Meldungen

Die Vorstellung Offene Zweierbeziehung mit Katharina Paul und Bernd F├Ąrber am 17. Oktober ist ausverkauft. Eine Wiederholung gibt es am 14. November. Foto: Mirco Dalchow
 
 
ße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme: KanalarbeitenStraße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme: Kanalarbeiten
Straße: Kirchenplatz (05910)
Sparte: Wasserleitung
Lage: nicht angegeben
Baubeginn: Mittwoch, 14.07.2021, 07:00 Uhr
Bauende: Donnerstag, 15.07.2021, 16:00 Uhr
Verkehrsbeeinträchtigungen: Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße, Verkehrsraumeinschränkungen
Baumaßnahme:dddd Kanalarbeiten

Ausflugstipp zum Wochenende

16. Oktober. Heute und morgen jeweils von 9 bis 17 Uhr lohnt sich für alle Hundefreunde ein Besuch der HanseMesse, wo sich 2070 Hunde aus ganz Europa in 271 Rassen ein Stelldichein geben und um den  Titel „Best in Show“ ringen.  Dabei müssen sie sich den kritischen Augen der Richter stellen.

Hundebesitzer finden auf der Messe an rund 60 Ständen auch außergewöhnlich Produkte und professionelle Dienstleistungen. Von Leckereien für den Vierbeiner bis zu stylischen Accessoires, Spielzeug oder gemütliche Kissen ist alles vertreten. Zudem stellen sich Vereine vor, die verschiedene Rassen züchten. Sie beraten über Haltung, Pflege und besondere Eigenschaften. Karten sollten vorab online gebucht werden. Es gelten die vorgeschriebenen Hygieneregeln. 

 

1. Classic light: Auf nach Russland!

In der Yachthafenresidenz wird beliebte Reihe fortgesetzt

16. Oktober: Nach langer Pause soll auch die beliebte Classic-light-Reihe im festlichen Ballsaal der Yachthafenresidenz Hohe Düne wieder starten. Beim Konzert am 24. Oktober um 16 Uhr in der Yachthafenresidenz Hohe Düne geht es Auf nach Russland, wenn das Orchester unter der Leitung vom 1. Kapellmeister Martin Hannus mit Meisterwerken der russischen Musik brilliert, mit Werken von Peter Tschaikowsky, Michail Glinka, Alexander Borodin und Modest Mussorgsky. Johann Strauß, der oft mit seiner Kapelle in Russland konzertierte, steuert ebenfalls russische Klänge bei, wie auch die Komponistin Alexandra Pachmutowa, deren 1955 geschriebenes Trompetenkonzert mit Solotrompeter Christian Packmohr zur Aufführung gelangt.

Die Leitung und Moderation liegt in den Händen von Martin Hannus, die Trompete spielt Christian Packmohr. Die Veranstaltung ist leider schon ausverkauft, eventuelle Restkarten gibt es an der Veranstaltungskasse.

Holzauflagen auf Betonbänke

15. Oktober: Im Zuge des Baus der Hochwasserschutzmauer am südlichen Ende des Alten Stroms ist eine schöne Promenade entstanden, die vom ehemaligen Zollamt bis zur Bahnhofsbrücke führt und die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern genutzt wird. Etliche Bänke laden zum Verweilen ein, zumal man dort einen tollen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe, auf Angelkähne und Spaziergänger hat. Schön wäre es, so die Warnemünderin Sibylle Parczyk, wenn diese Beton-Bänke eine hölzerne Sitzauflage erhalten würden. Diesen Vorschlag hat sie bereits mehrfach während der Sitzungen des Ortsbeirates eingebracht und ihn der Stadtverwaltung unterbreitet. Sind wir gespannt, ob vielleicht im Frühjahr das Sitzen am südlichen Alten Strom etwas angenehmer wird. 

Jacqueline Boulanger singt  Edith-Piaf-Chansons

15. Oktober: Die Vorstellungen in der Kleinen Komödie sind sehr beliebt und fast immer frühzeitig ausverkauft. Auch im November stehen mehrere Aufführungen auf dem Programm (siehe Was, Wann, Wo). Zwei besondere Abende versprechen der 20. und 21. November um 20 bzw. 18 Uhr. Dann steht ein Chanson-Abend auf dem Programm. Jacqueline Boulanger singt die unvergesslichen Lieder von Edith Piaf. Begleitet wird sie dabei auf dem Piano von Robert Nersessov und am Kontrabass von Michael Bahlk. 

Kritik für Weinfest im Kurpark

14. Oktober: Wie haben wir uns nach Kultur, nach Festen, nach einem Miteinander in den vergangenen, in den Pandemie-Monaten gesehnt. Da hat nun ein Unternehmer die Initiative ergriffen und ein Weinfest organisiert. Im Kurpark. Und dafür gibt es von einigen Leuten Kritik. Denn der Park habe gelitten. Wie Grünamtsleiterin Ute Fischer-Gäde auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen sagte, habe es sich um ein Pilotprojekt gehandelt. Ja, man kenne die kritischen Stimmen. Und werde deshalb nach alternativen Flächen für solch einen Fall Ausschau halten. 

Allerdings: Wenn man in anderen Kurorten zu Gast ist, kann man beobachten, dass solche und ähnliche Feste durchaus in den Parks stattfinden. 

AIDAdiva startet endlich wieder

13. Oktober: Heute ist die AIDAdiva in Warnemünde eingelaufen. Die ersten zwei Reisen  führen die Gäste in fünf Tagen nach Danzig, Visby und Kopenhagen. Am 26. Oktober startet AIDAdiva dann von Warnemünde aus in die Karibik. Pulverweiße Traumstrände erwarten die Gäste beispielsweise auf Tortola, Samana, St. Maarten und in Basseterre auf St. Kitts und Nevis, den Schwesterinseln der Kleinen Antillen. Weitere Infos unter: Land und Leute

Groß Kleiner Weg: Baustelleneinrichtung sofort verlegen

13. Oktober: Längst abgeschlossen sein sollten die Bauarbeiten im Bereich Doberaner Landstraße/ Groß Kleiner Weg. Zunächst war das Ziel der August, dann der September. Wir haben Oktober. Es wird noch immer ein bisschen gebaut. Warum wird die Baustelleneinrichtung - bestehend aus ein paar Steinen und Technik -  nicht aus dem Groß Kleiner Weg herausgenommen, sodass dieser wieder befahrbar ist? Uwe Jahnke verwies auf der gestrigen  Ortsbeiratssitzung darauf, dass sich seit Wochen der Verkehr durch den Stolteraer Weg drängt, worüber sich Anwohner und sämtliche Verkehrsteilnehmer, die seit Monaten kilometerlange Umwege in Kauf nehmen müssen, ärgern. Einfach die Baustelleneinrichtung verlegen und den Anschluss fertigstellen, so seine Forderung. 

Idee: Grünfläche am südlichen Strom als Außenstandort der BUGA

13. Oktober: Derweil die neugeschaffene Promenade, die im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme am südlichen Alten Strom entstanden ist, sich als beliebte Bummelmeile etabliert hat, macht die angrenzende Grünanlage in bester Lage einen eher ungepflegten Eindruck. Architektin  Anneliese Zintler machte auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen einen interessanten Vorschlag: Warum die Fläche nicht zum  Außenstandort der Bundesgartenschau  erklären? In diesem Zusammenhang könnte man auch die Kunstwerke Südliches Firmament von Helmtrud Nyström in Höhe des Zollamtes und das Nördliche Firmament, das in Höhe der Fischerklause wenig zur Geltung kommt, möglicherweise besser platzieren, sie gar zusammenfügen. Auch den angrenzenden Alexandrinenplatz mit der Klaashahns-Plastik von Christian Wetzel könnte man einbeziehen und attraktiver gestalten.  

Bilgeneintopf brutzelt am Sonnabend

13. Oktober: Viele Freizeitsegler werden am kommenden Wochenende vor unserer Haustür noch einmal ihre Segel hochziehen und anschließend für den Rest des Jahres bis hinein ins Frühjahr ins Winterlager gehen. Hoch und trocken! Absegeln ist für den Warnemünder Segelclub mit seinen knapp 200 Mitgliedern angesagt.

Natürlich haben die Segler traditionsgemäß vorher ihre übriggebliebenen Vorräte vom Sommer ins verbandseigene Logis gebracht, wo erfahrene Hausfrauen aus all den Dosen und Tiefkühltüten den berühmten Bilgeneintopf brutzeln.  Vor dem Ablegen der Schiffe und der Geschäftigkeit in der landseitigen Kombüse wird um 10 Uhr der verbandseigene Stander mit dem Knurrhahn für dieses Segeljahr eingeholt. mkad

Mitmach-Aktion: 4 200 junge Bäume sollen in die Erde

12. Oktober:  Zur traditionellen Baumpflanzaktion für die ganze Familie „Bürger für Bäume“ sind auch in diesem Jahr wieder alle Naturbegeisterten in der Rostocker Heide willkommen.  4.200 junge Eichen, Lärchen, Hainbuchen, Linden, Ahorne und Vogelkirschen sollen am Sonnabend, 23. Oktober 2021, zwischen 10 und 13 Uhr im Revier Schnatermann in die Erde kommen. „Wir werben gemeinsam mit dem Zoo für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Und wo könnte man dies schöner erleben als im Wald. Wer einmal hier einen kleinen Baum gepflanzt hat, der erinnert sich noch Jahre später daran“, erzählt Stadtforstamtsleiter Jörg Harmuth. Alle Bäumchen werden vom Stadtforstamt fachgerecht für die Pflanzung vorbereitet.

Treffpunkt für alle an der Pflanzaktion Interessierten ist am Ortseingang Hinrichshagen aus Rostock kommend der Waldparkplatz gegenüber der Gaststätte „Schinkenkrug“. Die Anreise ist mit Fahrzeug, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 18, Haltestelle Hinrichshagen) möglich. Vom Treffpunkt sind es noch 800 Meter ausgeschilderter Fußweg bis zur rund einen Hektar großen Pflanzfläche.

Mitzubringen sind ein Spaten und festes Schuhwerk. Förster und Waldarbeiter geben vor Ort gern fachliche Einweisungen. Traditionell werden entlang der Pflanzfläche weitere Angebote und Informationen für Kinder und Erwachsene vorgestellt. Für Hungrige gibt es Bratwürste, die am  Lagerfeuer gegrillt werden.

Aufgrund von Entwicklungen der Pandemie sind Aktualisierungen von Auflagen möglich und vor Ort zu beachten.

Museumsabend: Äquatortaufen an Bord von DSR-Schiffen

11. Oktober: Zu Gast im Warnemünder  Heimatmuseum ist Kapitän W. Kaiser, vielen Landratten bekannt als „Kaftain Blaubeer“. Während des Museumsabends am 13. Oktober um 18 Uhr  liest er wieder aus seinen Büchern „Klor bi Anker!“.  An diesem Abend stehen die Äquatortaufe an Bord von DSR-Schiffen, die Täuflinge und Täufer, aber auch scheinbar aus der Zeit gefallenen Rituale und Traditionen, die heutige Seeleute nicht mehr erfahren können und /oder kennen, im Mittelpunkt. Kapitän Kaiser kann darüber sehr anschaulich berichten, war er doch 1972 selbst Täufling, bevor er von 1986 bis 1988 zu den Täufern gehörte. Die Taufen waren vor der Wende für jeden, der den Äquator querte, ein Muss. Warum sie heute nicht mehr praktiziert werden, wo dieses Ritual seine geschichtlichen Wurzeln hat, was die Täuflinge über sich ergehen lassen mussten und wo dann doch irgendwo die Grenzen des Spektakels waren, all das ist Thema seiner Lesung, die in die Vergangenheit entführt. Zahlreiche private Fotos veranschaulichen – zusammengefasst in eine Diashow - die Erzählungen.

Karten in begrenzter Anzahl für den Museumsabend gibt es im Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 zu den Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.

 
Premiere: "Diven sterben einsam"
10. Oktober: In der Kleinen Komödie hebt sich in der kommenden Woche der Premierenvorhang für das Theatersolo von Dirk Audehm "Diven sterben einsam (...und erst, wenn sie gut ausgeleuchtet sind") mit Angela Schlabinger. Vorstellungen sind am  15. und 16. Oktober jeweils um 20 Uhr. Die Komödie "Offene Zweierbeziehung" von Franca Rame und Dario Fo mit Katharina Paul und Berd Färber steht am Sonntag, 17. Oktober, um 18 Uhr auf dem Spielplan (Die Vorstellung ist bereits ausverkauft, Restkarten ev. an der Abendkasse). Eine weitere Vorstellung ist für den 14. November, 18 Uhr,geplant.  
 

Mittelmole im Fokus der Diskussion

9. Oktober: Dreieinhalb Stunden haben heute Bürger, Vertreter der WIRO, der Verwaltung und der Kommunalpolitik im Technologiepark über das Wieweiter auf der Mittelmole diskutiert. Lesen Sie unter: Land und Leute

Wohin am Wochenende?

8. Oktober: Heute gibt Ihnen, liebe Leser, die aalglatt-Redaktion zwei Empfehlungen fürs Wochenende. 

Erster Tipp: In der Schwarzen Scheune Teutendorf unweit von Sanitz  ist heute  (Freitag, 8. Oktober) von 15 bis 17 Uhr sowie am  Sonnabend von 12 bis 17 Uhr die Ausstellung „Spuren, Zeichen und Wege im Kanon“ zu sehen. Wer Interesse hat, die beteiligten Künstler live in ihren Ateliers zu erleben, kann sich am Sonnabend an einer Tour beteiligen, die um 10 Uhr ins Atelier Silke Schilling in 18196 Lieblingshof, um 11 Uhr ins Atelier Christiane Lamberz in 18190 Sanitz, um 12 Uhr ins Atelier Josef A. Kutscher in 18190 Sanitz und um 13 Uhr in das Atelier Britta Naumann-Knapp in 18195 Zarnewanz führt. Gegen 14 Uhr endet die kulturelle Rundreise in der Schwarzen Scheune in Teutendorf, wo dann auch weitere ausstellende Künstler wie der Bildhauer Arndt Weigend aus Rukieten zur Finissage erwartet werden. Die Besucher dürfen sich auf interessante Werke unterschiedlicher Genres und Gespräche, aber auch auf Kaffee und Kuchen freuen. Wer Mitfahrangebote nutzen will, melde sich unter der Rufnummer 0179 42 59 994. Weitere Infos unter: www.kunstheute-mv.de      Sabine Schubert

 

Zweiter Tipp: Es kann so richtig nach dem Geschmack der Warnemünder sein , die ja alle auf irgendeine Art und Weise mit dem Wasser und dem Wassersport verbunden sind. Während  sie meistens die Regatten und das Segelpanorama nur mit dem Fernglas und am Horizont miterleben können, bietet sich in der Landeshauptstadt an diesem Wochenende die Gelegenheit viele Dutzende Segler und Motorbootfahrer in einem großen Pulk ganz nah auf dem Schweriner Innensee zu erleben. Über die Toppen geflaggt, werden sie von der Schlossbucht aus auf einen Rundkurs gehen, noch einmal vor der langen Winterpause Spaß haben beim Fieren und dicht holen der Segel, während all den vielen Motorboote sie begleiten. Zu diesem fröhlichen Spektakel hat der Schweriner Seglerverein, der bereits seit 1894 auf der Marstallhalbinsel beheimatet ist, am Sonntag ab 14 Uhr alle Wassersportfreunde eingeladen.

Ein Ratschlag: Vom Burggarten aus, mit seinen vielen unterschiedlichen Ausguck-Möglichkeiten lässt sich diese Szenerie besonders gut beobachten. Na, und am späteren Nachmittag gibt es in Schwerin viele Einkehrmöglichkeiten, um Hunger und Durst zu stillen. In der Nähe vom Schloss, vielleicht im alten Cafe Prag, kann man  sich von Kuchen und Torten mit vielen Kalorien auch bestens verführen zu lassen. Monika Kadner    

 

Ortsbeirat tagt am 12. Oktober

8. Oktober. Der Ortsbeirat Warnemünde/ Diedrichshagen tagt am 12. Oktober, 18.30 Uhr, im Konferenzraum Bornholm A + B, im Technologiezentrum Warnemünde, Friedrich-Barnewitz-Str. 5. Seitens des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen wird über Maßnahmen im Ortsbeiratsbereich informiert. Zudem stehen die Berichte des Beirats und des Ortsamtes sowie weitere aktuelle Themen auf der Tagesordnung. Plätze für Besucher sind beim Ortsamt NW 1, Tel. 0381 381-2860 oder per E-Mail ortsamtnw1@rostock.de, bis zum 12. Oktober ,12hr, zu reservieren.

Kreuzfahrtsaison nähert sich dem Ende

 
7. Oktober. Die Pandemie-bedingt kurze Kreuzfahrtsaison 2021 nähert sich in Warnemünde dem Ende.  Derweil heute mein Schiff 1 von TUI Cruises im Ostseebad festgemacht hat, legen letztmals in diesem Jahr  laut bisherigem Plan die MSC Seaview morgen und die AIDAsol am Sonnabend an. Am 13., 21. und 26. Oktober wird die AIDAdiva erwartet. Der Cruiser Amadea ist für den 28. November und den 5. Dezember nach bisherigem Stand avisiert. Wer also nocheinmal Kreuzfahrtschiffe gucken gehen und/ oder fotografieren will, sollte diese Möglichkeiten nutzen.   

Festwoche: 150 Jahre Evangelische Kirche Warnemünde

7. Oktober: Mit einer Festwoche wird vom 10. bis 17. Oktober in Warnemünde an den 1. Oktober 1871 erinnert. An diesem Tag wurde in Anwesenheit von Großherzog Friedrich Franz II die Backstein-Kirche geweiht. Vorgänger dieses Gotteshauses war eine Fischerkirche, die aufgrund der stetig steigenden Einwohnerzahl zu klein geworden war.

Geplant ist  am Sonntag, 10. Oktober, ab 9.30 Uhr ein Umzug von der Vogtei zur Kirche, wo um 10 Uhr der Festgottesdienst mit Bischof Tilmann Jeremias stattfinden wird. Ab 11.30 Uhr werden Kirchenführungen angeboten. Auch die Möglichkeit, den Turm zu besteigen, gibt es an diesem Tag. Um 17 Uhr ist ein spannender Konzertabend geplant. Am Montag um 15 Uhr wird es einen musikalischen Kindernachmittag geben, bevor um 17 Uhr ein Konzert "Der Karneval der Tiere" stattfindet und um 19 Uhr eine Abendandacht mit Orgelmusik vorgesehen ist.  Diese wird auch am Dienstag angeboten, bevor es um 19.30 Uhr einen Abend zum Zuhören gibt. Auch am Mittwoch um 19 Uhr steht eine Abendandacht mit Orgelmusik auf dem Programm. Um 19.30 Uhr wird der neu erschienene Warnemünder Kirchenführer präsentiert.  Am Donnerstag um 19 Uhr wieder eine Abendandacht mit Orgelmusik, bevor um 19.30 Uhr mit Lichtbildern und Geschichten aus der Vergangenheit der Kirche berichtet wird. Zum Weltgebetstag sind Gläubige am Freitag um 18 Uhr willkommen, während am Sonnabend um 16 Uhr ein Chor-Orchester-Festkonzert unter dem Motto Lobgesang und Zuversicht – Musik in Höhen und Tiefen durch die Jahrhunderte – erklingt. Zum Abschluss der Woche gibt es am 17. Oktober um 10 Uhr einen Festgottesdienst. Anschließend sind Jung und Alt zum Gemeindefest auf dem Kirchenplatz willkommen. Ein Programm für Kinder, Altarführungen, Turmbesteigung, Livemusik sind vorgesehen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zum Abschluss gibt es um 18 Uhr Plattdüütsch in de Schummerstunn.

Drei Bahnsteige werden erneuert

5. Oktober: Diverse Technik, die auf größere Bauvorhaben hindeutet, wurde auf der Fläche vor dem Warnemünder Bahnhof deponiert. Was ist dort vorgesehen? Diese Frage gab die aalglatt-Redaktion weiter an die  Deutsche Bahn. Antwort erhielt sie von Matthias Waha, Pressesprecher Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern: Im Herbst werden am Bahnhof Warnemünde die Bahnsteige 1, 2 und 3 erneuert, das heißt u.a. neue Beläge, neue Leitsysteme werden installiert. Bereits sichtbar ist die Baustelleneinrichtung. 

Im Kurhausgarten morgen Ernte-Dank-Fest

5. Oktober. Morgen heißt es die Schritte in den Kurhausgarten lenken. Denn dort präsentiert die Tourismuszentrale erstmals ein kleines, aber feines Ernte-Dank-Fest in Warnemünde. Gemeinsam mit „Die Strandgärtner“ gibt es eine naturnahe Veranstaltung, während der die regionale Herkunft von Obst und Gemüse den Besuchern näher gebracht werden soll. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm, das um 13 Uhr von Die Stadtgärtner mit einem leckeren Getränke- und Speisenangebot eröffnet wird.
Auf einer kleinen Museumswiese lernen die Besucher „Landwirtschaftliche Gerätschaften von früher“ kennen. Kinder dürfen sich auf ein Tobe-Paradies aus Stroh, auf eine Mal- und Bastelecke, auf einen Schminkstand sowie auf traditionelle Spiele wie Sackhüpfen und Eierlaufen freuen. Ab 13.30 Uhr gibt es halbstündlich am Obst- und Gemüsestand Vorträge für Kinder, die beispielsweise erfahren, wo und  wie Kartoffeln entstehen. Die Warnemünder Trachtengruppe präsentiert um 15 Uhr Tänze und um 15.30 Uhr einen Tanz-Workshop. 

 

Sandfangzäune wieder aufgerichtet

4. Oktober: Die Sandfangzäune direkt vor der Westmole richten die Mitarbeiter der Tourismuszentrale in den frühen Morgenstunden wieder auf. Durch den pustigen Wind waren ganze Felder der grünen Netze unter dem angewehten Sand verschwunden und konnten nicht mehr ihre Funktion erfüllen. Obwohl die Netze zweireihig gestellt, am Durchlass für den Strand, am alten Sandtor, eine Barriere installiert worden war, kamen in der letzten Woche ganze Sandfahnen über die Westmole und landeten wie immer in der Einfahrt in den Alten Strom. Eine alte-neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Baggerei. mkad

Das Wetter im September

3. Oktober: War der September 2021 zu warm oder zu kalt? Gab es reichlich Regen und Sonnenschein? Antworten gibt Rudolf Kemnitz in unserer Rubrik: Land und Leute

Fernseh-Star zu Gast: MS Artania

2. Oktober: Zahlreiche Schaulustige haben sich heute am neuen Kreuzfahrtterminal eingefunden, um das Kreuzfahrtschiff MS Artania in Augenschein zu nehmen. Nicht verwunderlich, denn der Kreuzliner ist ein wahrer Fernseh-Star. Wochentags gegen 10 Uhr können in der ARD-Reihe Verrückt nach Mee(h)r Kreuzfahrt-Enthusiasten und Weltenbummler ganz einfach per Fernbedienung mit an Bord der Weißen Lady gehen und mit Kapitän Morten Hansen, seiner Crew und vielen der maximal 1200 Passagiere die Schönheiten unseres Planeten entdecken. Allerdings ist derzeit nicht der mit seiner Familie in Österreich lebende Norweger als Kapitän an Bord, sondern Alex Zinkovskiy. Kreuzfahrdirektor ist Klaus Gruschka. 

Die Artania ist ein Kreuzfahrtschiff, das seit Mai 2011 für den deutschen Reiseveranstalter Phoenix Reisen aus Bonn im Einsatz ist. Die Artania ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe ohne Innenkabinen für Passagiere. Das 231 Meter lange Schiff wurde am 15. November 1984 getauft, der Heimathafen ist Nassau. Gegen 22 Uhr hat der Cruiser das Ostseebad verlassen.
 
Die Neuerungen in der Strandsatzung

2. Oktober: Die neue Strandsatzung ist beschlossene Sache. Welche Änderungen sie enthält, was es künftig zu beachten gibt, lesen Sie in unserer Rubrik: Land und Leute

Ein Bürgerzentrum in der alten Waggonhalle?

1. Oktober: Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten bzw. Immobilien für ein Bürgerzentrum ist der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen. Auf der jüngsten Sitzung des ehrenamtlichen Gremiums im September wurde der Vorschlag gemacht, doch einmal zu prüfen, ob die alte Waggonhalle auf der Mittelmole möglicherweise dafür in Frage kommt. Die aalglatt-Redaktion hat sich an den Eigentümer des Objektes, die WIRO, gewandt und nachgefragt. Wir haben von Torsten Kolodzeike, operatives Bestandsmanagement, folgende Antwort erhalten. 

Leider können wir derzeit noch keine Gespräche oder Vertragsverhandlungen zu diesem Objekt führen, da dieser Bereich Thema des Strukturkonzeptes Warnemünde ist. Erst wenn das Strukturkonzept fertiggestellt und von der Bürgerschaft beschlossen ist, könnten wir uns mit einer künftigen Nutzung an diesem Standort auseinandersetzen.

Inzwischen haben sich mehrere Warnemünder Vereine und andere Interessenten beim Ortsbeirat gemeldet und ihr Interesse an solch einem Bürgerzentrum bekundet. Fakt ist aber auch, dass sich ein Verein finden muss, der die Trägerschaft und damit die Verantwortung übernimmt. 

 

Neu auf Sendung: AIDAradio mit MeerGefühl

1. Oktober: Unter dem Motto „MeerGefühl" geht mit AIDAradio am 4. Oktober 2021 um 8 Uhr ein in Deutschland einzigartiges Format auf Sendung. In Kooperation mit Antenne Deutschland setzt AIDAradio auf Leichtigkeit und Feel-Good und bereichert damit die Programmvielfalt auf dem digitalen Radiomarkt.

