum Sommerbeginn mit dem Abflachen der Pandemiekurve startet auch der Tourismus wieder durch. Der Nachtzug ist eine bequeme und klimafreundliche Alternative zum Reisen. Er startet in Lörrach und fährt über Basel (Schweiz) mit Stopps u.a. in Frankfurt (Main) Süd, Hannover und Hamburg weiter auf die Insel Rügen nach Binz.

Senator Holger Matthäus begrüßte Melanie Gerike, die die Premierenfahrt gebucht hatte, und Niko Maedge, Geschäftsführer der Train4you Vertriebs GmbH, in Kassebohm. „Ein großes Dankeschön gilt dem  Anbieter und allen Beteiligten, dass die ersten Pläne, mit dem Urlaubsexpress UEX 1878 an Rostock vorbeizufahren, doch noch geändert wurden“, so der Senator.

Sonnabends und sonntags kommt der Nachtzug um 8.56 Uhr aus der Schweiz in Rostock-Kassebohm an. In die Gegenrichtung fährt der Zug um 19.59 Uhr ab Rostock-Kassebohm wieder zurück. Ab 2022 ist dann geplant, den Rostocker Hauptbahnhof direkt anzufahren. Vielleicht rollt der Express dann auch bis Warnemünde. Der Senator abschließend: „Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wünscht dem Urlaubsexpress allzeit gute Fahrt und immer zufriedene Passagiere! Herzlich willkommen!“

Kleine Komödie kurz vor  humorvollem Start

2. Juli: Freunde guter Unterhaltung dürfen sich freuen: Im August starten endlich wieder die beliebten Gastspiele in der Kleinen Komödie des Ostseebades. Los geht es am 10. August um 20 Uhr unter dem Motto "Jede Laune meiner Wimper" mit einem Ringelnatz-Programm des Erfurter Kabaretts "Die Arche". Am 20. August um 20 Uhr wird erinnert an den Kultfilm "Heißer Sommer," zu dessem 50. Geburtstag Christine Dähn und Thomas Natschinski zu einer KonzertLesung bitten. Zahlreiche weitere humorvolle Abende folgen, bevor in der Kleinen Komödie am 11. September  mit der "Offenen Zweierbeziehung" von Franca Rame und Dario Fo die erste VTR-Premiere gefeiert wird.

Die VTR-Theaterkasse nimmt für die August-Vorstellungen bereits Reservierungen entgegen. Per E-Mail theaterkasse@rostock.de oder per Telefon unter 0381-3814700.

Alle Termine unter https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/monatsplan/2021-08/kleine-komoedie-warnemuende/ bzw. https://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/monatsplan/2021-09/kleine-komoedie-warnemuende/.

Bauernregel: Mariä Heimsuchung

2. Juli: Geht Maria übers Gebirge nass, bleiben leer Scheune und Fass. 

Ausstellung: vor 135 Jahren Fährverbindung nach Gedser eingerichtet

30. Juni: Rostocks OB Claus Ruhe Madsen besucht morgen die süddänische Partnerkommune Guldborgsund und eröffnet im Lokschuppen von Gedser gemeinsam mit dem dortigen Bürgermeister John Braedder die Ausstellung „Gedser- Warnemünde-Rostock – früher – heute – in der Zukunft“. Die von der Reederei Scandlines zusammengestellte Ausstellung gibt einen Überblick über die  vor 135 Jahren eingerichtete Fährverbindung. Außerdem ist eine Schienenbusfahrt auf der Gedser-Bahnlinie geplant. 

Die Fährlinie zwischen Warnemünde und Gedser besteht seit dem 26. Juni 1886 und löste die seit 1873 existierende Postdampfer-Verbindung zwischen Rostock und Nykøbing /Falster ab. Zwischen 1903 und 1995 fungierte sie als Eisenbahnfährverbindung und war die älteste deutsche Fährverbindung nach Skandinavien und die erste internationale Eisenbahnfährverbindung. In Warnemünde gab es Anschluss an die Lloydbahn über Rostock nach Berlin, in Dänemark war sie über die Bahnstrecke Gedser - Nykøbing mit Kopenhagen verbunden.

Am 25. September 1995 wurde der Verkehr zwischen Warnemünde und Gedser eingestellt. Manch ein Warnemünder wird sich noch an diesen Tag erinnern, als die Fährverbindung im Ostseebad symbolisch zu Grabe getragen wurde. Seither machen die Fährschiffe im Rostocker Überseehafen fest, wo in den vergangenen Jahren in die Zukunft der Fährlinie kräftig investiert worden ist. Der An- und Ablegeprozess funktioniert weitgehend vollautomatisch. Von der Reederei Scandlines wurden die Hybridfähren  M/F Copenhagen und M/F Berlin in Dienst gestellt. Auch das Fährterminal in Gedser wurde modernisiert, um die Verbindung über die Ostsee noch leistungsfähiger zu machen. Davon profitieren Rostock als Logistikdrehscheibe im Ostseeraum, aber auch Süddänemark. In Nykoebing/Falster entstand eine neue Ortsumfahrung als Teilstück der E55. Dies brachte insbesondere für den Lkw-Verkehr Erleichterungen und hat den Anschluss zur Autobahn auf dänischer Seite flüssiger gestaltet.

Die Kooperation zwischen beiden Regionen wurde durch die Interreg-Projekte „Baltic Gateway“, „Scandria“ und „Interface“ der Europäischen Union gefördert. Dank dieser Unterstützung konnte ein regelmäßiger Busshuttleverkehr mit dem „Easy-Way-Ticket“ zwischen dem Rostocker Hauptbahnhof und dem Bahnhof Nykøbing eingerichtet und so die Fährnutzungen für Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs erheblich erleichtert werden.

 Bauernregel: Siebenschläfer

27. Juni: Wenn's an Siebenschläfer gießt, sieben Wochen Regen fließt. Da Regen nicht in Sicht ist, haben wir Aussicht auf einen tollen Sommer!

Der Siebenschläfer ist übrigens ein christlicher Gedenktag. Nach alten Überlieferungen sind im Jahre 251 sieben Jünglinge auf der Flucht vor der Christenverfolgung in einer Höhle eingeschlafen, die zugemauert wurde. Am 27. Juni 446 fand man die Christen. Lebend! Leider sollen sie dann kurz darauf gestorben sein. Und zwar vom Glorienschein der Heiligkeit umgeben. 

Begegnungszentrum rückt näher

26. Juni: Ein Begegnungszentrum für Warnemünde. Dieser seit Jahrzehnten gehegte Wunsch soll vielleicht doch noch Wirklichkeit werden. Wie Ortsbeiratsmitglied Rainer Milles auf der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums sagte, ist das Interesse nach wie vor groß. Mehr als 50 Personen, aber auch die Caritas und die Volkssolidarität sind dem Aufruf des Beirats gefolgt und haben teils recht konkrete Vorschläge geäußert. Milles schlägt vor, in den nächsten Wochen ein klares Profil für solch ein Zentrum zu erarbeiten, das anschließenden in den Ausschüssen und im Beirat beraten werden soll, bevor es dem städtischen Eigenbetrieb KOE übergeben wird. Solch eine Begegnungsstätte, so Milles, werde sich nicht selbst tragen können. Man werde nach Fördermöglichkeiten Ausschau halten. Die außerhalb des Seebades vielfach vertretene  Meinung, das Seebad benötige kein solches Zentrum, werde man nicht akzeptieren. 

Robbenstation lädt wieder ein

26. Juni: Zu einem Besuch lädt das Marine Science Center auf der Ostmole nun wieder ein. Besucher können vom Sonnendeck des Institutsschiffs die wissenschaftliche Arbeit und das tägliche Training mit den Robben verfolgen. Während der Öffnungszeiten täglich von 10 bis 16 Uhr finden für alle Besucher um 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr etwa 20-minütige Einführungsvorträge statt. Hunde dürfen nicht mit an Bord. Und auch das Essen ist nicht erlaubt. 

AIDAprima seit heute am Netz

Seit 13 Uhr wird das Schiff über die neue Landstromanlage im Regelbetrieb mit Elektroenergie versorgt

25. Juni: Am heutigen Freitag wurde das Kreuzfahrtschiff AIDAprima erstmals an die neue Landstromanlage in Warnemünde angeschlossen, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Die AIDAprima ist damit der erste Kreuzliner, der ganz regulär die Möglichkeiten der neuen, emissionsfreien Stromversorgung aus dem Rostocker Stromnetz nutzt.

Die AIDAprima befindet sich bereits seit dem 1. Juni in Rostock und liegt seitdem am Warnemünde Cruise Center. Grund für den Aufenthalt im Seebad sind die anstehenden Saisonvorbereitungen für den Kreuzfahrtstart. Ab dem 10. Juli 2021 plant AIDA Cruises ab Kiel siebentägige Kreuzfahrten mit dem Schiff, die bis 23. Oktober 2021 angeboten werden. In Warnemünde plant AIDA Cruises den Kreuzfahrt-Neustart schon am 1. Juli 2021. AIDAsol wird dann bis Ende September ab Rostock-Warnemünde zu verschiedenen drei-, vier- und siebentägigen Kurzreisen starten.

Neben den logistischen Vorbereitungen (Servicearbeiten, Proviantierung... ) wurden auch die letzten land- und schiffsseitigen Anpassungen sowie die erforderlichen Tests und Zertifizierungen für die Nutzung der Landstromanlage durch AIDAprima vorgenommen. Diese sind jetzt abgeschlossen, sodass das Schiff seit heute um 13 Uhr über die Landstromanlage im Regelbetrieb mit Elektroenergie versorgt wird und die dieselbetriebene Stromversorgung vom Bordnetz genommen werden konnte. Damit entfallen vor Ort in Warnemünde alle Emissionen von Luftschadstoffen und Lärm, die beim sonst üblichen Weiterlaufen der Schiffsaggregate zur bordeigenen Stromversorgung entstehen. Der Strom für die Anlage, die zwei Stadtteile wie Warnemünde mit Elektrizität versorgen könnte, wird aus Wasserkraft gewonnen. Es handelt sich dabei um zertifizierte erneuerbare Energie, die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Warnemünde ist somit vollständig klimaneutral.

Nachgefragt:

Verkehrschaos in der Alexandrinenstraße

25. Juni: Immer wieder Stein des Anstoßes, die Alexandrinenstraße. Die Anwohner des nördlichen Endes hatten vor zwei Jahren in hitziger Debatte den anwesenden Ortsbeiratsbeiratsvorsitzenden darum gebeten, Abhilfe für den unerträglichen Lärm zu schaffen, der durch enormes Verkehrsaufkommen in ihrer kleinen Straße, der Achterreg, entstanden ist. Eine Bepollerung zwischen Georginenplatz und Am Leuchtturm erfolgte zum Ende vergangenen Jahres.

Die Freude aller Anlieger war groß. Endlich mehr Ruhe. Doch nun ist der Ort wieder voller Menschen, unzählbaren großen und kleinen Fahrzeugen. Die Bewohner der Alex raufen sich die Haare. Trotz der eindeutigen Beschilderung als Einbahnstraße und Fußgängerzone mit entsprechenden Verkehrszeichen, fahren fortlaufend, ja im Minutentakt, Autos und Lkw entgegengesetzt der Einbahnstraße. Nicht selten ist die Straße verstopft, es geht nicht mehr vor und nicht zurück. Hauchdünn wird an Häuserwänden entlang geschrammt. „Dass es noch nicht zu einem großen Unfall gekommen ist, grenzt an Wunder!“ sind sich die Bewohner einig. Sogar Schläge sind einem Bürger angeboten worden, der einen Kraftfahrer auf falsches Fahren hinwies.      

Die Bewohner sind ungehalten und baten die Redaktion aalglatt um Hilfe. Hier die von uns gekürzte Antwort aus dem Tiefbauamt.

Als ergänzende Maßnahme zur Sicherung der Fußgängerzone gegen illegales Befahren sind die Zufahrten sukzessive mit versenkbaren Polleranlagen abgesichert worden. So heißt es.. … „Als nächster notwendiger Schritt ist die Errichtung einer Versenkpolleranlage an der Zufahrt zur Kirchenstraße – vom Kirchenplatz kommend – vorgesehen. Die Planung dazu erfolgt 2021/22, so dass mit der baulichen Umsetzung 22022/23 gerechnet wird….

Die Beschilderung ist schon jetzt eindeutig. Wenn diese ignoriert wird, hilft auch keine zusätzliche Beschilderung. Verkehrswidriges Verhalten ist dadurch auch nicht zu minimieren.“

Alles klar – von Rostock aus gesehen! Aber die Praxis sieht leider anders aus! M. K.

Ortsbeirat macht Sommerpause

25. Juni: Der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen hat am Dienstagabend während seiner Sitzung beschlossen, eine Sommerpause einzulegen. Deshalb findet die nächste Sitzung  nicht am 13. Juli, sondern am 10. August statt.

AIDAcara geht, AIDAcosma kommt

23.Juni: Die Erfolgsgeschichte von AIDA Cruises begann am 7. Juni 1996 mit der Taufe des ersten AIDA Schiffes, der heutigen AIDAcara. Mit dem Konzept des Clubschiffs läutete das Unternehmen vor einem Vierteljahrhundert eine neue Ära des Urlaubs auf dem Wasser ein. Heute ist AIDA Cruises Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland. Noch in diesem Jahr wird AIDA Cruises seinen erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen und mit der Indienststellung von AIDAcosma, dem zweiten Kreuzfahrtschiff das mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird, einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur emissionsneutralen Kreuzfahrt in 2040 erreichen. Dieser weitere Kapazitätszuwachs gibt dem Unternehmen die Möglichkeit die Flottenstruktur, insbesondere mit Blick auf die Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele, zu optimieren.  Daher hat AIDA Cruises entschieden, AIDAcara, nach 25 Jahren Dienstzeit in den kommenden Wochen an einen neuen Eigentümer zu übergeben.Die aktuell mit AIDAcara geplanten Reisen werden von anderen Schiffen der AIDA Flotte übernommen. Wie das Unternehmen informiert, werden betroffene Gäste zeitnah zu weiteren Details informiert. 

Kein Votum für Geschwindigkeitsmesser

23. Juni: Gerade hat der Ortsbeirat aus dem ihm zur Verfügung stehenden Budget fast 6000 Euro für den Bewegungs-Parcour im Kurpark bereit gestellt, da gibt es schon neue Begehrlichkeiten. Annette Boog von der Bürgerinitiative "Rettet den Küstenwald" bat die Mitglieder des ehrenamtlichen Gremiums,  zwei Geschwindigkeitsmessgeräte zu finanzieren. Die darauf zu sehenden Smilys  sollten in der Parkstraße Autofahrern ein Lächeln bei Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit schenken. Oder eben traufig gucken. Ziel: Sicherheit erhöhen.  Die Ortsbeiratsmitglieder Rainer Milles und Robert Buhse plädierten dafür, den Antrag an das dafür zuständige städtische Amt zu richten. Zudem bleibe die Frage, ob auch die Geschwindigkeit von Fahrrädern gemessen werde. Denn dank der Unterstützung durch einen Motor seien manche Drahtesel mit mehr als 30 km/h unterwegs. 

Bauausschuss: Stadtverwaltung verweigert Akteneinsicht

23, Juni: Einem Bauantrag zustimmen oder nicht, das fällt den Mitgliedern des Bauausschusses des Ortsbeirates nicht immer leicht. Einen wichtigen Grund dafür nannte Alexander Prechterl auf der Sitzung des Ortsbeirates gestern Abend in der Halle des Rostocker Rathauses: Die Stadtverwaltung habe es abgelehnt, entsprechen Unterlagen zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen. Sie sei dazu nicht verpflichtet. Ohne entsprechendes Hintergrundwissen aber fallen Entscheidungen schwer. Deshalb wolle man sich an die Kommunalaufsicht des Landes wenden, die klären soll, ob die Ämter dem Ausschuss entsprechende Unterlagen kurzfristig ausleihen müssen. Der Ortsbeirat stimmte dem einstimmig zu. 

Kutter "Barth" hat den Strom verlassen

22.Juni. Heute kurz nach 7 Uhr verließ der marode Kutter "Barth" mit Schlepperkraft den Alten Strom. Nach Aussage der Fischer wurde er auf einen Lagerplatz in der Schonenfahrerstraße in Rostock verbracht. Dort beginnt nun erst einmal das Begutachten des traditionellen Warnemünder Fischkutters. Für Fischer Eyke Düwel, der den Stecker seines Kutters im Beisein seines Kollegen Pinnow gezogen hatte, war das ein besonderer Moment. M.K.