So abwechslungsreich wie ein Tag an Bord ist auch das Programm von AIDAradio. Ein bunter Mix aus Musik, die zum Träumen und Entspannen einlädt, und Shows, die unterhalten. „Leinen los!" heißt die Vormittagssendung von Montag bis Freitag, die den perfekten Start in den Morgen bereitet. Beim „Reisewetter zum Wegträumen" vergisst man den Alltagsstress und die Vorfreude auf die nächste Reise steigt. Für Gänsehaut sorgen persönliche AIDA Momente und bei „AIDAradio Schiffsgeflüster" gibt es spannende News auf die Ohren. Das einzigartige AIDA Gefühl spüren die Hörer auch in der Prime Time Show am Nachmittag und beim AIDAradio Talk am Wochenende. Mit den Moderatoren geht es auf eine Reise quer durch die AIDA Welt. Zu hören gibt es spannende Interviews mit Crewmitgliedern und Kapitänen, Geschichten von Bord sowie Neuigkeiten zu Schiffen, Destinationen und aus aller Welt.

AIDAradio wird ab 4. Oktober 2021, 8 Uhr, über den zweiten DAB+ Bundesmux deutschlandweit im Digitalradio zu empfangen sein. Sobald das DAB+ Radio eingeschaltet ist, werden alle verfügbaren Digitalradio-Sender aufgelistet; anschließend in der Senderliste AIDAradio auswählen und sich aufs Meer träumen. Der zweite DAB+ Bundesmux zeichnet sich bereits durch ein diverses und bestechendes Bouquet aus attraktiven Programmangeboten aus. Neben der eigenproduzierten Absolut Radio Familie bietet Antenne Deutschland auch namenhaften Drittanbietern eine Plattform, um national empfangbar zu sein. Mit diesem Repertoire sieht sich die Audio Entertainment Company bestens aufgestellt, um mit AIDAradio eine sinnvolle und attraktive Erweiterung zu schaffen, die Zuhörer mit Lust auf Meer begeistern wird.

Heute Abend werden Molenfeuer und Leuchtturm ins rechte Licht gerückt

30. September: Heute Abend heißt es: Fotoapparate oder Handys zücken. Denn anlässlich des heutigen Weltschifffahrtstages illuminiert die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ausgewählte Verkehrszentralen und Leuchtfeuer an der Ostsee. Beleuchtet werden heute ab 19 Uhr stellvertretend für die Einrichtungen des WSV die Verkehrszentralen in Travemünde und Warnemünde sowie die beiden Molenfeuer und der Leuchtturm in Warnemünde. Prof. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, sagt: "Mit der Illumination der Leutfeuer und zwei unserer Verkehrszentralen machen wir auf die immens wichtige Role dieser technisch hochmodernen Einrichtungen für die nationale und internationale Schifffahrt aufmerksam. Der Weltschifffahrtstag gibt uns die Möglichkeit, den hohen Standard unserer Verkehrstechnik zu präsenitieren. Denn diese ist Garant für die Sicherheit der Schifffahrt in Nord- und Ostsee. "

Während der Corona-Pandemie haben Seeleute maßgeblich daran mitgewirkt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die Wirtschaft mit Waren zu versorgen. Eine digitalisierte Verkehrstechnik trägt wesentlich zu einem sicheren Transport und zum Schutz der Besatzungen bei. Erfahrene Nautikerinnen und Nautiker stehen in den Verkehrszentralen der WSV rund um die Uhr im Kontakt mit den Schiffsführerinnen und Schiffsführern.

Leuchttürme, die von den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern betrieben werden, weisen der Schifffahrt den sicheren Weg. Insgesamt betreibt die WSV an den deutschen Küsten neun Verkehrszentralen und rund 200 Leuchttürme. Hinzu kommen ca. 4.000 schwimmende Schifffahrtszeichen, sog. Tonnen, und rund 10.000 sonstige Schifffahrtszeichen, z.B. Pricken. Diese Schifffahrtszeichen sind nach wie vor unverzichtbar.

Stefan Grammann, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee: Zum Weltschifffahrtstag möchten wir ein gut sichtbares Zeichen setzen. Die internationale Schifffahrt transportiert mehr als 80 Prozent aller Waren. Die Welt ist somit auf eine effiziente internationale Schifffahrtsindustrie angewiesen. Wir entwickeln maritime Infrastruktur, um neue Technologien und Innovationen zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Schifffahrt wollen wir die Zukunft gestalten. Die Beleuchtung unserer Gebäude bringt dies zum Ausdruck.

Caterpillar will Motorenwerk schließen

30. September. Voraussichtlich Ende 2022/ Anfang 2023 wird das US-Unternehmen Caterpillar sein Motorenwerk in Warnemünde schließen. Die Stellen der rund 130 Mitarbeiter, die alle hochqualifiziert sind, fallen weg. Während einer Aktuellen Stunde beschäftigte sich die Rostocker Bürgerschaft am Mittwoch mit dem Aus dieses für die Stadt wichtigen maritimen Unternehmens. "Der Standort wird komplett dicht gemacht", informierte Stefan Schad, Geschäftsführer der IG Metall Rostock-Schwerin. Ziel müsse es sein, Alternativen und Interessenten für diesen sehr modernen Standort zu finden und die gut ausgebildeten Fachleute an der Warnow zu halten. Schad betonte: Das Ende von Caterpillar muss nicht das Ende des Standorts bedeuten. 

 

Strandsatzung ist beschlossene Sache

29. September: Die neue Strandsatzung beschlossen hat vor wenigen Minuten gegen 19.30 Uhr die Bürgerschaft der Stadt Rostock mit 42 Stimmen. Es gab zwei Gegenstimmen und keine Enthaltung. Für den Ortsbeirat Warnemünde und Diedrichshagen wichtig war es, dass sein Änderungsantrag angenommen worden ist. In diesem forderte das ehrenamtliche Gremium, dass der Begriff kostenloser Strandzugang in die zweite Satzung zur Änderung der Satzung über die Ordnung im Badestrandgebiet der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Strandsatzung) aufgenommen wird. Nachdem über die Strandsatzung über viele Monate diskutiert und eine Entscheidung immer wieder verschoben worden war, kann nun mit der neuen Satzung gearbeitet werden. 
 
Diskussion zu Polleranlagen und Mühlenstraßen-Boulevard
 
29. September: Die Mühlenstraße soll, so wurde es auf einer spannenden Runde gestern Abend mit Senator Holger Matthäus diksutiert, zum Boulevard gestaltet werden. Darüber und wie es weiter geht mit den Polleranlagen im Ostseebad, berichtet die aalglatt-Redaktion unter der Rubrik: Land und Leute
 
 
Ernte-Dank-Fest und Schatzsuche für Ferienkinder
Zahlreiche Angebote versüßen die Herbstferien

29. September: Einmal mehr können sich alle Rostocker Kinder und kleinen Urlaubsgäste in den Herbstferien auf ein abwechslungsreiches Programm in Rostock und Warnemünde freuen. Ob Piratenschatzsuche oder Puppentheater, Kinderdisco, Gruselwanderung oder auch Ernte-Dank-Fest und Kinderführungen.
Eine Premiere gibt es am 6. Oktober. Dann findet zum ersten Mal von 13 bis 17 Uhr ein kleines, aber feines Ernte-Dank-Fest in Warnemünde statt. Gemeinsam mit den „Strandgärtnern" präsentiert die Tourismuszentrale im Kurhausgarten ein naturnahes und traditionelles Veranstaltungsformat, das die regionale Herkunft von Obst und Gemüse in den Fokus rückt. Dabei gibt es viele Mitmachmöglichkeiten für die Jüngsten sowie Musik für alle.
Eine beliebte Ferienaktion ist immer wieder die gemeinsame Piratenschatzsuche im Ostseebad, die auch in diesem Oktober jederzeit von der Tourist-Information Warnemünde starten kann. Dort erhalten alle kleinen Seeräuber eine Schatzkarte, die sie auf ihrer Suche durch Warnemünde führt. Ist die Schatzkarte komplett ausgefüllt, gibt es in der Tourist-Information eine Belohnung. Mit von der Partie ist auch wieder die Hexe Küboschka, die sich in diesem Jahr mit der Spinnenfrau und allen Unerschrockenen auf eine abendliche Gruselwanderung durch Warnemünde begibt. Bei den Kinderführungen „Spannendes rund um Warnemünde" und „Natur pur erleben" erleben kleine Entdecker auf spielerische Art Wissenswertes zur Geschichte des Ortes und gehen interessanten Fakten zu Tieren und Pflanzen auf den Grund. Auch Veranstaltungen im Heimatmuseum Warnemünde stehen wieder auf dem Programm.
Wer sich einfach mal bei Musik auspowern möchte, ist herzlich zur Kinderdiso im Kurhausgarten eingeladen. Das Puppentheater zieht sein Publikum wieder mit unterhaltsamen Märchenvorstellungen in den Bann. Gezeigt werden „Die Gänsehirtin am Brunnen" und „Schneeweißchen und Rosenrot".
Egal ob erfahrener Reiter oder Anfänger: ganz nach dem Motto Osteeluft und Pferdeduft bietet der Bernsteinreiter Erlebnishof eine Vielzahl an Erlebnissen hoch zu Ross. Neben Ponyreiten werden Kutschfahrten und gemeinsame Ausritte angeboten. Abseits von Pferden und Ponys warten weitere tolle Attraktionen wie ein Streichelzoo, der Indoorspielbereich der Ponyvilla oder Go-Kart auf die Feriengäste.
Interessantes und Beeindruckendes bei jedem Wetter gibt es auch in Rostock zu erleben. Das Schifffahrtsmuseum lädt Kinder zu einer Entdeckungsreise auf dem Schiff ein, während Familien sich in der E-Gaming-Lounge „Virtual Rostock" einfinden können, wo neun digitale Arenen  – völlig unabhängig vom Wetter - zum gemeinsamen Spielen einladen.
Viele weitere Angebote für Kinder finden Gäste und Einheimische online unter https://www.rostock.de/urlaub/familienurlaub.html.
 

Korvettengeschwader unter neuer Führung

27. September: Heute um 13 Uhr wurden die Dienstgeschäfte des 1. Korvettengeschwaders im Marinestützpunkt auf der Hohen Düne übergeben. Nach abwechslungsreichen zweieinhalb Jahren reicht Fregattenkapitän Florian Feld (46) das Kommando an seinen Nachfolger Fregattenkapitän Kenneth Harms (41) weiter.

Im März 2019 übernahm Fregattenkapitän Feld die Führung und legte seinen Schwerpunkt zunächst auf die Steigerung der Einsatzbereitschaft für die Landes- und Bündnisverteidigung, parallel zu den Aufgaben im internationalen Krisenmanagement, hier besonders beim Einsatz UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon). Zudem wurden bereits vier der fünf neuen Korvetten auf Kiel gelegt, sodass sich der scheidende Kommandeur der Aufstellung und Ausbildung der neuen Besatzungen widmete. "Es war spannend, am Puls des Geschehens zu sein und den Aufwuchs im Geschwader einleiten zu können", so Fregattenkapitän Feld.

Fregattenkapitän Harms kommt aus dem Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Mit Tatendrang und großer Vorfreude sieht er seiner neuen Tätigkeit entgegen: "Neben der verlässlichen Erfüllung unserer Einsatzverpflichtungen kommt es nun darauf an, den Aufwuchs des Verbandes um die fünf neuen Korvetten und deren Besatzungen umzusetzen. Das eröffnet Gestaltungsspielraum und bietet uns die Chance, Kampfkraft und Einsatzwert des Geschwaders nochmals nachhaltig zu steigern."

Aufprallschaden am Poller

27. September: Was ist mit der Polleranlage am Georginenplatz los? Grün leuchtet es mit der Aufforderung zur Durchfahrt auch zu eigentlich gesperrten Fahrtzeiten.

Das Presseamt der Stadtverwaltung teilt dazu auf unsere Anfrage  mit: „Die Polleranlage musste nach einem Aufprall-Schaden außer Betrieb genommen werden. Am 21.September wurden Reparaturen vorgenommen, die auch Eingriffe in das Pflaster erforderten. Nach Abschluß der technischen Arbeiten und erfolgreicher Funktionsprüfung wird die Anlage wieder in Betrieb genommen.“

Die aalglatt-Redaktion hatte freudig angenommen, dass Funktionsschleifen installiert werden würden, damit das Verlassen der Fußgängerzone nicht mehr entgegen der Einbahnstraße Alexandrinenstraße erfolgen muss und die Anwohner erschreckt und gefährdet werden.

Aber die Ernüchterung: „Die Thematik der automatischen Öffnung der Polleranlage beim Verlassen der Fußgängerzone ist davon nicht berührt und bei Hochsicherheitspollern nicht vorgesehen.“

Schade eigentlich in unserer hochtechnisierten Zeit!                   mkad

Heftige Zusammenstöße von Hansa- und Schalke-Anhängern 

26. September: Vor dem Zweitligaspiel des FC Hansa Rostock gegen Schalke 04 ist es gestern zu heftigen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Fußball-Fans gekommen. Ausschreitungen gab es vor allem in Warnemünde, wo ein Teil des Alten Stroms in Höhe der Bahnhofsbrücke seitens der Polizei gesperrt wurde. Am Mittag lieferten sich nach Angaben der Polizei insgesamt etwa 200 Hansa- und Schalke-Anhänger  am Leuchtturm-Vorplatz Auseinandersetzungen. Die Polizei schritt mit einem Großaufgebot ein. In Warnemünde wurden rund 150 Schalke-Fans überprüft. Es habe der Verdacht auf Landfriedensbruch bestanden, sagte eine Polizeisprecherin. Es seien auch Strafanzeigen ergangen. Die Ermittlungen liefen am Abend noch.

Die beteiligten Schalke-Anhänger in Warnemünde mussten ihre Personalien angeben und erhielten Platzverweise für das gesamte Stadtgebiet. Folglich verpassten die Fans, die eigens mit Bussen angereist waren, das Zweitliga-Duell und mussten die Heimreise nach Gelsenkirchen antreten. Auch auf den Rostocker Bahnhöfen waren Polizeibeamte präsent, die eine Auge auf einige Passanten hatten, die mit Zügen nach Rostock gereist waren und dem Alkohol reichlich zugesprochen hatten.  

Nach der Saison noch ein Saisonhöhepunkt

25. September:. Der Saisonhöhepunkt für Segler aus 35 Nationen ist seit heute der 2.4mR SER Gold Cup und die darin integrierte 2.4mR Para-Weltmeisterschaft 

Eigentlich sollte diese Weltmeisterschaft, in der inklusiver Sport gelebt wird, in Norwegen stattfinden. Doch die Corona Pandemie zwang den Veranstalter zur Absage. Dank der Aufgeschlossenheit und großzügigen Unterstützung des Landessportbundes M/V, der Ehrenamtsstiftung M/V, der Hansestadt Rostock sowie der Sponsoren SER und der Firma Honico wurde die Bewerbung Warnemündes als Austragungsort vom Weltsegelverband im Schnellverfahren angenommen .

So starten nun behinderte und nichtbehinderte Segler im kleinsten der sogenannten Meterklassen Kielboote gemeinsam im Warnemünder Revier.

Heiko Kröger, einer der besten Segler Deutschlands und erfolgreichster Inklusions-Segler der Welt, der ohne linken Unterarm geboren wurde, ist voller Begeisterung für seine Klasse und die Wettfahrten:“Jeder der segeln kann, kann mit diesem Boot ohne Weiteres lossegeln. Aber es so richtig zum Laufen zu bekommen ist die Kunst. Das Boot ist eine echte Diva und ein Sensibelchen.“

Favoriten für den Para-WM-Titel sind auch der Italiener Antonio Squizzato, dem vor drei Jahren sein linkes Bein amputiert werden mußte oder die Finnin Fia Fjelddahl.

Unser Warnemünder Segel Club, als ausrichtender Verein, wird bis zum 29. September  all seine langjährigen Erfahrungen einbringen, dass auch nach der eigentlichen Sommersaison, die am 15.September endete, diese hochkarätigen Wettkämpfe im inklusiven Sport  zu einem Saisonhöhepunkt im Veranstaltungskalender des Weltsegelverbandes World Sailing werden.Monika Kadner  

 

Ecolea-Schule: Weitere Arbeiten geplant

21. September: Die statische Ertüchtigung der kleinen Sporthalle in der Ecolea-Schule ist inzwischen vollständig abgeschlossen. Wie es an Halle und Hauptgebäude weiter geht, lesen Sie unter: Land und Leute.

Bauernregel: St. Matthäus

21. September: Tritt Matthäus stürmisch ein, wird es bis Ostern Winter sein. Ist Matthäus hell und klar, gute Zeiten bringt's führwahr. Wie's Matthäus treibt, es vier Wochen bleibt. Wenn Matthäus weint statt lacht, er aus dem Wein oft Essig macht.

 
Brand einer Lagerhalle im Überseehafen

20. September: Im Rostocker Überseehafen kam es heute zu einem Brand einer etwa 20 x 30 Meter großen Lagerhalle. Bei Alarmierung der Feuerwehr um 17:16 Uhr war bereits eine Rauchwolke über dem Rostocker Nordosten sichtbar. Um 17:25 Uhr waren die ersten Kräfte der Feuer- und Rettungswache 3 vor Ort und begannen umgehend mit Löschmaßnahmen. Zu diesem Zeitpunkt brannten Unrat und Verpackungsmüll auf einer etwa 25 Quadratmeter großen Fläche vor einer Halle und Flammen schlugen bereits bis zum Dach der Halle.Trotz massivem Löschwassereinsatz konnte nicht verhindert werden, dass das Feuer in die Halle eindrang und diese in Brand setzte.

Insgesamt 6.000 Liter Wasser pro Minute wurden zum Löschen auf die brennende Halle gerichtet und haben eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert. Das in der Halle gelagerte Rohmaterial zur Herstellung von Kunststoffen erzeugte die enorme Rauchentwicklung. Mit Hilfe von Messgeräten auf einem Erkundungswagen konnten keine erhöhten Gefahrstoffwerte im Umfeld des Einsatzortes festgestellt werden. Auf Grund der Hitze stürzte die Stahlkonstruktion des Hallendaches ein. Um 19:04 Uhr konnte festgestellt werden, dass das Feuer unter Kontrolle war.

Insgesamt 80 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren waren vor Ort. Derzeit sind noch Nachlöscharbeiten im Gange, um auch letzte Brandnester zu erreichen. Eine Brandwache ist sichergestellt. 

Rettungsschwimmer beenden Saison 2021

19. September: Heute ist ganz offiziell Saisonschluss für die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht. Angesichts der kühlen Witterung wagen sich schon seit Tagen nur noch ganz Mutige in die Ostsee hinein. Wir danken den Schwimmern für ihr Engagement in diesem teils heißen Sommer. Weitere Infos unter: Land und Leute

Norma-Markt: Pläne auf Oktober-Sitzung vorgestellt

19. September: Der geplante Bau eines Norma-Einkaufsmarktes in Diedrichshagen, der bei zahlreichen Bürgern viele Fragen aufwirft, war nicht wie geplant Thema auf der Sitzung des Ortsbeirates in dieser Woche. Das Stadtplanungsamt ließ mitteilen, dass es noch interne Absprachen gibt. Auf der Sitzung im Oktober sollen nun die Planungen vorgestellt werden. 

Rostocks Sportstättenkalender geht online

19. September: Mit Hilfe eines neuen interaktiven Sportstättenkalenders ist es ab sofort möglich, sich im Internet unter der Adresse https://www.rostock.de/sportstaetten über Belegungszeiten der Rostocker Sportstätten zu informieren und mögliche Trainingszeiten für den eigenen Verein zu finden.

Schulanmeldungen für Erstklässler

17. September: Etwa 1.800 Eltern und Sorgeberechtigte künftiger Schulanfänger erhalten in den kommenden Tagen Post aus dem Rostocker Rathaus. Der Brief enthält Informationen über die Einschulungsanmeldungen für das Schuljahr 2022/23, die online im Internet oder analog per Post erfolgen können. „

Mit Beginn des Schuljahres 2022/23 werden alle Kinder schulpflichtig, die in der Zeit vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 sechs Jahre alt werden. Für diese Kinder besteht durch die Eltern Anmeldepflicht an der örtlich zuständigen kommunal getragenen Schule. Die Anmeldung ist durch die Sorgeberechtigten einvernehmlich vorzunehmen. Für Kinder, die für das Schuljahr 2021/22 vom Schulbesuch zurückgestellt wurden, besteht die Anmeldepflicht erneut für das Schuljahr 2022/23.

„Damit das Verfahren zügig durchgeführt werden kann, sollte die Anmeldung bis zum 31. Oktober 2021 vorgenommen werden. Auch wenn die Entscheidungen voraussichtlich erst im Mai 2022 feststehen, können in der Zwischenzeit die erforderlichen Diagnostiken und Tests durchgeführt werden. Jedem Kind soll ein bestmöglicher Start in die Schule ermöglicht werden, daher ist es auch besonders wichtig, dass die Angaben bei der Anmeldung so gewissenhaft und genau wie möglich vorgenommen werden“, appelliert Senator Bockhahn an alle Eltern.

Wer in Rostock eine nicht örtlich zuständige Schule besuchen möchte, also zum Beispiel im Landkreis Rostock wohnt, muss eine schriftliche Genehmigung des Schulträgers der Heimatgemeinde vorlegen können. Um im Anmeldeverfahren Berücksichtigung zu finden, sollte ein entsprechender Anmeldebogen über die E-Mail-Adresse einschulung@rostock.de angefordert werden.

Weitere Informationen: www.rostock.de/einschulung zusammengefasst. Nachfragen beantwortet das Schulverwaltungsamt unter der E-Mail-Adresse einschulung@rostock.de.

Marine wirbt mit multimedialer Schau um Nachwuchs

17. September: Auf 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird der Alltag an Bord des 1. Korvettengeschwaders der Bundesmarine in einer gerade eröffneten multimedialen Schau im Stützpunkt Hohe Düne erlebbar gemacht. Aufgrund der Corona-Beschränkungen ist für Interessenten der Besuch werktags nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail 1KGschwRegionalausstellung@bundeswehr.org möglich. Für Gruppen, die durch die Schau geführt werden, wird dann ein Termin vereinbart. Vorallem auch junge Menschen sind dort willkommen, sucht die Marine doch dringend Nachwuchs.

Neue AIDA-Werbung am Molenfeuer

8. September: Die bisherigen Werbeplakate am Parkhaus Molenfeuer wurden gestern entfernt. Heute wurden die neuen, weithin sichtbaren Werbebanner angebracht. Die Kreuzfahrtreederei AIDA, die mit der AIDAsol wieder ab/an Warnemünde im Ostsee-Einsatz ist, wirbt darauf um neue Mitarbeiter. Zugleich zeigen diese die wohl mit am schönsten Seiten von Warnemünde: Den Alten und den Neuen Strom. 

Stoltera-Küstenwaldlauf auf April 2022 verschoben

8. September: Abgesagt wurde der 39. Stoltera-Küstenwaldlauf, der am 25. September stattfinden sollte, angesichts des enormen Aufwandes inklusive der erforderlichen Hygienemaßnahmen  Die traditionsreiche Laufveranstaltung, die bereits im vergangenen Jahr und auch am 24. April 2021 angesichts der Pandemie nicht durchgeführt werden konnte, soll voraussichtlich am 23. April 2022 über die Bühne gehen. 

Zwei nagelneue Elektrobusse rollen durch das Seebad

6. September: Ab morgen werden auf der Buslinie 37 die ersten beiden Rostocker Elektrobusse im Einsatz sein, die den Ortskern von Warnemünde mit Diedrichshagen und der S-Bahn verbindet. OB Claus Ruhe Madsen und Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus gaben zusammen mit den RSAG-Vorständen Yvette Hartmann und Jan Bleis bei einer feierlichen Veranstaltung den Startschuss für die Inbetriebnahme der emmissionsfreien Fahrzeuge.

„Jetzt fahren wir nicht nur auf der Schiene, sondern auch auf der Straße elektrisch“, freut sich Yvette Hartmann. „Für Warnemünde bedeutet das ein weiteres Plus an klimafreundlicher öffentlicher Mobilität. Wir möchten aktiv dazu beitragen, dass Warnemünde perspektivisch weniger vom Autoverkehr belastet wird und die Aufenthaltsqualität für Einwohner und Besucher steigt“.

„Mit diesen beiden Elektrobussen starten wir in eine neue Ära der Mobilität. Sie sind ein wichtiger Baustein zur Verkehrswende“, betont Technik-Vorstand Jan Bleis. „In den nächsten Jahren werden wir schrittweise alle Busverkehre auf Elektrobusse und andere klimafreundliche Antriebsarten umstellen. Ab dem Jahr 2035 möchten wir ganz auf den Einsatz von Dieselbussen verzichten. Damit erhöhen wir unseren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Alternative Antriebskonzepte sind allerdings noch deutlich teurer als die klassischen Dieselbusse. Eine ergänzende Förderung von Bund und Land ist deshalb zwingend erforderlich“.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwei vollelektrische IVECO E-WAY 12-Meter-Standardbusse der Firma Iveco Magirus AG aus Ulm, die außen mit einem auffälligen Design versehen wurden. Vor der Inbetriebnahme stand die Schulung von Fahrdienst und Werkstatt auf dem Programm. Die zwei elektrischen Standardbusse bieten jeweils 35 Sitz- und circa 38 Stehplätze. Selbstverständlich sind die E-Busse an allen Türen stufenlos begehbar. Sie verfügen außerdem über eine Absenkmöglichkeit an der Türseite (Kneeling). Die E-Busse sind an der zweiten Tür mit einem Multifunktionsbereich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und einer Klapprampe versehen.
Im Inneren der E-Busse erwartet die Fahrgäste ein modernes Fahrzeugdesign: Fahrgäste können in den USB-Ladeanschlüssen ihre mobilen Endgeräte während der Fahrt laden, wenn sie ihr Ladekabel dabei haben. Der Fußbodenbelag ist in Laminatoptik gehalten und die neuen Sitzbezüge erstrahlen in frischen Blautönen. Zeitgemäße Doppel-TFT-Monitore sorgen für eine gut lesbare Fahrgastinformation. Wie alle Fahrzeuge der RSAG sind die neuen E-Busse mit Videoüberwachung und einem Fahrscheinautomaten ausgestattet.