Mit Münzen zahlen macht das Parken günstiger

22. Juni: Vor zwei Tagen informierte uns Uschi S. aus Schwerin über ihr Problem mit einem Parkautomaten auf dem Platz hinter der Aral-Tankstelle, der sich nur mit Münzen füttern lässt. Zunächst war sie glücklich, für eine Woche parken nur 25 Euro zahlen zu müssen. Doch als sie dann den Automaten füttern wollte, nahm dieser weder Scheine noch Karten. Die Mitarbeiterinnen in den umliegenden Geschäften kennen das Problem sehr wohl, konnten aber nicht ihr ganzes Kleingeld opfern. An wechseln in Hartgeld war also nicht zu denken. Uschi S.kaufte ein Stück Seife. Clever! Doch als die Urlauberin  zurück kam, hatte sich vor dem Automaten eine Schlange gebildet. Einige Leute schimpften wie die Rohrspatzen. Weshalb nimmt der Automat nur Münzen? Wir fragten in der Pressestelle der Hansestadt nach, die unsere Frage weiter gab an Karsten Ziegler von der Firma vtp Projektmanagement.

Dieser bisherige, unschlagbare Wochenpreis von 25 Euro inklusive Mehrwertsteuer, so der Warnemünder,  ist den soliden, robusten, unzerstörbaren und einfach zu bedienenden Parkscheintautomaten geschuldet. Geräte anderer Bauweise mit vielen Möglichkeiten der Bezahlung haben ihren Preis in der Anschaffung und in der Unterhaltung beziehungswiese dem Service. Bei dem Einsatz solcher Geräte läge der Wochenpreis nicht bei 25, sondern bei weit über 40 Euro plus Mehrwertsteuer. Karsten Ziegler verweist darauf, dass sich am Automaten ein Hinweis befindet, der auf das Zahlen mit Münzen verweist. Da das aber offensichtlich bei einigen Warnemünde-Besuchern untergeht, will er nun Konsequenzen ziehen. Künftig wird der vordere Parkplatz wie ausgewiesen nur noch für Tagesparker (fünf Euro für 24 Stunden) zur Verfügung stehen. Die Dauerparker werden den hinteren Teil inklusive Shuttle  nutzen. „Unser Konzept sieht vor, dass die Fahrzeuge am Ortseingang parken, sodass der Parksuchverkehr minimiert wird“,  nennt er das Ziel.

Den längsten Tag des Jahres einfach genießen

21. Juni: Den heutigen, scheinbar unendlich langen Tag sollten wir genießen. Denn heute steht die Sonne mittags am nördlichen Wendekreis im Zenit und geht am nördlichen Polarkreis nachts nicht unter. Der heutige Tag ist in unserer nördlichen Erdhälfte also der längste Tag des Jahres, sprich die Sommersonnendwende. Nur nicht daran denken, dass nun die Tage schon wieder kürzer werden. Vielmehr auf einen tollen, ganz langen Sommer hoffen. 

Laakstraße: Gehwegschäden werden beseitigt

18. Juni: Eine ältere Dame aus der Seniorenresidenz in der Laakstraße hat mich angesprochen. Sie beklagt, dass die Senioren mit ihren Rollatoren nicht mehr sicher auf den Bürgersteigen voran kommen. Seit den Baumaßnahmen rund um die Warnemünder Mühle seien die Bürgersteige in einem miserablen Zustand. Das Quartier ist längst bezogen, aber weder Bauherren noch Baubetrieb scheren sich um die von ihnen verursachten Stolpersteine, die Schäden im Gehweg.

Wir fragten nach im Tiefbauamt und erfahren: Nach telefonischer Rücksprache des Tiefbauamtes mit dem Bauleiter von BB-Projekt sagte dieser zu, aufgetretene Schäden im Gehwegbereich bis zum 25.Juni 2021 zu beseitigen. Im Straßenbereich konnten keine Schäden im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen festgestellt werden. Es fragte nach: Monika Kadner

Strände bis zum späten Abend gut gefüllt

17. Juni: Die Uhr ist 20.30 Uhr und das Thermometer zeigt noch stolze 27,5 Grad. An den Stränden herrscht noch immer reger Betrieb, die Parkplätze sind noch immer gut gefüllt. An den Bushaltestellen haben  sich viele Nach-Hause-Fahrer eingefunden, die hoffen, mit dem nächsten Bus mit fahren zu können. Morgen soll es mindestens genau so heiß wie heute werden.. Die Sonne gilt es mit Vorsicht zu genießen. Ebenso wie ein Bad in der Ostsee. damit der Kreislauf überhaupt noch mit spielt. 

Toilettencontainer im Seebad eingetroffen

16. Juni: Es ist 8.10 Uhr. Rechtzeitig und wie angekündigt (aalglatt berichtete) erreichte der Schwerguttransport bereits vor Mitternacht unser Ostseebad mit den dringend benötigen Toiletten. Seit den frühen Morgenstunden ist nun schwere Technik dabei, die Toilettencontainer am Strandaufgang 3 und 1 auf die vorgefertigten Fundamente mit allen benötigten Anschlüssen einzuschweben. Laut Plan werden diese Sanitäranlagen am 1.Juli frei gegeben. Ob die Techniker eventuell den Termin vorziehen? Denn die Nöte all der vielen Strandbesucher, die  bei der Montage zu schauen,  sind oft groß. Deshalb warten sie sehnlichst auf zivile Möglichkeiten, ihre ureigensten Toilettenprobleme lösen zu können. Wir hoffen mit den Touristen, aber auch Einheimischen! Foto/Text: M.K.

Selten: Seesterne im Seetang

16. Juni:Nach dem Sturm am vergangenen Wochenende ist viel Seetang angeschwemmt worden. Zur Freude der Kinder und auch manch Erwachsenem befinden sich darin viele Seesterne, die ansonsten bei uns nicht sehr oft anzutreffen sind. Meeresbiologen erklären die Funde des "Gemeinen Seesterns" mit seinen fünf Armen so, dass wahrscheinlich mit Wind und Wellen Salzwassereinbrüche von der Nordsee erfolgt sind und die kleinen Stachelhäuter an unseren Strand und die See gespühlt haben.M.K. 

Traditionelle Mittwochs-Regatta wieder auf Kurs

14 Juni: Der Warnemünder Segelclub startet erstmals am kommenden Mittwoch, 16. Juni, um 18.25 Uhr zur traditionellen Mittwochsregatta versetzt nach Segelklassen und zum bekannten Dreieckskurs in Richtung Wilhelmshöhe. Hier befindet sich auch die Wendemarke, die jeder Segler passieren muss. Wer mittwochs einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang mit einer Kulisse von rund 30 seegängigen Segelyachten erleben möchte, sollte sich dieses unvergleichliche  Bild vom Strand aus, vielleicht mit einem Prosecco, nicht entgehen lassen. M.K.  

12. Haikutter-Regatta für Segelfans

12. Juni: Ein spannender Segelwettbewerb auf ganz besonderen Schiffen findet am 4. August und damit am Tag vor der Hanse Sail statt: Die 12. Haikutter-Regatta, die vom dänischen Nysted nach Rostock führt. Nach der Fährüberfahrt von Rostock nach Gedser (Treffpunkt um 5 Uhr)  geht es per Bus nach Nysted, wo die Segelfans gegen 9  Uhr die Haikutter besteigen. 11.30 Uhr erfolgt der Start. Je nach Wetterlage treffen die kleinen, wendigen Fischkutter am späten Nachmittag oder frühen Abend in Rostock ein. Der Reisepreis beträgt 105 Euro. Buchungen nimmt die Tall-Shipp-Buchungszentrale unter der Rufnummer 0381 381 2975 oder per E-Mail an buchungen@hansesail.com entgegen. 

 
Gelbe Ostsee: Kiefern- und Rapspollen

11. Juni: Seit Tagen schauen die Strandgäste skeptisch in Richtung Ostsee. So mancher möchte sich bei diesen Termperaturen gern abkühlen, doch er traut sich angesichts der gelb-weißen Brühe nicht ins Wasser. Entwarnung gibt das Warnemünder Leibniz-Institut für Ostseeforschung. Bei dem gelblichen Teppich, so haben Untersuchungen sprich Wasserproben ergeben, handele es sich um ungefährliche Kiefer- und Rapspollen. Damit steht einem erfrischenden Bad bei etwa 15 Grad Wassertemperatur eigentlich nichts im Wege.

 Bauernregel: St. Barnabas

11. Juni: Regen an Sankt Barnabas währet 40 Tage ohne Unterlass.

Zauber-Shows und Piratenfahrten

10. Juni: Auch die jüngeren Gäste stehen bei den Erlebnissen in den Seebädern im Fokus. Familienfreundlichkeit wird von Warnemünde über Markgrafenheide bis Diedrichshagen großgeschrieben. Eine Auswahl von 125 Kinderveranstaltungen steht auf dem Programm, von Umwelt- bis Zauber-Shows, Alpaka-Wanderungen für Kinder und Erwachsene und Mitmachaktionen aller Art bis hin zu den beliebten Piratenfahrten auf dem Kutter PASEWALK. Ganz neu dabei sind Wissens-Kinderführungen zu Natur- und Geschichtsthemen in Warnemünde und Markgrafenheide. Mit Spannung erwartet wird die Premiere des Möwen-Musicals MAKANU im Kurhaussaal und im Kurhausgarten.

Der AOK Active Beach auf Höhe Hotels Neptun verwandelt sich mit umfangreichen Angeboten aus den Bereichen Ballsport und Yoga wieder zum Erlebnisareal für Sportler und Aktive.

Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr werden die „Warnemünder Freitage" erneut aufgelegt und bieten vom 30. Juli bis zum 27. August zusammen mit „Kultur im Vorbeigehen" wöchentlich spannende und überraschende Unterhaltung für Groß und Klein. Weitere Informationen zu Veranstaltungen unter www.rostock.de

Der Leuchtturm öffnet!

9.Juni:  Alle zwölf ehrenamtlichen Leuchtturmwärter stehen seit Tagen unruhig bei Fuß, denn sie konnten bis jetzt „ihren“ Leuchtturm nicht für Besucher öffnen. Am kommenden Montag, am 14. Juni um 10 Uhr, ist es nun endlich soweit: Die Männer schließen die Tür für den Besuch auf den fast 37 Meter hohen Turm auf. Auf Grund der Corona-Regeln werden alle diejenigen Leuchtturmmänner des Fördervereins wieder an der Kasse sitzen, die zweimal geimpft und 14 Tage ohne Symptome sind. In ihren schmucken Uniformen werden sie Groß und Klein auf den 123-jährigen Turm lassen -  allerdings dürfen mmer nur zehn Besucher auf einmal hoch kraxeln.

Wer auf den Einlass wartet, der muss keine Langeweile haben. Die Leuchtturmmänner sind wandelnde Lexika und erzählen zwar manches Döntje,  aber auch viel Wissenswertes über ihren Turm. Der Besucher erfährt, dass es 135 Stufen zu erklimmen gilt, wenn man bis zur oberen Laterne mit dem tollen Ausblick möchte. Oder, dass kein echter Leuchtturmwärter mehr hier Dienst tun muss, da bereits 1978 alles automatisiert wurde. Er erfährt aber auch, dass der Turm noch heute ein wichtiges Seezeichen mit seiner typisch Warnemünder Kennung ist, die bis zu 24 Seemeilen den Schiffen signalisiert, dass sie Rostock-Port ansteuern. Monika Kadner

Kleine Entdecker im Heimatmuseum willkommen

6. Juni: Butter herstellen, den Duft von frischen  Kräutern schnuppern, Wäsche per Hand in einem Trog waschen, basteln oder auf Entdeckertour gehen, das können Mädchen und Jungen im Alter von vier bis zehn Jahren während der Sommer-Ferienzeit im Heimatmuseum Warnemünde. Willkommen sind jeweils Gruppen mit maximal 20 Kindern, die in zwei Teams aufgeteilt werden und eine knappe Stunde unterwegs sind. Termin-Vereinbarungen sind im unter Denkmalschutz stehenden Fischerhaus aus dem Jahre 1767 unter der Rufnummer 52667 montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr oder unter kontakt@heimatmuseum-warnemuende.de möglich.

Neubau Sanitär- und Hafenmeisterhaus

4. Juni: Der Hauptausschuss der Bürgerschaft beschäftigt sich auf seiner Sitzung am 8. Juni auch mit dem Sportboothafen Warnemünde, genauer mit dem 5. Bauabschnitt - Neubau Sanitär- und Hafenmeisterhaus - offenes Verfahren Vergabe-Nr.: V02/83.1/21 - 2021/BV/2220.

Immer wieder DAS Toilettenproblem

Zwei neue WC-Anlagen ab 1. Juli endlich nutzbar

3 Juni: Der Strand füllt sich, die Strandkörbe sind fast ausgelastet, doch immer noch fehlen die zwei bis Ende Mai/ Anfang Juni von der Tourismuszentrale versprochenen neuen Toilettenanlagen an den Strandaufgängen 1 und 3. Viele Tagesbesucher und natürlich auch wir Einheimischen reagieren mit Unbehagen. Ein zivilisierter Strandbesuch, ein Bummeln auf der Promenade ist oft mit „Augen-Ausgucken“ nach der nächsten Toilette verbunden.

Aus der Stadtverwaltung ist zu erfahren, dass heute die Statik für die beiden Toilettenanlagen abgenommen wird, ehe morgen die Bodenplatten gegossen werden können. Diese Platten müssen anschließend aushärten. Am 16. Juni gehen aus Mitteldeutschland per Schwertransport dann die Toilettenanlagen zu uns an die Ostsee auf Reisen, die mithilfe eines Krans in die vorgefertigte Baugrube eingesetzt werden. Die Abwasserrohre werden dann an das städtische Abwassernetz angeschlossen. Regenwasser versickert vom Gründach der Toiletten aus vor Ort. Pflasterungen rund um die Standorte und Funktionstests schließen sich an,  ehe am 1.Juli (!) endlich die neuen Toiletten benutzt werden können. 

Axel Pool, in der Stadtverwaltung verantwortlich für die Toilettenanlagen, erklärt: „Es gab durch die vielen Einschnitte in Lieferketten auch hier Probleme. Wir möchten aber ein fertiges Produkt abliefern, deshalb als Termin der 1. Juli für beide Standorte an den Strandaufgängen 1 und 3. Übrigens sehen die neuen Toiletten genauso aus, wie jene am Strandaufgang 16 zwischen Hotel Neptun und Hotel Stolteraa.“  Monika Kadner

Ab Freitag zwei weitere Schnelltestzentren

3. Juni: Zwei weitere Schnelltestzentren in Warnemünde sowie in Markgrafenheide hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde in Kooperation mit der Bürgerschnelltest Rostock GbR aufgebaut. Damit können in den Seebädern mehr als 2.500 Testungen pro Tag durchgeführt werden. Die neuen Zentren nehmen morgen ihre Arbeit auf.

Die bestehenden Warnemünder Testzentren am Kirchenplatz sowie auf dem Leuchtturmvorplatz werden durch einen weiteren Standort auf der Promenade zwischen dem aja-Resort und Hotel Neptun ergänzt. Für Gäste der östlichen Seebäder steht ein neues Testzentrum auf dem Campingplatz Markgrafenheide zur Verfügung.

Die Anmeldung für die Tests erfolgt unkompliziert über das Online-Portal unter https://www.buergertest-rostock.de/. Nach der Buchung eines Termins erhält der Testwillige eine Bestätigungsmail mit den zusammengefassten Daten. Die Wartezeit nach dem Test entfällt. Das Ergebnis wird bequem per E-Mail gesendet.

Das Personal im Testzentrum auf dem Leuchtturmvorplatz nimmt die Corona-Tests täglich von 10  bis 20  Uhr ab. Die Testzentren auf dem Kirchenvorplatz und vor dem a-ja-Resort in Warnemünde sowie auf dem Campingplatz Markgrafenheide sind jeden Tag von 10  bis 16  Uhr geöffnet.

Neben den eigens dafür errichteten Testzentren bieten auch die Mühlen- und die Detharding-Apotheke kostenfreie Corona-Schnelltests in Warnemünde an. Nähere Informationen dazu sind unter https://www.apotheke-warnemuende.de/aktuelles.htm bzw. http://www.detharding-apotheke-warnemünde.de/ abrufbar.

Die kostenfreien Schnelltests sind Teil der von der Landesregierung beschlossenen Strategie für einen sicheren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktueller Verordnung ist eine Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern nur mit negativem Corona-Test möglich. Gäste, die in Einrichtungen mit Gemeinschaftsräumen untergebracht sind, benötigen zudem alle 72 Stunden einen jeweils neuen negativen Test. Auch die Nutzung von Indoor-Angeboten erfordert einen aktuellen Nachweis. Zusammen mit den Hygienekonzepten, der flächendeckenden Kontaktnachverfolgung mit der luca-App und der fortschreitenden Impfkampagne gewährleistet die Konzeption einen sicheren Aufenthalt für alle Gäste und Einheimischen.

Stadtbibliothek wieder geöffnet/ Korb- und Maskenpflicht 

3. Juni: Seit Monatsbeginn ist die Rostocker Stadtbibliothek und damit auch die Warnemünder Lesehalle wieder für den Publikumsverkehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Nutzer dürfen wieder selbst an die Regale und sich nach Herzenslust Medien aller Art aussuchen. Die Öffnung ist an eine dauerhafte Landesinzidenz von unter 40 gekoppelt. In der Haupt- und den Zweigstellen gelten weiterhin Korb- und Maskenpflicht. Ein längerer Aufenthalt in den einzelnen Einrichtungen, die Nutzung des Internets und Lektüregelegenheiten sind in dieser Phase leider noch nicht möglich.

Sommercafé im Lichtenhäger Pfarrgarten

2. Juni:: Die Meteorologen versprechen für morgen einen Traumtag. Wer Zeit und Lust hat, sollte sich aufs Fahrrad schwingen und über Diedrichshagen und Elmenhorst nach Lichtenhagen Dorf radeln. Denn dort lädt ab sofort jeden Donnerstag bis Ende August jeweils von 14 bis 17 Uhr das Sommercafè im idyllischen Pfarrgarten zu einem Besuch ein. Die Organisatoren bitten angesichts der Pandemie um vorherige Platzreservierungen, die Gabriele Palm (Telefon 0157 89643534) und Conny Buck (Telefon 0172 9052363) entgegen nehmen. 

Tourist-Informationen öffnen ab morgen

1. Juni: Bevor ab 4. Juni Rostock und seine Seebäder wieder Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen dürfen, öffnen bereits morgen wieder die Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde ihre Türen mit allen Serviceangeboten. Wochentags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15 Uhr stehen die Einrichtungen Gästen als zentrale Anlaufstelle offen. Wie gewohnt bieten die Tourist-Informationen umfassenden Service rund um den Aufenthalt in Rostock und den Seebädern. Neben der Beratung zu Sehenswertem, Ausflugstipps und Veranstaltungshinweisen können Unterkünfte über die Zimmervermittlung gebucht oder Eventtickets erworben werden.
Ab 18. Juni öffnet zusätzlich die saisonal besetzte Tourist-Information im Heidehaus Markgrafenheide. Über die bewährten Serviceangebote hinaus beraten die Mitarbeiter Gäste und Tagesbesucher bis zum 12. September vor Ort insbesondere zum Aktiv- und Individualtourismus mit den Schwerpunkten Radfahren und Wandern sowie den Thalasso-Kurwegen und halten Informationen zum Wegenetz und entsprechendes Kartenmaterial vor. Die Tourist-Informationen nutzen die luca-App zur Kontaktnachverfolgung. Dafür steht allen Besuchern ein QR-Code zum unkomplizierten Einloggen zur Verfügung. 
 
Warnemünder freuen sich auf Besuch aus Wolfsburg

1. Juni: Der SV Warnemünde Fußball freut sich im Juli auf Besuch aus Wolfsburg. Weitere Informationen unter: Sport

Mund-Nasen-Bedeckung nur noch bei Gedränge und im ÖPNV

28. Mai: Frohe Kunde: Ab morgen, Sonnabend, 29. Mai 2021, entfallen die regional für Rostock festgelegten besonderen Pandemie-Schutzmaßnahmen. Dies betrifft die generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in einzelnen Bereichen in Warnemünde, in der Rostocker Stadtmitte und in der Kröpeliner-Tor-Vorstand  sowie Regelungen zum nächtlichen Alkoholausschank und -konsum.

Die auf die Maskenpflicht verweisenden Schilder werden bis Dienstag demontiert. Dennoch wird darauf hingewiesen, gemäß Corona-Landesverordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Weitere Regelungen wie zur Maskenpflicht im öffentlichen Personen-Nahverkehr bleiben hiervon unberührt.

Schnuppertag am Konservatorium wird verschoben

27. Mai: Der geplante Schnuppertag des Konservatoriums am Sonnabend (29. Mai 2021) muss Corona bedingt auf den 21. August 2021 verschoben werden. Bereits vereinbarte Probestunden behalten zum neuen Termin ihre Gültigkeit und werden übernommen.

Auf der Homepage www.rostock.de/konservatorium sind unter „Entdecke dein Instrument“ Hörproben einiger Instrumentalangeboten abrufbar. Musikinteressierte können sich gern direkt über die Homepage oder per E-Mail unter konservatorium@rostock.de zum Unterricht anmelden.

Moderne Technik für die Feuerwehr

26. Mai: Über je ein  neues Hilfeleistungslöschfahrzeug dürfen sich die Freiwilligen Feuerwehren Warnemünde und Gehlsdorf freuen. Mehr als 940.000 Euro wurden aus dem Stadthaushalt bereitgestellt, um diese neue Rettungstechnik, die heute übergeben worden ist, zu beschaffen.

Die neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 10) können sowohl für den Brandeinsatz als auch für die Technische Hilfeleistung eingesetzt werden. Der Fahrzeugaufbau wurde auf einem Mercedes Benz Atego Fahrgestell von der Firma Albert Ziegler GmbH, Giengen, realisiert. Das für die Warnemünder Wehr gefertigte Fahrzeug verfügt über ein Allrad-Fahrgestell, während das HLF 10 für die FF Gehlsdorf auf einem Straßenfahrgestell aufgebaut wurde. Bezüglich der Beladung sind aber beide Fahrzeuge identisch: Sie verfügen über einen 2.000 Liter fassenden Wassertank sowie über einen 120 Liter fassenden Tank für Schaummittel. Des Weiteren sind auf den Fahrzeugen akkubetriebene Rettungsgeräte, Pumpen, Beleuchtungsmöglichkeiten, zwei Motorkettensägen und Wärmebildkameras vorhanden. Zusätzlich verfügen die HLF 10 jeweils über eine 360-Grad-Kamera und ein Abbiege-Assistenzsystem.

Die Rostocker Feuerwehr unterhält neben den drei Feuer- und Rettungswachen mit hauptamtlichem Personal im gesamten Stadtgebiet an sechs Standorten insgesamt fünf Freiwillige Feuerwehren, deren Kameradinnen und Kameraden sich rein ehrenamtlich engagieren.

Leuchtfeuer trägt einen Überwurf

22. Mai: Eine solide Husse hat das grüne Leuchtfeuer auf der Westmole erhalten. Der Überwurf wird nicht nur die Arbeiter am Turm vor Regen schützen, wenn sie neue Farben auftragen, sondern auch helfen, dass keine alten und neuen Farben ins Meer gelangen. Umweltschutz - auch hier wird er groß geschrieben. mk

Leben zieht ein ins ehemalige Haus des Sports

21. Mai: Ins ehemalige Haus des Sports Am Strom zieht Leben ein. Die ersten Bewohner richten sich in dem Haus, das auf eine lange, rund 200jährige Geschichte verweisen kann, häuslich ein. Hinter der denkmalgeschützten Fassade sind zwölf Miet-Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstanden. Sechs im ehemlaigen Haus des Sports, sechs in einem Neubau dahinter. Die alte Fassade ist das einzige, was vom Haus des Sports übrig ist. Vom Dach bis zur Bodenplatte hat die WIRO die alte Villa ausgehöhlt und Keller zugeschüttet. Während die Bauarbeiter in den vergangenen Monaten neue Wände gemauert, Stahlbetondecken eingezogen und Grundrisse angelegt haben, hat eine komplizierte Fassadenabfangung die instabile Außenwand festgehalten. Der Baugrund war miserabel. 160 Bohrpfähle mussten gerammt werden. Und wegen der beengten Verhältnisse kamen die Bauarbeiter nur in vielen kleinen Bauabschnitten voran. M.K.

Postfiliale schließt Ende August

21. Mai: Die Postfiliale 598 in der Lortzingstraße schließt zum 31. August. Darüber wurde auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. Eine Nachfrage bei der Deutschen Post hat ergeben, dass der Post die Räumlichkeiten gekündigt worden sind. 

Immer wieder sonntags: Blues und Chansons

17. Mai: Endlich erklingt am Alten Strom wieder gute handgemachte Musik in einem sonntäglichen improvisierten Nachmittagskonzert.Gestern gab Jacqueline Boulanger den Auftakt mit ihren Freunden. Der Segler "Freiheit"  des Warnemünder Uwe Peters  diente als perfekte Kulisse für den Auftritt der gefragtesten Jazzsängerin des Nordens. Wieder einmal begeisterte sie die Vorübergehenden an der Bahnhofsbrücke mit Blues und Chansons. So mancher, der stehen blieb und laut Beifall spendete, erhofft sich genauso wie die Künstler endlich wieder Konzerte in festlichem Rahmen. Solange wird die Warnemünderin Jacqueline Boulanger - so Petrus mitspielt - sonntags am Nachmittag mit ihren Musikerfreunden wieder am Alten Strom anzutreffen sein. M.K.    

´╗┐Nacktbader müssen Textilfans dulden

16. Mai Die FKK-Fans ärgern sich seit Jahren darüber, dass sich bekleidete Strandbesucher ganz ungeniert in ihren Bereichen breit machen. Und von Jahr zu Jahr werden es mehr, die sich bekleidet neben Unbekleideten wohlfühlen. Das führte in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen, ja auch zu Streit. Nun wird die Strandsatzung neu formuliert.

Auf der Sitzung des Ortsbeirates für Waremünde und Diedrichshagen erfuhren die Besucher, dass das Problem gelöst werden soll. Nicht etwa durch verstärkte Kontrollen in den beiden FKK-Bereichen, sondern in dem man künftig mehr Mischgebiete ausweisen will. Touristen -  insbesondere die aus den alten Bundesländern, die Freikörperkultur aus ihren Heimatgebieten kaum kennen - wollen laut Steffen Herrmann von der Toursismuszentrale angeblich nicht so viele Bereiche mit nackten Tatsachen. Das wird die FKK-Fans, die man nach der politischen Wende immer weiter aus den Strandbereichen nahe des Ortszentrum verbannt hat, wahrscheinlich nicht freuen. Scheint da Streit vorprogrammiert? Laut der künftigen Satzung soll der Strand zwischen den Aufgängen 18 und 22b sowie 25 und 38 zum FKK-Bereich werden. Ein Mischgebiet ist zwischen den Aufgängen 23 und 25 vorgesehen. 

Ein zweiter Punkt ließ die Beiratsmitglieder ebenfalls aufhorchen. Konnte man in der bisherigen Satzung nachlesen, dass der Besuch des Strandes kostenfrei ist, heißt es nun: Jede Person hat das Recht auf Besuch des Badestrandes. Das kleine, scheinbar unbedeutende Wort kostenfrei ist verschwunden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Der Ortsbeirat, der dem Entwurf zustimmte, will, dass das Wort kostenfrei in der neuen Satzung seinen Platz findet. 

Auch die Zeit der Hauptsaison wird neu definiert. Bisher galt diese vom ersten Tag der Osterferien bis zum Ende der Herbstferien. Nun heißt es in der landesweiten Festlegung: Hauptsaison ist vom 1. April bis 15. Oktober. Obwohl gerade im Oktober die Herbstferien in manchen Bundesländern am 15. noch gar nicht zu Ende sind. Erklärung: Ab 16. Oktober beginnt laut Staatlichem Amt für Umwelt und Landwirtschaft die Sturmflutsaison. Folglich muss der Strand ab diesem Tag leer geräumt sein.

Die Bürgerschaft wird über die Strandsatzung in ihrer veränderten Form am 19. Mai entscheiden, sodass sie ab dem ersten Juniwochenende gelten könnte. Sabine Schubert

Bauernregel: Eisheilige - Kalte Sophie

15. Mai: Vor Nachtfrost Du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist.

Nun auch noch Elektroroller auf der Promenade

14. Mai: Eine Promenade ist zum Promenieren da. Wie ein Warnemünder während der Sitzung des Ortsbeirates kritisierte, sei es leider fast schon normal, dass Radfahrer auf der Bummelmeile unterwegs sind. Neuerdings kommen nach seinen Beobachtungen nun auch noch blitzschnelle Elektroroller hinzu, die die Passanten gefährden. Deren Sammelplatz sei in unmittelbarer Nähe des Hotels Neptun. Der Sache müsse Einhalt geboten werden, so seine Forderung. 

Bauernregel: Eisheilige - St. Bonifaz

14. Mai Wo Bonifaz kein Sommer, nach Sophie kein Frost. 

Warnemünde: 185 Einzelhändler im Jahre 1950

12. Mai: Wo und wann hat es in Warnemünde welche Einzelhandelsgeschäfte gegeben? Dem Aufruf des Museumsvereins, entsprechende Erinnerungen aufzuschreiben und Fotos oder Dokumente im Heimatmuseum vorbeizubringen, sind inzwischen zahlreiche Warnemünder, aber auch Rostocker, die mal im Ostseebad gelebt haben, gefolgt. Beispielsweise hat die Familie Papenhagen, die am Kirchenplatz 5 ein Obst- und Gemüsegeschäft betrieben hat,  zum Thema Einzelhandel in Warnemünde bis 1989 viel Interessantes beigesteuert. „In Gesprächen wird oft schnell klar, dass Erinnerungen manchmal auch trügerisch sind, vor allem wenn es um konkrete Jahreszahlen geht“, hat Hannelore Hoppe festgestellt. Als Mitglied im Vorstand im Museumsverein hat sie in den vergangenen Wochen vielfach mit vor allem älteren Bürgern gesprochen und immer wieder Erstaunliches erfahren. „Allein in der Mühlenstraße muss es nach unseren bisherigen Recherchen 42 Geschäfte gegeben haben. In der Alexandrinenstraße wissen wir von 33 Läden. Und Am Strom waren es wahrscheinlich 25.  Insgesamt stehen auf meiner Liste inzwischen 185 reine Handelsgeschäfte im Jahre 1950. Nicht mitgezählt all die Dienstleister wie Friseure, Schuster, Tischler, Mangeleien und andere Handwerker, die wir hier gar nicht erfassen wollen. Unsere Recherchen sind allerdings noch nicht abgeschlossen, sodass wir weiterhin auf Hinweise angewiesen sind“, sagt die Warnemünderin. Wer noch alte Telefonbücher besitzt, sollte diese dem Museumsverein kurzzeitig zur Verfügung stellen, denn sie sind wahre Quellen der Erkenntnis. Interessant wäre es auch zu erfahren, wann die Privatgeschäfte in die Handelsorganisation HO eingegliedert worden sind, wann der Konsum weitere übernommen hat und welche privaten Geschäftsleute in der DDR bis wann den staatlichen Organisationen angesichts geringer Warenlieferungen trotzen konnten

„Das Thema ist außerordentlich spannend, gibt einen Einblick in eine inzwischen längst vergangene Zeit. Jeder Hinweis ist für uns wichtig“, sagt Museumsleiter Christoph Wegner, der die Erkenntnisse in einer Broschüre zusammen fassen will, möglicherweise sogar eine Ausstellung gestalten wird. Sabine Schubert

Friedhofs-Parkplätze gesperrt

12. Mai: Aufgrund von Bauarbeiten in der  Parkstraße müssen die Parkplätze am Warnemünder Friedhof vom 18. Mai bis 30. Juli 2021 gesperrt werden, teilt das Tiefbauamt mit. Hintergrund ist der Ausbau des Geh- und Radweges. Dazu wird die Parkstraße ab 18. Mai bis voraussichtlich 30. Juli unter Ampelregelung halbseitig gesperrt. Die Parkplätze können dann nicht mehr genutzt werden, da ausparkende Fahrzeugführer nicht einschätzen können, ob sich die jeweilige Fahrrichtung gerade in der Grünphase befindet. Der Fußgängerüberweg wird gesperrt. Eine Fußgängerampel wird eingerichtet, um den Zugang zum Friedhof zu ermöglichen.

Radfahrer: Vermietung von BIKE+RIDE-Boxen

12. Mai: Speziell für Radpendler, die regelmäßig Rad mit Bus, Bahn oder Fähre kombinieren, hat die Stadtverwaltung BIKE+RIDE-Boxen an bislang zwei Standorten aufgestellt. So sind die Angebote am Parkplatz Hohe Düne, Fähranleger, sowie am Neuen Friedhof, Satower Straße,  zu finden. Das Tiefbauamt und das Amt für Mobilität weisen darauf hin, dass es noch freie Boxen gibt, und suchen weitere Mieter. Für zehn Euro im Monat kann das Rad trocken und sicher abgestellt werden. Interessierte können sich per Telefon unter 0381 381-6601 oder per E-Mail an tiefbauamt@rostock.de melden.

Rauch am Alten Strom: Feuerwehren im Einsatz

11: Mai: Mit Blaulicht und tatütata eilten heute Mittag mehrere Fahrzeuge von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zum Alten Strom in Warnemünde, wo aus einem Bürogebäude  Rauch dringen sollte. Allerdings konnten die Feuerwehrleute nicht lokalisieren, woher dieser kam. 