Mit einer Batterieladung sind etwa 210 Kilometer Reichweite möglich. Geladen werden die Elektrobusse über Nacht klassisch per Kabel auf dem RSAG-Busbetriebshof in Rostock-Schmarl. Dafür wurden zwei Ladesäulen der Firma ABB mit einer Ladeleistung von je 55 KW errichtet. Neben den standardmäßigen Sicherheitsausstattungen verfügen die Elektrobusse auch über einen Abbiegeassistenten.

Die Kosten für beide Elektrobusse liegen bei rund 1,1 Mio. Euro. Die Rostocker Straßenbahn AG erhält aus dem Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Fördermittel in Höhe von 635.441 Euro. Dazu wurde gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH in den vergangenen Monaten das Projekt zum Klimaschutz, zur Luftschadstoff- und Lärmreduktion im Stadt- und Regionalverkehr in Mecklenburg-Vorpommern aufgelegt. Alle Informationen dazu sind unter www.wir-fahren-elektrisch.de veröffentlicht.

Impfzentrum jetzt im Lütten Kleiner Warnowpark

3. September: Umgezogen von der HanseMesse in das Einkaufszentrum Warnowpark in der Rigaer Straße 5 in Lütten Klein ist das Rostocker Impfzentrum. Termine für Impfungen können über die zentrale Landeshotline unter Tel. 0385 2027-1115 oder im Internet unter der Adresse https://www.corona-impftermin-mv.de vereinbart werden.  Der Impfstützpunkt ist verkehrsgünstig mit der S-Bahn (S Lütten Klein), mit den Straßenbahnlinien 1 und 5 (Haltestelle Lütten Klein-Zentrum) und den Buslinien 31, 35, 38, 39, X41, 45, 119, 122 (Haltestelle S Lütten Klein) erreichbar. Parkmöglichkeiten sind im Einkaufszentrum vorhanden. Weitere Informationen:www.rostock.de/pandemie

Pilzsaison hat begonnen - Beratungsstellen  bis 31. Oktober geöffnet

3. September: Warmes Wetter und kräftige Regenschauer lassen die Pilze in den Wäldern und auf den Wiesen sprießen. Aber auch in Parks und Gärten können sie gefunden werden. Jetzt haben Pfifferlinge, Täublinge, Steinpilze, Hexenröhrlinge und Champignons sowie nun auch die beliebten Maronen Saison. „Aber Vorsicht, die Giftpilze, wie der Grüne Knollenblätterpilz, der Pantherpilz und der Giftchampignon haben ebenfalls ihre Hochsaison. Suchen Sie bei Ihnen unbekannten Pilzen lieber eine Pilzberatungsstelle auf“, empfiehlt Rostocks Leitende Pilzberaterin Ria Bütow. Bis zum 31. Oktober 2021 finden sonnabends und sonntags im Botanischen Garten der Universität Rostock Pilzberatungen von 14 bis 18 Uhr und ab 16. Oktober von 14 bis 17 Uhr statt.Gleichzeitig werden Ratsuchende in Bad Doberan im Kornhaus von 14 bis 17 Uhr durch Pilzsachverständige beraten. In der Woche können ratsuchende Pilzsammler die Pilzberater auch zu Hause aufsuchen. Wegen der anhaltenden Coronakrise wird gebeten, einen Mundschutz zu tragen und den nötigen Abstand zu wahren.

Am 25. und 26. September ist die 43. Pilzausstellung im Botanischen Garten, Hamburger Straße, geplant. Alle Pilzsammler, die die Ausstellung unterstützen möchten, können ihre Funde am 24. September 2021 durch den Seiteneingang des Gartens abgeben. Aber auch während der Ausstellung werden Funde gern angenommen, um immer wieder frische Pilze zeigen zu können. Während der Pilzausstellung finden wie in jedem Jahr Pilzberatungen statt.

Abbrucharbeiten in der letzten Phase

25. August: Das lärmende Stakkato des zentnerschweren Dorns vom Abbruchbagger dröhnt über den nördlichen Strom, die Mittelmole, lässt sich gar von der aufgewühlten See mit den Wellen bis hinter die Molenköpfe tragen.Ein gutes Zeichen, denn nun schreiten die Abbrucharbeiten der Landessportschule mit diesem stundenlangen Aufreißen der Betondecke über den Fundamenten in die letzte Phase.

Dort, wo die Betondecke durch die vielen Zerkleinerungen schon aufgenommen werden konnte, geht der zweite Bagger, der in dieser Phase zusätzlich parat steht, bereits ins Erdreich. Die Gründung durch Bohrphäle für das neue Fundament  rückt näher. Die Ausschreibungen für die Baufirma, die in Kürze die Schule neu entstehen lässt, laufen bereits. 

Auch am Strandaufgang 8 kommen Rollinutzer jetzt bis zur See

20. August: Unsere Kritik ist in der Tourismuszentrale angekommen. War bislang am Strandaufgang 5/6 der einzige bequeme Weg für behinderte Strandgäste, der bereits vor mehreren Jahren in Privatinitiative angelegt wurde, so wurde jetzt am Strandaufgang 8 der Hartgummibelag des Niedergangs fast bis zum Wellenschlag verlängert. Für Rollator- und Rollstuhlfahrer, aber auch für Eltern mit Kinder- oder Bollerwagen eine echte Erleichterung, um in die Ostsee zu gelangen und ein erfrischendes Bad zu nehmen. mkad

Mit gelben Impfpass ins Ausland reisen

18. August: Das Impfzentrum Rostock macht darauf aufmerksam, dass bei Reisen ins Ausland unbedingt der so genannte "gelbe Impfpass" (die Internationale Bescheinigung über Impfungen und Impfbuch) vorliegen muss. Ersatzdokumente sind dafür nicht ausreichend. Menschen, die sich im Hinblick auf eine Reise ins Ausland impfen lassen, sollten sich in Apotheken einen Internationalen Impfausweis kaufen oder, im Verlustfall, doch noch einmal gründlich alle Taschen, Jacken und Ablagen nach dem gelben Heft suchen - es lohnt sich!

Interessante Ausflüge nach Dänemark

17. September: Reiselustige, die Dänemark im Visier haben oder/ und gern mal mit der Fähre über die Ostsee schippern, sollten sich die Angebote von Karsten Scheibe, Seefahrtschule-Hafen Rostock mal genauer anschauen. Denn da sind interessante Dinge dabei. Am 16. Oktober verfolgt man die Spuren der Olsenbande. Preis inklusive aller Leistungen (Frühstücksbuffet, Abendessen, Bus, Fährüberfahrt, Stadtrundfahrt, Eintrittsgelder, Reiseleitung):  139,00 EUR

23. Oktober, Vortrag: Schmuggel gestern und heute, Referent Kapitän Hans- Hermann Diestel, Treffpunkt:  10 Uhr im Fährcenter, Rückkehr an Rostock: 15:15 Uhr, Preis: 54,00 EUR  inkl. aller Leistungen (Fährüberfahrt, Vortrag, Buffet, Reiseleitung)

6. November,  Tagesfahrt zum Weihnachtsmarkt auf Schloss Gavnö,Teffpunkt: 8 Uhr im Überseehafen.  Rückkehr: 22 Uhr, Preis inklusive aller Leistungen (Frühstücksbuffet, Abendessen, Bus, Fährüberfahrt, Stadtrundfahrt, Eintrittsgelder, Reiseleitung):  129,00 EUR

20. November, Vortrag Aliens im Ostseeraum, Referent Dr. Wolfgang Wranik, Treffpunkt:  10 Uhr im Fährcenter, Rückkehr an Rostock: 15:15 Uhr, Preis: 54 EUR  inkl. aller Leistungen (Fährüberfahrt, Vortrag, Buffet, Reiseleitung)

27. November, Vortrag Schutzlos auf See - Angriffe auf zivile Schifffahrt der DDR, Referent Journalist und Autor Wolfgang Klietz, Treffpunkt:  10  Uhr im Fährcenter, Rückkehr an Rostock: 15:15 Uhr, Preis: 54 EUR  inkl. aller Leistungen (Fährüberfahrt, Vortrag, Buffet, Reiseleitung)

4. Dezember, Tagesfahrt weihnachtliches Kopenhagen mit TIVOLI-Besuch und Stadtrundfahrt, Treffpunkt: 8 Uhr im Überseehafen.  Rückkehr: 00:15 Uhr, Preis inklusive aller Leistungen (Frühstücksbuffet, Abendessen, Bus, Fährüberfahrt, Stadtrundfahrt, Eintrittsgelder, Reiseleitung):  139,00 EUR

Kontakt: info@seefahrtschule-hafen-rostock.de

Standortsuche für Begegnungszentrum

15. August: Ein Begegnungszentrum für Warnemünde war auch Thema der August-Sitzung des Ortsbeirates. Wie Beiratsmitglied Rainer Milles informierte, haben sich bereits mehr als 200 Personen, aber auch Organisationen und Wohlfahrtsverbände wie die Caritas und die Volkssolidarität gemeldet und ihr Interesse bekundet. Inzwischen wurde ein Profil für solch ein Zentrum erarbeitet, das jetzt in den Ausschüssen des Ortsbeirates und schließlich in dem ehrenamtlichen Gremium selbst diskutiert werden soll. Zudem sei man im Gespräch mit dem städtischen Eigenbetrieb KOE, mit dem mögliche Standorte wie die Noch-Kita in der Park-/ Ecke Richard-Wagner-Straße, das Warnow-Werft-Verwaltungsgebäude, die Aula in der Heinrich-Heine-Schule oder die Mittelmole sowie weitere Möglichkeiten disktuiert werden sollen. 

Wie weiter in der Fußgängerzone Mühlenstraße?

15. August: Soll sich die Gastronomie auf den Freiflächen in der bislang wenig attraktiven Fußgängerzone Mühlenstraße noch weiter ausbreiten? Lieferfahrzeuge müssen regelrecht jonglieren, damit sie die aufgestellten, teils die Sicht verdeckenden Blumenkübel nicht beschädigen, machte Thomas Tüngethal auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates auf ein Problem aufmerksam. Klar wurde aber auch, dass es für die Gäste der Freiluft-Gastronomie keinesfalls angenehm ist, neben Lieferfahrzeugen zu sitzen, die ihre Motoren laufen lassen müssen, um die Kühlung ihrer Fracht zu garantieren. Holger Matthäus, Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau,  stellte klar, dass es Ende September zu dieser Problematik eine Gesprächsrunde im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche geben werde. Debattiere wolle man darüber, ob der im vergangenen Jahr angesichts der Pandemie in Privatinitiative entstandene Boulevardcharakter erhalten oder sogar ausgebaut werden solle, wie man in den nächsten Jahre verfahren werde, ob beispielsweise die unschönen Betonpoller verkleidet werden können, ob und wo Platz für Lieferfahrzeuge ist und ob die Lieferzeiten verändert werden sollten. 
 
Bauernregel: Maria Himmerfahrt
15. August: Wie das Wetter an Maria Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag. 
 
Mit Handicap auf befestigtem Weg bis zur Ostsee

13. August: Damit auch Menschen mit Handicap zum Strand und in die Ostsee gelangen, hat sich Matthias Treichel an dem von ihm gepachteten Strandabschnitt allerhand einfallen lassen. Dank eines mehr als 150 Meter langen und befestigten Plattenwegs im Block 4 und 5 fällt es auch dem 90jährigen Warnemünder Dr.Jürgen Maul nach seinem Sturz von der Leiter jetzt leicht, endlich wieder baden gehen zu können. „Das ist für mich nicht nur Erholung, sondern auch Therapie. Ich fühle mich nach dem Schwimmen viel besser und kann zeitweilig meine Schmerzen vergessen. Ein großes Lob an Matthias Treichel, der in Privatinitiative diesen einzigen Weg am ganzen Strand eingerichtet hat.“ Berührend auch die Geschichte von Janine Thieme aus Baden-Württemberg, die dank eines Spezialrollstuhls ihr erstes Bad in der Ostsee nehmen konnte. Die Geschichte unter: Land und Leute.           mkad

Am Dünensaum einen Strand der Ruhe geschaffen

13. August: Auf seinem gepachteten Strandabschnitt (Block 4 und 5) hat Matthias Treichel unmittelbar am Dünensaum einen  Strand der Ruhe und ein Areal für Nichtraucher mit einer Strandkorbmöblierung eingerichtet. Damit kommt er vielen Gästen, die Individualität bevorzugen, entgegen.

Neue digitale Angebote in der Stadtbibliothek

12. August: Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres präsentiert die Stadtbibliothek Rostock ab 16. August  zwei neue digitale Angebote für alle Nutzer.

Mit der Brockhaus Enzyklopädie, dem Jugend- und Kinderlexikon, erhalten sie Zugriff auf den umfassendsten redaktionell betreuten lexikalischen Bestand im deutschsprachigen Raum. Alle Informationen sind zu 100 Prozent zitierfähig und somit bestens geeignet zur Vorbereitung von Referaten, Präsentationen und wissenschaftlichen Arbeiten.

Das Brockhaus Schülertraining bietet ein zeitgemäßes E-Learning-Angebot. Der Online-Kurs „Sicher im Web für Jugendliche“ unterstützt dabei, online die richtigen Informationen zu finden und zu bewerten. Der interaktive Kurs „Fit im Internet für Erwachsene“ vermittelt und erklärt unterhaltsam, wie man digitale Angebote sicher nutzt.
 

Gespräch zum Kurvenquietschen abgesagt

11. August: Das Quietschen der Züge zwischen Werft-Bahnhof und Bahnhof Warnemünde sorgt für massive Kritik vieler Anwohner. Mehrfach waren Vertreter der Deutschen Bahn zu Gast während der Ortsbeiratssitzungen, haben die Situation erläutert und versucht, Abhilfe zu schaffen. Trotz baulicher Maßnahmen im November/Dezember ist das Quietschen noch immer teils unerträglich. Ein mit der DB Regio geplantes Werkstattgespräch wurde jetzt angesichts des Streiks der Lokführer zunächst abgesagt. 

Noch kein Anleger am Schnatermann

10. August: Es sollte eigentlich ab Mitte August wieder möglich sein, dass am Schnatermann Fahrgastschiffe anlegen können und dürfen. Dazu sollten die Fähranleger von Gehlsdorf  für den beliebten Ausflugsort verwendet werden. (aalglatt berichtete)

Bei Hafenrudfahrten ist zu beobachten, dass an den Fähranlegern zwischen Rostocker Stadthafen und Gehlsdorf kräftig gebaut wird. Aber... am Schnatermann tut sich bisher nichts.

Reeder Reinhard Kammel, der mit seiner kleinen Dampferflotte dort festmachte und mit der  gleichnamigen Ausflugsgaststätte zur Freude seiner Gäste kooperierte, sieht es gelassen: "Kar, wird auch dieses nun verspätete Vorhaben auf Corona geschoben.Aber das wird schon. Nun haben wir solange nicht am Schnatermann festgemacht, wenn es dann wenigstens gleich zum Start in die neue Saison 2022 klappt, würde ich mich sehr freuen." 

Also, liebe Ausflügler, wieder rauf aufs Fahrrad auch im Herbst, um am Schnatermann entspannen zu können.                                                Monika Kadner

Bauernregel: St. Laurentius 

10. August: Ist das Wetter zu Laurenzi schön, lässt ein guter Herbst sich sehn.
 
Gutscheinaktion: Warnemünder solidarisch mit Flutopfern

26.Juli: „Wir können die Hände nicht in den Schoß legen, uns glücklich über gute Umsätze freuen, weil so viele Urlauber im Ort sind. Im Süden der Republik stehen tausende Menschen vor einem Nichts. Wir möchten helfen!“, sagt der langjährige Gastronom Klaus Schwertfeger von der „Hafenliebe“ und ergänzt gleich noch: “Als es uns schlecht ging, viele Gewerbetreibende im Ort nicht wussten, wie es im Sommer weitergehen soll, kamen finanzielle Hilfen vom Land und aus Berlin. Wir möchten Betroffene aus dem Katastrophengebiet ganz persönlich zu uns einladen.“

Steve Zimmermann, der in der Seestraße in seiner Samba-Bar Cocktails mischt, setzt noch einen Akzent drauf:  "Warnemünde ist ein touristischer Standort. Zu uns kommen Gäste von überall her. Mir ist es ein sehr emotionelles Anliegen, mal etwas zurück geben zu können und Gastfreundschaft sehr konkret zu zeigen.“

DIE IDEE: Restaurants, Hotels, Pensionen, Einzelhandelsgeschäfte, kurz jeder, der möchte, reicht Gutscheine aus, die dann im Herbst oder Winter oder im nächsten Frühjahr eingelöst werden können, wenn langsam wieder Leben zurück kehrt in die vom Unwetter betroffenen Gebiete.

„Wenigstens für ein paar Tage bieten wir den Menschen Erholung an unserer schönen Ostseeküste an", so der 32jährige Barkeeper, der die Organisation der Gutscheinaktion in die Hand genommen hat und den jeder erreichen kann unter der Rufnummer 0381/2079568; cocktails@samba.bar

Beide Gastronomen werden sich mit dem Organisationszentrum für die Katastrophenhilfe in Verbindung setzen und selbst die Gutscheine vor Ort übergeben.

Fünf Gutscheine für je 50 Euro legte die „Hafenliebe“ in die Spendenkasse. Fünf Gutscheine je 50 Euro kommen von der Samba Bar.  M.K.

Ein Schutz vor dem Schwalben-Schiet

26.Juli: Die Schwalben ließen sich nicht stören bei ihrem nun schon zweiten Brüten, als Tischlermeister Harald Klöcking über dem Eingang des Möbelhauses „Wohnen Exklusiv“ in der Georginenstraße/Ecke Alexandrinenstraße eine „Schwalbentoilette“ anbrachte.  Die Rauchschwalben, die sich hier in zwei Nestern wohl fühlen, kleckerten doll auf die schöne alte Fassade und auch auf die Köpfe der Kunden. Christine Bornholdt wollte zu keinem Zeitpunkt der Schwalbenansiedlung die Nester zerstören  „Das wäre ja im Frühjahr ein Leichtes gewesen. Doch ich habe mich so gefreut, als die Schwalben kamen. Sie haben uns bis jetzt so viele Insekten weggefressen, vor allem die Mücken – und bringen sie nicht auch Glück ins Haus?!“ zwinkert die Inhaberin des Polstermöbelhauses, die ganz glücklich ist, dass auch Nachbar Dieter Siewert ihr schon helfen wollte, damit Haus und Kunden geschützt sind, wenn besonders die Schwalbenkinder aus dem Nest schietern. 

Viele Warnemünder schützen diese flinken Glücksbringer. Allein die Familie des Tischlermeisters Klöcking, beherbergt mehrere Nester von Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauerseglern, die Jahr um Jahr wieder nisten, brüten und mit viel Flugeifer ihre Jungen aufziehen.  M. K.    

Unfall im Rostocker Fahrwasser

17. Juli: Heute befuhr ein Vermessungsschiff unter luxemburgischer Flagge das Fahrwasser Rostock einlaufend in Richtung Seehafen. Auf Höhe der MV Werften kam das Schiff nach Westen von der Richtfeuerlinie ab und gegen  7 Uhr außerhalb des Fahrwassers an Grund fest. Die Besatzung blieb unverletzt, eine Leckage konnte nicht festgestellt werden. Das Schiff kam aus eigener Kraft frei und konnte am avisierten Liegeplatz im Seehafen festmachen.
Die anschließende Seeunfallaufnahme an Bord erfolgte durch Kräfte der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock. Nach ersten Ermittlungen war ein Navigationsfehler der Schiffsführung unfallursächlich. Ein technischer Defekt lag nicht vor. Die Dienststelle Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehr wurde verständigt und verfügte bis zur Besichtigung des Schiffsbodens und Bestätigung der Klassifikation die Festlegung des Schiffes.

Vermisster Badegast scheinbar wohlauf

17. Juli: Die Suche nach dem in den gestrigen Nachmittagsstunden vermissten Schwimmer wurde eingestellt. In den Abendstunden meldete sich bei der Polizei eine Bürgerin und teilte mit, dass sie gegen 16  Uhr mit einem etwa 40jährigen Schwimmer gesprochen hat, der seine Sachen gesucht und nicht mehr gefunden hat. Die von der Frau  gegebene Personenbeschreibung stimmte mit der Beschreibung des vermissten Schwimmers überein, auch die Örtlichkeit passte. Die Polizei bedankt sich bei allen an der Suche beteiligten Personen

Große Suchaktion: Badegast vermisst

16. Juli: Heute um 16:36 Uhr wurde die Polizei über den Fund von herrenloser Bekleidung am Strand von Warnemünde  im Bereich der Kurhausstraße am Strandaufgang 10 informiert. Zuvor soll ein etwa 40-jähriger Mann diese um 13 Uhr dort abgelegt haben und zum Baden in die Ostsee gegangen sein. Der Mann ist mit einer schwarzen Badeshort bekleidet. Durch Rettungskräfte und die Polizei erfolgte daraufhin die land- und seeseitige Absuche des Bereiches. Dabei sind Boote der Berufsfeuerwehr Rostock, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock zum Einsatz gekommen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

Die bisherigen Suchmaßnahmen führten nicht zum Auffinden des Eigentümers der Bekleidung. Wer hat den beschriebenen etwa 40-jährigen Mann gesehen? Hinweise bitte an das Polizeirevier Rostock Lichtenhagen unter der Telefonnummer 0381 7707-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Schilder der Rotarier und Lions 

12, Juli: Drei Schilder, die auf das Wirken des Warnemünder Rotary Clubs und des örtlichen Lions Clubs hinweisen, sollen an gut sichtbaren, aber die Sicht nicht behindernden Stellen im Ostseebad aufgestellt werden. Über dieses Vorhaben informierte Rotarier Alexander Prechtel die Mitglieder des Ortsbeirates. Es sei als Auszeichnung zu sehen, dass zwei renommierte internationale Serviceclubs, die für ihre Weltoffenheit bekannt sind, mit ihren Namen für Warnemünde stehen.

Mathias Ehlers, Vorsitzender des Umweltausschusses, sagte: Tu Gutes und rede darüber. Tatsächlich gibt es viel Gutes zu berichten. Beispielsweise hat der Lions Club die Finanzierung des neuen Bewegungsparcours im Kurpark unterstützt, derweil die Rotarier das aktuelle Projekt Brunnen auf dem Kirchenplatz in ihre Hände genommen haben.

Der Ortsbeirat sprach sich mehrheitlich für die Aufstellung der Schilder, die etwa die Größe von Verkehrsschildern haben sollen, aus.

Bauernregel: Siebenbrüder

10. Juli: Der Festtag der Siebenbrüder (Felicitas und ihre Söhne, frühchristliche Märtyrer)  ist am 10. Juli. Auch zum Siebenbrüder-Tag gibt es mehrere sogenannte Bauernregeln: 

  • Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach.
  • Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben.
  • Wenn sich die sieben Brüder sonnen, kommt sieben Wochen Wonnen.
  • An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen.

Salzwassereinbruch hilft der Ostsee wenig

7. Juli. Mithilfe von Detailanalysen an Wasser- und Sedimentproben aus dem Gotlandbecken gelang es Warnemünder Geowissenschaftlern, die geochemischen Prozesse nachzuverfolgen, die nach dem Jahrhundert-Salzwassereinbruch von 2014/2015 abliefen, informiert das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde. Das Fazit der Forscher: Selbst sehr große Mengen an sauerstoffhaltigem Wasser bringen nur geringe und vorübergehende Verbesserungen für die Nährstoffsituation in der zentralen Ostsee.

AIDAsol bis 9. Oktober ab Warnemünde

6. Juli: AIDA Cruises verlängert die Ostseekreuzfahrten mit AIDAsol ab Warnemünde bis Anfang Oktober. Für die siebentägigen Reisen mit Besuch der schwedischen Hauptstadt Stockholm sowie von Visby und Göteborg sind zusätzliche Abfahrten am 25. September 2021 und am 2. Oktober 2021 ab sofort buchbar. In allen Häfen bietet AIDA Cruises organisierte Ausflüge an. In der schwedischen Hauptstadt bleibt das Schiff auch über Nacht. 

Am 9. Oktober 2021 verabschiedet sich AIDAsol aus Warnemünde und nimmt via Stockholm, Visby (Insel Gotland) und Göteborg Kurs auf Hamburg. Von der Hansestadt aus geht es für AIDAsol am 16. Oktober 2021 auf eine 40-tägige Reise in die Karibik. Am 1. Juli 2021 hatte AIDA Cruises mit AIDAsol die Kreuzfahrtsaison in Warnemünde eröffnet.  Noch bis zum 15. Juli 2021 ist Warnemünde immer donnerstags und sonntags Start- und Zielhafen für drei- bzw. viertägige „Ahoi Touren", die zunächst in die schwedische Metropole Göteborg oder zur Insel Gotland nach Visby führen. Ab 18. Juli 2021 stehen die sechs- und siebentägigen Ostsee-Rundreisen ab/ bis Warnemünde auf dem Programm.

Sobald weitere Destinationen in der Ostsee wieder für den Kreuzfahrttourismus öffnen, plant AIDA Cruises seinen Gästen auf den Reisen auch den Besuch weiterer Häfen zu ermöglichen. Information und Buchung im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 oder auf www.aida.de.

Robbenbaby Anton wird aufgepäppelt

4. Juli: Das kleine Robbenbaby, das am Strand von Markgrafenheide ohne seine Mutter gefunden wurde, hat nach einem Gesundheitscheck in der Tierklinik Pflegeeltern in der Robbenstation auf der Hohen Düne gefunden. Die Wissenschaftler wollen den kleinen, arg geschwächten Zwerg, wie sie sagen, mit reichlich Futter und ganz viel Liebe aufpäppeln. Auch einen Namen haben sie für die Robbe mit den großen Kullteraugen schon gefunden: Anton. Da der Kleine viel Ruhe benötigt, können ihn die Besucher des Robbenzentrums derzeit leider nicht bestaunen. Die Robbenstation hat übrigens auch während der Warnemünder Woche geöffnet. Wer auf der Ostmole unterwegs ist zum Schiffegucken, kann seine Schritte gern auch zum Forschungsschiff lenken und vom Sonnendeck aus die Tiere beobachten. Einen Testnachweis benötigt man nicht, nur eine Maske. 