Landstromanlage nimmt Regelbetrieb auf

7. Mai: Im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz wird die Landstromanlage am Warnemünder Passagierkai am Montag, 10. Mai 2021, ihren Regelbetrieb aufnehmen. „Wir haben Wort gehalten“, unterstreicht Rostocks OB Claus Ruhe Madsen. „Ich danke allen beteiligten Partnerinnen und Partnern für die Unterstützung auch in schweren Zeiten und freue mich sehr, dass wir nun Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde per Steckdose versorgen können. Damit leisten wir einen Beitrag, die Meere und die Schifffahrt sauberer zu machen. Weitere Schritte werden folgen, denn wir wollen als `grünes Tor zur Ostsee´ auch ein Energie-Hafen sein, der vor allem mit Nachhaltigkeit punkten kann.“

Die im Sommer 2020 fertiggestellte Landstromanlage ist aktuell die größte Europas und kann bis zu 20 MVA elektrische Energie liefern. An den Liegeplätzen P7 und P8 können  zwei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Die Landstromanlage basiert auf einer modularen Bauweise von standardisierten 20-Fuß Containern, welche nahezu die gesamten Elektrokomponenten wie Frequenzumrichter, Transformatoren, Schaltanlage, Steuerungstechnik usw. beinhalten. Umhüllt ist die Anlage durch eine Cortenstahlfassade, welche dieser in seiner Kubatur eine außergewöhnliche Optik verleiht. Durch die integrierten Frequenzumrichter kann der Landstrom für alle weltweit gängigen Bordnetzsysteme (sowohl 50 als auch 60 Hz) entsprechend den internationalen Standards in der Kreuzfahrtbranche umgewandelt werden. Die eigentlich für den Sommer 2020 geplanten Erprobungstests konnten aufgrund der Pandemie erst jetzt abgeschlossen werden.

Nun müssen die Kreuzliner nur endlich auch  kommen, damit sich die moderne Anlage rentiert. 

Leuchtfeuer wird aufgefrischt

7.Mai: Seit den frühen Morgenstunden sind Arbeiter der Firma Rosoma dabei, rund  um das steuerbordseitige Leuchtfeuer auf der Westmole eine Baustelle einzurichten.  Die Rostocker Firma, die im Fischereihafen angesiedelt ist und sich auf Anlagen- und Sondermaschinenbau spezialisiert hat, kennt dieses Molenfeuer bereits sehr genau. Sie hatte den 1985 auf der Neptunwerft gebauten Turm, der für eine sichere Hafeneinfahrt sorgt,  im Jahr 1989 generalüberholt. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden nun die alte Tür abschweißen und eine neue wasserdichte Tür einbauen.  Ab 17. Mai erhält der Turm dann ein stabiles Gerüst und die Überholungskur wird mit signalgrüner Farbe fortgesetzt. M.K.

Landessportschule: ein Bautagebuch

6. Mai Eine neue Landessportschule entsteht in Warnemünde. Über den Abriss des alten Gebäudes, der gerade begonnen hat,  und über den Neubau berichtet die aalglatt-Redaktion in regelmäßigen Abständen ab heute in ihrer Rubrik Land und Leute.  

Wahlhelfer gesucht

5. Mai: Für die Bundestagswahl und die Landtagswahl am 26. September werden insgesamt 1900 Rostocker für das Ehrenamt als Wahlhelfer gesucht. Sie sind für die Durchführung der Wahl sowie die Feststellung der Ergebnisse in den einzelnen Wahlbezirken zuständig. Es wird eine erhöhte Aufwandsentschädigung gezahlt. Im Urnenwahllokal erhalten Wahlvorsteher 100 Euro, deren Stellvertretung und die Schriftführung 80 Euro sowie die übrigen Mitglieder der Wahlvorstände 60 Euro. Mitglieder der Briefwahlvorstände erhalten bei gleicher Funktionsstaffelung 70, 60 bzw. 50 Euro.

Wer als Wahlhelfer agieren möchte, muss eine Bereitschaftserklärung auszufüllen und an die auf dem Vordruck angegebene Adresse senden. Das Ausfüllen kann auch im Internet unter der Adresse www.rostock.de/wahlen erfolgen. Das Büro ist unter Tel. 0381  381-1801 und E-Mail: wahlhelfer@rostock.de zu erreichen.

Unsere Sommerboten sind zurück

4. Mai: Sie sind wieder da! Schwalben, die verlässlichen Sommerboten!  Heute früh schon segelten sie vereinzelt in ihren alten Revieren vor unseren Haustüren, in den versteckten Höfen und Gärten. Am Nachmittag scheint es, dass all ihre Anverwandten eingetroffen sind. Ob sie ausgehungert sind von ihrer langen Reise aus Afrika? Sie jagen den Insekten im Pulk nur so hinterher... vielleicht auch, um vor Einbruch der Dunkelheit neue Möglichkeiten zum Nestbau aufzuspüren, oder die alten Niststätten wieder in Besitz zu nehmen.

Sie kommen spät in diesem Jahr, aber sie kommen! Beeilen werden sie sich müssen, damit sich in ihren angeklebten Nestern bald wieder die Jungen drängeln und ihre hungrigen Schnäbel aufsperren.

Damit nicht alles voll geschietert ist, haben wir jedenfalls ein Kotbrett vorbereitet unter dem Schwalbenzuhause. Auch eine lüttsche Schale voller Modder mit Lehm wird heute Abend folgen, um die eiligen Tiere beim Ausbessern des Nestes und  beim eventuellen neuem Bau zu unterstützen.

Schön, sie wieder direkt über der Haustür als Pensionsgäste willkommen heißen zu können. Beruhigend ihr zwitschernder Gesang, ihr großes Jagdglück, wenn sie bis zu 2000 Insekten pro Tag ihren Jungen bringen. Für unser Haus im Jahr 2021 wieder Glücksbringer.             Monika Kadner

 Werben von Strandhafer

4. Mai: Noch ist der Strand vor unserer Haustür relativ verweist. Beste Zeit für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen. Seit einigen Wochen rollen bereits Kettenfahrzeuge mit ihren mächtigen Schaufeln und schieben den Sand dorthin, wo ihn der Winter- und Frühjahrswind verweht hat. So konnte bereits am Strandaufgang 10 neuer Strandhafer angepflanzt werden.

Heute, am 4. Mai, war Marcus Elmer in Sachen Küstenschutz unterwegs und warb fachgerecht neue Strandhaferpflanzen dort, wo sie besonders gut und dicht gediehen sind. Diese Pflanzen werden dann wiederum für die Unterhaltung von Strand- und Küstenschutzanlagen eingesetzt.

Tidingsbringer kommt auch im Jahr 2021

4. Mai: Obwohl der Herausgeber, der Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V., im Moment keine bare Münze durch Turmbesteigungen einnimmt, versichert der mit dem Verein seit 25 Jahren verbundene Verlag, die Tradition des Tidingbringers, des Warnemünder Bäderjournals, fortzusetzen. „Ja, auch der 26.Jahrgang des „Tidingbringer“ wird wieder  in unserem Verlag Redieck und Schade erscheinen.“ verkündet Achim Schade und hofft auf viele Zusendungen der Warnemünder, die Geschichten erzählen können.

Das Postfach des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde e.V. lautet: 30 10 25 in 18111 Warnemünde.

Soundtrack-Album zum Möwen-Musical

1. Mai: Mit dem Möwen Musical „Makanu“ ist ein multimediales Event aus Musik, Schauspiel & Tanz geplant. In der spannenden Handlung werden umweltpolitische und gesellschaftlich relevante Fragen und Probleme (z.B. Klimawandel, Umweltschutz, Generationskonflikt, Auswirkungen der technischen Revolution und des Massentourismus auf die Natur und Tierwelt u.a.) in episch breit gefächerter Form spannend, emotional und musikalisch vielfältig gespiegelt. Das Projekt wird als eine Kooperationsveranstaltung verschiedener Kulturträger sowie weiterer Partner aus Stadtverwaltung, Medien, Handel, Industrie und Veranstaltungsmanagement vorbereitet und realisiert.

Leider musste die geplante Premiere corona-bedingt bereits mehrfach verschoben werden und ist jetzt für Anfang 2022 vorgesehen. Um die Wartezeit zu verkürzen, wird nun beim Warnemünder Tonträgerlabel COAAST TMP die Soundtrack-CD zum Musical veröffentlicht. Auf dem Album befinden sich alle für das Musical produzierten Songs sowie ein Auszug aus der extra für das Musicalvorprogramm aufgenommenen „Möwen Suite“. Die Titel wurden ausschließlich von populären einheimischen bzw. eng mit der Hansestadt verbundenen Bands wie Bad Penny und Spill und solch populären Solisten wie Carolin Brühl, Christian Hänsel, Peter Grützmann, Axel Tolksdorff, Rollo & Pierre Sandeck eingespielt. Die Kompositionen von Peter Grützmann, Olaf Hobrlant, Ola Van Sander & Lutz Dammann basieren auf Texten des Warnemünder Schriftstellers Michael Terpitz. Einige davon haben erhebliches Hitpotential.

Ein Höhepunkt des Soundtrack-Albums ist zweifellos der von den ROST®OCK ALLSTARS (Marie Luise Böning, Olaf Hobrlant, Ola Van Sander, Peter Grützmann, Axel Tolksdorff & Thomas Selendt) für die Musicalfinalszene eingespielte Song „Überall zu Haus.“ Das Layout für das Albumcover ist von der Rostocker Grafikerin Daniela Krätzel entwickelt worden.

Zu erwerben ist das Album ab dem 8. Mai zum Preis von 12,95 Euro im COAAST Schallplattencafè (Am Leuchtturm 4), in der Buchhandlung Krakow Nachf. (Kirchenplatz 11) und in der Mühlenapotheke (Mühlenstraße 45) sowie online unter: www.thomas-selendt.de/online-shop/musik-cd-s/coaast-tmp.html

Bauernregel: Walpurgisnacht (30. April)

30. April: Regen auf Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Schiffsintegrationstest mit AIDAsol erfolgreich

Landstromanlage in Warnemünde ab 10. Mai im Regelbetrieb

29. April: Während des Schiffsintegrationstests mit der AIDAsol an den Liegeplätzen P7 und P8 in Warnemünde konnte die gesamte Sicherheitskette, die zum Auslösen der Sicherheitsabschaltung führt, erfolgreich getestet werden. Darüber informiert das Hafen- und Seemannsamt. Damit ist gewährleistet, dass der Mittelspannungsbetrieb der Anlage (Versorgungsspannung mit 11kV 60 Hz für AIDA-Sol) im Fehlerfall und bei kritischen Zuständen unterbrochen wird.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski unterstreicht: „Wir sind AIDA Cruises und der Crew der AIDAsol sehr dankbar, dass sie es uns ermöglicht haben, die neue Landstromanlage in Warnemünde endlich auf Herz und Nieren zu prüfen. Hier wird künftig im Prinzip per Knopfdruck die Stromversorgung einer schwimmenden Kleinstadt ein- und ausgeschaltet. In Anbetracht dessen ist es keine Selbstverständlichkeit, dass diese Tests erfolgreich und ohne größere Probleme verlaufen sind. Darüber freuen wir uns sehr. Ein großes Lob also an alle Beteiligten für diese tolle technische Leistung."

Die AIDAsol konnte sich auf das Landnetz synchronisieren, sodass das Schiff mit Hilfe der Landstromanlage mit Elektroenergie versorgt werden konnte und die Diesel betriebene Stromversorgung vom Bordnetz genommen wurde. Das Testen mit Lastsprüngen durch das Ein- und Abschalten von großen Verbrauchern im Schiff wurde durchgeführt, damit auch eventuelle Rückwirkungen auf das städtische Stromnetz ausgewertet werden können. Der Cruiserf wird Warnemünde am 1. Mai gegen 14 Uhr zunächst wieder verlassen.

Der Schiffsintegrationstest hat auch zur Aufdeckung kleinerer Fehler der neuen Anlage geführt, was aber bei einer solchen komplexen Anlage völlig normal ist und erst im Echtbetrieb zu sehen ist. Dazu müssen noch einige Verbesserungen in Hard- und Software durch die Auftragnehmer durchgeführt werden. Dies erfolgt in der kommenden Woche. Am 8. Mai wird die AIDAsol anlässlich der Nationalen Maritimen Konferenz erneut in Warnemünde festmachen.

Am 8. und 9. Mai wird die zweite Phase des Schiffsintegrationstests durchgeführt und das Gesamtsystem durch den Zertifizierer abschließend geprüft. Ab dem 10. Mai soll die Landstromanlage dann den Regelbetrieb aufnehmen. Die erfolgt im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz.

Aus dem großen Fest wird ein Sommer-Festchen

29. April: Auch wenn es kein Warnemünder Stromerwachen, das in diesem Jahr als kleiner, feiner Landgang geplant war, ab diesem Wochenende geben wird, die Macher vom Warnemünde Verein schauen dennoch vorsichtig optimistisch in die nahe Zukunft. Wie Hans-Joachim Richert vom Vereinsvorstand auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, bleiben die Organisatoren noch dran an den landseitigen Vorbereitungen der Warnemünder Woche mit ihrem Sommerfest mit Start am ersten Juli-Wochenende, das allerdings eher ein Festchen werden wird. Es wird keine Bühne, kein Trachten- und auch kein Shantychortreffen wie in der Vergangenheit geben. Allerdings sind da und dort Auftritte von Akteuren vorgesehen. Die Eröffnung soll nach jetzigem Stand der Dinge im Kurhausgarten stattfinden. Punktuell werden im Seebad Künstler auftreten. Das traditionelle Drehen der Bahnhofsbrücke, das zum Stromerwachen geplant war, fällt ins Wasser, soll aber als symbolischer Akt im Herbst nachgeholt werden. 

Radwege in der Rostocker Heide werden instandgesetzt

29. April. Radwege in der Rostocker Heide werden instandgesetzt. Wie das Stadtforstamt mitteilt, wird ab 3. Mai bis voraussichtlich 12. Mai im Revier Hinrichshagen die Asphaltdecke im Abschnitt vom Moorhof bis zur L22, der Straße von Hinrichshagen nach Graal Müritz, erneuert. 

Diese Verbindung spielt eine wesentliche Rolle für den Radverkehr mit Anschluss an den Ostseeküstenradweg bis zur L22 und weiter über Klockenhagen/Ribnitz bis Richtung Darß in beide Richtungen. Darüber hinaus ist die Verbindung ausgewiesener Reit- und Fahrweg für Reiter und Gespanne ab Basis-Parkplatz Scheidenschneise, Rettungsweg für Feuerwehr und Krankentransport sowie ganzjährig befahrbarer Transportweg für die Holzabfuhr.

Die Radwegeverbindung durch die Rostocker Heide wird in dieser Zeit auf die straßenbegleitenden Radwege Markgrafenheide- Hinrichshagen an der K 43 und weiter nach Graal- Müritz an der L 22 geführt. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert

Super-Mond über dem Seekanal

27.April: Der Super-Mond, der größte Vollmond des Jahres, heute gegen 21.45 Uhr fotografiert über dem Rostocker Seekanal.  Er teilt sich den  ersten Platz mit dem Vollmond am 26. Mai. Nur" rund 357.400 Kilometer ist der Vollmond heute von der Erde entfernt, fast 30.000 Kilometer näher als im Durchschnitt. Denn die Bahn des Mondes um die Erde ist nicht kreisrund, sondern leicht elliptisch. Daher ist er der Erde mal näher, mal ferner und am Firmament entsprechend mal größer, mal kleiner. Je näher der Mond, desto höher ist auch seine Anziehungskraft. Wenn der Mond der Erde so nahe kommt, kann das auch zu Springfluten führen. Und die Anziehungskraft des Mondes bewegt auf der Erde das Wasser - die Gezeitenkraft. 

Warnemünder Kultur-Freitage auch in diesem Sommer

27. April: An den Warnemünder Freitagen will man auch in diesem Sommer festhalten und damit der hiesigen Kulturlandschaft eine Bühne bieten, sagte Tourismusdirektor Matthias Fromm auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen. 

Mit den Warnemünder Freitagen wurde im Pandemie-Sommer 2020  ein neues Kulturformat im Seebad initiiert, das an mehreren Freitagen im  August und  September angeboten wurde, Während dieser  Veranstaltung unter dem Motto Kultur im Vorbeigehen  zogen zunächst am Nachmittag Walking Acts  durch das Seebad. Abends traten bei „Warnemünde in Concert“ bekannte regionale Bands im Kurhausgarten auf. Die neue Veranstaltungsreihe dient der Unterstützung regionaler Künstler sowie der Schaffung zusätzlicher Angebote für Einheimische und Gäste des Seebades.

Bistro/Café  „täglich“ schließt

26.4. Die Terrasse weggerissen, die Innenräume leer geräumt. Nichts erinnert mehr an die Hochstimmung, wenn zur Live-Musik geladen wurde, wenn die Dielen beim Tanzen bebten, wenn die Cocktails im Sechserpack auch die noch auf der Treppe stehenden Gäste erreichten. Die Admirals Hotel und Gastronomie GmbH an der Ecke Alter Strom und Georginenstraße wirft das Handtuch. Der Pachtvertrag ist ausgelaufen. Mieter und Verpächter konnten sich auf neue Konditionen nicht einigen. „Dazu kommt Corona und die lange gesetzliche Schließzeit. Wir packen das auch mit unserer 23jährigen Erfahrung an diesem Standort nicht mehr,“ erklärt Gerald Schwarzer, der hier  sein Café/ Bistro betrieb, das mit den unterschiedlichsten Arten der Unterhaltungsmusik positiv aus dem Rahmen in der Warnemünder Landschaft der Gastronomie fiel.

Das angeschlossene Hotel ist bis Oktober noch startklar, um hoffentlich in der Saison und nach gelockerten Corona-Beschränkungen wieder Gäste zu empfangen.  mkad 

Ausweisdokumente per Fahrradkurier

24. April: Ab sofort bietet das Stadtamt einen kundenfreundlichen Service an: Wer einen Personalausweis oder Reisepass beantragt, kann sich auf Wunsch sein Dokument per Fahrradkurier nach Hause liefern lassen – für 6,50 Euro zusätzlich. „Wir haben dieses Angebot bereits im vergangenen Jahr getestet und hatten eine sehr gute Resonanz“, so Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. „Wir sind deshalb sehr froh, mit der ‚Cykelbude‘ einen örtlichen Partner gefunden zu haben.“ Ein kleiner Schritt auf dem Weg zum modernen Dienstleister.

Rund 16 500 Personalausweise und 7000 Reisepässe werden jährlich in Rostock ausgestellt. Bislang mussten die Bürger dafür zweimal die Meldebehörde aufsuchen: zur Beantragung des Dokuments und wenn das Dokument dann nach zwei bis vier Wochen von der Bundesdruckerei eingetroffen ist. Neu ab voraussichtlich 3. Mai: Bei der Beantragung eines Personalausweises oder Reisepasses im Ortsamt fragen die Mitarbeiter künftig, ob die Zustellung nach Hause gewünscht ist. Der Antragsteller unterzeichnet dafür eine Vollmacht, die den Fahrradkurier ermächtigt, das Dokument entgegenzunehmen und zustellen zu dürfen. Der Fahrradkurier übergibt das Dokument oder wirft es in den Briefkasten. Er dokumentiert dann die Zustellung für die Ortsämter.

´╗┐Sanierte Straße für einen Gasanschluss aufgerissen

23- April:.Sie schimpfen wie die Rohrspatzen, die Bewohner der nördlichen Alexandrinenstraße in Höhe der Hausnummer 91. Freude und auch ein wenig Stolz empfinden sie seit der Sanierung ihrer Straße. Sie sitzen dort gern abends und klönen, grüßen sich freundlich im Vorübergehen und schwatzen. Doch jetzt sind in ihrer so liebevoll sanierten Straße Tiefbauarbeiten im Gange. Und die Arbeiter fluchen mit den Anliegern um die Wette.“Hier ist sehr solide  eine Straße gebaut. Ganz ordentliche Pflasterung. Die krieg mal aufgenommen...“.Und einer der Männer zeigt, wie er sogar mit dem Meißel die Grube glatt macht, damit später wieder ordentlich Pflaster gelegt werden kann.

Was ist passiert? Eine Anwohnerin erklärt es so: als die Straße saniert wurde, konnte jeder Hausbesitzer sagen, ob die Stadtwerke einen neuen Gasanschluss installieren sollen oder nicht.. Alle haben sofort zugestimmt. Bis auf die Besitzer eines Gebäudes, das  vor allem als Ferienhaus und Zweitwohnsitz genutzt wurde. Und hier erfolgte kein neuer Gasanschluss. „Nun das Dilemma, das uns alle trifft!“, so die Nachbarn. „Unsere Straße wird aufgerissen, um eine einzige Gasleitung in ein Haus zu verlegen.“  "Wird unsere Straße wieder eben und so schön werden?“

Die Bauarbeiter versprechen, sich zu bemühen und auch wieder Beton einzuschwemmen. Aber wer garantiert, dass nun  nicht doch Stolpersteine auf der neuen, von den Anliegern bezahlten Straße entstehen?    mkad

Bauernregel: St. Georg

23. April: Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel (das heßt: mit Schnee) gern angeritten.

Touristen müssen höhere Kurtaxe zahlen

Toiletten-Nutzung in Rostocks Seebädern künftig kostenfrei

23. April: Die Bürgerschft ist der Beschlussvorlage der Tourismuszentrale zur Änderung der Satzung zur Erhebung der Kurabgabe (Kurabgabesatzung) gefolgt. Ab 1. Mai beträgt die Kurabgabe, die von den Gästen gezahlt und pro Aufenthaltstag erhoben wird, 2,25 Uhr pro Tag pro Nase über das ganze Jahr. Die Kurabgabe ist seit dem Inkrafttreten der Satzung am 1. Januar 2008 nicht mehr erhöht worden. Gleichzeig sind jedoch die Aufwendungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur deutlich gestiegen.

 Ansinnen der Beschlussvorlage war es auch, die Kurabgabe in den Seebädern zu vereinheitlichen und damit dem Urlaubsverhalten der Gäste zu entsprechen. Diese nutzen ganzjährig die Infrastruktur, Angebote und Services in allen prädikatisierten Rostocker Seebädern. Dazu zählen insbesondere die Strandbewirtschaftung, der Betrieb der Tourist-Informationen, die Wasserrettung, die Neuausweisung des Kurwegenetzes im gesamten Seebadbereich zwischen Diedrichshagen und Markgrafenheide, der Ausbau barrierearmer Strandzugänge, die Weiterentwicklung des Umweltmanagements, aber auch die Erweiterung des ganzjährigen Veranstaltungsangebotes, die jeweils von den Gästen aller Rostocker Seebäder genutzt werden können.

Gleichzeitig hat die Bürgerschaft über ein über viele Jahre heiß diskutiertes, sehr wichtiges Thema entschieden: Künftig wird die Nutzung der öffentlichen Toiletten in Rostocks staatlich anerkannten Seebädern kostenfrei sein. Wichtig für Strandbesucher. Zwei nagelneue Toilettenanlagen entstehen an den Warnemünder  Strandaufgängen 1 und 3. Sie sollen Anfang Juni fertig sein. 

Baumaßnahmen in der Ecolea-Schule

21. April: Der Fritz-Reuter-Stein vor der Ecolea-Schule strahlt in neuem Glanz. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Team der Schule, insbesondere an den Hausmeister. Darüber hinaus herrscht auf dem Gelände der Schule rege Bautätigkeit. So wurden die Fenster in der großen Turnhalle auf der Schulhofseite bereits in der vergangenen Woche ausgetauscht. Bis zum kommenden Wochenende sollen auch die Fenster auf der Straßenseite ersetzt sein.  Diese wurden bei der Sanierung vor zehn Jahren noch nicht getauscht und waren nun größtenteils verschlissen.

Auch in der kleinen Turnhalle werden die Fenster ausgetauscht. Zudem erfährt die Fassade eine vollständige Sanierung. Außerdem ist eine statische Ertüchtigung des Gebäudes notwendig, da es an der Ecke Fritz-Reuter-/John-Brinckman-Straße abgesackt ist. Innerhalb der kleinen Sporthalle sind zudem "kosmetische" Eingriffe wie der Austausch der Beleuchtung gegen LED--Leuchten und die Verbesserung der Akkustik vorgesehen. Im Hauptgebäude muss das Dach ausgetauscht werden, weil erhebliche Baumängel festgestellt worden sind. 

Die Baukosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich  auf 650 000 Euro.. Mit der Ausführung ist das Büro AC Architektenkontro Klingbeil & Malcherek betraut.  

Nach dem Austausch der Fenster folgen die nächsten Bauabschnitte erst ab Juni bis voraussichtlich Oktober. Das Gros der Bauarbeiten wurde absichtlich in die Zeit der Ferien gelegt, um den Schulbetrieb nicht unnötig zu stören. Bei den Planungen konnte niemand ahnen, dass die Schulen jetzt wieder geschlossen bleiben müssen, ansonsten wären die Baumaßnahmen jetzt sofort weiter gegangen. 

Vielfältige Pläne zum Sommersaisonstart

… in Diedrichshagen, Warnemünde, Hohe Düne und Markgrafenheide

21, April: Für die kommende Sommersaison sind die Rostocker Seebäder gerüstet. Trotz des aktuellen Lockdowns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, berichtet die Tourismuszentrale. Die einzigartige Naturlandschaft der Rostocker Heide und die kilometerlangen Sandstrände bieten die besten Bedingungen, die notwendigen Abstände bei Rad- und Wandertouren oder der Erholung am Strand einzuhalten.

Für die Absicherung des Badebetriebes wurde erneut die DRK Wasserwacht beauftragt. Erster Einsatztag für die Rettungsschwimmer ist Christi Himmelfahrt (13. Mai). Bis zum 19. September sind die Wachtürme besetzt. Die Bäderpolizei mit dem Bäderdienst und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) mit den Strandvögten sind ebenfalls vom 13. Mai an bis zum 5. September täglich im Einsatz und sorgen für Sicherheit. Unterstützt werden sie erneut vom JM Event & Security Sicherheitsdienst.

In Warnemünde halten elf Strandkorbanbieter ca. 2187 Strandkörbe und 42 Strandliegen zur Vermietung vor, in Markgrafenheide stellen fünf Anbieter insgesamt 77 Strandkörbe zur Verfügung. Gäste mit Handicap können ab Mai wieder die barrierefreien Strandaufgänge Nr. 19 und 23 in Markgrafenheide sowie in Warnemünde die Strandaufgänge 4, 6, 10, 14 und 18 nutzen. Der Neubau von zwei Toilettenanlagen wertet die Infrastruktur an den Strandaufgängen 1 und 3 auf. Die sollen Anfang Juni fertig sein. Zusätzlichen Service schafft die saisonale Toilette am Strandaufgang 4 in Hohe Düne.

Eine Peledec-Ladestation auf dem Parkplatz Mitte in Warnemünde wird ab Mitte Mai als Serviceleistung im stark nachgefragten Bereich der E-Bikes angeboten.

Die Tourismuszentrale hat sich erneut für die Auszeichnung mit der Blauen Flagge beworben. Die Wiederherstellung der Düneneinzäunung zum Schutz des wichtigen Ökosystems ist ebenso umgesetzt wie die Fortsetzung der seit 2015 bestehenden Kooperation mit der Umweltschutzorganisation Küsten Union Deutschland (EUCC). In diesem Zuge werden ca. 5000 Taschenaschenbecher in den Seebädern verteilt. Zusätzlich ist die Aufstellung von sieben „Ostsee-Aschern" in Warnemünde bzw. drei in Markgrafenheide vorgesehen.

Die Seebäder stehen erneut vor der erfolgreichen Rezertifizierung als „Familienfreundlicher Ferienort". Mit rund 150 Kinderveranstaltungen unterstreicht die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde diesen Anspruch. Neu sind die Kulturnachmittage im Kurhausgarten Warnemünde. Sie halten jeweils an Sonn- bzw. Feiertagen von Mai bis Oktober ein breit gefächertes kulturelles Programm aus Musik, Theater und Lesungen vor. Ein weiteres Highlight für die ganze Familie ist das Möwen-Musical „Manuka“. Die Premiere soll der Höhepunkt des Pfingstfestes werden.

Die Sport-Beach-Arena am Leuchtturm steht vor allem lokalen Vereinen für die Ausrichtung kontaktarmer Sportveranstaltungen zur Verfügung. Der AOK Active Beach unter der Leitung von Andreas Zachhuber lädt seine Gäste wieder zur aktiven Erholung bei Sport und Spiel ein. Besucher können auf dem weitläufigen Gelände Sportgeräte ausleihen, ganze Spielfelder mieten oder an Outdoor-Sportkursen teilnehmen.

Auch die Rostocker Heide wird als Schauplatz besonderer Erlebnisse weiter in den Blickpunkt rücken. Unter dem Motto „Wald und Kinder" wird am 4. September gemeinsam mit dem Rostocker Stadtforstamt der 11. Rostocker Waldtag veranstaltet.

Informationen zu allen Themen gibt es bei den Tourist-Informationen in Warnemünde und Markgrafenheide. Die Tourist-Information Markgrafenheide ist für Gäste vom 21. Juni bis zum 13. September als zentrale Anlaufstelle geöffnet.

Groß Kleiner Weg: Ausbau des Geh- und Radweges

20. April: Was pasiert denn da im Groß Kleiner Weg/ Ecke Doberaner Landstraße? Eine Frage, die auf der Sitzung des Ortsbeirates Warnemünde/ Diedrichshagen nicht abschließend beantwortet werden konnte. Die aalglatt-Redaktion hat sich deshalb an die Stadtverwaltung gewandt und von Pressesprecher Ulrich Kunze  und dem Tiefbauamt erfahren: 

Für den Ausbau des Geh- und Radweges im Groß Kleiner Weg werden die Fußgänger und Radfahrer über die Fahrbahn umgeleitet, hierzu wird es notwendig die Fahrbahn für den Kfz-Verkehr zu sperren. Ist der Abschnitt des Geh- und Radweges im Groß Kleiner Weg hergestellt, erfolgt die Herstellung einer Aufpflasterung im Fahrbahnbereich. Auch hierzu ist die Vollsperrung notwendig. Die Sperrung erfolgt über ca. 100 Meter vom Kreuzungsbereich aus. Alle Grundstücke sind über Lichtenhagen oder die ausgeschilderte Umleitung über den Stolteraer Weg erreichbar..Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis Juli erforderlich sein.

Baggerarbeiten wichtig für Sicherheit

400.000 m³ Schlick aus dem Fahrwasser entnehmen, um Sicherheit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten

17. April: Zahlreiche Angler haben mit ihrem Angelgerät am Neuen Strom und auf den Molen Stellung bezogen. Sie hoffen auf einen guten Fang, denn es ist Heringszeit. Doch, so stellen die Petrijünger fest, der Fisch beißt nicht so recht, er scheint nicht vor Ort zu sein. Sind es die Baggerarbeiten im Seekanal, die den Hering abschrecken? Warum muss überhaupt jetzt in dieser Zeit gebaggert werden?

Diese Frage haben wir an Stefan Grammann, Amtsleiter Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee, weitergegeben. Hier seine Antwort:

Im inneren Seekanal Rostock sind alle vier bis fünf Jahre umfangreiche Unterhaltungsbaggerungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs notwendig. Die letzte Baggermaßnahme in diesem Umfang fand im Winter 2014/2015 statt.

Peilungen (der Seevermessung) des WSA Ostsee, die zur Überwachung der Verkehrssicherheit dienen, haben im vergangenen Jahr gezeigt, dass im inneren Seekanal bereits Untiefen entstanden sind, die zu Einschränkungen für die Schifffahrt führen. Zur Wiederherstellung der Sicherheit für die Schifffahrt ist es daher notwendig ca. 400.000 m³ Schlick aus dem Fahrwasser zu entnehmen und auf das Spülfeld Markgrafenheide zu spülen. Mit dieser Unterhaltungsbaggerung wurde im November 2020 begonnen. Sie dauert derzeit noch an.

Die regelmäßig anfallenden Unterhaltungsbaggerungen müssen in den Zeiten außerhalb  der Kreuzfahrtsaison und damit zwischen Oktober und Mai  durchgeführt werden. Während der Kreuzfahrtsaison sind die Platzverhältnisse im Inneren Seekanal derart eigeschränkt, dass ein langsam fahrendes Baggerschiff im Seekanal zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung und zusätzlichen Gefährdung des Schiffsverkehrs führt. Unter der Annahme, dass in diesem Frühjahr die Kreuzfahrtsaison wieder im normalen Maß bzw. mit erhöhter Intensität beginnt, wurde die Maßnahme schon im vergangenen Herbst begonnen.

Zudem erfolgt die Baggerung unter Rücksichtnahme auf die nahe Wohnbebauung nur tagsüber etwa zwischen sechs und 18 Uhr . Der eingesetzte Saugbagger benötigt für einen Umlauf, bestehend aus Aufnahmen des Baggergutes, Transport zum Spülfeld und dem Bespülen (Spülfeld) sowie die Rückkehr zum Baggerort  etwa vier Stunden. Somit werden pro Tag maximal drei bis vier Umläufe geschafft, d.h. die Baggerzeit im Seekanal beträgt  höchstens vier bis fünf Stunden pro Tag in 24 Stunden. Die Unterhaltungsbaggerung wird bis Mitte Mai abgeschlossen sein.

Brunnensaison 2021: Warnminner Ümgang ein Magnet

15. April: Nach dem „Brunnen der Lebensfreude“, der seit Ostern bereits wieder sprudelt, starten jetzt schrittweise alle Brunnenanlagen der Stadt in die neue Saison.  Bis 9. Mai 2021 werden alle wieder in Betrieb genommen, teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen mit. „Die Wasserspiele und Brunnenanlagen im öffentlichen Raum bereichern die Freianlagen unserer Stadt und erfreuen die Herzen der Menschen in diesen Tagen“, unterstreicht Senator Holger Matthäus.