Bauernregel: St. Ulrich

4. Juli: Regen am St.-Ulrich-Tag macht die Birnen stichig und mad.

Per Urlaubs-Express in die Schweiz

3. Juli: Ein erster Nachtzug aus der Schweiz erreicht heute die Ostseeküste und hält nun auch in Rostock. Pünktlich zum Sommerbeginn mit dem Abflachen der Pandemiekurve startet auch der Tourismus wieder durch. Der Nachtzug ist eine bequeme und klimafreundliche Alternative zum Reisen. Er startet in Lörrach und fährt über Basel (Schweiz) mit Stopps u.a. in Frankfurt (Main) Süd, Hannover und Hamburg weiter auf die Insel Rügen nach Binz.

Senator Holger Matthäus begrüßte Melanie Gerike, die die Premierenfahrt gebucht hatte, und Niko Maedge, Geschäftsführer der Train4you Vertriebs GmbH, in Kassebohm. „Ein großes Dankeschön gilt dem  Anbieter und allen Beteiligten, dass die ersten Pläne, mit dem Urlaubsexpress UEX 1878 an Rostock vorbeizufahren, doch noch geändert wurden“, so der Senator.

Sonnabends und sonntags kommt der Nachtzug um 8.56 Uhr aus der Schweiz in Rostock-Kassebohm an. In die Gegenrichtung fährt der Zug um 19.59 Uhr ab Rostock-Kassebohm wieder zurück. Ab 2022 ist dann geplant, den Rostocker Hauptbahnhof direkt anzufahren. Vielleicht rollt der Express dann auch bis Warnemünde. Der Senator abschließend: „Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wünscht dem Urlaubsexpress allzeit gute Fahrt und immer zufriedene Passagiere! Herzlich willkommen!“

Bauernregel: Mariä Heimsuchung

2. Juli: Geht Maria übers Gebirge nass, bleiben leer Scheune und Fass. 

Ausstellung: vor 135 Jahren Fährverbindung nach Gedser eingerichtet

30. Juni: Rostocks OB Claus Ruhe Madsen besucht morgen die süddänische Partnerkommune Guldborgsund und eröffnet im Lokschuppen von Gedser gemeinsam mit dem dortigen Bürgermeister John Braedder die Ausstellung „Gedser- Warnemünde-Rostock – früher – heute – in der Zukunft“. Die von der Reederei Scandlines zusammengestellte Ausstellung gibt einen Überblick über die  vor 135 Jahren eingerichtete Fährverbindung. Außerdem ist eine Schienenbusfahrt auf der Gedser-Bahnlinie geplant. 

Die Fährlinie zwischen Warnemünde und Gedser besteht seit dem 26. Juni 1886 und löste die seit 1873 existierende Postdampfer-Verbindung zwischen Rostock und Nykøbing /Falster ab. Zwischen 1903 und 1995 fungierte sie als Eisenbahnfährverbindung und war die älteste deutsche Fährverbindung nach Skandinavien und die erste internationale Eisenbahnfährverbindung. In Warnemünde gab es Anschluss an die Lloydbahn über Rostock nach Berlin, in Dänemark war sie über die Bahnstrecke Gedser - Nykøbing mit Kopenhagen verbunden.

Am 25. September 1995 wurde der Verkehr zwischen Warnemünde und Gedser eingestellt. Manch ein Warnemünder wird sich noch an diesen Tag erinnern, als die Fährverbindung im Ostseebad symbolisch zu Grabe getragen wurde. Seither machen die Fährschiffe im Rostocker Überseehafen fest, wo in den vergangenen Jahren in die Zukunft der Fährlinie kräftig investiert worden ist. Der An- und Ablegeprozess funktioniert weitgehend vollautomatisch. Von der Reederei Scandlines wurden die Hybridfähren  M/F Copenhagen und M/F Berlin in Dienst gestellt. Auch das Fährterminal in Gedser wurde modernisiert, um die Verbindung über die Ostsee noch leistungsfähiger zu machen. Davon profitieren Rostock als Logistikdrehscheibe im Ostseeraum, aber auch Süddänemark. In Nykoebing/Falster entstand eine neue Ortsumfahrung als Teilstück der E55. Dies brachte insbesondere für den Lkw-Verkehr Erleichterungen und hat den Anschluss zur Autobahn auf dänischer Seite flüssiger gestaltet.

Die Kooperation zwischen beiden Regionen wurde durch die Interreg-Projekte „Baltic Gateway“, „Scandria“ und „Interface“ der Europäischen Union gefördert. Dank dieser Unterstützung konnte ein regelmäßiger Busshuttleverkehr mit dem „Easy-Way-Ticket“ zwischen dem Rostocker Hauptbahnhof und dem Bahnhof Nykøbing eingerichtet und so die Fährnutzungen für Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs erheblich erleichtert werden.

 Bauernregel: Siebenschläfer

27. Juni: Wenn's an Siebenschläfer gießt, sieben Wochen Regen fließt. Da Regen nicht in Sicht ist, haben wir Aussicht auf einen tollen Sommer!

Der Siebenschläfer ist übrigens ein christlicher Gedenktag. Nach alten Überlieferungen sind im Jahre 251 sieben Jünglinge auf der Flucht vor der Christenverfolgung in einer Höhle eingeschlafen, die zugemauert wurde. Am 27. Juni 446 fand man die Christen. Lebend! Leider sollen sie dann kurz darauf gestorben sein. Und zwar vom Glorienschein der Heiligkeit umgeben. 

Robbenstation lädt wieder ein

26. Juni: Zu einem Besuch lädt das Marine Science Center auf der Ostmole nun wieder ein. Besucher können vom Sonnendeck des Institutsschiffs die wissenschaftliche Arbeit und das tägliche Training mit den Robben verfolgen. Während der Öffnungszeiten täglich von 10 bis 16 Uhr finden für alle Besucher um 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr etwa 20-minütige Einführungsvorträge statt. Hunde dürfen nicht mit an Bord. Und auch das Essen ist nicht erlaubt. 

AIDAprima seit heute am Netz

Seit 13 Uhr wird das Schiff über die neue Landstromanlage im Regelbetrieb mit Elektroenergie versorgt

25. Juni: Am heutigen Freitag wurde das Kreuzfahrtschiff AIDAprima erstmals an die neue Landstromanlage in Warnemünde angeschlossen, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Die AIDAprima ist damit der erste Kreuzliner, der ganz regulär die Möglichkeiten der neuen, emissionsfreien Stromversorgung aus dem Rostocker Stromnetz nutzt.

Die AIDAprima befindet sich bereits seit dem 1. Juni in Rostock und liegt seitdem am Warnemünde Cruise Center. Grund für den Aufenthalt im Seebad sind die anstehenden Saisonvorbereitungen für den Kreuzfahrtstart. Ab dem 10. Juli 2021 plant AIDA Cruises ab Kiel siebentägige Kreuzfahrten mit dem Schiff, die bis 23. Oktober 2021 angeboten werden. In Warnemünde plant AIDA Cruises den Kreuzfahrt-Neustart schon am 1. Juli 2021. AIDAsol wird dann bis Ende September ab Rostock-Warnemünde zu verschiedenen drei-, vier- und siebentägigen Kurzreisen starten.

Neben den logistischen Vorbereitungen (Servicearbeiten, Proviantierung... ) wurden auch die letzten land- und schiffsseitigen Anpassungen sowie die erforderlichen Tests und Zertifizierungen für die Nutzung der Landstromanlage durch AIDAprima vorgenommen. Diese sind jetzt abgeschlossen, sodass das Schiff seit heute um 13 Uhr über die Landstromanlage im Regelbetrieb mit Elektroenergie versorgt wird und die dieselbetriebene Stromversorgung vom Bordnetz genommen werden konnte. Damit entfallen vor Ort in Warnemünde alle Emissionen von Luftschadstoffen und Lärm, die beim sonst üblichen Weiterlaufen der Schiffsaggregate zur bordeigenen Stromversorgung entstehen. Der Strom für die Anlage, die zwei Stadtteile wie Warnemünde mit Elektrizität versorgen könnte, wird aus Wasserkraft gewonnen. Es handelt sich dabei um zertifizierte erneuerbare Energie, die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Warnemünde ist somit vollständig klimaneutral.

Nachgefragt:

Verkehrschaos in der Alexandrinenstraße

25. Juni: Immer wieder Stein des Anstoßes, die Alexandrinenstraße. Die Anwohner des nördlichen Endes hatten vor zwei Jahren in hitziger Debatte den anwesenden Ortsbeiratsbeiratsvorsitzenden darum gebeten, Abhilfe für den unerträglichen Lärm zu schaffen, der durch enormes Verkehrsaufkommen in ihrer kleinen Straße, der Achterreg, entstanden ist. Eine Bepollerung zwischen Georginenplatz und Am Leuchtturm erfolgte zum Ende vergangenen Jahres.

Die Freude aller Anlieger war groß. Endlich mehr Ruhe. Doch nun ist der Ort wieder voller Menschen, unzählbaren großen und kleinen Fahrzeugen. Die Bewohner der Alex raufen sich die Haare. Trotz der eindeutigen Beschilderung als Einbahnstraße und Fußgängerzone mit entsprechenden Verkehrszeichen, fahren fortlaufend, ja im Minutentakt, Autos und Lkw entgegengesetzt der Einbahnstraße. Nicht selten ist die Straße verstopft, es geht nicht mehr vor und nicht zurück. Hauchdünn wird an Häuserwänden entlang geschrammt. „Dass es noch nicht zu einem großen Unfall gekommen ist, grenzt an Wunder!“ sind sich die Bewohner einig. Sogar Schläge sind einem Bürger angeboten worden, der einen Kraftfahrer auf falsches Fahren hinwies.      

Die Bewohner sind ungehalten und baten die Redaktion aalglatt um Hilfe. Hier die von uns gekürzte Antwort aus dem Tiefbauamt.

Als ergänzende Maßnahme zur Sicherung der Fußgängerzone gegen illegales Befahren sind die Zufahrten sukzessive mit versenkbaren Polleranlagen abgesichert worden. So heißt es.. … „Als nächster notwendiger Schritt ist die Errichtung einer Versenkpolleranlage an der Zufahrt zur Kirchenstraße – vom Kirchenplatz kommend – vorgesehen. Die Planung dazu erfolgt 2021/22, so dass mit der baulichen Umsetzung 22022/23 gerechnet wird….

Die Beschilderung ist schon jetzt eindeutig. Wenn diese ignoriert wird, hilft auch keine zusätzliche Beschilderung. Verkehrswidriges Verhalten ist dadurch auch nicht zu minimieren.“

Alles klar – von Rostock aus gesehen! Aber die Praxis sieht leider anders aus! M. K.

AIDAcara geht, AIDAcosma kommt

23.Juni: Die Erfolgsgeschichte von AIDA Cruises begann am 7. Juni 1996 mit der Taufe des ersten AIDA Schiffes, der heutigen AIDAcara. Mit dem Konzept des Clubschiffs läutete das Unternehmen vor einem Vierteljahrhundert eine neue Ära des Urlaubs auf dem Wasser ein. Heute ist AIDA Cruises Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland. Noch in diesem Jahr wird AIDA Cruises seinen erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen und mit der Indienststellung von AIDAcosma, dem zweiten Kreuzfahrtschiff das mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird, einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur emissionsneutralen Kreuzfahrt in 2040 erreichen. Dieser weitere Kapazitätszuwachs gibt dem Unternehmen die Möglichkeit die Flottenstruktur, insbesondere mit Blick auf die Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele, zu optimieren.  Daher hat AIDA Cruises entschieden, AIDAcara, nach 25 Jahren Dienstzeit in den kommenden Wochen an einen neuen Eigentümer zu übergeben.Die aktuell mit AIDAcara geplanten Reisen werden von anderen Schiffen der AIDA Flotte übernommen. Wie das Unternehmen informiert, werden betroffene Gäste zeitnah zu weiteren Details informiert. 

Kein Votum für Geschwindigkeitsmesser

23. Juni: Gerade hat der Ortsbeirat aus dem ihm zur Verfügung stehenden Budget fast 6000 Euro für den Bewegungs-Parcour im Kurpark bereit gestellt, da gibt es schon neue Begehrlichkeiten. Annette Boog von der Bürgerinitiative "Rettet den Küstenwald" bat die Mitglieder des ehrenamtlichen Gremiums,  zwei Geschwindigkeitsmessgeräte zu finanzieren. Die darauf zu sehenden Smilys  sollten in der Parkstraße Autofahrern ein Lächeln bei Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit schenken. Oder eben traufig gucken. Ziel: Sicherheit erhöhen.  Die Ortsbeiratsmitglieder Rainer Milles und Robert Buhse plädierten dafür, den Antrag an das dafür zuständige städtische Amt zu richten. Zudem bleibe die Frage, ob auch die Geschwindigkeit von Fahrrädern gemessen werde. Denn dank der Unterstützung durch einen Motor seien manche Drahtesel mit mehr als 30 km/h unterwegs. 

Bauausschuss: Stadtverwaltung verweigert Akteneinsicht

23, Juni: Einem Bauantrag zustimmen oder nicht, das fällt den Mitgliedern des Bauausschusses des Ortsbeirates nicht immer leicht. Einen wichtigen Grund dafür nannte Alexander Prechterl auf der Sitzung des Ortsbeirates gestern Abend in der Halle des Rostocker Rathauses: Die Stadtverwaltung habe es abgelehnt, entsprechen Unterlagen zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen. Sie sei dazu nicht verpflichtet. Ohne entsprechendes Hintergrundwissen aber fallen Entscheidungen schwer. Deshalb wolle man sich an die Kommunalaufsicht des Landes wenden, die klären soll, ob die Ämter dem Ausschuss entsprechende Unterlagen kurzfristig ausleihen müssen. Der Ortsbeirat stimmte dem einstimmig zu. 

Kutter "Barth" hat den Strom verlassen

22.Juni. Heute kurz nach 7 Uhr verließ der marode Kutter "Barth" mit Schlepperkraft den Alten Strom. Nach Aussage der Fischer wurde er auf einen Lagerplatz in der Schonenfahrerstraße in Rostock verbracht. Dort beginnt nun erst einmal das Begutachten des traditionellen Warnemünder Fischkutters. Für Fischer Eyke Düwel, der den Stecker seines Kutters im Beisein seines Kollegen Pinnow gezogen hatte, war das ein besonderer Moment. M.K.

Mit Münzen zahlen macht das Parken günstiger

22. Juni: Vor zwei Tagen informierte uns Uschi S. aus Schwerin über ihr Problem mit einem Parkautomaten auf dem Platz hinter der Aral-Tankstelle, der sich nur mit Münzen füttern lässt. Zunächst war sie glücklich, für eine Woche parken nur 25 Euro zahlen zu müssen. Doch als sie dann den Automaten füttern wollte, nahm dieser weder Scheine noch Karten. Die Mitarbeiterinnen in den umliegenden Geschäften kennen das Problem sehr wohl, konnten aber nicht ihr ganzes Kleingeld opfern. An wechseln in Hartgeld war also nicht zu denken. Uschi S.kaufte ein Stück Seife. Clever! Doch als die Urlauberin  zurück kam, hatte sich vor dem Automaten eine Schlange gebildet. Einige Leute schimpften wie die Rohrspatzen. Weshalb nimmt der Automat nur Münzen? Wir fragten in der Pressestelle der Hansestadt nach, die unsere Frage weiter gab an Karsten Ziegler von der Firma vtp Projektmanagement.

Dieser bisherige, unschlagbare Wochenpreis von 25 Euro inklusive Mehrwertsteuer, so der Warnemünder,  ist den soliden, robusten, unzerstörbaren und einfach zu bedienenden Parkscheintautomaten geschuldet. Geräte anderer Bauweise mit vielen Möglichkeiten der Bezahlung haben ihren Preis in der Anschaffung und in der Unterhaltung beziehungswiese dem Service. Bei dem Einsatz solcher Geräte läge der Wochenpreis nicht bei 25, sondern bei weit über 40 Euro plus Mehrwertsteuer. Karsten Ziegler verweist darauf, dass sich am Automaten ein Hinweis befindet, der auf das Zahlen mit Münzen verweist. Da das aber offensichtlich bei einigen Warnemünde-Besuchern untergeht, will er nun Konsequenzen ziehen. Künftig wird der vordere Parkplatz wie ausgewiesen nur noch für Tagesparker (fünf Euro für 24 Stunden) zur Verfügung stehen. Die Dauerparker werden den hinteren Teil inklusive Shuttle  nutzen. „Unser Konzept sieht vor, dass die Fahrzeuge am Ortseingang parken, sodass der Parksuchverkehr minimiert wird“,  nennt er das Ziel.

Den längsten Tag des Jahres einfach genießen

21. Juni: Den heutigen, scheinbar unendlich langen Tag sollten wir genießen. Denn heute steht die Sonne mittags am nördlichen Wendekreis im Zenit und geht am nördlichen Polarkreis nachts nicht unter. Der heutige Tag ist in unserer nördlichen Erdhälfte also der längste Tag des Jahres, sprich die Sommersonnendwende. Nur nicht daran denken, dass nun die Tage schon wieder kürzer werden. Vielmehr auf einen tollen, ganz langen Sommer hoffen. 

Laakstraße: Gehwegschäden werden beseitigt

18. Juni: Eine ältere Dame aus der Seniorenresidenz in der Laakstraße hat mich angesprochen. Sie beklagt, dass die Senioren mit ihren Rollatoren nicht mehr sicher auf den Bürgersteigen voran kommen. Seit den Baumaßnahmen rund um die Warnemünder Mühle seien die Bürgersteige in einem miserablen Zustand. Das Quartier ist längst bezogen, aber weder Bauherren noch Baubetrieb scheren sich um die von ihnen verursachten Stolpersteine, die Schäden im Gehweg.

Wir fragten nach im Tiefbauamt und erfahren: Nach telefonischer Rücksprache des Tiefbauamtes mit dem Bauleiter von BB-Projekt sagte dieser zu, aufgetretene Schäden im Gehwegbereich bis zum 25.Juni 2021 zu beseitigen. Im Straßenbereich konnten keine Schäden im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen festgestellt werden. Es fragte nach: Monika Kadner

Strände bis zum späten Abend gut gefüllt

17. Juni: Die Uhr ist 20.30 Uhr und das Thermometer zeigt noch stolze 27,5 Grad. An den Stränden herrscht noch immer reger Betrieb, die Parkplätze sind noch immer gut gefüllt. An den Bushaltestellen haben  sich viele Nach-Hause-Fahrer eingefunden, die hoffen, mit dem nächsten Bus mit fahren zu können. Morgen soll es mindestens genau so heiß wie heute werden.. Die Sonne gilt es mit Vorsicht zu genießen. Ebenso wie ein Bad in der Ostsee. damit der Kreislauf überhaupt noch mit spielt. 

Toilettencontainer im Seebad eingetroffen

16. Juni: Es ist 8.10 Uhr. Rechtzeitig und wie angekündigt (aalglatt berichtete) erreichte der Schwerguttransport bereits vor Mitternacht unser Ostseebad mit den dringend benötigen Toiletten. Seit den frühen Morgenstunden ist nun schwere Technik dabei, die Toilettencontainer am Strandaufgang 3 und 1 auf die vorgefertigten Fundamente mit allen benötigten Anschlüssen einzuschweben. Laut Plan werden diese Sanitäranlagen am 1.Juli frei gegeben. Ob die Techniker eventuell den Termin vorziehen? Denn die Nöte all der vielen Strandbesucher, die  bei der Montage zu schauen,  sind oft groß. Deshalb warten sie sehnlichst auf zivile Möglichkeiten, ihre ureigensten Toilettenprobleme lösen zu können. Wir hoffen mit den Touristen, aber auch Einheimischen! Foto/Text: M.K.

Selten: Seesterne im Seetang

16. Juni:Nach dem Sturm am vergangenen Wochenende ist viel Seetang angeschwemmt worden. Zur Freude der Kinder und auch manch Erwachsenem befinden sich darin viele Seesterne, die ansonsten bei uns nicht sehr oft anzutreffen sind. Meeresbiologen erklären die Funde des "Gemeinen Seesterns" mit seinen fünf Armen so, dass wahrscheinlich mit Wind und Wellen Salzwassereinbrüche von der Nordsee erfolgt sind und die kleinen Stachelhäuter an unseren Strand und die See gespühlt haben.M.K. 

Traditionelle Mittwochs-Regatta wieder auf Kurs

14 Juni: Der Warnemünder Segelclub startet erstmals am kommenden Mittwoch, 16. Juni, um 18.25 Uhr zur traditionellen Mittwochsregatta versetzt nach Segelklassen und zum bekannten Dreieckskurs in Richtung Wilhelmshöhe. Hier befindet sich auch die Wendemarke, die jeder Segler passieren muss. Wer mittwochs einen außergewöhnlichen Sonnenuntergang mit einer Kulisse von rund 30 seegängigen Segelyachten erleben möchte, sollte sich dieses unvergleichliche  Bild vom Strand aus, vielleicht mit einem Prosecco, nicht entgehen lassen. M.K.  

12. Haikutter-Regatta für Segelfans

12. Juni: Ein spannender Segelwettbewerb auf ganz besonderen Schiffen findet am 4. August und damit am Tag vor der Hanse Sail statt: Die 12. Haikutter-Regatta, die vom dänischen Nysted nach Rostock führt. Nach der Fährüberfahrt von Rostock nach Gedser (Treffpunkt um 5 Uhr)  geht es per Bus nach Nysted, wo die Segelfans gegen 9  Uhr die Haikutter besteigen. 11.30 Uhr erfolgt der Start. Je nach Wetterlage treffen die kleinen, wendigen Fischkutter am späten Nachmittag oder frühen Abend in Rostock ein. Der Reisepreis beträgt 105 Euro. Buchungen nimmt die Tall-Shipp-Buchungszentrale unter der Rufnummer 0381 381 2975 oder per E-Mail an buchungen@hansesail.com entgegen. 

 
Gelbe Ostsee: Kiefern- und Rapspollen

11. Juni: Seit Tagen schauen die Strandgäste skeptisch in Richtung Ostsee. So mancher möchte sich bei diesen Termperaturen gern abkühlen, doch er traut sich angesichts der gelb-weißen Brühe nicht ins Wasser. Entwarnung gibt das Warnemünder Leibniz-Institut für Ostseeforschung. Bei dem gelblichen Teppich, so haben Untersuchungen sprich Wasserproben ergeben, handele es sich um ungefährliche Kiefer- und Rapspollen. Damit steht einem erfrischenden Bad bei etwa 15 Grad Wassertemperatur eigentlich nichts im Wege.

 Bauernregel: St. Barnabas

11. Juni: Regen an Sankt Barnabas währet 40 Tage ohne Unterlass.

Der Leuchtturm öffnet!

9.Juni:  Alle zwölf ehrenamtlichen Leuchtturmwärter stehen seit Tagen unruhig bei Fuß, denn sie konnten bis jetzt „ihren“ Leuchtturm nicht für Besucher öffnen. Am kommenden Montag, am 14. Juni um 10 Uhr, ist es nun endlich soweit: Die Männer schließen die Tür für den Besuch auf den fast 37 Meter hohen Turm auf. Auf Grund der Corona-Regeln werden alle diejenigen Leuchtturmmänner des Fördervereins wieder an der Kasse sitzen, die zweimal geimpft und 14 Tage ohne Symptome sind. In ihren schmucken Uniformen werden sie Groß und Klein auf den 123-jährigen Turm lassen -  allerdings dürfen mmer nur zehn Besucher auf einmal hoch kraxeln.

Wer auf den Einlass wartet, der muss keine Langeweile haben. Die Leuchtturmmänner sind wandelnde Lexika und erzählen zwar manches Döntje,  aber auch viel Wissenswertes über ihren Turm. Der Besucher erfährt, dass es 135 Stufen zu erklimmen gilt, wenn man bis zur oberen Laterne mit dem tollen Ausblick möchte. Oder, dass kein echter Leuchtturmwärter mehr hier Dienst tun muss, da bereits 1978 alles automatisiert wurde. Er erfährt aber auch, dass der Turm noch heute ein wichtiges Seezeichen mit seiner typisch Warnemünder Kennung ist, die bis zu 24 Seemeilen den Schiffen signalisiert, dass sie Rostock-Port ansteuern. Monika Kadner

Immer wieder DAS Toilettenproblem

Zwei neue WC-Anlagen ab 1. Juli endlich nutzbar

3 Juni: Der Strand füllt sich, die Strandkörbe sind fast ausgelastet, doch immer noch fehlen die zwei bis Ende Mai/ Anfang Juni von der Tourismuszentrale versprochenen neuen Toilettenanlagen an den Strandaufgängen 1 und 3. Viele Tagesbesucher und natürlich auch wir Einheimischen reagieren mit Unbehagen. Ein zivilisierter Strandbesuch, ein Bummeln auf der Promenade ist oft mit „Augen-Ausgucken“ nach der nächsten Toilette verbunden.

Aus der Stadtverwaltung ist zu erfahren, dass heute die Statik für die beiden Toilettenanlagen abgenommen wird, ehe morgen die Bodenplatten gegossen werden können. Diese Platten müssen anschließend aushärten. Am 16. Juni gehen aus Mitteldeutschland per Schwertransport dann die Toilettenanlagen zu uns an die Ostsee auf Reisen, die mithilfe eines Krans in die vorgefertigte Baugrube eingesetzt werden. Die Abwasserrohre werden dann an das städtische Abwassernetz angeschlossen. Regenwasser versickert vom Gründach der Toiletten aus vor Ort. Pflasterungen rund um die Standorte und Funktionstests schließen sich an,  ehe am 1.Juli (!) endlich die neuen Toiletten benutzt werden können. 

Axel Pool, in der Stadtverwaltung verantwortlich für die Toilettenanlagen, erklärt: „Es gab durch die vielen Einschnitte in Lieferketten auch hier Probleme. Wir möchten aber ein fertiges Produkt abliefern, deshalb als Termin der 1. Juli für beide Standorte an den Strandaufgängen 1 und 3. Übrigens sehen die neuen Toiletten genauso aus, wie jene am Strandaufgang 16 zwischen Hotel Neptun und Hotel Stolteraa.“  Monika Kadner

Ab Freitag zwei weitere Schnelltestzentren

3. Juni: Zwei weitere Schnelltestzentren in Warnemünde sowie in Markgrafenheide hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde in Kooperation mit der Bürgerschnelltest Rostock GbR aufgebaut. Damit können in den Seebädern mehr als 2.500 Testungen pro Tag durchgeführt werden. Die neuen Zentren nehmen morgen ihre Arbeit auf.

Die bestehenden Warnemünder Testzentren am Kirchenplatz sowie auf dem Leuchtturmvorplatz werden durch einen weiteren Standort auf der Promenade zwischen dem aja-Resort und Hotel Neptun ergänzt. Für Gäste der östlichen Seebäder steht ein neues Testzentrum auf dem Campingplatz Markgrafenheide zur Verfügung.

Die Anmeldung für die Tests erfolgt unkompliziert über das Online-Portal unter https://www.buergertest-rostock.de/. Nach der Buchung eines Termins erhält der Testwillige eine Bestätigungsmail mit den zusammengefassten Daten. Die Wartezeit nach dem Test entfällt. Das Ergebnis wird bequem per E-Mail gesendet.

Das Personal im Testzentrum auf dem Leuchtturmvorplatz nimmt die Corona-Tests täglich von 10  bis 20  Uhr ab. Die Testzentren auf dem Kirchenvorplatz und vor dem a-ja-Resort in Warnemünde sowie auf dem Campingplatz Markgrafenheide sind jeden Tag von 10  bis 16  Uhr geöffnet.

Neben den eigens dafür errichteten Testzentren bieten auch die Mühlen- und die Detharding-Apotheke kostenfreie Corona-Schnelltests in Warnemünde an. Nähere Informationen dazu sind unter https://www.apotheke-warnemuende.de/aktuelles.htm bzw. http://www.detharding-apotheke-warnemünde.de/ abrufbar.

Die kostenfreien Schnelltests sind Teil der von der Landesregierung beschlossenen Strategie für einen sicheren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktueller Verordnung ist eine Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern nur mit negativem Corona-Test möglich. Gäste, die in Einrichtungen mit Gemeinschaftsräumen untergebracht sind, benötigen zudem alle 72 Stunden einen jeweils neuen negativen Test. Auch die Nutzung von Indoor-Angeboten erfordert einen aktuellen Nachweis. Zusammen mit den Hygienekonzepten, der flächendeckenden Kontaktnachverfolgung mit der luca-App und der fortschreitenden Impfkampagne gewährleistet die Konzeption einen sicheren Aufenthalt für alle Gäste und Einheimischen.

Stadtbibliothek wieder geöffnet/ Korb- und Maskenpflicht 

3. Juni: Seit Monatsbeginn ist die Rostocker Stadtbibliothek und damit auch die Warnemünder Lesehalle wieder für den Publikumsverkehr zu den üblichen Zeiten geöffnet. Nutzer dürfen wieder selbst an die Regale und sich nach Herzenslust Medien aller Art aussuchen. Die Öffnung ist an eine dauerhafte Landesinzidenz von unter 40 gekoppelt. In der Haupt- und den Zweigstellen gelten weiterhin Korb- und Maskenpflicht. Ein längerer Aufenthalt in den einzelnen Einrichtungen, die Nutzung des Internets und Lektüregelegenheiten sind in dieser Phase leider noch nicht möglich.

Sommercafé im Lichtenhäger Pfarrgarten

2. Juni:: Die Meteorologen versprechen für morgen einen Traumtag. Wer Zeit und Lust hat, sollte sich aufs Fahrrad schwingen und über Diedrichshagen und Elmenhorst nach Lichtenhagen Dorf radeln. Denn dort lädt ab sofort jeden Donnerstag bis Ende August jeweils von 14 bis 17 Uhr das Sommercafè im idyllischen Pfarrgarten zu einem Besuch ein. Die Organisatoren bitten angesichts der Pandemie um vorherige Platzreservierungen, die Gabriele Palm (Telefon 0157 89643534) und Conny Buck (Telefon 0172 9052363) entgegen nehmen. 

Tourist-Informationen öffnen ab morgen

1. Juni: Bevor ab 4. Juni Rostock und seine Seebäder wieder Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen dürfen, öffnen bereits morgen wieder die Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde ihre Türen mit allen Serviceangeboten. Wochentags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 15 Uhr stehen die Einrichtungen Gästen als zentrale Anlaufstelle offen. Wie gewohnt bieten die Tourist-Informationen umfassenden Service rund um den Aufenthalt in Rostock und den Seebädern. Neben der Beratung zu Sehenswertem, Ausflugstipps und Veranstaltungshinweisen können Unterkünfte über die Zimmervermittlung gebucht oder Eventtickets erworben werden.
Ab 18. Juni öffnet zusätzlich die saisonal besetzte Tourist-Information im Heidehaus Markgrafenheide. Über die bewährten Serviceangebote hinaus beraten die Mitarbeiter Gäste und Tagesbesucher bis zum 12. September vor Ort insbesondere zum Aktiv- und Individualtourismus mit den Schwerpunkten Radfahren und Wandern sowie den Thalasso-Kurwegen und halten Informationen zum Wegenetz und entsprechendes Kartenmaterial vor. Die Tourist-Informationen nutzen die luca-App zur Kontaktnachverfolgung. Dafür steht allen Besuchern ein QR-Code zum unkomplizierten Einloggen zur Verfügung. 
 
Warnemünder freuen sich auf Besuch aus Wolfsburg

1. Juni: Der SV Warnemünde Fußball freut sich im Juli auf Besuch aus Wolfsburg. Weitere Informationen unter: Sport

Mund-Nasen-Bedeckung nur noch bei Gedränge und im ÖPNV

28. Mai: Frohe Kunde: Ab morgen, Sonnabend, 29. Mai 2021, entfallen die regional für Rostock festgelegten besonderen Pandemie-Schutzmaßnahmen. Dies betrifft die generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in einzelnen Bereichen in Warnemünde, in der Rostocker Stadtmitte und in der Kröpeliner-Tor-Vorstand  sowie Regelungen zum nächtlichen Alkoholausschank und -konsum.

Die auf die Maskenpflicht verweisenden Schilder werden bis Dienstag demontiert. Dennoch wird darauf hingewiesen, gemäß Corona-Landesverordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Weitere Regelungen wie zur Maskenpflicht im öffentlichen Personen-Nahverkehr bleiben hiervon unberührt.

Schnuppertag am Konservatorium wird verschoben

27. Mai: Der geplante Schnuppertag des Konservatoriums am Sonnabend (29. Mai 2021) muss Corona bedingt auf den 21. August 2021 verschoben werden. Bereits vereinbarte Probestunden behalten zum neuen Termin ihre Gültigkeit und werden übernommen.

Auf der Homepage www.rostock.de/konservatorium sind unter „Entdecke dein Instrument“ Hörproben einiger Instrumentalangeboten abrufbar. Musikinteressierte können sich gern direkt über die Homepage oder per E-Mail unter konservatorium@rostock.de zum Unterricht anmelden.

Moderne Technik für die Feuerwehr

26. Mai: Über je ein  neues Hilfeleistungslöschfahrzeug dürfen sich die Freiwilligen Feuerwehren Warnemünde und Gehlsdorf freuen. Mehr als 940.000 Euro wurden aus dem Stadthaushalt bereitgestellt, um diese neue Rettungstechnik, die heute übergeben worden ist, zu beschaffen.

Die neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 10) können sowohl für den Brandeinsatz als auch für die Technische Hilfeleistung eingesetzt werden. Der Fahrzeugaufbau wurde auf einem Mercedes Benz Atego Fahrgestell von der Firma Albert Ziegler GmbH, Giengen, realisiert. Das für die Warnemünder Wehr gefertigte Fahrzeug verfügt über ein Allrad-Fahrgestell, während das HLF 10 für die FF Gehlsdorf auf einem Straßenfahrgestell aufgebaut wurde. Bezüglich der Beladung sind aber beide Fahrzeuge identisch: Sie verfügen über einen 2.000 Liter fassenden Wassertank sowie über einen 120 Liter fassenden Tank für Schaummittel. Des Weiteren sind auf den Fahrzeugen akkubetriebene Rettungsgeräte, Pumpen, Beleuchtungsmöglichkeiten, zwei Motorkettensägen und Wärmebildkameras vorhanden. Zusätzlich verfügen die HLF 10 jeweils über eine 360-Grad-Kamera und ein Abbiege-Assistenzsystem.

Die Rostocker Feuerwehr unterhält neben den drei Feuer- und Rettungswachen mit hauptamtlichem Personal im gesamten Stadtgebiet an sechs Standorten insgesamt fünf Freiwillige Feuerwehren, deren Kameradinnen und Kameraden sich rein ehrenamtlich engagieren.

Leuchtfeuer trägt einen Überwurf

22. Mai: Eine solide Husse hat das grüne Leuchtfeuer auf der Westmole erhalten. Der Überwurf wird nicht nur die Arbeiter am Turm vor Regen schützen, wenn sie neue Farben auftragen, sondern auch helfen, dass keine alten und neuen Farben ins Meer gelangen. Umweltschutz - auch hier wird er groß geschrieben. mk

Leben zieht ein ins ehemalige Haus des Sports

21. Mai: Ins ehemalige Haus des Sports Am Strom zieht Leben ein. Die ersten Bewohner richten sich in dem Haus, das auf eine lange, rund 200jährige Geschichte verweisen kann, häuslich ein. Hinter der denkmalgeschützten Fassade sind zwölf Miet-Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern entstanden. Sechs im ehemlaigen Haus des Sports, sechs in einem Neubau dahinter. Die alte Fassade ist das einzige, was vom Haus des Sports übrig ist. Vom Dach bis zur Bodenplatte hat die WIRO die alte Villa ausgehöhlt und Keller zugeschüttet. Während die Bauarbeiter in den vergangenen Monaten neue Wände gemauert, Stahlbetondecken eingezogen und Grundrisse angelegt haben, hat eine komplizierte Fassadenabfangung die instabile Außenwand festgehalten. Der Baugrund war miserabel. 160 Bohrpfähle mussten gerammt werden. Und wegen der beengten Verhältnisse kamen die Bauarbeiter nur in vielen kleinen Bauabschnitten voran. M.K.

Postfiliale schließt Ende August

21. Mai: Die Postfiliale 598 in der Lortzingstraße schließt zum 31. August. Darüber wurde auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informiert. Eine Nachfrage bei der Deutschen Post hat ergeben, dass der Post die Räumlichkeiten gekündigt worden sind. 

Immer wieder sonntags: Blues und Chansons

17. Mai: Endlich erklingt am Alten Strom wieder gute handgemachte Musik in einem sonntäglichen improvisierten Nachmittagskonzert.Gestern gab Jacqueline Boulanger den Auftakt mit ihren Freunden. Der Segler "Freiheit"  des Warnemünder Uwe Peters  diente als perfekte Kulisse für den Auftritt der gefragtesten Jazzsängerin des Nordens. Wieder einmal begeisterte sie die Vorübergehenden an der Bahnhofsbrücke mit Blues und Chansons. So mancher, der stehen blieb und laut Beifall spendete, erhofft sich genauso wie die Künstler endlich wieder Konzerte in festlichem Rahmen. Solange wird die Warnemünderin Jacqueline Boulanger - so Petrus mitspielt - sonntags am Nachmittag mit ihren Musikerfreunden wieder am Alten Strom anzutreffen sein. M.K.    

´╗┐Nacktbader müssen Textilfans dulden

16. Mai Die FKK-Fans ärgern sich seit Jahren darüber, dass sich bekleidete Strandbesucher ganz ungeniert in ihren Bereichen breit machen. Und von Jahr zu Jahr werden es mehr, die sich bekleidet neben Unbekleideten wohlfühlen. Das führte in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen, ja auch zu Streit. Nun wird die Strandsatzung neu formuliert.

Auf der Sitzung des Ortsbeirates für Waremünde und Diedrichshagen erfuhren die Besucher, dass das Problem gelöst werden soll. Nicht etwa durch verstärkte Kontrollen in den beiden FKK-Bereichen, sondern in dem man künftig mehr Mischgebiete ausweisen will. Touristen -  insbesondere die aus den alten Bundesländern, die Freikörperkultur aus ihren Heimatgebieten kaum kennen - wollen laut Steffen Herrmann von der Toursismuszentrale angeblich nicht so viele Bereiche mit nackten Tatsachen. Das wird die FKK-Fans, die man nach der politischen Wende immer weiter aus den Strandbereichen nahe des Ortszentrum verbannt hat, wahrscheinlich nicht freuen. Scheint da Streit vorprogrammiert? Laut der künftigen Satzung soll der Strand zwischen den Aufgängen 18 und 22b sowie 25 und 38 zum FKK-Bereich werden. Ein Mischgebiet ist zwischen den Aufgängen 23 und 25 vorgesehen. 

Ein zweiter Punkt ließ die Beiratsmitglieder ebenfalls aufhorchen. Konnte man in der bisherigen Satzung nachlesen, dass der Besuch des Strandes kostenfrei ist, heißt es nun: Jede Person hat das Recht auf Besuch des Badestrandes. Das kleine, scheinbar unbedeutende Wort kostenfrei ist verschwunden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Der Ortsbeirat, der dem Entwurf zustimmte, will, dass das Wort kostenfrei in der neuen Satzung seinen Platz findet. 

Auch die Zeit der Hauptsaison wird neu definiert. Bisher galt diese vom ersten Tag der Osterferien bis zum Ende der Herbstferien. Nun heißt es in der landesweiten Festlegung: Hauptsaison ist vom 1. April bis 15. Oktober. Obwohl gerade im Oktober die Herbstferien in manchen Bundesländern am 15. noch gar nicht zu Ende sind. Erklärung: Ab 16. Oktober beginnt laut Staatlichem Amt für Umwelt und Landwirtschaft die Sturmflutsaison. Folglich muss der Strand ab diesem Tag leer geräumt sein.

Die Bürgerschaft wird über die Strandsatzung in ihrer veränderten Form am 19. Mai entscheiden, sodass sie ab dem ersten Juniwochenende gelten könnte. Sabine Schubert

Bauernregel: Eisheilige - Kalte Sophie

15. Mai: Vor Nachtfrost Du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist.

Nun auch noch Elektroroller auf der Promenade

14. Mai: Eine Promenade ist zum Promenieren da. Wie ein Warnemünder während der Sitzung des Ortsbeirates kritisierte, sei es leider fast schon normal, dass Radfahrer auf der Bummelmeile unterwegs sind. Neuerdings kommen nach seinen Beobachtungen nun auch noch blitzschnelle Elektroroller hinzu, die die Passanten gefährden. Deren Sammelplatz sei in unmittelbarer Nähe des Hotels Neptun. Der Sache müsse Einhalt geboten werden, so seine Forderung. 

Bauernregel: Eisheilige - St. Bonifaz

14. Mai Wo Bonifaz kein Sommer, nach Sophie kein Frost. 

Warnemünde: 185 Einzelhändler im Jahre 1950

12. Mai: Wo und wann hat es in Warnemünde welche Einzelhandelsgeschäfte gegeben? Dem Aufruf des Museumsvereins, entsprechende Erinnerungen aufzuschreiben und Fotos oder Dokumente im Heimatmuseum vorbeizubringen, sind inzwischen zahlreiche Warnemünder, aber auch Rostocker, die mal im Ostseebad gelebt haben, gefolgt. Beispielsweise hat die Familie Papenhagen, die am Kirchenplatz 5 ein Obst- und Gemüsegeschäft betrieben hat,  zum Thema Einzelhandel in Warnemünde bis 1989 viel Interessantes beigesteuert. „In Gesprächen wird oft schnell klar, dass Erinnerungen manchmal auch trügerisch sind, vor allem wenn es um konkrete Jahreszahlen geht“, hat Hannelore Hoppe festgestellt. Als Mitglied im Vorstand im Museumsverein hat sie in den vergangenen Wochen vielfach mit vor allem älteren Bürgern gesprochen und immer wieder Erstaunliches erfahren. „Allein in der Mühlenstraße muss es nach unseren bisherigen Recherchen 42 Geschäfte gegeben haben. In der Alexandrinenstraße wissen wir von 33 Läden. Und Am Strom waren es wahrscheinlich 25.  Insgesamt stehen auf meiner Liste inzwischen 185 reine Handelsgeschäfte im Jahre 1950. Nicht mitgezählt all die Dienstleister wie Friseure, Schuster, Tischler, Mangeleien und andere Handwerker, die wir hier gar nicht erfassen wollen. Unsere Recherchen sind allerdings noch nicht abgeschlossen, sodass wir weiterhin auf Hinweise angewiesen sind“, sagt die Warnemünderin. Wer noch alte Telefonbücher besitzt, sollte diese dem Museumsverein kurzzeitig zur Verfügung stellen, denn sie sind wahre Quellen der Erkenntnis. Interessant wäre es auch zu erfahren, wann die Privatgeschäfte in die Handelsorganisation HO eingegliedert worden sind, wann der Konsum weitere übernommen hat und welche privaten Geschäftsleute in der DDR bis wann den staatlichen Organisationen angesichts geringer Warenlieferungen trotzen konnten

„Das Thema ist außerordentlich spannend, gibt einen Einblick in eine inzwischen längst vergangene Zeit. Jeder Hinweis ist für uns wichtig“, sagt Museumsleiter Christoph Wegner, der die Erkenntnisse in einer Broschüre zusammen fassen will, möglicherweise sogar eine Ausstellung gestalten wird. Sabine Schubert

Friedhofs-Parkplätze gesperrt

12. Mai: Aufgrund von Bauarbeiten in der  Parkstraße müssen die Parkplätze am Warnemünder Friedhof vom 18. Mai bis 30. Juli 2021 gesperrt werden, teilt das Tiefbauamt mit. Hintergrund ist der Ausbau des Geh- und Radweges. Dazu wird die Parkstraße ab 18. Mai bis voraussichtlich 30. Juli unter Ampelregelung halbseitig gesperrt. Die Parkplätze können dann nicht mehr genutzt werden, da ausparkende Fahrzeugführer nicht einschätzen können, ob sich die jeweilige Fahrrichtung gerade in der Grünphase befindet. Der Fußgängerüberweg wird gesperrt. Eine Fußgängerampel wird eingerichtet, um den Zugang zum Friedhof zu ermöglichen.

Radfahrer: Vermietung von BIKE+RIDE-Boxen

12. Mai: Speziell für Radpendler, die regelmäßig Rad mit Bus, Bahn oder Fähre kombinieren, hat die Stadtverwaltung BIKE+RIDE-Boxen an bislang zwei Standorten aufgestellt. So sind die Angebote am Parkplatz Hohe Düne, Fähranleger, sowie am Neuen Friedhof, Satower Straße,  zu finden. Das Tiefbauamt und das Amt für Mobilität weisen darauf hin, dass es noch freie Boxen gibt, und suchen weitere Mieter. Für zehn Euro im Monat kann das Rad trocken und sicher abgestellt werden. Interessierte können sich per Telefon unter 0381 381-6601 oder per E-Mail an tiefbauamt@rostock.de melden.

Rauch am Alten Strom: Feuerwehren im Einsatz

11: Mai: Mit Blaulicht und tatütata eilten heute Mittag mehrere Fahrzeuge von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr zum Alten Strom in Warnemünde, wo aus einem Bürogebäude  Rauch dringen sollte. Allerdings konnten die Feuerwehrleute nicht lokalisieren, woher dieser kam. 

Landstromanlage nimmt Regelbetrieb auf

7. Mai: Im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz wird die Landstromanlage am Warnemünder Passagierkai am Montag, 10. Mai 2021, ihren Regelbetrieb aufnehmen. „Wir haben Wort gehalten“, unterstreicht Rostocks OB Claus Ruhe Madsen. „Ich danke allen beteiligten Partnerinnen und Partnern für die Unterstützung auch in schweren Zeiten und freue mich sehr, dass wir nun Kreuzfahrtschiffe in Warnemünde per Steckdose versorgen können. Damit leisten wir einen Beitrag, die Meere und die Schifffahrt sauberer zu machen. Weitere Schritte werden folgen, denn wir wollen als `grünes Tor zur Ostsee´ auch ein Energie-Hafen sein, der vor allem mit Nachhaltigkeit punkten kann.“

Die im Sommer 2020 fertiggestellte Landstromanlage ist aktuell die größte Europas und kann bis zu 20 MVA elektrische Energie liefern. An den Liegeplätzen P7 und P8 können  zwei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Die Landstromanlage basiert auf einer modularen Bauweise von standardisierten 20-Fuß Containern, welche nahezu die gesamten Elektrokomponenten wie Frequenzumrichter, Transformatoren, Schaltanlage, Steuerungstechnik usw. beinhalten. Umhüllt ist die Anlage durch eine Cortenstahlfassade, welche dieser in seiner Kubatur eine außergewöhnliche Optik verleiht. Durch die integrierten Frequenzumrichter kann der Landstrom für alle weltweit gängigen Bordnetzsysteme (sowohl 50 als auch 60 Hz) entsprechend den internationalen Standards in der Kreuzfahrtbranche umgewandelt werden. Die eigentlich für den Sommer 2020 geplanten Erprobungstests konnten aufgrund der Pandemie erst jetzt abgeschlossen werden.

Nun müssen die Kreuzliner nur endlich auch  kommen, damit sich die moderne Anlage rentiert. 

Leuchtfeuer wird aufgefrischt

7.Mai: Seit den frühen Morgenstunden sind Arbeiter der Firma Rosoma dabei, rund  um das steuerbordseitige Leuchtfeuer auf der Westmole eine Baustelle einzurichten.  Die Rostocker Firma, die im Fischereihafen angesiedelt ist und sich auf Anlagen- und Sondermaschinenbau spezialisiert hat, kennt dieses Molenfeuer bereits sehr genau. Sie hatte den 1985 auf der Neptunwerft gebauten Turm, der für eine sichere Hafeneinfahrt sorgt,  im Jahr 1989 generalüberholt. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden nun die alte Tür abschweißen und eine neue wasserdichte Tür einbauen.  Ab 17. Mai erhält der Turm dann ein stabiles Gerüst und die Überholungskur wird mit signalgrüner Farbe fortgesetzt. M.K.

Landessportschule: ein Bautagebuch

6. Mai Eine neue Landessportschule entsteht in Warnemünde. Über den Abriss des alten Gebäudes, der gerade begonnen hat,  und über den Neubau berichtet die aalglatt-Redaktion in regelmäßigen Abständen ab heute in ihrer Rubrik Land und Leute.  

Wahlhelfer gesucht

5. Mai: Für die Bundestagswahl und die Landtagswahl am 26. September werden insgesamt 1900 Rostocker für das Ehrenamt als Wahlhelfer gesucht. Sie sind für die Durchführung der Wahl sowie die Feststellung der Ergebnisse in den einzelnen Wahlbezirken zuständig. Es wird eine erhöhte Aufwandsentschädigung gezahlt. Im Urnenwahllokal erhalten Wahlvorsteher 100 Euro, deren Stellvertretung und die Schriftführung 80 Euro sowie die übrigen Mitglieder der Wahlvorstände 60 Euro. Mitglieder der Briefwahlvorstände erhalten bei gleicher Funktionsstaffelung 70, 60 bzw. 50 Euro.

Wer als Wahlhelfer agieren möchte, muss eine Bereitschaftserklärung auszufüllen und an die auf dem Vordruck angegebene Adresse senden. Das Ausfüllen kann auch im Internet unter der Adresse www.rostock.de/wahlen erfolgen. Das Büro ist unter Tel. 0381  381-1801 und E-Mail: wahlhelfer@rostock.de zu erreichen.

Unsere Sommerboten sind zurück

4. Mai: Sie sind wieder da! Schwalben, die verlässlichen Sommerboten!  Heute früh schon segelten sie vereinzelt in ihren alten Revieren vor unseren Haustüren, in den versteckten Höfen und Gärten. Am Nachmittag scheint es, dass all ihre Anverwandten eingetroffen sind. Ob sie ausgehungert sind von ihrer langen Reise aus Afrika? Sie jagen den Insekten im Pulk nur so hinterher... vielleicht auch, um vor Einbruch der Dunkelheit neue Möglichkeiten zum Nestbau aufzuspüren, oder die alten Niststätten wieder in Besitz zu nehmen.

Sie kommen spät in diesem Jahr, aber sie kommen! Beeilen werden sie sich müssen, damit sich in ihren angeklebten Nestern bald wieder die Jungen drängeln und ihre hungrigen Schnäbel aufsperren.

Damit nicht alles voll geschietert ist, haben wir jedenfalls ein Kotbrett vorbereitet unter dem Schwalbenzuhause. Auch eine lüttsche Schale voller Modder mit Lehm wird heute Abend folgen, um die eiligen Tiere beim Ausbessern des Nestes und  beim eventuellen neuem Bau zu unterstützen.

Schön, sie wieder direkt über der Haustür als Pensionsgäste willkommen heißen zu können. Beruhigend ihr zwitschernder Gesang, ihr großes Jagdglück, wenn sie bis zu 2000 Insekten pro Tag ihren Jungen bringen. Für unser Haus im Jahr 2021 wieder Glücksbringer.             Monika Kadner

 Werben von Strandhafer

4. Mai: Noch ist der Strand vor unserer Haustür relativ verweist. Beste Zeit für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen. Seit einigen Wochen rollen bereits Kettenfahrzeuge mit ihren mächtigen Schaufeln und schieben den Sand dorthin, wo ihn der Winter- und Frühjahrswind verweht hat. So konnte bereits am Strandaufgang 10 neuer Strandhafer angepflanzt werden.