Rund 300.000 Euro investiert Rostock in diesem Jahr in die Wartung und den Betrieb von 33 Brunnen- und 14 Beregnungsanlagen. Das reicht jedoch nicht, um alle Brunnen zu betreiben. Ohne die seit mehreren Jahren tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die  2021 Geld- und Sachleistungen im Wert von über 26.000 Euro bereitstellen, könnten nicht alle Brunnenanlagen sprudeln. . Zu den Firmen, die sich mit einer Brunnenpatenschaft beteiligen, gehören die  WIRO als Sponsor für den „Brunnen der Lebensfreude“ am Universitätsplatz und den Brunnen „Menschen am Meer“ in der Langen Straße; die Wassertechnik Rostock GmbH & Co. KG für den Wasserlauf  in der Schnickmannstraße, die Warnowquerung GmbH & Co. KG für den „Möwenbrunnen“ auf dem Neuen Markt sowie den „Warnminner Ümgang“ in der Alexandrinenstraße;  die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH für den „Ziegenbrunnen“ an der Marienkirche  und die WEG Am Vögenteich 13-15  für den Brunnen „Seesterne“. Als neuer Sponsor für den „Brunnen am Rosengarten“ engagiert sich die Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt-Hafen Rostock eG.

Beim Erleben und Genießen der Brunnenanlagen sollte beachtet werden, dass Brunnenwasser kein Trinkwasser ist und keine Badewasserqualität hat. Hinzu kommt die Verletzungsgefahr auf glatten und kantigen Flächen. Obwohl alle Brunnenanlagen regelmäßig und zuverlässig gewartet werden und alle zwei bis vier Wochen ein Wasserwechsel stattfindet, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass Keimbelastungen nicht auszuschließen sind. Eltern sollten verantwortungsvoll überlegen, ob sich ihre Kinder in den Brunnen abkühlen dürfen. Anfang Oktober werden die Brunnenanlagen wieder abgestellt.

Bürgerhaus: Ortsbeirat hofft auf viele Anregungen

14. April: Braucht Warnemünde ein Bürgerhaus oder Bürgerbegegnungszentrum? Ja, werden viele Einwohner sagen, von denen zahlreiche seit Jahren ein entsprechendes Gebäude beispielsweise in den Baracken in den Bahnhofsanlagen fordern. Doch wer will es nutzen? Vereine? Senioren? Jugendliche?  Alle gemeinsam? Über dieses Thema haben Mitglieder der Ausschüsse des Ortsbeirates und Beiratschef Wolfgang Nietzsche während eines Gedankenaustausches am 25. März diskutiert. Nun sind die Warnemünder gefragt. Sie sollen ihre Ideen und Anregungen dem Ortsbeirat mitteilen, sodass klar wird, welcher Bedarf besteht. "Es geht jetzt nicht um den Standort wie beispielsweise Kita Wiesenweg oder Aula Heinrich-Heine-Schule", stellte Nietzsche klar. 

Städtepartnerschaft mit Vegesack fortsetzen

14.April: Die Städtepartnerschaft mit Bremen-Vegesack fortsetzen will der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen. Wie Beiratschef Dr. Wolfgang Nietzsche auf der Beiratssitzung gestern Abend im Rostocker Rathaus sagte, habe man einen entsprechenden Brief an die Weser geschickt und hoffe nun auf baldige Antwort. Die Städtepartnerschaft wurde nach der Wende besiegelt und wurde mal mehr, mal weniger mit Leben erfüllt. Warnemünder waren in Vegesack zu Gast, derweil die Bremer an der Warnowmündung weilten. 

Hanse Sail ab 2022 auch im Kurhausgarten

Heute Zukunftskonzept der Hanse Sail vorgestellt

13, April: Das heute im Rathaus vorgestellte Hanse Sail Handlungskonzept 2021+ ist die erste ganzheitliche Erhebung der Ist-Situation und legt umfassende Vorschläge zur künftigen Ausrichtung der maritimen Großveranstaltung vor. Das Papier soll nun in den Ortsbeiräten und Ausschüssen diskutiert und von der Bürgerschaft auf den Weg gebracht werden. Es soll ab 2022 das Gesicht der Hanse Sail prägen.

Das Konzept sieht mit der Stärkung des maritimen Charakters, der Einbeziehung weiter Teile der Stadt und der Nutzung von Synergieeffekten mit der BUGA 2025 vor. „Die Hanse Sail steht zugleich für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Standortwerbung, politisches und internationales Forum sowie maritime Kultur- und Traditionspflege", stellt Tourismusdirektor Matthias Fromm die Bedeutung des Volksfestes heraus. Vorausgegangen waren umfangreiche Befragungen in der Bevölkerung und bei den Leistungsträgern sowie eine detaillierte Auswertung der wirtschaftlichen Eckwerte und Besucherdaten.

„Im Sinne einer stetigen Weiterentwicklung der Hanse Sail wollen wir Raum für kreative neue Angebote schaffen. Dafür sollen künftig zusätzliche attraktive Flächen in der Stadt genutzt werden“ erläutert Fromm. Dafür würden sich eine Ausdehnung in die Rostocker Innenstadt, den Alten Markt, das Gehlsdorfer Ufer, den Osthafen, die Holzhalbinsel oder auch in den Warnemünder Kurhausgarten anbieten.

Die Befragungen belegen die hohe Zufriedenheit unter den Besuchern der Sail, unter den Gästen wie Einheimischen, Händlern, Schiffseignern und Schaustellern. Darüber hinaus kristallisierten sich eine starke Identifikation der Rostocker und eine feste Bindung der Partner mit der seit 1991 stattfindenden Veranstaltung heraus. Die Wertschöpfung lag bei der Hanse Sail 2019 bei etwa 24 Mio. Euro in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Handel und sonstige Dienstleistungen bei einem Gesamtaufwand der Veranstalter in Höhe von 1,4 Mio. Euro.

Spicy Cheese Bratwurst genießen und Feuerwehr unterstützen

13, April: Ab morgen unterstützt EDEKA Nord mit der Gutfleisch Spicy Cheese Bratwurst die Jugendfeuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg,  Niedersachsen und Brandenburg. Nach zehn Jahren löst diese die bekannte Feuerwehr-Mettwurst ab. Im Sortiment ist die feurige Grillwurst bei EDEKA und Marktkauf bis zum 31. August. Für die Sommer-Grillsaison 2021 entstand die pikante Spicy Cheese Bratwurst mit feuriger Schärfe und cremig geschmolzenem Käse.

Pro verkaufter Packung spendet der Konzern 50 Cent an den jeweiligen Landesfeuerwehrverband des Bundeslandes, in dem die Packung erworben wurde. Somit dürfte auch die Warnemünder Wehr durch jede im Seebad verkaufte Wurst unterstützt werden.

Stefan Giese, Geschäftsführer EDEKA Nord, ist stolz: „Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir seit 2011 bereits über 540 000 Euro für die Feuerwehren gespendet. Wir freuen uns, dass die Aktion mit frischem Wind und neuem Produkt weitergeht und hoffen so den Blick stärker auf die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehren zu lenken."

Die Gelder werden vielfältig eingesetzt. Im Vordergrund stehen Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen. Die Maßnahmen reichen von Fortbildungen, über Unterrichtsmaterialien bis hin zu groß angelegten Sommerfahrten.

De Düwel fischt nicht mehr

Zukunft des Traditionskutters "Barth" ist noch ungewiss

12. April: „Hier fischt de Düwel persönlich“. Falsch! „Hier fischte de Düwel persönlich“. So müssen es jetzt die Fremdenführer erklären. An seinem Büdchen ist immer noch zu lesen: “Hier verkauft der Düwel persönlich“. Wobei  Fischer Eyke Düwel, der an erster Stelle mit seinem Schiff an der Fischerpier liegt, ja nun wirklich kein Teufel ist. Aber das verstehen ja sowieso nur de Plattsnackers.

 Jahrzehntelang ließ er den Motor auch bei pustigem Wind auf seinem Kutter „Barth“ an und verdiente sich damit einen seiner Ökelnamen als Sturmfischer. So wie Eyke ist auch sein Kutter, den er von der Fischereiproduktions-Genossenschaft nach der Wende übernommen hat, in die Jahre gekommen. Er bot immer wieder ein verklärtes  Bild des urigen Fischers wie aus Vorväters Zeiten für die Medien, wenn er mir seinem lütschem Hund Lotte und einem Schluck Bier nach „Dienstschluss“ in seinem Brückenstand oder im Verkaufsstand sinnierte.

Während die anderen vier noch verbliebenen  Berufsfischer auf der Pier immer wieder  in ihre Schiffe investierten, sich mehrere Standbeine zum Beispiel mit Marktwagen  schufen, auf ihre goldenen Hände vertrauten bei anfallenden Reparaturen und Stammkunden im Farbhandel waren, hatte Eyke Düwel, der schon viele Jahre Fischer im Nebenerwerb war,  vielleicht auch angesichts der immer neuen Auflagen, der immer geringeren Fangquoten schon aufgegeben.

Fischerkollege Ingo Pinnow hat vor kurzem geholfen den Kutter „Barth“ zu stabilisieren und bemüht sich jeden Tag ein bisschen "Klar Schiff" zu machen. „Das gehört sich so unter Kollegen, bin ich der Meinung, wenn der andere gerade aus dem Krankenhaus gekommen ist. Und außerdem ist unser Vater, Dieter Pinnow, jahrelang auf diesem Kutter in See gestochen, als im Alten Strom die Fischereiproduktionsgenossenschaft über eine ganze Flotte der acht und zwölf Meter Kutter in rot-weiß verfügte.“

Ich erfahre an diesem Tag, dass am kommenden Donnerstag schon ein Sachverständigerr vor Ort sein wird, um den noch schwimmfähigen Kutter genauestens in Augenschein zu nehmen. Man hört, es soll daraus wohl ein Museumskutter werden. Schön wäre es ja, denn unsere Küstenfischer haben es noch zu ihren Lebzeiten hoch verdient, in die Annalen Warnemündes mit ihrem ehrenwerten Berufsstand auch im Jahr 2021 einzugehen.                Monika Kadner       

Bauernregel: St. Amantius

8. April: Wenn's viel regnet am Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag.

Immobilienpreise steigen deutlich

Ab  1. Januar 2022 wird  die Höhe der Grundsteuer auf den Wert des Grundstücks abgestellt

7. April: Durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Rostock wurden am 10. März 2021 die Bodenrichtwerte zum Stichtag 31.12.2020 sowie der Grundstücksmarktbericht 2021 beschlossen. Daraus geht hervor, dass die Immobilienpreise in Rostock und Warnemünde weiterhin einer deutlichen Preissteigerung unterliegen. So sind die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre um rund neun Prozent jährlich gestiegen. Kostete im Jahr 2010 eine Eigentumswohnung im Mittel 1.500 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, musste man im Jahre 2020 im Mittel 2.900 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der verkauften Wohnungen um 50 Prozent erhöht.

Ähnlich sieht es beim Verkauf von Einfamilienhäusern aus. Während 2010 ein Haus mit Grundstück in Rostock im Mittel etwa 200.000 Euro kostete, ist der Preis im Jahr 2020 auf fast 420.000 Euro gestiegen. Beim Verkauf von Baugrundstücken fällt die Entwicklung noch deutlicher aus. 2010 kostete Bauland für Einfamilienhäuser im Durchschnitt rund 136 Euro pro Quadratmeter, 2020 waren es ca. 350 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig ging die Zahl der verkauften Baugrundstücke von 300 im Jahre 2010 auf 25 im Jahr 2020 zurück.

Einen detaillierteren Überblick über die Entwicklung auf den Grundstücksteilmärkten kann sich jeder Interessierte mit Hilfe des Grundstücksmarktberichtes verschaffen. Der Bericht wird jährlich veröffentlicht und steht seit diesem Jahr zum kostenlosen Download im Geoshop der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (https://www.geocms.com/geoshop-rostock) zur Verfügung.

Die Bodenrichtwerte dienen nicht nur der Übersicht über den Wert der Baugrundstücke und landwirtschaftlichen Flächen. Sie sind auch Grundlage für die Finanzierung von Immobilien, die Ermittlung der Gebühren für Notare und Vermesser und andere Aufgaben. Ab dem 1. Januar 2022 wird darüber hinaus auch die Höhe der Grundsteuer auf den Wert des Grundstücks abgestellt. Die Bodenrichtwerte sind im Geoportal der Hanse- und Universitätsstadt Rostock kostenfrei einsehbar. (https://www.geoport-hro.de)

Bewohnerparkausweise jetzt auch online beantragen

5. April: Die Beantragung von Bewohnerparkausweisen steht nun auch online zur Verfügung, teilt das Amt für Mobilität mit. Für die rund 7.000 Inhaberinnen und Inhaber eines Bewohnerparkausweises wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Digitalisierung unter dem Link https://olav.rostock.de/olav/parkausweisbeantragen?mbom=1 die Antragstellung ermöglicht.

Die Rostocker und somit auch die Warnemünder können jetzt bequem von zu Hause aus ihre Daten eingeben und hochladen, die zur Antragstellung benötigt werden. Die Bezahlung wird direkt über das System abgewickelt. Der Bewohnerparkausweis wird nach Bearbeitung direkt an die Meldeadresse versandt. Damit soll ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Bürgerfreundlichkeit und Digitalisierung gegangen werden.

Wann sind welche der kleinen Geschäfte verschwunden?

Im Heimatmuseum werden Erinnerungen zusammengetragen/ Broschüre und Ausstellung angedacht

27. März: Könnt Ihr Euch erinnern an das Obst- und Gemüsegeschäft von Papenhagen am Kirchenplatz 5? Oder an den Feinkostladen an der Ecke Kirchen-/Alexandrinenstraße? Oder an die Bunte Stube in der See- /Ecke Heinrich-Heine-Straße, das Fotohaus Am Strom? An das Haushaltwarengeschäft in der Friedrich-Engels-Straße 47 oder an Kurzwaren in der Mühlenstraße 8? Gern schwelgen alteingesessene Warnemünder während ihrer Gespräche mit Freunden und Bekannten in Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, ruft der Museumsverein Warnemünde nun dazu auf, das Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 mit  Informationen und Material wie Fotos zum Thema Einzelhandel in Warnemünde bis 1989 zu versorgen.   „Ich habe bereits zahlreiche Gespräche mit Warnemündern geführt. Doch schon jetzt wird deutlich, dass die Erinnerungen verblassen.  Wie lange die Geschäfte wo waren und wann das Schließen der Einzelhandelsgeschäfte begann, darüber gibt es teils unterschiedliche Meinungen. Manche sagen, das Aus begann mit der Übernahme durch die HO, andere meinen mit der Eröffnung der Kaufhalle im Kurpark. Also, wer etwas weiß, wir freuen uns über jeden Hinweis, über jede  Information oder Kenntnis wie lange dieses oder jenes Geschäft existiert hat“, sagt Hannelore Hoppe, Vorstandsmitglied im Museumsverein.

 „Ein interessantes Thema, das nicht in Vergessenheit geraten sollte. Unsere Idee ist es, eine Broschüre zu erarbeiten, ja vielleicht sogar eine Ausstellung zu gestalten“, sagt Museumsleiter Christoph Wegner.   „Selbst zu DDR-Zeiten gab es in den kleinen Straßen noch zahlreiche Geschäfte, die teils sogar noch in Privathand waren. Das wollen wir gern auswerten und dokumentieren“ fügt er hinzu. Sabine Schubert

Sport frei! im Kurpark

Bewegungsparcours übergeben

26.3. Hier zuckte es am Vormittag nicht nur einer Frau, einem Mann in den Beinen, den Armen. Diese Sportgeräte im Kurpark sind einfach zu einladend, um sie sich nur anzuschauen. Der Ortsbeitratsvorsitzende Wolfgang Nitzsche versuchte sich beim Klimmziehen, Warnemünderin Heidi Schneider nahm das Sitzfahrrad in Beschlag, andere den Rudertrainer. Sogar Physiotherapeutin Christina Portwich, die maßgeblich an der Auswahl der Sportgeräte und an der Verwirklichung dieser Idee beteiligt war, konnte nicht unbeteiligt bei der Eröffnung des Areals nur so dastehen. Sie schnappte sich gleich Teilnehmerinnen ihres Seniorenkurses und demonstrierte Möglichkeiten für ein effektives Training.   