Heute, am 4. Mai, war Marcus Elmer in Sachen Küstenschutz unterwegs und warb fachgerecht neue Strandhaferpflanzen dort, wo sie besonders gut und dicht gediehen sind. Diese Pflanzen werden dann wiederum für die Unterhaltung von Strand- und Küstenschutzanlagen eingesetzt.

Tidingsbringer kommt auch im Jahr 2021

4. Mai: Obwohl der Herausgeber, der Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V., im Moment keine bare Münze durch Turmbesteigungen einnimmt, versichert der mit dem Verein seit 25 Jahren verbundene Verlag, die Tradition des Tidingbringers, des Warnemünder Bäderjournals, fortzusetzen. „Ja, auch der 26.Jahrgang des „Tidingbringer“ wird wieder  in unserem Verlag Redieck und Schade erscheinen.“ verkündet Achim Schade und hofft auf viele Zusendungen der Warnemünder, die Geschichten erzählen können.

Das Postfach des Fördervereins Leuchtturm Warnemünde e.V. lautet: 30 10 25 in 18111 Warnemünde.

Soundtrack-Album zum Möwen-Musical

1. Mai: Mit dem Möwen Musical „Makanu“ ist ein multimediales Event aus Musik, Schauspiel & Tanz geplant. In der spannenden Handlung werden umweltpolitische und gesellschaftlich relevante Fragen und Probleme (z.B. Klimawandel, Umweltschutz, Generationskonflikt, Auswirkungen der technischen Revolution und des Massentourismus auf die Natur und Tierwelt u.a.) in episch breit gefächerter Form spannend, emotional und musikalisch vielfältig gespiegelt. Das Projekt wird als eine Kooperationsveranstaltung verschiedener Kulturträger sowie weiterer Partner aus Stadtverwaltung, Medien, Handel, Industrie und Veranstaltungsmanagement vorbereitet und realisiert.

Leider musste die geplante Premiere corona-bedingt bereits mehrfach verschoben werden und ist jetzt für Anfang 2022 vorgesehen. Um die Wartezeit zu verkürzen, wird nun beim Warnemünder Tonträgerlabel COAAST TMP die Soundtrack-CD zum Musical veröffentlicht. Auf dem Album befinden sich alle für das Musical produzierten Songs sowie ein Auszug aus der extra für das Musicalvorprogramm aufgenommenen „Möwen Suite“. Die Titel wurden ausschließlich von populären einheimischen bzw. eng mit der Hansestadt verbundenen Bands wie Bad Penny und Spill und solch populären Solisten wie Carolin Brühl, Christian Hänsel, Peter Grützmann, Axel Tolksdorff, Rollo & Pierre Sandeck eingespielt. Die Kompositionen von Peter Grützmann, Olaf Hobrlant, Ola Van Sander & Lutz Dammann basieren auf Texten des Warnemünder Schriftstellers Michael Terpitz. Einige davon haben erhebliches Hitpotential.

Ein Höhepunkt des Soundtrack-Albums ist zweifellos der von den ROST®OCK ALLSTARS (Marie Luise Böning, Olaf Hobrlant, Ola Van Sander, Peter Grützmann, Axel Tolksdorff & Thomas Selendt) für die Musicalfinalszene eingespielte Song „Überall zu Haus.“ Das Layout für das Albumcover ist von der Rostocker Grafikerin Daniela Krätzel entwickelt worden.

Zu erwerben ist das Album ab dem 8. Mai zum Preis von 12,95 Euro im COAAST Schallplattencafè (Am Leuchtturm 4), in der Buchhandlung Krakow Nachf. (Kirchenplatz 11) und in der Mühlenapotheke (Mühlenstraße 45) sowie online unter: www.thomas-selendt.de/online-shop/musik-cd-s/coaast-tmp.html

Bauernregel: Walpurgisnacht (30. April)

30. April: Regen auf Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.

Schiffsintegrationstest mit AIDAsol erfolgreich

Landstromanlage in Warnemünde ab 10. Mai im Regelbetrieb

29. April: Während des Schiffsintegrationstests mit der AIDAsol an den Liegeplätzen P7 und P8 in Warnemünde konnte die gesamte Sicherheitskette, die zum Auslösen der Sicherheitsabschaltung führt, erfolgreich getestet werden. Darüber informiert das Hafen- und Seemannsamt. Damit ist gewährleistet, dass der Mittelspannungsbetrieb der Anlage (Versorgungsspannung mit 11kV 60 Hz für AIDA-Sol) im Fehlerfall und bei kritischen Zuständen unterbrochen wird.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski unterstreicht: „Wir sind AIDA Cruises und der Crew der AIDAsol sehr dankbar, dass sie es uns ermöglicht haben, die neue Landstromanlage in Warnemünde endlich auf Herz und Nieren zu prüfen. Hier wird künftig im Prinzip per Knopfdruck die Stromversorgung einer schwimmenden Kleinstadt ein- und ausgeschaltet. In Anbetracht dessen ist es keine Selbstverständlichkeit, dass diese Tests erfolgreich und ohne größere Probleme verlaufen sind. Darüber freuen wir uns sehr. Ein großes Lob also an alle Beteiligten für diese tolle technische Leistung."

Die AIDAsol konnte sich auf das Landnetz synchronisieren, sodass das Schiff mit Hilfe der Landstromanlage mit Elektroenergie versorgt werden konnte und die Diesel betriebene Stromversorgung vom Bordnetz genommen wurde. Das Testen mit Lastsprüngen durch das Ein- und Abschalten von großen Verbrauchern im Schiff wurde durchgeführt, damit auch eventuelle Rückwirkungen auf das städtische Stromnetz ausgewertet werden können. Der Cruiserf wird Warnemünde am 1. Mai gegen 14 Uhr zunächst wieder verlassen.

Der Schiffsintegrationstest hat auch zur Aufdeckung kleinerer Fehler der neuen Anlage geführt, was aber bei einer solchen komplexen Anlage völlig normal ist und erst im Echtbetrieb zu sehen ist. Dazu müssen noch einige Verbesserungen in Hard- und Software durch die Auftragnehmer durchgeführt werden. Dies erfolgt in der kommenden Woche. Am 8. Mai wird die AIDAsol anlässlich der Nationalen Maritimen Konferenz erneut in Warnemünde festmachen.

Am 8. und 9. Mai wird die zweite Phase des Schiffsintegrationstests durchgeführt und das Gesamtsystem durch den Zertifizierer abschließend geprüft. Ab dem 10. Mai soll die Landstromanlage dann den Regelbetrieb aufnehmen. Die erfolgt im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz.

Aus dem großen Fest wird ein Sommer-Festchen

29. April: Auch wenn es kein Warnemünder Stromerwachen, das in diesem Jahr als kleiner, feiner Landgang geplant war, ab diesem Wochenende geben wird, die Macher vom Warnemünde Verein schauen dennoch vorsichtig optimistisch in die nahe Zukunft. Wie Hans-Joachim Richert vom Vereinsvorstand auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, bleiben die Organisatoren noch dran an den landseitigen Vorbereitungen der Warnemünder Woche mit ihrem Sommerfest mit Start am ersten Juli-Wochenende, das allerdings eher ein Festchen werden wird. Es wird keine Bühne, kein Trachten- und auch kein Shantychortreffen wie in der Vergangenheit geben. Allerdings sind da und dort Auftritte von Akteuren vorgesehen. Die Eröffnung soll nach jetzigem Stand der Dinge im Kurhausgarten stattfinden. Punktuell werden im Seebad Künstler auftreten. Das traditionelle Drehen der Bahnhofsbrücke, das zum Stromerwachen geplant war, fällt ins Wasser, soll aber als symbolischer Akt im Herbst nachgeholt werden. 

Radwege in der Rostocker Heide werden instandgesetzt

29. April. Radwege in der Rostocker Heide werden instandgesetzt. Wie das Stadtforstamt mitteilt, wird ab 3. Mai bis voraussichtlich 12. Mai im Revier Hinrichshagen die Asphaltdecke im Abschnitt vom Moorhof bis zur L22, der Straße von Hinrichshagen nach Graal Müritz, erneuert. 

Diese Verbindung spielt eine wesentliche Rolle für den Radverkehr mit Anschluss an den Ostseeküstenradweg bis zur L22 und weiter über Klockenhagen/Ribnitz bis Richtung Darß in beide Richtungen. Darüber hinaus ist die Verbindung ausgewiesener Reit- und Fahrweg für Reiter und Gespanne ab Basis-Parkplatz Scheidenschneise, Rettungsweg für Feuerwehr und Krankentransport sowie ganzjährig befahrbarer Transportweg für die Holzabfuhr.

Die Radwegeverbindung durch die Rostocker Heide wird in dieser Zeit auf die straßenbegleitenden Radwege Markgrafenheide- Hinrichshagen an der K 43 und weiter nach Graal- Müritz an der L 22 geführt. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert

Super-Mond über dem Seekanal

27.April: Der Super-Mond, der größte Vollmond des Jahres, heute gegen 21.45 Uhr fotografiert über dem Rostocker Seekanal.  Er teilt sich den  ersten Platz mit dem Vollmond am 26. Mai. Nur" rund 357.400 Kilometer ist der Vollmond heute von der Erde entfernt, fast 30.000 Kilometer näher als im Durchschnitt. Denn die Bahn des Mondes um die Erde ist nicht kreisrund, sondern leicht elliptisch. Daher ist er der Erde mal näher, mal ferner und am Firmament entsprechend mal größer, mal kleiner. Je näher der Mond, desto höher ist auch seine Anziehungskraft. Wenn der Mond der Erde so nahe kommt, kann das auch zu Springfluten führen. Und die Anziehungskraft des Mondes bewegt auf der Erde das Wasser - die Gezeitenkraft. 

Warnemünder Kultur-Freitage auch in diesem Sommer

27. April: An den Warnemünder Freitagen will man auch in diesem Sommer festhalten und damit der hiesigen Kulturlandschaft eine Bühne bieten, sagte Tourismusdirektor Matthias Fromm auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen. 

Mit den Warnemünder Freitagen wurde im Pandemie-Sommer 2020  ein neues Kulturformat im Seebad initiiert, das an mehreren Freitagen im  August und  September angeboten wurde, Während dieser  Veranstaltung unter dem Motto Kultur im Vorbeigehen  zogen zunächst am Nachmittag Walking Acts  durch das Seebad. Abends traten bei „Warnemünde in Concert“ bekannte regionale Bands im Kurhausgarten auf. Die neue Veranstaltungsreihe dient der Unterstützung regionaler Künstler sowie der Schaffung zusätzlicher Angebote für Einheimische und Gäste des Seebades.

Bistro/Café  „täglich“ schließt

26.4. Die Terrasse weggerissen, die Innenräume leer geräumt. Nichts erinnert mehr an die Hochstimmung, wenn zur Live-Musik geladen wurde, wenn die Dielen beim Tanzen bebten, wenn die Cocktails im Sechserpack auch die noch auf der Treppe stehenden Gäste erreichten. Die Admirals Hotel und Gastronomie GmbH an der Ecke Alter Strom und Georginenstraße wirft das Handtuch. Der Pachtvertrag ist ausgelaufen. Mieter und Verpächter konnten sich auf neue Konditionen nicht einigen. „Dazu kommt Corona und die lange gesetzliche Schließzeit. Wir packen das auch mit unserer 23jährigen Erfahrung an diesem Standort nicht mehr,“ erklärt Gerald Schwarzer, der hier  sein Café/ Bistro betrieb, das mit den unterschiedlichsten Arten der Unterhaltungsmusik positiv aus dem Rahmen in der Warnemünder Landschaft der Gastronomie fiel.

Das angeschlossene Hotel ist bis Oktober noch startklar, um hoffentlich in der Saison und nach gelockerten Corona-Beschränkungen wieder Gäste zu empfangen.  mkad 

Ausweisdokumente per Fahrradkurier

24. April: Ab sofort bietet das Stadtamt einen kundenfreundlichen Service an: Wer einen Personalausweis oder Reisepass beantragt, kann sich auf Wunsch sein Dokument per Fahrradkurier nach Hause liefern lassen – für 6,50 Euro zusätzlich. „Wir haben dieses Angebot bereits im vergangenen Jahr getestet und hatten eine sehr gute Resonanz“, so Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski. „Wir sind deshalb sehr froh, mit der ‚Cykelbude‘ einen örtlichen Partner gefunden zu haben.“ Ein kleiner Schritt auf dem Weg zum modernen Dienstleister.

Rund 16 500 Personalausweise und 7000 Reisepässe werden jährlich in Rostock ausgestellt. Bislang mussten die Bürger dafür zweimal die Meldebehörde aufsuchen: zur Beantragung des Dokuments und wenn das Dokument dann nach zwei bis vier Wochen von der Bundesdruckerei eingetroffen ist. Neu ab voraussichtlich 3. Mai: Bei der Beantragung eines Personalausweises oder Reisepasses im Ortsamt fragen die Mitarbeiter künftig, ob die Zustellung nach Hause gewünscht ist. Der Antragsteller unterzeichnet dafür eine Vollmacht, die den Fahrradkurier ermächtigt, das Dokument entgegenzunehmen und zustellen zu dürfen. Der Fahrradkurier übergibt das Dokument oder wirft es in den Briefkasten. Er dokumentiert dann die Zustellung für die Ortsämter.

´╗┐Sanierte Straße für einen Gasanschluss aufgerissen

23- April:.Sie schimpfen wie die Rohrspatzen, die Bewohner der nördlichen Alexandrinenstraße in Höhe der Hausnummer 91. Freude und auch ein wenig Stolz empfinden sie seit der Sanierung ihrer Straße. Sie sitzen dort gern abends und klönen, grüßen sich freundlich im Vorübergehen und schwatzen. Doch jetzt sind in ihrer so liebevoll sanierten Straße Tiefbauarbeiten im Gange. Und die Arbeiter fluchen mit den Anliegern um die Wette.“Hier ist sehr solide  eine Straße gebaut. Ganz ordentliche Pflasterung. Die krieg mal aufgenommen...“.Und einer der Männer zeigt, wie er sogar mit dem Meißel die Grube glatt macht, damit später wieder ordentlich Pflaster gelegt werden kann.

Was ist passiert? Eine Anwohnerin erklärt es so: als die Straße saniert wurde, konnte jeder Hausbesitzer sagen, ob die Stadtwerke einen neuen Gasanschluss installieren sollen oder nicht.. Alle haben sofort zugestimmt. Bis auf die Besitzer eines Gebäudes, das  vor allem als Ferienhaus und Zweitwohnsitz genutzt wurde. Und hier erfolgte kein neuer Gasanschluss. „Nun das Dilemma, das uns alle trifft!“, so die Nachbarn. „Unsere Straße wird aufgerissen, um eine einzige Gasleitung in ein Haus zu verlegen.“  "Wird unsere Straße wieder eben und so schön werden?“

Die Bauarbeiter versprechen, sich zu bemühen und auch wieder Beton einzuschwemmen. Aber wer garantiert, dass nun  nicht doch Stolpersteine auf der neuen, von den Anliegern bezahlten Straße entstehen?    mkad

Bauernregel: St. Georg

23. April: Georg kommt nach alten Sitten auf einem Schimmel (das heßt: mit Schnee) gern angeritten.

Touristen müssen höhere Kurtaxe zahlen

Toiletten-Nutzung in Rostocks Seebädern künftig kostenfrei

23. April: Die Bürgerschft ist der Beschlussvorlage der Tourismuszentrale zur Änderung der Satzung zur Erhebung der Kurabgabe (Kurabgabesatzung) gefolgt. Ab 1. Mai beträgt die Kurabgabe, die von den Gästen gezahlt und pro Aufenthaltstag erhoben wird, 2,25 Uhr pro Tag pro Nase über das ganze Jahr. Die Kurabgabe ist seit dem Inkrafttreten der Satzung am 1. Januar 2008 nicht mehr erhöht worden. Gleichzeig sind jedoch die Aufwendungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur deutlich gestiegen.

 Ansinnen der Beschlussvorlage war es auch, die Kurabgabe in den Seebädern zu vereinheitlichen und damit dem Urlaubsverhalten der Gäste zu entsprechen. Diese nutzen ganzjährig die Infrastruktur, Angebote und Services in allen prädikatisierten Rostocker Seebädern. Dazu zählen insbesondere die Strandbewirtschaftung, der Betrieb der Tourist-Informationen, die Wasserrettung, die Neuausweisung des Kurwegenetzes im gesamten Seebadbereich zwischen Diedrichshagen und Markgrafenheide, der Ausbau barrierearmer Strandzugänge, die Weiterentwicklung des Umweltmanagements, aber auch die Erweiterung des ganzjährigen Veranstaltungsangebotes, die jeweils von den Gästen aller Rostocker Seebäder genutzt werden können.

Gleichzeitig hat die Bürgerschaft über ein über viele Jahre heiß diskutiertes, sehr wichtiges Thema entschieden: Künftig wird die Nutzung der öffentlichen Toiletten in Rostocks staatlich anerkannten Seebädern kostenfrei sein. Wichtig für Strandbesucher. Zwei nagelneue Toilettenanlagen entstehen an den Warnemünder  Strandaufgängen 1 und 3. Sie sollen Anfang Juni fertig sein. 

Baumaßnahmen in der Ecolea-Schule

21. April: Der Fritz-Reuter-Stein vor der Ecolea-Schule strahlt in neuem Glanz. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Team der Schule, insbesondere an den Hausmeister. Darüber hinaus herrscht auf dem Gelände der Schule rege Bautätigkeit. So wurden die Fenster in der großen Turnhalle auf der Schulhofseite bereits in der vergangenen Woche ausgetauscht. Bis zum kommenden Wochenende sollen auch die Fenster auf der Straßenseite ersetzt sein.  Diese wurden bei der Sanierung vor zehn Jahren noch nicht getauscht und waren nun größtenteils verschlissen.

Auch in der kleinen Turnhalle werden die Fenster ausgetauscht. Zudem erfährt die Fassade eine vollständige Sanierung. Außerdem ist eine statische Ertüchtigung des Gebäudes notwendig, da es an der Ecke Fritz-Reuter-/John-Brinckman-Straße abgesackt ist. Innerhalb der kleinen Sporthalle sind zudem "kosmetische" Eingriffe wie der Austausch der Beleuchtung gegen LED--Leuchten und die Verbesserung der Akkustik vorgesehen. Im Hauptgebäude muss das Dach ausgetauscht werden, weil erhebliche Baumängel festgestellt worden sind. 

Die Baukosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich  auf 650 000 Euro.. Mit der Ausführung ist das Büro AC Architektenkontro Klingbeil & Malcherek betraut.  

Nach dem Austausch der Fenster folgen die nächsten Bauabschnitte erst ab Juni bis voraussichtlich Oktober. Das Gros der Bauarbeiten wurde absichtlich in die Zeit der Ferien gelegt, um den Schulbetrieb nicht unnötig zu stören. Bei den Planungen konnte niemand ahnen, dass die Schulen jetzt wieder geschlossen bleiben müssen, ansonsten wären die Baumaßnahmen jetzt sofort weiter gegangen. 

Vielfältige Pläne zum Sommersaisonstart

… in Diedrichshagen, Warnemünde, Hohe Düne und Markgrafenheide

21, April: Für die kommende Sommersaison sind die Rostocker Seebäder gerüstet. Trotz des aktuellen Lockdowns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, berichtet die Tourismuszentrale. Die einzigartige Naturlandschaft der Rostocker Heide und die kilometerlangen Sandstrände bieten die besten Bedingungen, die notwendigen Abstände bei Rad- und Wandertouren oder der Erholung am Strand einzuhalten.

Für die Absicherung des Badebetriebes wurde erneut die DRK Wasserwacht beauftragt. Erster Einsatztag für die Rettungsschwimmer ist Christi Himmelfahrt (13. Mai). Bis zum 19. September sind die Wachtürme besetzt. Die Bäderpolizei mit dem Bäderdienst und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) mit den Strandvögten sind ebenfalls vom 13. Mai an bis zum 5. September täglich im Einsatz und sorgen für Sicherheit. Unterstützt werden sie erneut vom JM Event & Security Sicherheitsdienst.

In Warnemünde halten elf Strandkorbanbieter ca. 2187 Strandkörbe und 42 Strandliegen zur Vermietung vor, in Markgrafenheide stellen fünf Anbieter insgesamt 77 Strandkörbe zur Verfügung. Gäste mit Handicap können ab Mai wieder die barrierefreien Strandaufgänge Nr. 19 und 23 in Markgrafenheide sowie in Warnemünde die Strandaufgänge 4, 6, 10, 14 und 18 nutzen. Der Neubau von zwei Toilettenanlagen wertet die Infrastruktur an den Strandaufgängen 1 und 3 auf. Die sollen Anfang Juni fertig sein. Zusätzlichen Service schafft die saisonale Toilette am Strandaufgang 4 in Hohe Düne.

Eine Peledec-Ladestation auf dem Parkplatz Mitte in Warnemünde wird ab Mitte Mai als Serviceleistung im stark nachgefragten Bereich der E-Bikes angeboten.

Die Tourismuszentrale hat sich erneut für die Auszeichnung mit der Blauen Flagge beworben. Die Wiederherstellung der Düneneinzäunung zum Schutz des wichtigen Ökosystems ist ebenso umgesetzt wie die Fortsetzung der seit 2015 bestehenden Kooperation mit der Umweltschutzorganisation Küsten Union Deutschland (EUCC). In diesem Zuge werden ca. 5000 Taschenaschenbecher in den Seebädern verteilt. Zusätzlich ist die Aufstellung von sieben „Ostsee-Aschern" in Warnemünde bzw. drei in Markgrafenheide vorgesehen.

Die Seebäder stehen erneut vor der erfolgreichen Rezertifizierung als „Familienfreundlicher Ferienort". Mit rund 150 Kinderveranstaltungen unterstreicht die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde diesen Anspruch. Neu sind die Kulturnachmittage im Kurhausgarten Warnemünde. Sie halten jeweils an Sonn- bzw. Feiertagen von Mai bis Oktober ein breit gefächertes kulturelles Programm aus Musik, Theater und Lesungen vor. Ein weiteres Highlight für die ganze Familie ist das Möwen-Musical „Manuka“. Die Premiere soll der Höhepunkt des Pfingstfestes werden.

Die Sport-Beach-Arena am Leuchtturm steht vor allem lokalen Vereinen für die Ausrichtung kontaktarmer Sportveranstaltungen zur Verfügung. Der AOK Active Beach unter der Leitung von Andreas Zachhuber lädt seine Gäste wieder zur aktiven Erholung bei Sport und Spiel ein. Besucher können auf dem weitläufigen Gelände Sportgeräte ausleihen, ganze Spielfelder mieten oder an Outdoor-Sportkursen teilnehmen.

Auch die Rostocker Heide wird als Schauplatz besonderer Erlebnisse weiter in den Blickpunkt rücken. Unter dem Motto „Wald und Kinder" wird am 4. September gemeinsam mit dem Rostocker Stadtforstamt der 11. Rostocker Waldtag veranstaltet.

Informationen zu allen Themen gibt es bei den Tourist-Informationen in Warnemünde und Markgrafenheide. Die Tourist-Information Markgrafenheide ist für Gäste vom 21. Juni bis zum 13. September als zentrale Anlaufstelle geöffnet.

Groß Kleiner Weg: Ausbau des Geh- und Radweges

20. April: Was pasiert denn da im Groß Kleiner Weg/ Ecke Doberaner Landstraße? Eine Frage, die auf der Sitzung des Ortsbeirates Warnemünde/ Diedrichshagen nicht abschließend beantwortet werden konnte. Die aalglatt-Redaktion hat sich deshalb an die Stadtverwaltung gewandt und von Pressesprecher Ulrich Kunze  und dem Tiefbauamt erfahren: 

Für den Ausbau des Geh- und Radweges im Groß Kleiner Weg werden die Fußgänger und Radfahrer über die Fahrbahn umgeleitet, hierzu wird es notwendig die Fahrbahn für den Kfz-Verkehr zu sperren. Ist der Abschnitt des Geh- und Radweges im Groß Kleiner Weg hergestellt, erfolgt die Herstellung einer Aufpflasterung im Fahrbahnbereich. Auch hierzu ist die Vollsperrung notwendig. Die Sperrung erfolgt über ca. 100 Meter vom Kreuzungsbereich aus. Alle Grundstücke sind über Lichtenhagen oder die ausgeschilderte Umleitung über den Stolteraer Weg erreichbar..Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis Juli erforderlich sein.

Baggerarbeiten wichtig für Sicherheit

400.000 m³ Schlick aus dem Fahrwasser entnehmen, um Sicherheit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten

17. April: Zahlreiche Angler haben mit ihrem Angelgerät am Neuen Strom und auf den Molen Stellung bezogen. Sie hoffen auf einen guten Fang, denn es ist Heringszeit. Doch, so stellen die Petrijünger fest, der Fisch beißt nicht so recht, er scheint nicht vor Ort zu sein. Sind es die Baggerarbeiten im Seekanal, die den Hering abschrecken? Warum muss überhaupt jetzt in dieser Zeit gebaggert werden?

Diese Frage haben wir an Stefan Grammann, Amtsleiter Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee, weitergegeben. Hier seine Antwort:

Im inneren Seekanal Rostock sind alle vier bis fünf Jahre umfangreiche Unterhaltungsbaggerungen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs notwendig. Die letzte Baggermaßnahme in diesem Umfang fand im Winter 2014/2015 statt.

Peilungen (der Seevermessung) des WSA Ostsee, die zur Überwachung der Verkehrssicherheit dienen, haben im vergangenen Jahr gezeigt, dass im inneren Seekanal bereits Untiefen entstanden sind, die zu Einschränkungen für die Schifffahrt führen. Zur Wiederherstellung der Sicherheit für die Schifffahrt ist es daher notwendig ca. 400.000 m³ Schlick aus dem Fahrwasser zu entnehmen und auf das Spülfeld Markgrafenheide zu spülen. Mit dieser Unterhaltungsbaggerung wurde im November 2020 begonnen. Sie dauert derzeit noch an.

Die regelmäßig anfallenden Unterhaltungsbaggerungen müssen in den Zeiten außerhalb  der Kreuzfahrtsaison und damit zwischen Oktober und Mai  durchgeführt werden. Während der Kreuzfahrtsaison sind die Platzverhältnisse im Inneren Seekanal derart eigeschränkt, dass ein langsam fahrendes Baggerschiff im Seekanal zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung und zusätzlichen Gefährdung des Schiffsverkehrs führt. Unter der Annahme, dass in diesem Frühjahr die Kreuzfahrtsaison wieder im normalen Maß bzw. mit erhöhter Intensität beginnt, wurde die Maßnahme schon im vergangenen Herbst begonnen.

Zudem erfolgt die Baggerung unter Rücksichtnahme auf die nahe Wohnbebauung nur tagsüber etwa zwischen sechs und 18 Uhr . Der eingesetzte Saugbagger benötigt für einen Umlauf, bestehend aus Aufnahmen des Baggergutes, Transport zum Spülfeld und dem Bespülen (Spülfeld) sowie die Rückkehr zum Baggerort  etwa vier Stunden. Somit werden pro Tag maximal drei bis vier Umläufe geschafft, d.h. die Baggerzeit im Seekanal beträgt  höchstens vier bis fünf Stunden pro Tag in 24 Stunden. Die Unterhaltungsbaggerung wird bis Mitte Mai abgeschlossen sein.

Brunnensaison 2021: Warnminner Ümgang ein Magnet

15. April: Nach dem „Brunnen der Lebensfreude“, der seit Ostern bereits wieder sprudelt, starten jetzt schrittweise alle Brunnenanlagen der Stadt in die neue Saison.  Bis 9. Mai 2021 werden alle wieder in Betrieb genommen, teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen mit. „Die Wasserspiele und Brunnenanlagen im öffentlichen Raum bereichern die Freianlagen unserer Stadt und erfreuen die Herzen der Menschen in diesen Tagen“, unterstreicht Senator Holger Matthäus.

Rund 300.000 Euro investiert Rostock in diesem Jahr in die Wartung und den Betrieb von 33 Brunnen- und 14 Beregnungsanlagen. Das reicht jedoch nicht, um alle Brunnen zu betreiben. Ohne die seit mehreren Jahren tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die  2021 Geld- und Sachleistungen im Wert von über 26.000 Euro bereitstellen, könnten nicht alle Brunnenanlagen sprudeln. . Zu den Firmen, die sich mit einer Brunnenpatenschaft beteiligen, gehören die  WIRO als Sponsor für den „Brunnen der Lebensfreude“ am Universitätsplatz und den Brunnen „Menschen am Meer“ in der Langen Straße; die Wassertechnik Rostock GmbH & Co. KG für den Wasserlauf  in der Schnickmannstraße, die Warnowquerung GmbH & Co. KG für den „Möwenbrunnen“ auf dem Neuen Markt sowie den „Warnminner Ümgang“ in der Alexandrinenstraße;  die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH für den „Ziegenbrunnen“ an der Marienkirche  und die WEG Am Vögenteich 13-15  für den Brunnen „Seesterne“. Als neuer Sponsor für den „Brunnen am Rosengarten“ engagiert sich die Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt-Hafen Rostock eG.

Beim Erleben und Genießen der Brunnenanlagen sollte beachtet werden, dass Brunnenwasser kein Trinkwasser ist und keine Badewasserqualität hat. Hinzu kommt die Verletzungsgefahr auf glatten und kantigen Flächen. Obwohl alle Brunnenanlagen regelmäßig und zuverlässig gewartet werden und alle zwei bis vier Wochen ein Wasserwechsel stattfindet, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass Keimbelastungen nicht auszuschließen sind. Eltern sollten verantwortungsvoll überlegen, ob sich ihre Kinder in den Brunnen abkühlen dürfen. Anfang Oktober werden die Brunnenanlagen wieder abgestellt.

Bürgerhaus: Ortsbeirat hofft auf viele Anregungen

14. April: Braucht Warnemünde ein Bürgerhaus oder Bürgerbegegnungszentrum? Ja, werden viele Einwohner sagen, von denen zahlreiche seit Jahren ein entsprechendes Gebäude beispielsweise in den Baracken in den Bahnhofsanlagen fordern. Doch wer will es nutzen? Vereine? Senioren? Jugendliche?  Alle gemeinsam? Über dieses Thema haben Mitglieder der Ausschüsse des Ortsbeirates und Beiratschef Wolfgang Nietzsche während eines Gedankenaustausches am 25. März diskutiert. Nun sind die Warnemünder gefragt. Sie sollen ihre Ideen und Anregungen dem Ortsbeirat mitteilen, sodass klar wird, welcher Bedarf besteht. "Es geht jetzt nicht um den Standort wie beispielsweise Kita Wiesenweg oder Aula Heinrich-Heine-Schule", stellte Nietzsche klar. 

Städtepartnerschaft mit Vegesack fortsetzen

14.April: Die Städtepartnerschaft mit Bremen-Vegesack fortsetzen will der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen. Wie Beiratschef Dr. Wolfgang Nietzsche auf der Beiratssitzung gestern Abend im Rostocker Rathaus sagte, habe man einen entsprechenden Brief an die Weser geschickt und hoffe nun auf baldige Antwort. Die Städtepartnerschaft wurde nach der Wende besiegelt und wurde mal mehr, mal weniger mit Leben erfüllt. Warnemünder waren in Vegesack zu Gast, derweil die Bremer an der Warnowmündung weilten. 

Hanse Sail ab 2022 auch im Kurhausgarten

Heute Zukunftskonzept der Hanse Sail vorgestellt

13, April: Das heute im Rathaus vorgestellte Hanse Sail Handlungskonzept 2021+ ist die erste ganzheitliche Erhebung der Ist-Situation und legt umfassende Vorschläge zur künftigen Ausrichtung der maritimen Großveranstaltung vor. Das Papier soll nun in den Ortsbeiräten und Ausschüssen diskutiert und von der Bürgerschaft auf den Weg gebracht werden. Es soll ab 2022 das Gesicht der Hanse Sail prägen.

Das Konzept sieht mit der Stärkung des maritimen Charakters, der Einbeziehung weiter Teile der Stadt und der Nutzung von Synergieeffekten mit der BUGA 2025 vor. „Die Hanse Sail steht zugleich für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Standortwerbung, politisches und internationales Forum sowie maritime Kultur- und Traditionspflege", stellt Tourismusdirektor Matthias Fromm die Bedeutung des Volksfestes heraus. Vorausgegangen waren umfangreiche Befragungen in der Bevölkerung und bei den Leistungsträgern sowie eine detaillierte Auswertung der wirtschaftlichen Eckwerte und Besucherdaten.

„Im Sinne einer stetigen Weiterentwicklung der Hanse Sail wollen wir Raum für kreative neue Angebote schaffen. Dafür sollen künftig zusätzliche attraktive Flächen in der Stadt genutzt werden“ erläutert Fromm. Dafür würden sich eine Ausdehnung in die Rostocker Innenstadt, den Alten Markt, das Gehlsdorfer Ufer, den Osthafen, die Holzhalbinsel oder auch in den Warnemünder Kurhausgarten anbieten.

Die Befragungen belegen die hohe Zufriedenheit unter den Besuchern der Sail, unter den Gästen wie Einheimischen, Händlern, Schiffseignern und Schaustellern. Darüber hinaus kristallisierten sich eine starke Identifikation der Rostocker und eine feste Bindung der Partner mit der seit 1991 stattfindenden Veranstaltung heraus. Die Wertschöpfung lag bei der Hanse Sail 2019 bei etwa 24 Mio. Euro in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Handel und sonstige Dienstleistungen bei einem Gesamtaufwand der Veranstalter in Höhe von 1,4 Mio. Euro.

Spicy Cheese Bratwurst genießen und Feuerwehr unterstützen

13, April: Ab morgen unterstützt EDEKA Nord mit der Gutfleisch Spicy Cheese Bratwurst die Jugendfeuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg,  Niedersachsen und Brandenburg. Nach zehn Jahren löst diese die bekannte Feuerwehr-Mettwurst ab. Im Sortiment ist die feurige Grillwurst bei EDEKA und Marktkauf bis zum 31. August. Für die Sommer-Grillsaison 2021 entstand die pikante Spicy Cheese Bratwurst mit feuriger Schärfe und cremig geschmolzenem Käse.

Pro verkaufter Packung spendet der Konzern 50 Cent an den jeweiligen Landesfeuerwehrverband des Bundeslandes, in dem die Packung erworben wurde. Somit dürfte auch die Warnemünder Wehr durch jede im Seebad verkaufte Wurst unterstützt werden.

Stefan Giese, Geschäftsführer EDEKA Nord, ist stolz: „Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir seit 2011 bereits über 540 000 Euro für die Feuerwehren gespendet. Wir freuen uns, dass die Aktion mit frischem Wind und neuem Produkt weitergeht und hoffen so den Blick stärker auf die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehren zu lenken."

Die Gelder werden vielfältig eingesetzt. Im Vordergrund stehen Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen. Die Maßnahmen reichen von Fortbildungen, über Unterrichtsmaterialien bis hin zu groß angelegten Sommerfahrten.

De Düwel fischt nicht mehr

Zukunft des Traditionskutters "Barth" ist noch ungewiss

12. April: „Hier fischt de Düwel persönlich“. Falsch! „Hier fischte de Düwel persönlich“. So müssen es jetzt die Fremdenführer erklären. An seinem Büdchen ist immer noch zu lesen: “Hier verkauft der Düwel persönlich“. Wobei  Fischer Eyke Düwel, der an erster Stelle mit seinem Schiff an der Fischerpier liegt, ja nun wirklich kein Teufel ist. Aber das verstehen ja sowieso nur de Plattsnackers.

 Jahrzehntelang ließ er den Motor auch bei pustigem Wind auf seinem Kutter „Barth“ an und verdiente sich damit einen seiner Ökelnamen als Sturmfischer. So wie Eyke ist auch sein Kutter, den er von der Fischereiproduktions-Genossenschaft nach der Wende übernommen hat, in die Jahre gekommen. Er bot immer wieder ein verklärtes  Bild des urigen Fischers wie aus Vorväters Zeiten für die Medien, wenn er mir seinem lütschem Hund Lotte und einem Schluck Bier nach „Dienstschluss“ in seinem Brückenstand oder im Verkaufsstand sinnierte.

Während die anderen vier noch verbliebenen  Berufsfischer auf der Pier immer wieder  in ihre Schiffe investierten, sich mehrere Standbeine zum Beispiel mit Marktwagen  schufen, auf ihre goldenen Hände vertrauten bei anfallenden Reparaturen und Stammkunden im Farbhandel waren, hatte Eyke Düwel, der schon viele Jahre Fischer im Nebenerwerb war,  vielleicht auch angesichts der immer neuen Auflagen, der immer geringeren Fangquoten schon aufgegeben.

Fischerkollege Ingo Pinnow hat vor kurzem geholfen den Kutter „Barth“ zu stabilisieren und bemüht sich jeden Tag ein bisschen "Klar Schiff" zu machen. „Das gehört sich so unter Kollegen, bin ich der Meinung, wenn der andere gerade aus dem Krankenhaus gekommen ist. Und außerdem ist unser Vater, Dieter Pinnow, jahrelang auf diesem Kutter in See gestochen, als im Alten Strom die Fischereiproduktionsgenossenschaft über eine ganze Flotte der acht und zwölf Meter Kutter in rot-weiß verfügte.“

Ich erfahre an diesem Tag, dass am kommenden Donnerstag schon ein Sachverständigerr vor Ort sein wird, um den noch schwimmfähigen Kutter genauestens in Augenschein zu nehmen. Man hört, es soll daraus wohl ein Museumskutter werden. Schön wäre es ja, denn unsere Küstenfischer haben es noch zu ihren Lebzeiten hoch verdient, in die Annalen Warnemündes mit ihrem ehrenwerten Berufsstand auch im Jahr 2021 einzugehen.                Monika Kadner       

Bauernregel: St. Amantius

8. April: Wenn's viel regnet am Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag.

Immobilienpreise steigen deutlich

Ab  1. Januar 2022 wird  die Höhe der Grundsteuer auf den Wert des Grundstücks abgestellt

7. April: Durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Rostock wurden am 10. März 2021 die Bodenrichtwerte zum Stichtag 31.12.2020 sowie der Grundstücksmarktbericht 2021 beschlossen. Daraus geht hervor, dass die Immobilienpreise in Rostock und Warnemünde weiterhin einer deutlichen Preissteigerung unterliegen. So sind die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre um rund neun Prozent jährlich gestiegen. Kostete im Jahr 2010 eine Eigentumswohnung im Mittel 1.500 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, musste man im Jahre 2020 im Mittel 2.900 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der verkauften Wohnungen um 50 Prozent erhöht.

Ähnlich sieht es beim Verkauf von Einfamilienhäusern aus. Während 2010 ein Haus mit Grundstück in Rostock im Mittel etwa 200.000 Euro kostete, ist der Preis im Jahr 2020 auf fast 420.000 Euro gestiegen. Beim Verkauf von Baugrundstücken fällt die Entwicklung noch deutlicher aus. 2010 kostete Bauland für Einfamilienhäuser im Durchschnitt rund 136 Euro pro Quadratmeter, 2020 waren es ca. 350 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig ging die Zahl der verkauften Baugrundstücke von 300 im Jahre 2010 auf 25 im Jahr 2020 zurück.

Einen detaillierteren Überblick über die Entwicklung auf den Grundstücksteilmärkten kann sich jeder Interessierte mit Hilfe des Grundstücksmarktberichtes verschaffen. Der Bericht wird jährlich veröffentlicht und steht seit diesem Jahr zum kostenlosen Download im Geoshop der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (https://www.geocms.com/geoshop-rostock) zur Verfügung.

Die Bodenrichtwerte dienen nicht nur der Übersicht über den Wert der Baugrundstücke und landwirtschaftlichen Flächen. Sie sind auch Grundlage für die Finanzierung von Immobilien, die Ermittlung der Gebühren für Notare und Vermesser und andere Aufgaben. Ab dem 1. Januar 2022 wird darüber hinaus auch die Höhe der Grundsteuer auf den Wert des Grundstücks abgestellt. Die Bodenrichtwerte sind im Geoportal der Hanse- und Universitätsstadt Rostock kostenfrei einsehbar. (https://www.geoport-hro.de)

Bewohnerparkausweise jetzt auch online beantragen

5. April: Die Beantragung von Bewohnerparkausweisen steht nun auch online zur Verfügung, teilt das Amt für Mobilität mit. Für die rund 7.000 Inhaberinnen und Inhaber eines Bewohnerparkausweises wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Digitalisierung unter dem Link https://olav.rostock.de/olav/parkausweisbeantragen?mbom=1 die Antragstellung ermöglicht.

Die Rostocker und somit auch die Warnemünder können jetzt bequem von zu Hause aus ihre Daten eingeben und hochladen, die zur Antragstellung benötigt werden. Die Bezahlung wird direkt über das System abgewickelt. Der Bewohnerparkausweis wird nach Bearbeitung direkt an die Meldeadresse versandt. Damit soll ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Bürgerfreundlichkeit und Digitalisierung gegangen werden.

Wann sind welche der kleinen Geschäfte verschwunden?

Im Heimatmuseum werden Erinnerungen zusammengetragen/ Broschüre und Ausstellung angedacht

27. März: Könnt Ihr Euch erinnern an das Obst- und Gemüsegeschäft von Papenhagen am Kirchenplatz 5? Oder an den Feinkostladen an der Ecke Kirchen-/Alexandrinenstraße? Oder an die Bunte Stube in der See- /Ecke Heinrich-Heine-Straße, das Fotohaus Am Strom? An das Haushaltwarengeschäft in der Friedrich-Engels-Straße 47 oder an Kurzwaren in der Mühlenstraße 8? Gern schwelgen alteingesessene Warnemünder während ihrer Gespräche mit Freunden und Bekannten in Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Damit dieses Wissen nicht verloren geht, ruft der Museumsverein Warnemünde nun dazu auf, das Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31 mit  Informationen und Material wie Fotos zum Thema Einzelhandel in Warnemünde bis 1989 zu versorgen.   „Ich habe bereits zahlreiche Gespräche mit Warnemündern geführt. Doch schon jetzt wird deutlich, dass die Erinnerungen verblassen.  Wie lange die Geschäfte wo waren und wann das Schließen der Einzelhandelsgeschäfte begann, darüber gibt es teils unterschiedliche Meinungen. Manche sagen, das Aus begann mit der Übernahme durch die HO, andere meinen mit der Eröffnung der Kaufhalle im Kurpark. Also, wer etwas weiß, wir freuen uns über jeden Hinweis, über jede  Information oder Kenntnis wie lange dieses oder jenes Geschäft existiert hat“, sagt Hannelore Hoppe, Vorstandsmitglied im Museumsverein.

 „Ein interessantes Thema, das nicht in Vergessenheit geraten sollte. Unsere Idee ist es, eine Broschüre zu erarbeiten, ja vielleicht sogar eine Ausstellung zu gestalten“, sagt Museumsleiter Christoph Wegner.   „Selbst zu DDR-Zeiten gab es in den kleinen Straßen noch zahlreiche Geschäfte, die teils sogar noch in Privathand waren. Das wollen wir gern auswerten und dokumentieren“ fügt er hinzu. Sabine Schubert

Sport frei! im Kurpark

Bewegungsparcours übergeben

26.3. Hier zuckte es am Vormittag nicht nur einer Frau, einem Mann in den Beinen, den Armen. Diese Sportgeräte im Kurpark sind einfach zu einladend, um sie sich nur anzuschauen. Der Ortsbeitratsvorsitzende Wolfgang Nitzsche versuchte sich beim Klimmziehen, Warnemünderin Heidi Schneider nahm das Sitzfahrrad in Beschlag, andere den Rudertrainer. Sogar Physiotherapeutin Christina Portwich, die maßgeblich an der Auswahl der Sportgeräte und an der Verwirklichung dieser Idee beteiligt war, konnte nicht unbeteiligt bei der Eröffnung des Areals nur so dastehen. Sie schnappte sich gleich Teilnehmerinnen ihres Seniorenkurses und demonstrierte Möglichkeiten für ein effektives Training.   

Altglascontainier: Anwohner müssen Geräusche hinnehmen

20. März: Anwohner im Wiesenweg empfinden den Altglascontainer in ihrer Nachbarschaft als störend. Ortsamtsleiterin Franka Teubel stellte klar: Derartige Container sind in allen Stadtteilen zulässig. Sie sollten jedoch mindestens zwölf Meter entfernt von der Wohnbebauung aufgestellt werden. Im Wiesenweg beträgt der Abstand 24 Meter. Die Zeiten, wo Glas in die Container geworfen werden darf, sind genau geregelt. Die Entleerung der Container sei im allgemeinen Interesse. Das Bundesimmissionsschutzgesetz regele das Prozedere und stellt fest: Altglas-Container sind immissionsschutzrechtlich als nicht genehmigungsbedürftige Anlagen einzuordnen.Lärmgeräusche (Lärmimmissionen) sind durch die Anwohner hinzunehmen, die beim Einwerfen von Altglas in die Altglascontainer entstehen. Ebenso hinzunehmen sind die üblichen Begleitgeräusche, die bei der Entleerung der Behälter in ein Abfallsammelfahrzeug sowie bei der Anlieferung von Altglas mit Kraftfahrzeugen durch die Benutzer zu verzeichnen sind. Gleichwohl ist darauf zu achten, dass dem gesteigerten Ruhebedürfnis der Anwohner an Abenden, in der Nachtzeit und an Sonn- und Feiertagen Rechnung getragen wird. 

Bauernregel: Frühlingsanfang 

20. März: Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang. 

Diedrichshagen: Fußgängerbrücke wird in Werkstatt gefertigt

19. März: Vom 22. März bis Juni 2021 wird die Fußgängerbrücke Verbindungsweg zwischen Streuwiesenweg und Stolteraer Weg über den Diedrichshäger Bach in Diedrichshagen grundhaft instandgesetzt, teilt das Tiefbauamt mit. Die geplante Maßnahme beinhaltet die Erneuerung der maroden Holzbrücke einschließlich des Brückenbelages und der seitlichen Brückengeländer.

Zunächst wird die Brücke zurückgebaut,  dann die darunter vorhandenen Gründungspfeiler vermessen. Anschließend erfolgt die passgenaue Fertigung der neuen Brücke in der Werkstatt. Die Montage der neuen Brücke vor Ort ist im Mai  geplant. 

Für die Dauer der Baumaßnahme muss der verbindende Fußweg zwischen Streuwiesenweg und Stolteraer Weg voll gesperrt werden. Für die Verkehrsteilnehmenden besteht die Möglichkeit, den straßenbegleitenden Gehweg der westlich vorhandenen Doberaner Landstraße zu nutzen. Der Stolteraer Weg und der Streuwiesenweg bleiben für den öffentlichen Straßenverkehr offen. Dennoch ist mit kurzzeitigen Einschränkungen aus bauzeitlichen Verkehr zu rechnen. Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und Beachtung der bauzeitlichen geänderten Verkehrsführung.

Hafenhaus wird gebaut

17. März: Gleichzeitig mit dem Bauprojekt „Yachthafen“, das durch die Stadt Rostock mit EU-Fördermitteln gebaut wird und mehr und mehr durch Erweiterung und Sanierung Gestalt annimmt, wird bereits im Sommer diesen Jahres ein Hafenhaus auf den Steganlagen gebaut. Vor allem werden sich hier Sanitäreinrichtungen und das Hafenbüro befinden. Der Landessportbund wird nach Fertigstellung des Yachthafens das wasserseitige Areal bewirtschaften. Somit auch das Hafenhaus. Das lange fällige Hafenhaus für einen ordentlichen Segelhafen, soll ab der Saison 2022 zugänglich sein.  mkad

 Thünen-Institut installiert Versuchsfeld im Werftbecken

12. März: In den vergangenen Tagen haben im Werftbecken umfangreiche Arbeiten stattgefunden. Wie die aalglatt-Redaktion auf Anfrage von der Pressestelle des Rathauses bzw. von Hafenkapitän Falk Zachau erfahren hat, wurde dort ein Versuchsstand des Thünen-Instituts installiert. Dabei geht es um das Fressverhalten von Fischen. Die Anlage habe sich zuvor an einem anderen Standort in Warnemünde befunden. Da dort derzeit Bautätigkeiten stattfinden, wurde das Versuchsfeld provisorisch im Werftbecken untergebracht.
 
Welche Pläne gibt es für Traum-Grundstück am Meer?
10. März: Welche Pläne gibt es für das Areal, auf dem sich das nun geschlossene Best Western Hanse Hotel und andere Einrichtungen befinden? Viele Warnemünder machen sich Gedanken darüber, wie die Immobilie in Traumlage direkt am Meer künftig genutzt werden wird. Dr. Wolfgang Nitzsche machte auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen den Vorschlag, ein Gespräch zwischen Beirat, Tourismuszentrale und dem städtischen Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu initiieren. Man wolle darüber reden, was an diesem Standort möglich und sinnvoll sei. 
 
Bauernregel: 40 Ritter
10. März: Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es noch sieben Wochen hält. 
 
Neues Mitglied im Ortsbeirat
10. März: Prof. Rudolf Guthoff ist neues Mitglied im Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen. Beiratsvorsitzender Dr. Wolfgang Nitzsche hieß den Augenspezialisten, der mit dem Mandat der CDU antritt, während der gestrigen Sitzung im ehrenamtlichen Gremium willkommen. 
 
Arbeiten am Geh- und Radweg Parkstraße
10. März: Der Geh- und Radweg in der Parkstraße wird laut Rostocker Tiefbauamt vom 19. März bis in den Juli hinein in Angriff genommen. Der Kurvenradius an der Ecke Heinrich-Heine-/ Wachtlerstraße wird in der Zeit vom 6. April bis 30. April verändert, sodass Busse dort besser rangieren können. 
´╗┐Fahrgastschiffer Kammel froh über Entscheidung

8. März: Reinhard Kammel ist froh, dass die Bürgerschaft nun bestätigt hat, dass der Fähranleger von Gehlsdorf nach dem dortigen  Inbetriebgehen der E-Fähre zum Schnatermann verholt wird. "Auch wenn das voraussichtlich erst im August geschieht, sage ich mir, besser spät als gar nicht!", so der Fahrgastschiffer. mkad

Konzept für das Schnatermann-Gebiet

4. März: Lange erwartet die gestrige Bürgerschaftssitzung, auf der auch der Schnatermann eine Rolle spielte und wo es galt, Nägel mit Köpfen zu machen in der Rostocker Heide. Diskutiert und besichtigt wurde nun genug. Trotz Ablehnung in den Ausschüssen wurde dem Antrag des Rostocker Bundes dann doch mehrheitlich zugestimmt, ein Konzept für den Schnatermann als Naherholungs- und Tourismusgebiet zu erarbeiten. Übrigens sehr eigenartig für so manchen, die Grünen waren nicht dieser Meinung in der Bürgerschaft.

Dem zweiten Ansinnen,das Gebiet auch in die BUGA einzubinden, wurde zwar nicht zugestimmt, aber an der Rostocker Heide wird auch die BUGA ohne Beschluss nicht vorbei kommen.

Sehr eigenartig gerade für uns, die „aalglatt“- Redaktion, die sich für Warnemünde stark macht, dass die Bürgerschaft nicht mehr wusste, dass der Schnatermann im Tourismuskonzept 2022 benannt ist und noch im September 2019 als Außenstelle der BUGA galt. Wirklich, sehr eigenartig…              Monika Kadner

Neues Löschfahrzeug für die FF Rostocker Heide

2. März: NeueTechnik und Ausrüstung für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz werden am Donnerstag um 14 Uhr am Gerätehaus Markgrafenheide in der Warnemünder Straße 13 an ehrenamtliche Helfer übergeben. Der Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung,  Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, hat ein neues geländegängiges Löschfahrzeug LF20 KatS für die FF Rostocker Heide sowie einen Satz Wetterschutzjacken für die Wasserwehr Rostock im Gepäck..