Altglascontainier: Anwohner müssen Geräusche hinnehmen

20. März: Anwohner im Wiesenweg empfinden den Altglascontainer in ihrer Nachbarschaft als störend. Ortsamtsleiterin Franka Teubel stellte klar: Derartige Container sind in allen Stadtteilen zulässig. Sie sollten jedoch mindestens zwölf Meter entfernt von der Wohnbebauung aufgestellt werden. Im Wiesenweg beträgt der Abstand 24 Meter. Die Zeiten, wo Glas in die Container geworfen werden darf, sind genau geregelt. Die Entleerung der Container sei im allgemeinen Interesse. Das Bundesimmissionsschutzgesetz regele das Prozedere und stellt fest: Altglas-Container sind immissionsschutzrechtlich als nicht genehmigungsbedürftige Anlagen einzuordnen.Lärmgeräusche (Lärmimmissionen) sind durch die Anwohner hinzunehmen, die beim Einwerfen von Altglas in die Altglascontainer entstehen. Ebenso hinzunehmen sind die üblichen Begleitgeräusche, die bei der Entleerung der Behälter in ein Abfallsammelfahrzeug sowie bei der Anlieferung von Altglas mit Kraftfahrzeugen durch die Benutzer zu verzeichnen sind. Gleichwohl ist darauf zu achten, dass dem gesteigerten Ruhebedürfnis der Anwohner an Abenden, in der Nachtzeit und an Sonn- und Feiertagen Rechnung getragen wird. 

Bauernregel: Frühlingsanfang 

20. März: Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang. 

Diedrichshagen: Fußgängerbrücke wird in Werkstatt gefertigt

19. März: Vom 22. März bis Juni 2021 wird die Fußgängerbrücke Verbindungsweg zwischen Streuwiesenweg und Stolteraer Weg über den Diedrichshäger Bach in Diedrichshagen grundhaft instandgesetzt, teilt das Tiefbauamt mit. Die geplante Maßnahme beinhaltet die Erneuerung der maroden Holzbrücke einschließlich des Brückenbelages und der seitlichen Brückengeländer.

Zunächst wird die Brücke zurückgebaut,  dann die darunter vorhandenen Gründungspfeiler vermessen. Anschließend erfolgt die passgenaue Fertigung der neuen Brücke in der Werkstatt. Die Montage der neuen Brücke vor Ort ist im Mai  geplant. 

Für die Dauer der Baumaßnahme muss der verbindende Fußweg zwischen Streuwiesenweg und Stolteraer Weg voll gesperrt werden. Für die Verkehrsteilnehmenden besteht die Möglichkeit, den straßenbegleitenden Gehweg der westlich vorhandenen Doberaner Landstraße zu nutzen. Der Stolteraer Weg und der Streuwiesenweg bleiben für den öffentlichen Straßenverkehr offen. Dennoch ist mit kurzzeitigen Einschränkungen aus bauzeitlichen Verkehr zu rechnen. Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und Beachtung der bauzeitlichen geänderten Verkehrsführung.

Hafenhaus wird gebaut

17. März: Gleichzeitig mit dem Bauprojekt „Yachthafen“, das durch die Stadt Rostock mit EU-Fördermitteln gebaut wird und mehr und mehr durch Erweiterung und Sanierung Gestalt annimmt, wird bereits im Sommer diesen Jahres ein Hafenhaus auf den Steganlagen gebaut. Vor allem werden sich hier Sanitäreinrichtungen und das Hafenbüro befinden. Der Landessportbund wird nach Fertigstellung des Yachthafens das wasserseitige Areal bewirtschaften. Somit auch das Hafenhaus. Das lange fällige Hafenhaus für einen ordentlichen Segelhafen, soll ab der Saison 2022 zugänglich sein.  mkad

 Thünen-Institut installiert Versuchsfeld im Werftbecken

12. März: In den vergangenen Tagen haben im Werftbecken umfangreiche Arbeiten stattgefunden. Wie die aalglatt-Redaktion auf Anfrage von der Pressestelle des Rathauses bzw. von Hafenkapitän Falk Zachau erfahren hat, wurde dort ein Versuchsstand des Thünen-Instituts installiert. Dabei geht es um das Fressverhalten von Fischen. Die Anlage habe sich zuvor an einem anderen Standort in Warnemünde befunden. Da dort derzeit Bautätigkeiten stattfinden, wurde das Versuchsfeld provisorisch im Werftbecken untergebracht.
 
Welche Pläne gibt es für Traum-Grundstück am Meer?
10. März: Welche Pläne gibt es für das Areal, auf dem sich das nun geschlossene Best Western Hanse Hotel und andere Einrichtungen befinden? Viele Warnemünder machen sich Gedanken darüber, wie die Immobilie in Traumlage direkt am Meer künftig genutzt werden wird. Dr. Wolfgang Nitzsche machte auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen den Vorschlag, ein Gespräch zwischen Beirat, Tourismuszentrale und dem städtischen Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu initiieren. Man wolle darüber reden, was an diesem Standort möglich und sinnvoll sei. 
 
Bauernregel: 40 Ritter
10. März: Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es noch sieben Wochen hält. 
 
Neues Mitglied im Ortsbeirat
10. März: Prof. Rudolf Guthoff ist neues Mitglied im Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen. Beiratsvorsitzender Dr. Wolfgang Nitzsche hieß den Augenspezialisten, der mit dem Mandat der CDU antritt, während der gestrigen Sitzung im ehrenamtlichen Gremium willkommen. 
 
Arbeiten am Geh- und Radweg Parkstraße
10. März: Der Geh- und Radweg in der Parkstraße wird laut Rostocker Tiefbauamt vom 19. März bis in den Juli hinein in Angriff genommen. Der Kurvenradius an der Ecke Heinrich-Heine-/ Wachtlerstraße wird in der Zeit vom 6. April bis 30. April verändert, sodass Busse dort besser rangieren können. 
´╗┐Fahrgastschiffer Kammel froh über Entscheidung

8. März: Reinhard Kammel ist froh, dass die Bürgerschaft nun bestätigt hat, dass der Fähranleger von Gehlsdorf nach dem dortigen  Inbetriebgehen der E-Fähre zum Schnatermann verholt wird. "Auch wenn das voraussichtlich erst im August geschieht, sage ich mir, besser spät als gar nicht!", so der Fahrgastschiffer. mkad

Konzept für das Schnatermann-Gebiet

4. März: Lange erwartet die gestrige Bürgerschaftssitzung, auf der auch der Schnatermann eine Rolle spielte und wo es galt, Nägel mit Köpfen zu machen in der Rostocker Heide. Diskutiert und besichtigt wurde nun genug. Trotz Ablehnung in den Ausschüssen wurde dem Antrag des Rostocker Bundes dann doch mehrheitlich zugestimmt, ein Konzept für den Schnatermann als Naherholungs- und Tourismusgebiet zu erarbeiten. Übrigens sehr eigenartig für so manchen, die Grünen waren nicht dieser Meinung in der Bürgerschaft.

Dem zweiten Ansinnen,das Gebiet auch in die BUGA einzubinden, wurde zwar nicht zugestimmt, aber an der Rostocker Heide wird auch die BUGA ohne Beschluss nicht vorbei kommen.

Sehr eigenartig gerade für uns, die „aalglatt“- Redaktion, die sich für Warnemünde stark macht, dass die Bürgerschaft nicht mehr wusste, dass der Schnatermann im Tourismuskonzept 2022 benannt ist und noch im September 2019 als Außenstelle der BUGA galt. Wirklich, sehr eigenartig…              Monika Kadner

Neues Löschfahrzeug für die FF Rostocker Heide

2. März: NeueTechnik und Ausrüstung für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz werden am Donnerstag um 14 Uhr am Gerätehaus Markgrafenheide in der Warnemünder Straße 13 an ehrenamtliche Helfer übergeben. Der Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung,  Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, hat ein neues geländegängiges Löschfahrzeug LF20 KatS für die FF Rostocker Heide sowie einen Satz Wetterschutzjacken für die Wasserwehr Rostock im Gepäck..

DB-Agentur im Bahnhof wieder dienstbereit

1. März: Ab heute ist die DB-Agentur im Warnemünder Bahnhof wieder dienstbereit. Übernommen hat diese Jeannette Marx, die bereits Agenturen in Soltau und Salzwedel betreibt. Im Warnemünder Bahnhof können Reisende  beispielsweise Wochen-, Monats- oder Schülerfahrkarten, täglich von 9 bis 14 Uhr, außer mittwochs und sonntags, erwerben. Agenturbetreiberin Marx möchte in der Hauptsaison die Verkaufszeiten verlängern, vorausgesetzt die Corona-Pandemie lässt das Reisen in großem Umfang zu. Die von ihr eingestellte Mitarbeiterin berät die Kunden auch gern hinsichtlich der Zugverbindungen beispielsweise nach Dresden oder Wien.  Vor allem ältere Reisende, die sich mit den Automaten nicht wirklich anfreunden können, sind für das Agentur-Angebot sehr dankbar.  susa

´╗┐Bauernregel: St. Matthias

24. Februar: Ist's zu Sankt Matthias kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.

Lösung für Schnatermann-Anleger: Pontons

18. Februar: Beim morgendlichen Rundgang entlang des Alten Stromes treffe ich - wie so oft - auf den Fahrgastschiffer Reinhard Kammel, der die flaue Zeit zu Reparatur-  und Wartungsarbeiten an seinen Schiffen nutzt. In der vorigen Woche hatte sich unsere aalglatt-Redaktion der Diskussion um das beliebte Ausflugsziel Schnatermann angeschlossen, weil für Reinhard Kammels Dampfer in diesem Jahr keine Möglichkeit mehr bestehen sollte, dort anzulegen. Gleiches gilt für Traditionsschiffe, die dort gern liegen und besonders jugendliche Segler, die oft den Hafen bei ihren Regatten ansteuern.

„Mir ist nach Gesprächen mit dem Hafenkapitän und dieser durch Eure aalglatt-Redaktion losgetretenen  Diskussion sehr geholfen worden. Die Stadt wird nach Aufnahme des Fährbetriebes mit der neuen E-Fähre zwischen Kabutzenhof und Gehlsdorf  die alten Fähranleger zum Schnatermann schleppen. Es sind Pontons, die sich den Wasserständen anpassen können. Natürlich gehört da auch die breite Gangway dazu. Ich habe mir alles angesehen und bin froh über diese Lösung. Voraussichtlich gehen die ersten Festmacherleinen im August über die dortigen Poller", so Kammel.

Am 3.März ist die Sanierung des Hafens Schnatermann und die Nutzung dieses Naherholungsortes für die Stadt übrigens ein Thema in der Bürgerschaftssitzung. Monika Kadner      

Bauernregel: Mariä Lichtmess

2. Februar: Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt's noch sehr viel Schnee und Eis.

´╗┐Anzeigen: Berlinerin zückt Pfefferspray auf der Promenade

25. Januar: Zu einem Einsatz wurden am Sonnabend Polizeibeamte auf die Warnemünder Promenade gerufen. Dort hat eine Frau aus Berlin zunächst Hunde, dann auch Menschen mit Pfefferspray bedroht.  Die 46-jährige Frau sei  auf der Promeniermeile mit einem Bekannten spazieren gewesen, als sie plötzlich ihr Pfefferspray zückte und gegen drei Hunde sprühte, wie ein Polizeisprecher heute erklärte. Zugleich habe die Frau die 55-jährige Hundehalterin und ihren zwei Jahre alten Enkel mit dem Spray besprüht und beleidigt. Bis die Polizei eintraf soll die Berlinerin zudem weitere Spaziergänger beleidigt haben. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 46-Jährige illegal im Seebad weilte und damit gegen die Corona-Landesverordnung verstoßen haben soll. Zudem werde nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Polizei begleitete die Frau zum Bahnhof, wo sie zur Abreise aufgefordert wurde.Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche weitere Opfer, die mit Pfefferspray bedroht worden sind. 

Bauernregel: Sankt Vinzenz

22. Januar: Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee. 

3 000 Euro für Baumel-Bänke in der Anlage Am Moor

20. Januar: Über die stattliche Summe von 3 000 Euro hat sich der Vorstand der Kleingartenanlage Am Moor gefreut, die der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen übergeben hat.

 „Wir haben für das Geld fünf Bänke bestellt, die in einer Rostocker DRK-Behindertenwerkstatt für uns angefertigt werden. Sie finden alle in unserem Hauptweg ihren Platz, wo Besucher Vögel beobachten, auf dem Apfellehrpfad wandeln oder einfach mal entspannen und Natur genießen können“, sagt Benno Winter. Im Frühjahr, so hofft der Vorstandsvorsitzende des Kleingartenvereins Am Moor e. V., werden die Baumel-Bänke aufgestellt. Vorausgesetzt, die Werkstatt muss auf Grund der Pandemie ihre Pforten nicht vorübergehend schließen. „Solch eine holzfarbene Sitzgelegenheit gibt es bereits im Botanischen Garten in Rostock. Diese Bänke sind etwas höher, sodass Spaziergänger tatsächlich die Beine und natürlich auch die Seele ein bisschen baumeln lassen können“, lädt Benno Winter Naturfreunde in die ganzjährig geöffnete Kleingartenanlage ein.

Das Geld stammt aus dem Budget des Ortsbeirates. "Alle Ortsbeiräte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verfügen über ein Budget, das sie für Projekte im Ortsteil einsetzen dürfen, um dort damit Vorhaben  zu fördern. Das Ortsbeiratsbudget ist auf die Verwendung für kleinere ortsteilbezogene Maßnahmen beschränkt. Eine einzelne Maßnahme sollte 3 000 EUR nicht übersteigen. Daher auch die  Summe für die KGA", erklärt Ortsamtschefin Franka Teubel.     susa

Bauernregel: St. Antonius

17. Januar: Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. 

Feueralarm im Heimatmuseum

14. Januar: Einen Feueralarm gab es heute Nachmittag im Warnemünder Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31. Glücklicherweise handelte es sich dabei um einen Fehlalarm, der durch eine Staubwolke im Zuge der Schleifarbeiten der Lehmbauer ausgelöst worden ist.  Museumsleiter Christoph Wegner informierte die Feuerwehr-Zentrale über den Fehlalarm, doch die Feuerwehr war wie immer fix und bereits unterwegs.

15 Bäume müssen Kita-Bau weichen

13. Januar: Was lange währt .... Seit mehr als zehn Jahren wird über den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Sportplatz in der Friedrich-Barnewitz-Straße diskutiert. Nun endlich scheint das Projekt umgesetzt zu werden. Wie die für Warnemünde und Diedrichshagen zuständige Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates informierte, wird das Vorhaben durch den städtischen Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung realisiert. Dieser habe in Vorbereitung der Baumaßnahmen einen Antrag zur Fällung von 15 Bäume auf dem Gelände gestellt. Die Genehmigung dafür wurde nach Prüfung mit Auflagen wie Ersatzbaumpflanzungen und Ausgleichszahlungen erteilt. 

Ein Weihnachtsgeschenk – die neue Georginenstraße

Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner live bei der Übergabe dabei

9. Dezember: Als Weihnachtsgeschenk verstand Senator Holger Matthäus die Freigabe der  Georginenstraße und der Straße Am Leuchtturm am heutigen Nachmittag. Symbolisch bekam jeder Anwohner  von ihm augenzwinkernd dazu den passenden Schokoladenweihnachtsmann geschenkt. Ines Heinrich von der am Georginenplatz angesiedelten Handweberei brachte es spontan auf den Punkt der dort wohnenden Warnemünder: „Perfekt ist es geworden. Es war ja eine spannende, lange Geschichte, dieser Straßenbau.“

Das war er in der Tat. Seit Monaten glich dieser Straßenabschnitt  nach der erfolgreichen Sanierung der Seestraße einer  wilden Schürfgrube. Nicht nur, dass sich geheimnisvolle Tunnel den Bauleuten und staunenden Anwohnern auftaten, von denen alte Warnemünder wussten, dass hier geschmuggelt und sich vor Kriegswirren versteckt wurde, hier entdeckte man so viele Rohre und Leitungen und Schächte, dass an zügiges Arbeiten oft nicht gedacht werden konnte. Augenzeugen wissen nur zu gut, dass bis zu fünf Mal aufgebuddelt und wieder zugeschüttet wurde, wenn wieder mal alte Medien zu vermuten waren, vor Jahren geplatzte Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, die unklare Anfänge und Enden hatten. Gläser klirrten in den Regalen, Wände wackelten, Schürfwunden an den Fassaden, Bagger verstellten Schaufenster, so dass Geschäfte noch vor der Pandemie um Umsätze bangten. Spätestens um sieben Uhr war die Nachtruhe vorbei – in jedem Ferienquartier, in jeder Wohnung.

Die Kompetenz der Tiefbauer war an und in jedem Straßenabschnitt gefragt, um nicht nur eine ordentliche und sehr schöne, stabile Pflasterung für die Straße hinzubekommen, sondern vor allem unterirdisch für die nächsten 20,  ja vielleicht 30 Jahre eine gute Versorgung zu gewährleisten.  