DB-Agentur im Bahnhof wieder dienstbereit

1. März: Ab heute ist die DB-Agentur im Warnemünder Bahnhof wieder dienstbereit. Übernommen hat diese Jeannette Marx, die bereits Agenturen in Soltau und Salzwedel betreibt. Im Warnemünder Bahnhof können Reisende  beispielsweise Wochen-, Monats- oder Schülerfahrkarten, täglich von 9 bis 14 Uhr, außer mittwochs und sonntags, erwerben. Agenturbetreiberin Marx möchte in der Hauptsaison die Verkaufszeiten verlängern, vorausgesetzt die Corona-Pandemie lässt das Reisen in großem Umfang zu. Die von ihr eingestellte Mitarbeiterin berät die Kunden auch gern hinsichtlich der Zugverbindungen beispielsweise nach Dresden oder Wien.  Vor allem ältere Reisende, die sich mit den Automaten nicht wirklich anfreunden können, sind für das Agentur-Angebot sehr dankbar.  susa

´╗┐Bauernregel: St. Matthias

24. Februar: Ist's zu Sankt Matthias kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.

Lösung für Schnatermann-Anleger: Pontons

18. Februar: Beim morgendlichen Rundgang entlang des Alten Stromes treffe ich - wie so oft - auf den Fahrgastschiffer Reinhard Kammel, der die flaue Zeit zu Reparatur-  und Wartungsarbeiten an seinen Schiffen nutzt. In der vorigen Woche hatte sich unsere aalglatt-Redaktion der Diskussion um das beliebte Ausflugsziel Schnatermann angeschlossen, weil für Reinhard Kammels Dampfer in diesem Jahr keine Möglichkeit mehr bestehen sollte, dort anzulegen. Gleiches gilt für Traditionsschiffe, die dort gern liegen und besonders jugendliche Segler, die oft den Hafen bei ihren Regatten ansteuern.

„Mir ist nach Gesprächen mit dem Hafenkapitän und dieser durch Eure aalglatt-Redaktion losgetretenen  Diskussion sehr geholfen worden. Die Stadt wird nach Aufnahme des Fährbetriebes mit der neuen E-Fähre zwischen Kabutzenhof und Gehlsdorf  die alten Fähranleger zum Schnatermann schleppen. Es sind Pontons, die sich den Wasserständen anpassen können. Natürlich gehört da auch die breite Gangway dazu. Ich habe mir alles angesehen und bin froh über diese Lösung. Voraussichtlich gehen die ersten Festmacherleinen im August über die dortigen Poller", so Kammel.

Am 3.März ist die Sanierung des Hafens Schnatermann und die Nutzung dieses Naherholungsortes für die Stadt übrigens ein Thema in der Bürgerschaftssitzung. Monika Kadner      

Bauernregel: Mariä Lichtmess

2. Februar: Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt's noch sehr viel Schnee und Eis.

´╗┐Anzeigen: Berlinerin zückt Pfefferspray auf der Promenade

25. Januar: Zu einem Einsatz wurden am Sonnabend Polizeibeamte auf die Warnemünder Promenade gerufen. Dort hat eine Frau aus Berlin zunächst Hunde, dann auch Menschen mit Pfefferspray bedroht.  Die 46-jährige Frau sei  auf der Promeniermeile mit einem Bekannten spazieren gewesen, als sie plötzlich ihr Pfefferspray zückte und gegen drei Hunde sprühte, wie ein Polizeisprecher heute erklärte. Zugleich habe die Frau die 55-jährige Hundehalterin und ihren zwei Jahre alten Enkel mit dem Spray besprüht und beleidigt. Bis die Polizei eintraf soll die Berlinerin zudem weitere Spaziergänger beleidigt haben. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 46-Jährige illegal im Seebad weilte und damit gegen die Corona-Landesverordnung verstoßen haben soll. Zudem werde nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Polizei begleitete die Frau zum Bahnhof, wo sie zur Abreise aufgefordert wurde.Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche weitere Opfer, die mit Pfefferspray bedroht worden sind. 

Bauernregel: Sankt Vinzenz

22. Januar: Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee. 

3 000 Euro für Baumel-Bänke in der Anlage Am Moor

20. Januar: Über die stattliche Summe von 3 000 Euro hat sich der Vorstand der Kleingartenanlage Am Moor gefreut, die der Ortsbeirat für Warnemünde und Diedrichshagen übergeben hat.

 „Wir haben für das Geld fünf Bänke bestellt, die in einer Rostocker DRK-Behindertenwerkstatt für uns angefertigt werden. Sie finden alle in unserem Hauptweg ihren Platz, wo Besucher Vögel beobachten, auf dem Apfellehrpfad wandeln oder einfach mal entspannen und Natur genießen können“, sagt Benno Winter. Im Frühjahr, so hofft der Vorstandsvorsitzende des Kleingartenvereins Am Moor e. V., werden die Baumel-Bänke aufgestellt. Vorausgesetzt, die Werkstatt muss auf Grund der Pandemie ihre Pforten nicht vorübergehend schließen. „Solch eine holzfarbene Sitzgelegenheit gibt es bereits im Botanischen Garten in Rostock. Diese Bänke sind etwas höher, sodass Spaziergänger tatsächlich die Beine und natürlich auch die Seele ein bisschen baumeln lassen können“, lädt Benno Winter Naturfreunde in die ganzjährig geöffnete Kleingartenanlage ein.

Das Geld stammt aus dem Budget des Ortsbeirates. "Alle Ortsbeiräte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verfügen über ein Budget, das sie für Projekte im Ortsteil einsetzen dürfen, um dort damit Vorhaben  zu fördern. Das Ortsbeiratsbudget ist auf die Verwendung für kleinere ortsteilbezogene Maßnahmen beschränkt. Eine einzelne Maßnahme sollte 3 000 EUR nicht übersteigen. Daher auch die  Summe für die KGA", erklärt Ortsamtschefin Franka Teubel.     susa

Bauernregel: St. Antonius

17. Januar: Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. 

Feueralarm im Heimatmuseum

14. Januar: Einen Feueralarm gab es heute Nachmittag im Warnemünder Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße 31. Glücklicherweise handelte es sich dabei um einen Fehlalarm, der durch eine Staubwolke im Zuge der Schleifarbeiten der Lehmbauer ausgelöst worden ist.  Museumsleiter Christoph Wegner informierte die Feuerwehr-Zentrale über den Fehlalarm, doch die Feuerwehr war wie immer fix und bereits unterwegs.

15 Bäume müssen Kita-Bau weichen

13. Januar: Was lange währt .... Seit mehr als zehn Jahren wird über den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Sportplatz in der Friedrich-Barnewitz-Straße diskutiert. Nun endlich scheint das Projekt umgesetzt zu werden. Wie die für Warnemünde und Diedrichshagen zuständige Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates informierte, wird das Vorhaben durch den städtischen Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung realisiert. Dieser habe in Vorbereitung der Baumaßnahmen einen Antrag zur Fällung von 15 Bäume auf dem Gelände gestellt. Die Genehmigung dafür wurde nach Prüfung mit Auflagen wie Ersatzbaumpflanzungen und Ausgleichszahlungen erteilt. 

Ein Weihnachtsgeschenk – die neue Georginenstraße

Aalglatt-Redakteurin Monika Kadner live bei der Übergabe dabei

9. Dezember: Als Weihnachtsgeschenk verstand Senator Holger Matthäus die Freigabe der  Georginenstraße und der Straße Am Leuchtturm am heutigen Nachmittag. Symbolisch bekam jeder Anwohner  von ihm augenzwinkernd dazu den passenden Schokoladenweihnachtsmann geschenkt. Ines Heinrich von der am Georginenplatz angesiedelten Handweberei brachte es spontan auf den Punkt der dort wohnenden Warnemünder: „Perfekt ist es geworden. Es war ja eine spannende, lange Geschichte, dieser Straßenbau.“

Das war er in der Tat. Seit Monaten glich dieser Straßenabschnitt  nach der erfolgreichen Sanierung der Seestraße einer  wilden Schürfgrube. Nicht nur, dass sich geheimnisvolle Tunnel den Bauleuten und staunenden Anwohnern auftaten, von denen alte Warnemünder wussten, dass hier geschmuggelt und sich vor Kriegswirren versteckt wurde, hier entdeckte man so viele Rohre und Leitungen und Schächte, dass an zügiges Arbeiten oft nicht gedacht werden konnte. Augenzeugen wissen nur zu gut, dass bis zu fünf Mal aufgebuddelt und wieder zugeschüttet wurde, wenn wieder mal alte Medien zu vermuten waren, vor Jahren geplatzte Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, die unklare Anfänge und Enden hatten. Gläser klirrten in den Regalen, Wände wackelten, Schürfwunden an den Fassaden, Bagger verstellten Schaufenster, so dass Geschäfte noch vor der Pandemie um Umsätze bangten. Spätestens um sieben Uhr war die Nachtruhe vorbei – in jedem Ferienquartier, in jeder Wohnung.

Die Kompetenz der Tiefbauer war an und in jedem Straßenabschnitt gefragt, um nicht nur eine ordentliche und sehr schöne, stabile Pflasterung für die Straße hinzubekommen, sondern vor allem unterirdisch für die nächsten 20,  ja vielleicht 30 Jahre eine gute Versorgung zu gewährleisten.  

Als aber heute die vor Freude strahlenden leitenden Mitarbeiter des Tiefbauamtes, von Nordwasser, den Stadtwerken und natürlich von ASA-Bau, dem ausführenden Straßenbaubetrieb, den großen, kleinen Bahnhof zur Freigabe der Georginenstraße miterlebten, war es die unumwundene Anerkennung der Anlieger, die ihnen diese Zufriedenheit über gelungene Arbeit ins Gesicht schrieb.

Holger Matthäus legte in seiner Eigenschaft als Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau  noch ein Sahnehäubchen für die hier am Leuchtturm entstandene durchgängige Fußgängerzone drauf. Er versicherte: "Das Verkehrskonzept für das Ostseebad geht weiter. Parkhäuser sind in der Planung, zwei E-Busse werden im nächsten Jahr angeschafft, ein ausgewogenes park-and-ride-Management wird nicht auf die lange Bank geschoben.“

Zufrieden zeigten sich die Bewohner dieses Warnemünder Karrees. Immerhin reihen sich „ihre“ Georginenstraße und die Straße Am Leuchtturm in die seit zehn Jahren fertig gestellten Sanierungen  des Kirchenplatzes, der Kirchenstraße, der Anastasiastraße, der Alexandrinenstraße, der Seestraße und des Stephan-Jantzen-Platzes ein. Und im Rahmen der Fortschreibung des Verkehrskonzeptes der Hansestadt, wird das Amt für Stadtgrün voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren die Neugestaltung des Georginenplatzes übernehmen.  

Erneuerte Georginenstraße wurde heute übergeben

Abschluss der Straßensanierungen im Sonderfördergebiet Warnemünde 

9. Dezember: Mit Fertigstellung und Übergabe der grundhaft sanierten Georginenstraße im Seebad Warnemünde fand heute eine zehnjährige Planungs- und Bauphase in Warnemünde ihren Abschluss. Die Entscheidung des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2010, ein Sonderfördergebiet im Ortszentrum festzulegen und drei Millionen Euro Fördermittel zuzusagen, hatte den Prozess angeschoben. Inzwischen wurden fast 15 Millionen Euro verbaut. Der Kirchenplatz, die Kirchenstraße, die Alexandrinenstraße, die Anastasiastraße, die Seestraße, der Stephan -Jantzen-Platz und nun abschließend die Georginenstraße wurden damit grundhaft saniert und für die Zukunft umgestaltet.

„Damit erblüht das historische Herz von Warnemünde wieder in neuem Glanz. Einheimische und Touristen können wieder unbeschwert wohnen und das Flair erleben. Großer Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern für die Anschubfinanzierung in der schweren Zeit der Haushaltskonsolidierung unserer Stadt“, unterstrich Holger Matthäus, Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau.

Die Georginenstraße war von Oktober 2019 bis Dezember 2020 durch die beauftragte Firma ASA-Bau GmbH erneuert und umgestaltet worden. 1,5 Millionen Euro wurden in den Straßenbau investiert, der umfangreiche ober- und unterirdische Sanierungsarbeiten umfasste. Dabei wurden auch die Knotenpunkte zur Friedrich Franz-Straße, Anastasiastraße und zum Strom umgestaltet. Die Georginenstraße und der Georginenplatz gehören zukünftig zum zusammenhängenden Fußgängerzonenkomplex im historischen Ortsbereich. Vor widerrechtlichem Befahren schützen versenkbare Polleranlagen (siehe Interview). Neben den Schmutzwasserleitungen wurde auch die Regenwasserleitungen, die Hausanschlüsse sowie die Trinkwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH neu gebaut. Die Stadtwerke Rostock AG haben die 20 kV- und 0,4 kV-Leitungen erneuert. Oberirdisch wurde Großsteinpflaster aus Granit verlegt, Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung erneuert und diverse Ausstattungselemente wie Fahrradständer, Poller und Geländer eingebaut.

„Die nächsten Aufgaben im Verkehrsbereich werden gemeinsam mit den Warnemünderinnen und Warnemündern entwickelt", schaut Senator Holger Matthäus in die Zukunft. „Zunächst werden aber die Verkehrsströme nach und vor Warnemünde neu strukturiert. Bestandteile sind Busspuren, Rad- und Gehwege sowie Parkhäuser an den Ortseingängen samt der Organisation eines P&R-Konzeptes. Nächstes Jahr wird die Ortsbuslinie 37 komplett auf Elektrobusse umgestellt."

Georginenstraße – Am Leuchtturm. Drei Zeitzonen ohne Abpollerung nutzen

9. Dezember: Seit wenigen Tagen ist die Fußgängerzone ab Georginenstraße und rund um den Leuchtturm von Baufahrzeugen befreit. Kein Lärm der Straßenbaumaschinen, freie Sicht auf Schaufenster. Es entstand eine freie, schöne, abgepollerte Fläche.

Auf die Bitte unserer Leser von „Warnemünder Allerlei“ haben wir uns an die Pressestelle des Rathauses gewandt, um das Prozedere für die Pollernutzungen zu erfahren.

Wer erhält einen PIN, um die Poller senken zu können?

 Den tagesaktuellen PIN erhalten jene, die eine Sondernutzungsberechtigung für die Fußgängerzone besitzen. Diese muss auf Antrag z.B. für Umzüge, beim Amt für Mobilität, im Fachbereich verkehrsbehördliche Aufgaben, beantragt werden. Mit der Sondernutzungsgenehmigung zum Befahren außerhalb der Lieferzeiten erhalten die Antragsteller dann den PIN, einschließlich der Nutzungsbedingungen für die Polleranlagen.

Wer erhält permanent eine Karte, um zu seinem Haus  auch außerhalb der Lieferzeiten zu gelangen?

Es erhalten nur die Grundstücksbesitzer eine Karte, die den Nachweis erbringen, dass ihr Fahrzeug auf ihrem eigenen Grundstück  oder in ihrer Garage abgestellt werden kann.

Gibt es Sonderregelungen wenn alte Menschen z.B. vom Arzt kommen oder auch für Schwerbehinderte?

 Nein. Auch sie müssen sich an die ausgeschilderten Lieferzeiten halten, also dann, wenn die Poller abgesenkt sind.

Wo sind Karten für eine Dauernutzung zu beantragen?

 Die Karten sind im Tiefbauamt zu beantragen mit dem Nachweis eines Stellplatzes auf dem eigenen Grundstück oder einer Garage. Acht bis zehn Tage dauert dann die Bearbeitung.

Gibt es neue Beschilderungen eventuell für die Alexandrinenstraße, die zur Zeit nicht als Einbahnstraße beachtet wird?

Die Beschilderung nach StVO ist nicht geändert worden. Die Regelungen galten bereits vor dem Einbau der Polleranlagen. Bis auf die Lieferzeiten von 6 bis 10; 13 bis 15 und 18 bis 22 Uhr sind in der Fußgängerzone keine Fahrzeugverkehre gestattet. Ausnahmen sind die Fahrzeuge von Trägern öffentlicher Belange, Rettungsfahrzeuge usw..

Sicherlich wird es in den kommenden Wochen und vor allem in der Saison noch zu so manchen Fragen und Problemen kommen. Wir als Redaktion aalglatt Warnemünder Allerlei bleiben bei der Beantwortung an Ihrer Seite und sind gewiss, dass sich diese neue Verkehrslösung auf Dauer durchsetzen wird., denn es ist ein Mosaikstein gesetzt, um Warnemünde attraktiver für die Erholung zu machen.                  Interview: Monika Kadner                                                                                                            

128 Millionen Euro für Ausbau des Seekanals

29. November: Nach Jahren der Planungen kann der Ausbau des Rostocker Seekanals voraussichtlich im kommenden Jahr starten. Der Bund wird die Vertiefung der 13,1 Kilometer langen Zufahrt  von der Ostsee zum  Seehafen Rostock mit 128 Millionen Euro fördern.  Ziel ist es, den Seehafen für die Zukunft, für die Weiterentwicklung eines Energiehafens und für den Anlauf größerer Schiffe zu rüsten. Bisher können aufgrund der vorhandenen Fahrwassertiefe von 14,5  Metern im Regelfall Schiffe mit einer Länge von 250 Metern, einer Breite von 40 Metern und einem Tiefgang von 13 Metern den Seehafen Rostock erreichen. Diese Einschränkungen führen dazu, dass Tanker mit einer  heute zunehmend üblichen Länge von 275 Metern und 48 Metern Breite den Rostocker Seehafen mit ihrem Tiefgang von 15 Metern nicht erreichen können. Dem wirtschaftlichen Schiffsverkehr sind so Grenzen gesetzt. Eine Anpassung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock sei somit notwendig. Mit der Vertiefung des Seekanals auf 16,50 Meter Wassertiefe werde die Wettbewerbsfähigkeit des für Mecklenburg-Vorpommern wichtigen Universalhafens gesichert. Die Bauzeit wird auf etwa 2,5 Jahre geschätzt. In dieser Zeit ist aufgrund der Baggerarbeiten mit Lärm zu rechnen.

Das Projekt:

... zum Internetauftritt der Planfeststellungsbeh├Ârde

Karte: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund

Ortsamts-Besuch: Termin online buchen

Dienstag, 24. November: Im für Warnemünde zuständigen Ortsamt Groß Klein sowie in allen anderen vier Rostocker Ortsämtern sind Vorsprachen nur nach vorheriger Online-Terminbuchung möglich. Darauf macht das Stadtamt aufmerksam. Durch die Reduzierung von Wartezeiten können Kontakte effektiv vermieden werden. Online-Terminbuchungen sind möglich unter der Internetadresse www.rostock.de/stadtamt oder unter dem Direktlink www.rostock.de/onlinetermine

2020: Seenotretter in zehn Monaten 1 600 Mal im Einsatz

Corona-bedingt keine Besichtigungen und Veranstaltungen live/ virtuelle Rundgänge

Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter in den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 bereits gut 1.600 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei rund 3.400 Menschen geholfen. Allein rund 350 von ihnen wurden aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. Seit Gründung der DGzRS vor mehr als 155 Jahren zählt die Statistik der Seenotretter gut 85.500 Gerettete. Die Modernisierung ihrer Rettungsflotte schreitet weiter voran. 2020 und 2021 lösen insgesamt zehn neue Einheiten ältere Seenotrettungskreuzer und -boote ab.

Corona-bedingt konnten die Seenotretter sich in den vergangenen Monaten nicht wie gewohnt in der Öffentlichkeit präsentieren. Auch in Warnemünde und Mecklenburg-Vorpommern mussten mehrere geplante Veranstaltungen abgesagt werden. Das betrifft beispielsweise den von der DGzRS vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufenen Tag der Seenotretter am letzten Juli-Sonntag, eine jährliche Großveranstaltung mit bis zu 30.000 Besuchern. Allerdings war die DGzRS mit dem virtuellen Tag der Seenotretter im Internet sehr erfolgreich: Alle Rettungsstationen beteiligten sich mit Videos und virtuellen Rundgängen, die insgesamt mehr als eine halbe Million Mal angesehen wurden. „Auf diese Weise konnten unsere Crews trotzdem ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit demonstrieren – und allen Unterstützern herzlich danken. Wir sind überwältigt von dem großen Zuspruch und den vielen Zuschriften unserer Förderer, die uns auch jetzt die Treue halten“, dankt DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler. Wie sich die Pandemie auf die Spenden insgesamt auswirkt, ist noch nicht abzusehen. Wie immer sind dafür die letzten Wochen des Jahres entscheidend.

Aus Infektionsschutzgründen sind nach wie vor bis auf Weiteres keine Besichtigungen der Rettungseinheiten und keine Besuche der Stationen zwischen Borkum und Ueckermünde und somit auch nicht in Warnemünde möglich. Als zuständiger maritimer Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee muss die DGzRS die Wahrnehmung ihrer selbst gewählten Aufgabe auch unter erschwerten Bedingungen sicherstellen und Besatzungen, Mitarbeiter sowie Spender vor Ansteckungsrisiken schützen. Die Seenotretter haben deshalb neben dem virtuellen Tag der Seenotretter einige zusätzliche digitale Formate entwickelt, um den Kontakt zu ihren zahlreichen Freunden und Förderern im ganzen Land zu halten.

Informationen über die Warnemünder Seenotretter: www.seenotretter.de/warnemuende/  

Fangquote 2021: Deutlich weniger Hering, etwas mehr Dorsch

Deutsche Ostsee-Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Hering fangen, beim Dorsch gibt es ein leichtes Plus. Die EU-Fischereiminister haben sich in der Nacht zu heute (20. Oktober) auf die Fangmengen für das kommende Jahr geeinigt.

Danach dürfen Fischer in der westlichen Ostsee 2021 fünf Prozent mehr Dorsch fangen. Damit sind die Minister nicht dem Vorschlag der EU-Kommission gefolgt. Grundlage deren Empfehlung waren wissenschaftliche Gutachten, wonach vor allem der Dorsch weiter sehr gefährdet sei. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass die Fangmenge für Dorsch in der westlichen Ostsee nochmals um 11 Prozent sinken sollte, in der östlichen Ostsee sogar um 70 Prozent. 

Beim für deutsche Fischer besonders wichtigen westlichen Hering sieht die Einigung der Minister eine weitere  Kürzung um 50 Prozent vor. Die Fangmenge war bereits für dieses Jahr um 65 Prozent reduziert worden. Ein leichtes Plus gibt es im kommenden Jahr bei der Fangquote für die Scholle (plus fünf Prozent) und die Sprotte (plus sechs Prozent).

Ostseefischer, die ihre Boote stilllegen, können auf eine Abwrackprämie von der EU hoffen. Hintergrund sind die seit Jahren beschränkten Fangmengen für Dorsch und Hering. Nur noch rund 300 Fischer im Haupterwerb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In Warnemünde sind es kein Dutzend mehr. Seit Jahren ist ihre Zahl rückläufig. Gestiegene Kosten und verschärfte Schonzeiten machen den Fischern seit Jahren zu schaffen. Nun will man ihnen den Ausstieg aus ihrem Job schmackhaft machen: mit einer Abwrackprämie für ihre Kutter. Ziel ist es, die Fangquoten in der Ostsee vor allem bei Dorsch und Hering weiter drastisch zu reduzieren, damit sich die Fischbestände erholen können. Wie der Rat der EU-Staaten informierte, sollen Fischer unterstützt,  die Fangkapazität verringert und Kontrollen ausgebaut werden. Die Prämie gezahlt wird nur, wenn Boote nachweislich tatsächlich abgewrackt werden. Diskutiert wird darüber, 5000 Euro je Bruttoraumzahl für eine endgültige Stillegung zu zahlen. Mindestens 50 000 und höchstens 850 000 Euro. 

Moderne Technik für Warnemünder Feuerwehr

Vier neue Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge hat Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Rostocks Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung, heute der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde und der Berufsfeuerwehr übergeben. Fast 380.000 Euro flossen in die moderne Rettungstechnik, mit der beispielsweise Personen in schwer erreichbaren Strandabschnitten schnell geborgen werden können. „Dies sind wichtige Investitionen in die Sicherheit unserer Einwohnerinnen und Einwohner. Wir wollen eine professionell und schnell einsatzbereite Mannschaft vor Ort haben, denn in Notlagen können Sekunden entscheiden. Moderne Technik ist dafür die Voraussetzung“, unterstrich der Senator.

Der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde wurde ein geländetaugliches All-Terrain-Vehicle (ATV) mit Schleifkorbtrage sowie Halterungen für EKG- und Beatmungsgerät zur Verfügung gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde kann aktuell auf 38 Kameradinnen und Kameraden (ohne Jugendfeuerwehr und Altersabteilung) zurückgreifen. Die Konzeption des ATV beruht auf den Erfahrungen aus Einsätzen im Bereich des Strandes und der Steilküste. Beispiele hierfür sind gestürzte Person mit Beinbruch an der Steilküste, Rettung in Not geratener Schwimmer und Transporte mit Trage und medizinischer Ausrüstung oder leider auch Bergung von Verstorbenen. Daneben wird die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde natürlich zu einer Vielzahl anderer Einsätze alarmiert, zum Beispiel im Bereich der Wasserrettung, bei Sturm, bei Klein-, Flächen- und Wohnungsbränden, bei Verkehrsunfällen, Umweltschäden oder im Katastrophenfall.

Wehrführer Thomas Hellwig betonte, dass mit Hilfe dieses neuen Einsatzmittels die Einsätze am Strand und in unbefestigten Küstenbereichen der Hanse- und Universitätsstadt nun zügiger abgeleistet werden können.

Auch die Rostocker Berufsfeuer kann sich über neue Fahrzeuge freuen: einen Elektro-Pkw für den vorbeugenden Brandschutz sowie je einen Gerätewagen für Logistik und Höhenrettung. Damit wird beispielsweise die Höhenrettungsgruppe an der Einsatzstelle mit Ausrüstung und Einsatzbekleidung versorgt. Auch durch Rauch oder gesundheitsgefährdende Stoffe kontaminierte Bekleidung kann mit diesem Fahrzeug schnell vor Ort getauscht werden.

 

 

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