Als aber heute die vor Freude strahlenden leitenden Mitarbeiter des Tiefbauamtes, von Nordwasser, den Stadtwerken und natürlich von ASA-Bau, dem ausführenden Straßenbaubetrieb, den großen, kleinen Bahnhof zur Freigabe der Georginenstraße miterlebten, war es die unumwundene Anerkennung der Anlieger, die ihnen diese Zufriedenheit über gelungene Arbeit ins Gesicht schrieb.

Holger Matthäus legte in seiner Eigenschaft als Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau  noch ein Sahnehäubchen für die hier am Leuchtturm entstandene durchgängige Fußgängerzone drauf. Er versicherte: "Das Verkehrskonzept für das Ostseebad geht weiter. Parkhäuser sind in der Planung, zwei E-Busse werden im nächsten Jahr angeschafft, ein ausgewogenes park-and-ride-Management wird nicht auf die lange Bank geschoben.“

Zufrieden zeigten sich die Bewohner dieses Warnemünder Karrees. Immerhin reihen sich „ihre“ Georginenstraße und die Straße Am Leuchtturm in die seit zehn Jahren fertig gestellten Sanierungen  des Kirchenplatzes, der Kirchenstraße, der Anastasiastraße, der Alexandrinenstraße, der Seestraße und des Stephan-Jantzen-Platzes ein. Und im Rahmen der Fortschreibung des Verkehrskonzeptes der Hansestadt, wird das Amt für Stadtgrün voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren die Neugestaltung des Georginenplatzes übernehmen.  

Erneuerte Georginenstraße wurde heute übergeben

Abschluss der Straßensanierungen im Sonderfördergebiet Warnemünde 

9. Dezember: Mit Fertigstellung und Übergabe der grundhaft sanierten Georginenstraße im Seebad Warnemünde fand heute eine zehnjährige Planungs- und Bauphase in Warnemünde ihren Abschluss. Die Entscheidung des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2010, ein Sonderfördergebiet im Ortszentrum festzulegen und drei Millionen Euro Fördermittel zuzusagen, hatte den Prozess angeschoben. Inzwischen wurden fast 15 Millionen Euro verbaut. Der Kirchenplatz, die Kirchenstraße, die Alexandrinenstraße, die Anastasiastraße, die Seestraße, der Stephan -Jantzen-Platz und nun abschließend die Georginenstraße wurden damit grundhaft saniert und für die Zukunft umgestaltet.

„Damit erblüht das historische Herz von Warnemünde wieder in neuem Glanz. Einheimische und Touristen können wieder unbeschwert wohnen und das Flair erleben. Großer Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern für die Anschubfinanzierung in der schweren Zeit der Haushaltskonsolidierung unserer Stadt“, unterstrich Holger Matthäus, Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau.

Die Georginenstraße war von Oktober 2019 bis Dezember 2020 durch die beauftragte Firma ASA-Bau GmbH erneuert und umgestaltet worden. 1,5 Millionen Euro wurden in den Straßenbau investiert, der umfangreiche ober- und unterirdische Sanierungsarbeiten umfasste. Dabei wurden auch die Knotenpunkte zur Friedrich Franz-Straße, Anastasiastraße und zum Strom umgestaltet. Die Georginenstraße und der Georginenplatz gehören zukünftig zum zusammenhängenden Fußgängerzonenkomplex im historischen Ortsbereich. Vor widerrechtlichem Befahren schützen versenkbare Polleranlagen (siehe Interview). Neben den Schmutzwasserleitungen wurde auch die Regenwasserleitungen, die Hausanschlüsse sowie die Trinkwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH neu gebaut. Die Stadtwerke Rostock AG haben die 20 kV- und 0,4 kV-Leitungen erneuert. Oberirdisch wurde Großsteinpflaster aus Granit verlegt, Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung erneuert und diverse Ausstattungselemente wie Fahrradständer, Poller und Geländer eingebaut.

„Die nächsten Aufgaben im Verkehrsbereich werden gemeinsam mit den Warnemünderinnen und Warnemündern entwickelt", schaut Senator Holger Matthäus in die Zukunft. „Zunächst werden aber die Verkehrsströme nach und vor Warnemünde neu strukturiert. Bestandteile sind Busspuren, Rad- und Gehwege sowie Parkhäuser an den Ortseingängen samt der Organisation eines P&R-Konzeptes. Nächstes Jahr wird die Ortsbuslinie 37 komplett auf Elektrobusse umgestellt."

Georginenstraße – Am Leuchtturm. Drei Zeitzonen ohne Abpollerung nutzen

9. Dezember: Seit wenigen Tagen ist die Fußgängerzone ab Georginenstraße und rund um den Leuchtturm von Baufahrzeugen befreit. Kein Lärm der Straßenbaumaschinen, freie Sicht auf Schaufenster. Es entstand eine freie, schöne, abgepollerte Fläche.

Auf die Bitte unserer Leser von „Warnemünder Allerlei“ haben wir uns an die Pressestelle des Rathauses gewandt, um das Prozedere für die Pollernutzungen zu erfahren.

Wer erhält einen PIN, um die Poller senken zu können?

 Den tagesaktuellen PIN erhalten jene, die eine Sondernutzungsberechtigung für die Fußgängerzone besitzen. Diese muss auf Antrag z.B. für Umzüge, beim Amt für Mobilität, im Fachbereich verkehrsbehördliche Aufgaben, beantragt werden. Mit der Sondernutzungsgenehmigung zum Befahren außerhalb der Lieferzeiten erhalten die Antragsteller dann den PIN, einschließlich der Nutzungsbedingungen für die Polleranlagen.

Wer erhält permanent eine Karte, um zu seinem Haus  auch außerhalb der Lieferzeiten zu gelangen?

Es erhalten nur die Grundstücksbesitzer eine Karte, die den Nachweis erbringen, dass ihr Fahrzeug auf ihrem eigenen Grundstück  oder in ihrer Garage abgestellt werden kann.

Gibt es Sonderregelungen wenn alte Menschen z.B. vom Arzt kommen oder auch für Schwerbehinderte?

 Nein. Auch sie müssen sich an die ausgeschilderten Lieferzeiten halten, also dann, wenn die Poller abgesenkt sind.

Wo sind Karten für eine Dauernutzung zu beantragen?

 Die Karten sind im Tiefbauamt zu beantragen mit dem Nachweis eines Stellplatzes auf dem eigenen Grundstück oder einer Garage. Acht bis zehn Tage dauert dann die Bearbeitung.

Gibt es neue Beschilderungen eventuell für die Alexandrinenstraße, die zur Zeit nicht als Einbahnstraße beachtet wird?

Die Beschilderung nach StVO ist nicht geändert worden. Die Regelungen galten bereits vor dem Einbau der Polleranlagen. Bis auf die Lieferzeiten von 6 bis 10; 13 bis 15 und 18 bis 22 Uhr sind in der Fußgängerzone keine Fahrzeugverkehre gestattet. Ausnahmen sind die Fahrzeuge von Trägern öffentlicher Belange, Rettungsfahrzeuge usw..

Sicherlich wird es in den kommenden Wochen und vor allem in der Saison noch zu so manchen Fragen und Problemen kommen. Wir als Redaktion aalglatt Warnemünder Allerlei bleiben bei der Beantwortung an Ihrer Seite und sind gewiss, dass sich diese neue Verkehrslösung auf Dauer durchsetzen wird., denn es ist ein Mosaikstein gesetzt, um Warnemünde attraktiver für die Erholung zu machen.                  Interview: Monika Kadner                                                                                                            

128 Millionen Euro für Ausbau des Seekanals

29. November: Nach Jahren der Planungen kann der Ausbau des Rostocker Seekanals voraussichtlich im kommenden Jahr starten. Der Bund wird die Vertiefung der 13,1 Kilometer langen Zufahrt  von der Ostsee zum  Seehafen Rostock mit 128 Millionen Euro fördern.  Ziel ist es, den Seehafen für die Zukunft, für die Weiterentwicklung eines Energiehafens und für den Anlauf größerer Schiffe zu rüsten. Bisher können aufgrund der vorhandenen Fahrwassertiefe von 14,5  Metern im Regelfall Schiffe mit einer Länge von 250 Metern, einer Breite von 40 Metern und einem Tiefgang von 13 Metern den Seehafen Rostock erreichen. Diese Einschränkungen führen dazu, dass Tanker mit einer  heute zunehmend üblichen Länge von 275 Metern und 48 Metern Breite den Rostocker Seehafen mit ihrem Tiefgang von 15 Metern nicht erreichen können. Dem wirtschaftlichen Schiffsverkehr sind so Grenzen gesetzt. Eine Anpassung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock sei somit notwendig. Mit der Vertiefung des Seekanals auf 16,50 Meter Wassertiefe werde die Wettbewerbsfähigkeit des für Mecklenburg-Vorpommern wichtigen Universalhafens gesichert. Die Bauzeit wird auf etwa 2,5 Jahre geschätzt. In dieser Zeit ist aufgrund der Baggerarbeiten mit Lärm zu rechnen.

Das Projekt:

... zum Internetauftritt der Planfeststellungsbeh├Ârde

Karte: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund

Ortsamts-Besuch: Termin online buchen

Dienstag, 24. November: Im für Warnemünde zuständigen Ortsamt Groß Klein sowie in allen anderen vier Rostocker Ortsämtern sind Vorsprachen nur nach vorheriger Online-Terminbuchung möglich. Darauf macht das Stadtamt aufmerksam. Durch die Reduzierung von Wartezeiten können Kontakte effektiv vermieden werden. Online-Terminbuchungen sind möglich unter der Internetadresse www.rostock.de/stadtamt oder unter dem Direktlink www.rostock.de/onlinetermine

2020: Seenotretter in zehn Monaten 1 600 Mal im Einsatz

Corona-bedingt keine Besichtigungen und Veranstaltungen live/ virtuelle Rundgänge

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter in den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 bereits gut 1.600 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei rund 3.400 Menschen geholfen. Allein rund 350 von ihnen wurden aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Seit Gründung der DGzRS vor mehr als 155 Jahren zählt die Statistik der Seenotretter gut 85.500 Gerettete. Die Modernisierung ihrer Rettungsflotte schreitet weiter voran. 2020 und 2021 lösen insgesamt zehn neue Einheiten ältere Seenotrettungskreuzer und -boote ab.

Corona-bedingt konnten die Seenotretter sich in den vergangenen Monaten nicht wie gewohnt in der Öffentlichkeit präsentieren. Auch in Warnemünde und Mecklenburg-Vorpommern mussten mehrere geplante Veranstaltungen abgesagt werden. Das betrifft beispielsweise den von der DGzRS vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufenen Tag der Seenotretter am letzten Juli-Sonntag, eine jährliche Großveranstaltung mit bis zu 30.000 Besuchern. Allerdings war die DGzRS mit dem virtuellen Tag der Seenotretter im Internet sehr erfolgreich: Alle Rettungsstationen beteiligten sich mit Videos und virtuellen Rundgängen, die insgesamt mehr als eine halbe Million Mal angesehen wurden. „Auf diese Weise konnten unsere Crews trotzdem ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit demonstrieren – und allen Unterstützern herzlich danken. Wir sind überwältigt von dem großen Zuspruch und den vielen Zuschriften unserer Förderer, die uns auch jetzt die Treue halten“, dankt DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler. Wie sich die Pandemie auf die Spenden insgesamt auswirkt, ist noch nicht abzusehen. Wie immer sind dafür die letzten Wochen des Jahres entscheidend.

Aus Infektionsschutzgründen sind nach wie vor bis auf Weiteres keine Besichtigungen der Rettungseinheiten und keine Besuche der Stationen zwischen Borkum und Ueckermünde und somit auch nicht in Warnemünde möglich. Als zuständiger maritimer Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee muss die DGzRS die Wahrnehmung ihrer selbst gewählten Aufgabe auch unter erschwerten Bedingungen sicherstellen und Besatzungen, Mitarbeiter sowie Spender vor Ansteckungsrisiken schützen. Die Seenotretter haben deshalb neben dem virtuellen Tag der Seenotretter einige zusätzliche digitale Formate entwickelt, um den Kontakt zu ihren zahlreichen Freunden und Förderern im ganzen Land zu halten.

Informationen über die Warnemünder Seenotretter: www.seenotretter.de/warnemuende/  

Fangquote 2021: Deutlich weniger Hering, etwas mehr Dorsch

Deutsche Ostsee-Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Hering fangen, beim Dorsch gibt es ein leichtes Plus. Die EU-Fischereiminister haben sich in der Nacht zu heute (20. Oktober) auf die Fangmengen für das kommende Jahr geeinigt.

Danach dürfen Fischer in der westlichen Ostsee 2021 fünf Prozent mehr Dorsch fangen. Damit sind die Minister nicht dem Vorschlag der EU-Kommission gefolgt. Grundlage deren Empfehlung waren wissenschaftliche Gutachten, wonach vor allem der Dorsch weiter sehr gefährdet sei. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass die Fangmenge für Dorsch in der westlichen Ostsee nochmals um 11 Prozent sinken sollte, in der östlichen Ostsee sogar um 70 Prozent. 

Beim für deutsche Fischer besonders wichtigen westlichen Hering sieht die Einigung der Minister eine weitere  Kürzung um 50 Prozent vor. Die Fangmenge war bereits für dieses Jahr um 65 Prozent reduziert worden. Ein leichtes Plus gibt es im kommenden Jahr bei der Fangquote für die Scholle (plus fünf Prozent) und die Sprotte (plus sechs Prozent).

Ostseefischer, die ihre Boote stilllegen, können auf eine Abwrackprämie von der EU hoffen. Hintergrund sind die seit Jahren beschränkten Fangmengen für Dorsch und Hering. Nur noch rund 300 Fischer im Haupterwerb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In Warnemünde sind es kein Dutzend mehr. Seit Jahren ist ihre Zahl rückläufig. Gestiegene Kosten und verschärfte Schonzeiten machen den Fischern seit Jahren zu schaffen. Nun will man ihnen den Ausstieg aus ihrem Job schmackhaft machen: mit einer Abwrackprämie für ihre Kutter. Ziel ist es, die Fangquoten in der Ostsee vor allem bei Dorsch und Hering weiter drastisch zu reduzieren, damit sich die Fischbestände erholen können. Wie der Rat der EU-Staaten informierte, sollen Fischer unterstützt,  die Fangkapazität verringert und Kontrollen ausgebaut werden. Die Prämie gezahlt wird nur, wenn Boote nachweislich tatsächlich abgewrackt werden. Diskutiert wird darüber, 5000 Euro je Bruttoraumzahl für eine endgültige Stillegung zu zahlen. Mindestens 50 000 und höchstens 850 000 Euro. 

Moderne Technik für Warnemünder Feuerwehr

Vier neue Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge hat Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Rostocks Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung, heute der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde und der Berufsfeuerwehr übergeben. Fast 380.000 Euro flossen in die moderne Rettungstechnik, mit der beispielsweise Personen in schwer erreichbaren Strandabschnitten schnell geborgen werden können. „Dies sind wichtige Investitionen in die Sicherheit unserer Einwohnerinnen und Einwohner. Wir wollen eine professionell und schnell einsatzbereite Mannschaft vor Ort haben, denn in Notlagen können Sekunden entscheiden. Moderne Technik ist dafür die Voraussetzung“, unterstrich der Senator.

Der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde wurde ein geländetaugliches All-Terrain-Vehicle (ATV) mit Schleifkorbtrage sowie Halterungen für EKG- und Beatmungsgerät zur Verfügung gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde kann aktuell auf 38 Kameradinnen und Kameraden (ohne Jugendfeuerwehr und Altersabteilung) zurückgreifen. Die Konzeption des ATV beruht auf den Erfahrungen aus Einsätzen im Bereich des Strandes und der Steilküste. Beispiele hierfür sind gestürzte Person mit Beinbruch an der Steilküste, Rettung in Not geratener Schwimmer und Transporte mit Trage und medizinischer Ausrüstung oder leider auch Bergung von Verstorbenen. Daneben wird die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde natürlich zu einer Vielzahl anderer Einsätze alarmiert, zum Beispiel im Bereich der Wasserrettung, bei Sturm, bei Klein-, Flächen- und Wohnungsbränden, bei Verkehrsunfällen, Umweltschäden oder im Katastrophenfall.

Wehrführer Thomas Hellwig betonte, dass mit Hilfe dieses neuen Einsatzmittels die Einsätze am Strand und in unbefestigten Küstenbereichen der Hanse- und Universitätsstadt nun zügiger abgeleistet werden können.

Auch die Rostocker Berufsfeuer kann sich über neue Fahrzeuge freuen: einen Elektro-Pkw für den vorbeugenden Brandschutz sowie je einen Gerätewagen für Logistik und Höhenrettung. Damit wird beispielsweise die Höhenrettungsgruppe an der Einsatzstelle mit Ausrüstung und Einsatzbekleidung versorgt. Auch durch Rauch oder gesundheitsgefährdende Stoffe kontaminierte Bekleidung kann mit diesem Fahrzeug schnell vor Ort getauscht werden.

 

 

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